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Lost Boy

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Verloren in den Tunneln des Vergessens: Als Lennart nachts im Hamburger Hauptbahnhof erwacht, weiß er weder wo er ist, noch wer er ist oder warum er hier ist. Nur mit dem Foto eines ihm unbekannten Mädchens in der Tasche macht er sich auf die Suche nach seiner Identität und seiner scheinbar verlorenen Liebe. Seine Reise führt ihn tief in die Clubszene Berlins und bringt ihn seiner Vergangenheit immer näher. Nach und nach findet Lennart heraus, dass er den musikalischen Manipulationen des charismatischen, aber gefährlichen DJs Bulgur verfallen ist. Wird Lennart sich retten können? Der neue Roman vom Autor von "Lost Places".
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 240, (Printausgabe)
Altersempfehlung ab 14
Erscheinungsdatum 13.01.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783864180408
Verlag Oetinger
eBook
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Eine verlorene Musikseele auf Identitätssuche
von Jennifer aus Stadtroda am 13.04.2017

INHALT Abiturient Lennart wacht eines Tages im Hauptbahnhof Hamburg auf und kann sich an rein gar nichts erinnern. Auch seine Wertsachen (Papiere, Handy etc.) sind verschwunden. Was ist nur passiert? Mithilfe seiner herben Hamburgbekanntschaft Jule begibt er sich auf die Suche nach seinem Ich. Eine emotionsgeladene Reise, die beide... INHALT Abiturient Lennart wacht eines Tages im Hauptbahnhof Hamburg auf und kann sich an rein gar nichts erinnern. Auch seine Wertsachen (Papiere, Handy etc.) sind verschwunden. Was ist nur passiert? Mithilfe seiner herben Hamburgbekanntschaft Jule begibt er sich auf die Suche nach seinem Ich. Eine emotionsgeladene Reise, die beide in die Berliner Clubszene führen wird... MEINUNG Der freie Journalist und Autor Johannes Groschupf ist ein versierter Erzähler. In seinem Jugendroman "Lost Boy" taucht er verblüffend realistisch in den Berliner Untergrund ein. Die dortige Clubszene, inklusive stillgelegte U-Bahnhöfe, ist ein gefährliches sowie umkämpftes Pflaster. Hier inmitten der fetten und düsteren Technobeats vom ehemaligen Best Buddy Bulgur, genannt DJ Evil, beginnt sich Lennarts temporäre Amnesie aufzulösen. Und die Erinnerungen bzw. Gespräche mit Freunden bringen Unglaubliches ans Licht. Es geht um die Urgewalt von Musik... Groschupf hat seine Charaktere, allen voran Hauptprotagonist und Ich-Erzähler Lennart, spannend und verletzlich gezeichnet. Für seine Musikleidenschaft zahlt Lennart einen hohen Preis. Die hanseatisch-herbe Schönheit Jule steht ihm bei seiner Reise zurück ins Leben vorbehaltlos zur Seite. Dies kann man von seinen Berliner Freunden allerdings nicht behaupten. Ihre Ausführungen zur ominösen Clubnacht, an die Lennart nur sporadische Erinnerungen hat, könnten unterschiedlicher nicht sein. Aber gerade von diesen undurchsichtigen Verhältnissen lebt Groschupfs Roman, wird dadurch erst so richtig spannend. Denn die wahren Hintergründe und die Geschichte hinter dem Buchtitel klären sich erst am Schluss. Letzterer ist mir allerdings etwas zu undramatisch bzw. zu harmonisch ausgefallen. Hier hätte ich mir eindeutig mehr Action bzw. zwischenmenschliches Drama gewünscht. Groschupfs dichte wie stark beschreibende Sprache las sich nicht immer leicht. So gab es durchaus langatmige Passagen, an denen der Plot auf der Stelle trat. Nichtsdestotrotz hat es mir ausgesprochen gut gefallen, wie sich der Autor in die Technowelt eingearbeitet hat und dabei onomatopoetisch überzeugen konnte. FAZIT Ein solider Jugendroman, der den Leser in die dunkle Clubszene der deutschen Hauptstadt entführt und dabei recht gut unterhält.

