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Man schießt und weint

Gespräche mit israelischen Soldaten nach dem Sechstagekrieg

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Die andere Seite des Krieges – Gespräche mit den Soldaten des Sechstagekriegs

Nach dem Sechstagekrieg von 1967 initiierte Avraham Shapira zusammen mit Amos Oz das wohl einflussreichste israelische Buch: „Gespräche mit israelischen Soldaten“. Es entstand, als „nach dem Sechstagekrieg im Land eine Art Siegesrausch war“, so Oz im Vorwort zur Neuauflage. „Kein Mensch in Israel sprach vom menschlichen Leid und erst Recht nicht vom besiegten Feind. Wir hatten das Gefühl, dass man von Mensch zu Mensch gehen und erfahren muss, was die Kämpfer auf dem Schlachtfeld erlebt haben und was sie nach dem Schlachtfeld erlebten.“ Damals vom israelischen Militär stark zensiert, liefern die inzwischen weitgehend autorisierten Interviews einen beeindruckenden Einblick in die andere Seite auch heutiger Kriege.
Rezension
"Das wichtigste Dokument zu unserer geistigen Existenz, das Israel bisher hervorgebracht hat." NZZ

"Es ist, unter den rund hundert Büchern und Broschüren, die seit 1967 über diesen Krieg erschienen sind, das beste Buch - weil es das ehrlichste ist." Die ZEIT

"Es freut mich außerordentlich, dass der Westend Verlag das Buch 'Man schießt und weint' von Amos Oz und Avraham Shapira in einer schönen deutschen Ausgabe herausgebracht hat." Prof. Dr. Hans Küng

"Die Offenheit, mit der Situationen im Krieg, das eigene Handeln und die Emotionen reflektiert werden, verfehlt keinesfalls ihre Wirkung auf den Leser. ... Besonders eindrucksvoll sind ferner die Beschreibungen der sehr unterschiedlichen Wahrnehmungen der arabischen Soldaten und palästinensischen Flüchtlinge als Feinde, Menschen oder einfach nur Opfer der Umstände." Jüdische Allgemeine

"Das wohl einflussreichste israelische Buch." Neues Deutschland
Portrait
Amos Oz, geb. 1939 als Amos Klausner in Jerusalem, wuchs auch dort auf. Seine Eltern waren 1917 von Odessa nach Wilna (damals Polen) geflüchtet und wanderten von dort nach Palästina aus. 1954 trat er dem Kibbuz Chulda bei und nahm den Namen Oz an, der auf hebräisch Kraft, Stärke bedeutet. Von 1960-63 studierte er Literatur und Philosophie an der hebräischen Universität in Jerusalem und kehrte nach seinem Bachelor-Abschluss in den Kibbuz zurück und lehrte bis 1986 Literatur und Philosophie an der Oberschule Hulda. Seit dem 6-Tage-Krieg war er in der israelischen Friedensbewegung aktiv und befürwortete eine Zwei-Staaten-Bildung im israelisch-palästinensichen Konflikt. Er ist Mitbegründer und herausragender Vertreter der seit 1977 bestehenden Friedensbewegung Schalom achschaw (Peace now). Seit 1987 lehrt er Hebräische Literatur an der Ben-Gurion Universität von Negev, Beesheba. Die Werke von Amos Oz wurden in 37 Sprachen übersetzt. Er hat zahlreiche Preise und Auszeichnungen erhalten, u. a. im Jahr 2013 den Franz-Kafka-Preis und 2014 den Siegfried-Lenz-Preis.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 368
Erscheinungsdatum 01.03.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86489-159-5
Verlag Westend
Maße (L/B/H) 21,8/14,4/3,8 cm
Gewicht 621 g
Auflage 1
Buch (gebundene Ausgabe)
24,70
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Soldaten sind auch Menschen
von einer Kundin/einem Kunden am 14.03.2017

Das der Staat Israel aus allen bisherigen Kriegen in die er verwickelt wurde militärisch siegreich hervorging, führte bei Analysten wie Besiegten zu dem Schluss, man habe es mit einer regionalen Supermacht zu tun. Kriege werden aber nicht von Supermännern sondern normalen Menschen geführt. Das auch israelische Soldaten dabei die... Das der Staat Israel aus allen bisherigen Kriegen in die er verwickelt wurde militärisch siegreich hervorging, führte bei Analysten wie Besiegten zu dem Schluss, man habe es mit einer regionalen Supermacht zu tun. Kriege werden aber nicht von Supermännern sondern normalen Menschen geführt. Das auch israelische Soldaten dabei die gleichen Ängste und Zweifel haben wie Soldaten anderer Nationen und Kriege mag für Viele neu sein. Es verdeutlichet einmal mehr, das auch ein vermeintlich gewonnener Krieg wie der Sechstagekrieg keine wirklichen Sieger sondern nur Opfer kennt.