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Mehr als Ja und Amen

Glaube gehört mitten ins Leben.

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Jeden Tag werden wir mit schlechten Nachrichten konfrontiert: Gewalt, Krieg, Terror, Ausbeutung, Naturkatastrophen und verheerende Auswirkungen des Klimawandels. Man könnte verzweifeln. Aber ist es ein Grund zur Resignation?

Margot Käßmann stellt sich in ihrem Buch den drängenden Fragen unserer Zeit. Für sie steht fest: Als Christen können und dürfen wir nicht zu allen Entwicklungen "Ja und Amen" sagen. Denn Glaube gehört nicht hinter die Kirchenmauern, sondern mitten ins Leben. Wir können nicht alles ändern - aber wir dürfen hoffnungsvoll leben.

In der aktualisierten und erweiterten Neuausgabe des Bestsellers mit Illustrationen von Martin Glomm beleuchtet Margot Käßmann neue gesellschaftliche und politische Entwicklungen.

"Glaube findet nicht im Abseits statt. Wie wir leben, im Alltag und in der Gesellschaft, darin bewährt sich unser Christsein. Wir fühlen uns aufgefordert, uns einzusetzen für Gerechtigkeit, Frieden, die Bewahrung der Schöpfung. Deshalb kann die Kirche auch kein vom Alltag abgeschotteter Raum sein." Margot Käßmann
Portrait
Prof. Dr. theol., Dr. h. c., geb. 1958, ist evangelisch-lutherische Theologin und Pfarrerin. Sie war von 1999 bis 2010 Bischöfin der größten evangelischen Landeskirche in Hannover und 2009/2010 Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland. Davor war sie Gemeindepfarrerin, Studienleiterin der Evangelischen Akademie Hofgeismar und Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentags. Seit April 2012 wirkt sie als "Botschafterin des Rates der EKD für das Reformationsjubiläum 2017". Margot Käßmann ist Mutter von vier erwachsenen Töchtern.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 27.02.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86334-130-5
Verlag Adeo Verlag
Maße (L/B/H) 21,6/13,4/3 cm
Gewicht 443 g
Abbildungen mit Illustrationen von Martin Glomm
Übersetzer Martin Glomm
Buch (gebundene Ausgabe)
16,50
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Kundenbewertungen

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Sehr gute Analyse
von einer Kundin/einem Kunden aus Kamp-Bornhofen am 04.08.2013
Bewertet: Buch (gebunden)

