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Lost Boy

Roman

(7)
Verloren in den Tunneln des Vergessens: Als Lennart nachts im Hamburger Hauptbahnhof erwacht, weiß er weder wo er ist, noch wer er ist oder warum er hier ist. Nur mit dem Foto eines ihm unbekannten Mädchens in der Tasche macht er sich auf die Suche nach seiner Identität und seiner scheinbar verlorenen Liebe. Seine Reise führt ihn tief in die Clubszene Berlins und bringt ihn seiner Vergangenheit immer näher. Nach und nach findet Lennart heraus, dass er den musikalischen Manipulationen des charismatischen, aber gefährlichen DJs Bulgur verfallen ist. Wird Lennart sich retten können? Der neue Roman vom Autor von "Lost Places".
Auch als E-Book erhältlich.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 240
Altersempfehlung 14 - 17
Erscheinungsdatum 13.01.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8415-0447-0
Verlag Oetinger
Maße (L/B/H) 203/139/24 mm
Gewicht 326
Illustratoren Hauptmann Kompanie
Buch (Taschenbuch)
13,40
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Kundenbewertungen


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Spannend, düster und verleitend - auch du wirst verfallen !!!
von Tom_Read4u am 31.01.2017

Nach dem überaus spannenden Jugendbuch „Lost Places“ nun die geniale Fortsetzung um die Berliner Clique rund um Lennart, Moe, Kaya, Chris und Steve. Etwas mehr als 1 Jahr ist seit dem letzten Abenteuer vergangen. Lennart und Moe sind noch immer ein Paar, wie wir gleich zu Beginn erfahren, jedoch... Nach dem überaus spannenden Jugendbuch „Lost Places“ nun die geniale Fortsetzung um die Berliner Clique rund um Lennart, Moe, Kaya, Chris und Steve. Etwas mehr als 1 Jahr ist seit dem letzten Abenteuer vergangen. Lennart und Moe sind noch immer ein Paar, wie wir gleich zu Beginn erfahren, jedoch mit leichten Meinungsverschiedenheiten. Obwohl Lennart eigentlich keine Lust hat, folgt er Moe in den unterirdischen Club. Die Bässe führen, locken und verängstigen zugleich. Wer dies einmal gehört hat, ist verfallen - Lennart wacht orientierungslos in Hamburg auf und weiß nichts mehr. Kaum Geld, kein Ausweis und kein Handy. Alles weg - Hab und Gut und sein Gedächtnis. Dem Zufall sei Dank, trifft er den netten Fischverkäufer Werner, der ihn "einstellt" und in seinem alten Wohnwagen hausen lässt. Nachts quälen Lennart Träume von markdurchdringender Musik. Was, wieso und warum? Und dann trifft er Jule und gemeinsam mit ihr will er das Rätsel lösen. Doch noch immer weiß er nicht, was wirklich passiert ist, obwohl immer mehr Fetzen seiner Erinnerung zurückkommen. Technokeller, Bässe, Moe, Berlin!!! Also machen sich die beiden von Hamburg auf Richtung Berlin. Vor Ort führt die Spur sie in verlassene Keller und alte stillgelegte U-Bahnhöfe. Lennart trifft seine Freunde wieder, doch die sind wie ausgetauscht. Was verschweigen sie? Warum ist Kaya tot? Was hat das alles nur mit ihm und dem DJ Evil zu tun? Ein grandios spannender Roman, den hier Johannes Groschupf geschaffen hat und das nicht nur für Jugendliche. Durch die eingehende Beschreibung der Örtlichkeiten und Situationen gelingt es ihm mit nur wenigen Sätzen eine solch dichte und authentische Atmosphäre zu erschaffen, dass es einem vorkommt, als ob man selbst direkt vor Ort wäre – sei es bei Werner vom Fischmarkt oder die Berliner Clubszene. Kopfkino 2.0 !!! Ich bin sehr begeistert von der im Buch angesprochenen Thematik und deren Ausführung samt dem sich ergebenden Schicksal unserer Protagonisten. So schafft es der Autor das Thema hervorragend mit der Geschichte zu verweben, sodass über das gesamte Buch hinweg die Spannung nicht abfällt. Die recht kurzen Kapiteln und der angenehme Schreibstil verstärken diesen Nervenkitzel zudem nochmals und jede der leider nur 234 Seiten ist Unterhaltung pur. Schade, dass es nicht noch ein paar Seiten mehr waren. Aber rundum ein tolles Jugendbuch mit einem sehr modernen und eindringlichen Thema, dass durchweg zu begeistern und unterhalten weiß. Wer „Lost Places“ gelesen hat, wird dieses Buch lieben. Aber auch allen, die den Vorgänger nicht kennen, sollten, nein müssen unbedingt zugreifen und „Lost Boy“ lesen. 5 von 5 Sternen !!!!

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Was war gestern??
von mabuerele am 19.01.2017