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Spannend, düster und verleitend - auch du wirst verfallen !!!
von Tom_Read4u am 31.01.2017
Bewertet: Taschenbuch

Nach dem überaus spannenden Jugendbuch „Lost Places“ nun die geniale Fortsetzung um die Berliner Clique rund um Lennart, Moe, Kaya, Chris und Steve. Etwas mehr als 1 Jahr ist seit dem letzten Abenteuer vergangen. Lennart und Moe sind noch immer ein Paar, wie wir gleich zu Beginn erfahren, jedoch... Nach dem überaus spannenden Jugendbuch „Lost Places“ nun die geniale Fortsetzung um die Berliner Clique rund um Lennart, Moe, Kaya, Chris und Steve. Etwas mehr als 1 Jahr ist seit dem letzten Abenteuer vergangen. Lennart und Moe sind noch immer ein Paar, wie wir gleich zu Beginn erfahren, jedoch mit leichten Meinungsverschiedenheiten. Obwohl Lennart eigentlich keine Lust hat, folgt er Moe in den unterirdischen Club. Die Bässe führen, locken und verängstigen zugleich. Wer dies einmal gehört hat, ist verfallen - Lennart wacht orientierungslos in Hamburg auf und weiß nichts mehr. Kaum Geld, kein Ausweis und kein Handy. Alles weg - Hab und Gut und sein Gedächtnis. Dem Zufall sei Dank, trifft er den netten Fischverkäufer Werner, der ihn "einstellt" und in seinem alten Wohnwagen hausen lässt. Nachts quälen Lennart Träume von markdurchdringender Musik. Was, wieso und warum? Und dann trifft er Jule und gemeinsam mit ihr will er das Rätsel lösen. Doch noch immer weiß er nicht, was wirklich passiert ist, obwohl immer mehr Fetzen seiner Erinnerung zurückkommen. Technokeller, Bässe, Moe, Berlin!!! Also machen sich die beiden von Hamburg auf Richtung Berlin. Vor Ort führt die Spur sie in verlassene Keller und alte stillgelegte U-Bahnhöfe. Lennart trifft seine Freunde wieder, doch die sind wie ausgetauscht. Was verschweigen sie? Warum ist Kaya tot? Was hat das alles nur mit ihm und dem DJ Evil zu tun? Ein grandios spannender Roman, den hier Johannes Groschupf geschaffen hat und das nicht nur für Jugendliche. Durch die eingehende Beschreibung der Örtlichkeiten und Situationen gelingt es ihm mit nur wenigen Sätzen eine solch dichte und authentische Atmosphäre zu erschaffen, dass es einem vorkommt, als ob man selbst direkt vor Ort wäre – sei es bei Werner vom Fischmarkt oder die Berliner Clubszene. Kopfkino 2.0 !!! Ich bin sehr begeistert von der im Buch angesprochenen Thematik und deren Ausführung samt dem sich ergebenden Schicksal unserer Protagonisten. So schafft es der Autor das Thema hervorragend mit der Geschichte zu verweben, sodass über das gesamte Buch hinweg die Spannung nicht abfällt. Die recht kurzen Kapiteln und der angenehme Schreibstil verstärken diesen Nervenkitzel zudem nochmals und jede der leider nur 234 Seiten ist Unterhaltung pur. Schade, dass es nicht noch ein paar Seiten mehr waren. Aber rundum ein tolles Jugendbuch mit einem sehr modernen und eindringlichen Thema, dass durchweg zu begeistern und unterhalten weiß. Wer „Lost Places“ gelesen hat, wird dieses Buch lieben. Aber auch allen, die den Vorgänger nicht kennen, sollten, nein müssen unbedingt zugreifen und „Lost Boy“ lesen. 5 von 5 Sternen !!!!