Auf dieses Buch bin ich durch den Untertitel aufmerksam geworden "...doch wir können die Welt verbessern" . Genau darauf bin ich gespannt. In einem umfangreichen Vorwort und zehn thematisch umfangreichen Kapiteln beschreibt die Autorin was in unserer Welt alles im Argen liegt. Das fängt in ihrem persönlichen Umfeld an und... Auf dieses Buch bin ich durch den Untertitel aufmerksam geworden "...doch wir können die Welt verbessern" . Genau darauf bin ich gespannt. In einem umfangreichen Vorwort und zehn thematisch umfangreichen Kapiteln beschreibt die Autorin was in unserer Welt alles im Argen liegt. Das fängt in ihrem persönlichen Umfeld an und endet in der großen weiten Welt. Dabei nennt sie uns ihre Beobachtungen oder auch Möglichkeiten, die zur Verbesserung einer Situation schon geschaffen wurde, z.B. für die Kinder das Arche Projekt, wo Kinder aus sozial benachteiligten Familien ein Essen und Hausaufgaben -und Freizeitbetreuung erwartet. Allerdings fühle ich mich von der Fülle des Materials beinahe erschlagen. Sehr gut finde ich das Buch als Analyse der derzeitigen Situation, wurden hier doch einige Themen im Buch vereinigt. Als Motivation jetzt aktiv zu werden, finde ich es weniger geeignet und ich frage mich etwas, was die Autorin uns mit diesem Buch sagen möchte ? Bevor der Einzelne sich in vielen verschiedenen Projekten verzettelt, fängt man doch lieber erstmal bei einem Projekt an. Aber wo ? Die Autorin schreibt natürlich aus einer Position, die nicht jedem gegeben ist. Als ehemalige Bischöfin der evangelischen Landeskirche war sie finanziell abgesichert und ist weit umhergekommen. Wenn man jetzt die allgemeine Situation in Deutschland betrachtet, steht man vor einer zunehmenden Verschlechterung der finanziellen Situation in Familien, aber auch der jungen und alten Arbeitnehmern. Nur wenige priviligierte Berufsgruppen ua. Beamte haben noch einigermaßen Sicherheit, was ihre private und berufliche Situation angeht. Wohin soll das führen ? Ich hätte es sehr begrüßt, wenn mehr darauf eingegangen worden wäre. Unsere Familien und Kinder sind schließlich unsere Zukunft. Es ist natürlich interessant von einem Treffen in den USA zu lesen und auch über das ein oder andere Projekt im Ausland. Teilweise wird das Buch etwas politisch. Jetzt könnte man darüber diskutieren, ob man aus dieser Richtung mit Hilfe rechnen kann. Vieles von den angesprochenen Themen ist nicht neu und hat man meist schon in den Nachrichten gehört und in der Zeitung gelesen. Für dieses Buch hat die Autorin auch ganz viele Zeitungsauschnitte gesammelt. Letzendlich fehlt mir der zündende Funke, der uns wirklich aktiv werden lässt. In dem Buch wird beinahe kein Thema ausgelassen, was den Leser mit Informationen überladen zurücklässt. Als Analyse finde ich das Buch sehr gut, als Motivationshilfe um aktiv zu werden, weniger. Es gibt viele interessante Gedanken, das streite ich gar nicht ab, aber es hat mich weniger als das Buch "Freihändig" berührt. "Freihändig" motiviert wirklich, aktiv zu werden, selbst mit den vielen Beispielen aus den USA, in denen der Autor Nick Vujicic ja hauptsächlich lebt und aktiv ist. Nick Vujicic bleibt aber nahe beim Leser. Jeder kann sich mit seinen Gedanken identifizieren, ohne dass die Welt dabei aus den Augen gelassen wird. Wahrscheinlich trägt aber auch dazu bei, dass Nick Vujicic sehr persönlich wird, weil er vor seiner Person nicht Halt macht und uns an seinem Leben teilnehmen lässt.

Ermutigung zum Weltverbessern
von einer Kundin/einem Kunden am 16.06.2013
Bewertet: Buch (gebunden)

Margot Käßmann ist eine wunderbare Frau, die mitten im Leben steht. Mit ihren Texten erreicht sie dadurch nicht nur die gläubigen Christen und Christinnen. Sie versteht es, ihre Ansichten und Gedanken so packend aufzuschreiben, dass sie bei sehr vielen Menschen ankommen. Das gilt sicherlich auch für die Texte in... Margot Käßmann ist eine wunderbare Frau, die mitten im Leben steht. Mit ihren Texten erreicht sie dadurch nicht nur die gläubigen Christen und Christinnen. Sie versteht es, ihre Ansichten und Gedanken so packend aufzuschreiben, dass sie bei sehr vielen Menschen ankommen. Das gilt sicherlich auch für die Texte in ihrem neuen Buch. Hierin ermutigt sie uns zum positiven Denken, zum Hinsehen und Hingehen, etwas bewegen zu wollen und die Welt eine andere Wendung zu geben. Wer sich wünscht, dass die Welt anders aussieht, der sollte selbst zur Tat schreiten. Er sollte sich auch nicht von denjenigen entmutigen lassen, die jeden Versuch zum Verbessern der Welt negativ bewerten. Ja, ich möchte gern einen Unterschied machen, damit die Welt auch für meine Kinder noch ein guter Ort zum Leben ist. Margot Käßmann gibt eine Menge Anregungen, wie sich das ermöglichen lässt. Ich wünsche mir, dass möglichst viele Menschen sich von ihrem leidenschaftlichen Plädoyer anstecken lassen.