„...Ich ging. Neben mir die Elbe und vor mir der beginnende Morgen. Und hinter mir ein Leben, von dem ich nichts wusste...“ Schon im Prolog, der einen Traum wiedergibt, wird ein Motiv eingeführt, das sich dann durch die gesamte Geschichte zieht: die Musik dröhnender Bässe. Ein junger Mann wacht auf dem... „...Ich ging. Neben mir die Elbe und vor mir der beginnende Morgen. Und hinter mir ein Leben, von dem ich nichts wusste...“ Schon im Prolog, der einen Traum wiedergibt, wird ein Motiv eingeführt, das sich dann durch die gesamte Geschichte zieht: die Musik dröhnender Bässe. Ein junger Mann wacht auf dem Hamburger Hauptbahnhof auf. Er hat weder Handy noch Papiere bei sich. Er weiß nicht, wie er an den Ort gekommen ist. Seine einzige Erinnerung besteht aus einem Namen: Lennart Obiges Zitat beschreibt seine momentane Lage. Der Autor hat einen fesselnden Jugendroman geschrieben. Lennart ist der Ich-Erzähler. Dadurch wirkt die Geschichte sehr authentisch. Die Personen werden gut charakterisiert. Dabei geschieht das insbesondere bei Lennart durch sein Handeln. Trotzdem lässt der Autor mir als Leser einen gewissen Spielraum für eigene Schlussfolgerungen, da manches nur angedeutet und erst später verfeinert wird. Auf dem Hamburger Fischmarkt spricht der Fischhändler Werner den Jungen an und bietet ihm Arbeit. Am Ende des Tages gibt er ihm auch eine Unterkunft. Nach und nach kommt bruchstückhaft die Erinnerung zurück. Der Schriftstil des Buches lässt sich angenehm lesen. Die Örtlichkeiten werden sehr gut beschrieben. Das betrifft unter anderem den Hamburger Fischmarkt und die Szenetreffs in Berlin. Hinzu kommt, dass die Sprüche auf dem Fischmarkt aus der Realität entnommen wurden. In Berlin trifft Lennart auf alte Freunde. Doch es scheint sich viel verändert zu haben. Lennarts Unsicherheit, seine Suche nach der Wahrheit werden gekonnt wiedergegeben. Dabei lässt er sich schnell ablenken, denn es gibt ein Thema, das ihn beherrscht. Er hat ein besonderes Ohr für den Sound des Lebens. Interessant fand ich die geschickt eingeflochtenen Informationen darüber, was ein ausgefeilter Sound mit den Zuhörern macht. Und genau hier liegt der Knackpunkt des Geschehens. Entscheidende Situationen in Lennarts letzten Lebenswochen wurden durch Musik beeinflusst. Zu den sprachlichen Höhepunkten gehört für mich der Dialog zwischen Lennart und Bulgur. Bulgur, einstiger Freund von Lennart, hat die Seiten gewechselt. Was das genau bedeutet, möge der zukünftige Leser selbst herausfinden. In dem Gespräch aber treffen zwei Lebenseinstellungen aufeinander. Bulgur sieht sich als Puppenspieler, der die Menschen nach seinem Willen tanzen lässt. Dabei hat er eine Grenze überschritten. Für Lennart ist der Sound ein Lebenselixier, was Freude bringen soll. Der Autor zeigt die dunklen Seiten von Berlin – ein verlassenes Möbelhaus, in dem sich Obdachlose eingerichtet haben, alte U-Bahnhöfe, die kaum noch einer kennt und ehemalige Fabrikgelände, deren Weitläufigkeit die Möglichkeit der Anonymität bietet. Das wirkt wie ein gewollter Gegensatz zu dem bunten Lebendigkeit des Hamburger Fischmarkts. Gleichzeitig treffe ich als Leser auf eine junge Generation, die noch ihren Weg sucht und deshalb manipulierbar ist. Das Cover mit dem Jungen zwischen den Zügen auf den Bahnhof wirkt düster. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist eine berührende Geschichte, die stellenweise in psychische Tiefen geht und die dunklen Seiten des Lebens nicht ausspart.

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spannend und unterhaltsam
von MarTina am 23.01.2017

Lennart wacht eines Morgens am Hauptbahnhof in Hamburg auf. Er kann sich an nichts mehr - außer an seinen Namen - erinnern. Zum Glück trifft er auf Werner und Jule. Zusammen mit Jule macht er sich auf, seine Vergangenheit zu ergründen. Doch dadurch geraten beide in Gefahr ... Meine Meinung: Die... Lennart wacht eines Morgens am Hauptbahnhof in Hamburg auf. Er kann sich an nichts mehr - außer an seinen Namen - erinnern. Zum Glück trifft er auf Werner und Jule. Zusammen mit Jule macht er sich auf, seine Vergangenheit zu ergründen. Doch dadurch geraten beide in Gefahr ... Meine Meinung: Die Geschichte wird aus der Sicht von Lennart erzählt. Man bekommt dadurch einen Einblick in seine Gedanken und Gefühle. Anfangs war er mir eigentlich sympathisch und tat mir aufgrund seines Gedächtnisverlustes leid. Ich wollte hier auch sofort wissen, was mit ihm passiert ist. Es war dann auch interessant, langsam etwas über seine Vergangenheit zu erfahren. Im Laufe der Zeit fand ich sein Verhalten aber manchmal seltsam. Auch sein Interesse für verschiedene Geräusche fand ich ein bisschen extrem. Doch gerade die Musik bzw. die Geräusche machen auch den Reiz der Geschichte aus. Man bekommt hier aufgezeigt, was man mit Geräuschen, Tönen und Musik bewirken kann, im Guten wie im Schlechten. Das war wirklich interessant, manchmal auch ein bisschen beängstigend. Der Schreibstil selbst ist flüssig und mitreißend. Ich war bald mit dem Buch fertig, da ich unbedingt wissen wollte, wie die Geschichte ausgeht. Außerdem gefiel mir die detaillierte Beschreibung der Schauplätze sehr. Man hatte sofort ein Bild vor Augen und die Geschichte bekam eine ganz eigene Atmosphäre. Manchmal ging mir die Geschichte aber zu wenig in die Tiefe. Vor allem am Ende ging es mir auch ein bisschen zu schnell. Fazit: Lennart ist ein eigener Charakter, der mir nicht wirklich sympathisch wurde. Trotzdem hat die Geschichte eine Sogwirkung, weil man unbedingt erfahren will, was geschehen ist. Vor allem, was man mit Musik Schlechtes bewirken kann, fand ich hier auch sehr interessant. Alles in allem spannend und unterhaltsam.

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