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Was war gestern??
von mabuerele am 19.01.2017
Bewertet: Taschenbuch

„...Ich ging. Neben mir die Elbe und vor mir der beginnende Morgen. Und hinter mir ein Leben, von dem ich nichts wusste...“ Schon im Prolog, der einen Traum wiedergibt, wird ein Motiv eingeführt, das sich dann durch die gesamte Geschichte zieht: die Musik dröhnender Bässe. Ein junger Mann wacht auf dem... „...Ich ging. Neben mir die Elbe und vor mir der beginnende Morgen. Und hinter mir ein Leben, von dem ich nichts wusste...“ Schon im Prolog, der einen Traum wiedergibt, wird ein Motiv eingeführt, das sich dann durch die gesamte Geschichte zieht: die Musik dröhnender Bässe. Ein junger Mann wacht auf dem Hamburger Hauptbahnhof auf. Er hat weder Handy noch Papiere bei sich. Er weiß nicht, wie er an den Ort gekommen ist. Seine einzige Erinnerung besteht aus einem Namen: Lennart Obiges Zitat beschreibt seine momentane Lage. Der Autor hat einen fesselnden Jugendroman geschrieben. Lennart ist der Ich-Erzähler. Dadurch wirkt die Geschichte sehr authentisch. Die Personen werden gut charakterisiert. Dabei geschieht das insbesondere bei Lennart durch sein Handeln. Trotzdem lässt der Autor mir als Leser einen gewissen Spielraum für eigene Schlussfolgerungen, da manches nur angedeutet und erst später verfeinert wird. Auf dem Hamburger Fischmarkt spricht der Fischhändler Werner den Jungen an und bietet ihm Arbeit. Am Ende des Tages gibt er ihm auch eine Unterkunft. Nach und nach kommt bruchstückhaft die Erinnerung zurück. Der Schriftstil des Buches lässt sich angenehm lesen. Die Örtlichkeiten werden sehr gut beschrieben. Das betrifft unter anderem den Hamburger Fischmarkt und die Szenetreffs in Berlin. Hinzu kommt, dass die Sprüche auf dem Fischmarkt aus der Realität entnommen wurden. In Berlin trifft Lennart auf alte Freunde. Doch es scheint sich viel verändert zu haben. Lennarts Unsicherheit, seine Suche nach der Wahrheit werden gekonnt wiedergegeben. Dabei lässt er sich schnell ablenken, denn es gibt ein Thema, das ihn beherrscht. Er hat ein besonderes Ohr für den Sound des Lebens. Interessant fand ich die geschickt eingeflochtenen Informationen darüber, was ein ausgefeilter Sound mit den Zuhörern macht. Und genau hier liegt der Knackpunkt des Geschehens. Entscheidende Situationen in Lennarts letzten Lebenswochen wurden durch Musik beeinflusst. Zu den sprachlichen Höhepunkten gehört für mich der Dialog zwischen Lennart und Bulgur. Bulgur, einstiger Freund von Lennart, hat die Seiten gewechselt. Was das genau bedeutet, möge der zukünftige Leser selbst herausfinden. In dem Gespräch aber treffen zwei Lebenseinstellungen aufeinander. Bulgur sieht sich als Puppenspieler, der die Menschen nach seinem Willen tanzen lässt. Dabei hat er eine Grenze überschritten. Für Lennart ist der Sound ein Lebenselixier, was Freude bringen soll. Der Autor zeigt die dunklen Seiten von Berlin – ein verlassenes Möbelhaus, in dem sich Obdachlose eingerichtet haben, alte U-Bahnhöfe, die kaum noch einer kennt und ehemalige Fabrikgelände, deren Weitläufigkeit die Möglichkeit der Anonymität bietet. Das wirkt wie ein gewollter Gegensatz zu dem bunten Lebendigkeit des Hamburger Fischmarkts. Gleichzeitig treffe ich als Leser auf eine junge Generation, die noch ihren Weg sucht und deshalb manipulierbar ist. Das Cover mit dem Jungen zwischen den Zügen auf den Bahnhof wirkt düster. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist eine berührende Geschichte, die stellenweise in psychische Tiefen geht und die dunklen Seiten des Lebens nicht ausspart.

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