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Mafia

Von Paten, Pizzerien und falschen Priestern

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Die italienische Mafia hat ihre Tentakel längst nach Deutschland ausgestreckt. Weltweit perfekt organisiert, ist sie eine Gefahr für Staat und Gesellschaft, die von deutschen Politikern und Sicherheitskräften allzu lange unterschätzt wurde. Petra Reski, exzellente Italien-Kennerin, enthüllt in ihrer Spurensuche in Sachen »ehrenwerte Gesellschaft« Verblüffendes über ein ganz und gar nicht rein italienisches Phänomen.
Portrait
Petra Reski wurde im Ruhrgebiet geboren. Nach ihrem Studium besuchte sie die Henri-Nannen-Schule und arbeitete als Redakteurin beim Stern, bevor sie in Venedig ihr Herz verlor. Seit 1991 schreibt sie von dort aus für Zeitschriften wie GEO, Die Zeit, Merian und Brigitte sowie für den Rundfunk. Zuletzt erschienen von ihr: Ein Land so weit (2000) und Meine Mutter und ich (2002).
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 352 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 03.03.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783426426616
Verlag Droemer eBook
Dateigröße 869 KB
eBook
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Kundenbewertungen

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Nicht zu trocken...
von Gregor aus Nordhausen am 11.01.2011
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Wer dieses Buch gelesen hat, wird einige alltägliche Dinge etwas anders sehen. Wer denkt, dass die italienische Mafia eher nur ein italienisches Phänomen ist, welches manchmal grundlos verfolgt wird, wird schnell eines besseren belehrt. Genaustens werden die verbindungen zwischen Italien und Deutschland in der Mafia gezeigt. Besonders die erschreckende... Wer dieses Buch gelesen hat, wird einige alltägliche Dinge etwas anders sehen. Wer denkt, dass die italienische Mafia eher nur ein italienisches Phänomen ist, welches manchmal grundlos verfolgt wird, wird schnell eines besseren belehrt. Genaustens werden die verbindungen zwischen Italien und Deutschland in der Mafia gezeigt. Besonders die erschreckende Ausbreitung der letzen Jahre hat mich schon sehr nachdenklich gestimmt. Denn die jüngsten Vorkommnisse in Duisburg sind nur die Spitze des Eisberges. Unterstrichen werden die ganzen Fakten von persönlichen Erfahrung der Autorin, wie sie sie in Italien im Café etc. erlebt hat. Nachdem ich dieses Buch gelesen hatte, habe ich mir noch ein weiteres besorgt: "Mafialand Deutschland" von Jürgen Roth. Und diese beiden Bücher ergenzen sich bestens

Ein wirklich lesenswertes Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Dortmund am 13.01.2010
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Petra Reski beschreibt in ihrem Buch die heutige sizilianische Gesellschaft mit sehr viel Hingabe, Detailgenauigkeit, aber auch mit Scharfsinn und letztlich so hart dass man es der Autorin schon fast wieder übel nehmen möchte. Ihre Erzählungen sind zu Teilen ausschweifend, aber dafür hat man in Sizilien immer Zeit. Die Landschaft,... Petra Reski beschreibt in ihrem Buch die heutige sizilianische Gesellschaft mit sehr viel Hingabe, Detailgenauigkeit, aber auch mit Scharfsinn und letztlich so hart dass man es der Autorin schon fast wieder übel nehmen möchte. Ihre Erzählungen sind zu Teilen ausschweifend, aber dafür hat man in Sizilien immer Zeit. Die Landschaft, die ich selbst sehr gut kenne, hat sie wunderbar mit Worten und Gefühlen ausstaffiert. Der zweite -erste- Staat im Staat ist noch tiefer in den Menschen, vor allem in jenen Bevölkerungsteilen mit einer eher bescheidenen Ausbildung, tief verwurzelt. Als jemand der dort auf keine Gefälligkeiten angewiesen ist, ist es schaudernd, aber schön, in Sizilien gewesen zu sein. Aber wer in Sizilien vor hat zu leben muss sich vorher entscheiden: Entweder Armut oder das System. Zum eigentlichen Kern der Cosa Nostra gehören gar nicht so viele (die im Buch beschriebene %-Zahl halte ich für übertrieben). Das Problem sind jedoch jene die Angst haben, jede die nicht hinschauen und jene die profitieren. Und damit bin ich mir nicht sicher was nun das größere Problem ist: Die normale Bevölkerung oder jene die schlichtweg die Verbrecher sind?