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Lisa

Roman

(24)
Lisa, eine Schwerkriminelle, begeht auf der ganzen Welt rätselhafte Verbrechen. Die Zeichen mehren sich, dass ein Mann ihr nächstes Opfer wird: Sie ist bereits in seine Wohnung eingebrochen. Doch sie bleibt unsichtbar, außer ihrer DNA gibt es keine einzige Spur. Verschanzt in einem verlassenen Landhaus, mit reichlich Whiskey und Koks, spricht der Mann jeden Abend per Internet-Radio zu einem virtuellen Publikum. Komisch bis zum bitteren Ende erzählt Thomas Glavinic aus Österreich vom unsichtbaren Grauen der virtuellen Welt. "Lisa" ist ein Meisterwerk zwischen Humor und Horror, ein Psychogramm des Grauens. Denn Lisa ist überall.
Portrait

Thomas Glavinic wurde 1972 in Graz geboren. 1998 erschien sein Debüt Carl Haffners Liebe zum Unentschieden. Es folgten u.a. Die Arbeit der Nacht (2006), Das bin doch ich (2007), Das Leben der Wünsche (2009) und Das größere Wunder (2013). Seine Romane Der Kameramörder (2001) und Wie man leben soll (2004) wurden fürs Kino verfilmt. Thomas Glavinic erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen, zuletzt den Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft. Seine Romane sind in 18 Sprachen übersetzt. Er lebt in Wien.

Besprechung
Interview mit dem Autor Thomas Glavinic


Welche "Bühne" braucht Literatur, um zu begeistern?

Das Gehirn des Lesers.


Welche Rolle spielt für Sie die Inszenierung Ihrer Bücher vor Publikum?

Sie macht Spaß, wenn das Publikum offen und neugierig ist. Noch besser ists, wenn man darüber hinaus viel bezahlt bekommt und in schönen Hotels untergebracht wird.


Welche Bedeutung hat die Interaktion mit dem Leser?

Es mag ja oft nicht so wirken, aber im Grunde bin ich ein eher schüchterner Mensch und empfinde auch die 200. Lesung noch nicht als Routine. Dazu kommt, dass ich grundsätzlich furchtbar neugierig auf Menschen bin. Bei Lesungen bin ich daher manchmal verschreckt, meist sehr dankbar für den Zuspruch, den ich erlebe. Menschen, die zu meinen Lesungen kommen, sind in der Regel sehr intelligent und sympathisch!


Haben Sie den Leser beim Schreiben im Hinterkopf?

Nein.


Was macht für Sie den "ideale Leser" aus?

Intelligenz, Offenheit, Mut, sich auf Neues einzulassen. Mein idealer Leser will meine Bücher wieder und wieder lesen, um in ihnen zu forschen und das zu finden, was unter der Oberfläche steckt. Mein idealer Leser ist selbstironisch, wach, humorvoll, tiefgründig, aufgeschlossen, belesen und in der Lage, etwas Neues zu erkennen. Metaphysisches ist ihm nicht suspekt.


Wie können Bücher in einer multimedialen Welt noch für Furore sorgen?

Durch die Wucht, mit denen sie geschrieben sind. Ein großes Buch besiegt alles andere mit Leichtigkeit: Blockbuster, Facebook und die Kneipe. Natürlich nur bei den Menschen, die dafür offen sind. Aber das sind gleich viele wie vor hundert Jahren, als es noch keine multimediale Welt gab.


Wie können Kultur und Kommerz zum Traumpaar werden?

Die Fragestellung ist mir ein bisschen, äh, sagen wir, spekulativ. Das Kunstwerk Roman wird zum kommerziellen Produkt, wenn es in der Buchhandlung steht, und wenn es dann auch noch gekauft wird, ist allen geholfen. Ich glaube jedenfalls fest daran, dass es auch für anspruchsvolle Literatur ein Publikum gibt, das groß genug ist, um die Schriftsteller zu erhalten.


Welchen Stellenwert wird das gedruckte Buch in 10 Jahren haben?

Den gleichen wie heute.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 203
Erscheinungsdatum 07.02.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-23636-3
Verlag Hanser
Maße (L/B/H) 21/13,5/2,3 cm
Gewicht 334 g
Auflage 2
Buch (gebundene Ausgabe)
18,40
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
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Buchhändler-Empfehlungen

„großes Vergnügen, unbedingt lesen“

Edith Berger, Thalia-Buchhandlung Graz

Ein Mann flüchtet mit seinem Sohn in ein verlassenes, heruntergekommenes Landhaus.
Er flüchtet vor Lisa, die mordend durch die ganze Welt zieht und ihre DNA manchmal mehr, manchmal weniger großzügig hinterläßt und sie kommt immer näher......
Die einzige Verbindung zur Außenwelt ist ein Internet-Radio.
Mit Alkohol und Koks betäubt erzählt er uns von seinen Ängsten und Gedanken und die sind wunderbar,klug, witzig, berührend, großartig.
Das Buch ist von Beginn an spannend - man will einfach wissen - wer denn nun Lisa ist, aber vor allem ist es witzig, lautes Lachen garantiert
Ein Mann flüchtet mit seinem Sohn in ein verlassenes, heruntergekommenes Landhaus.
Er flüchtet vor Lisa, die mordend durch die ganze Welt zieht und ihre DNA manchmal mehr, manchmal weniger großzügig hinterläßt und sie kommt immer näher......
Die einzige Verbindung zur Außenwelt ist ein Internet-Radio.
Mit Alkohol und Koks betäubt erzählt er uns von seinen Ängsten und Gedanken und die sind wunderbar,klug, witzig, berührend, großartig.
Das Buch ist von Beginn an spannend - man will einfach wissen - wer denn nun Lisa ist, aber vor allem ist es witzig, lautes Lachen garantiert

„Lisa“

Yasmin Tiefenthaler, Thalia-Buchhandlung Gmunden

Ein Mann zieht sich mit seinem Sohn zurück, um vor einer Serienmörderin zu flüchten, der man den Namen "Lisa" gibt.
Lisa treibt ihr Unwesen auf der ganzen Welt, über Jahre hinweg wurden bei Verbrechen ihre DNA gefunden. Nun scheint sie sich ihn, als nächstes Opfer ausgesucht zu haben. Das Buch ist sehr spannend und flüssig zu lesen. Das Ende ist sehr überraschend!
Ein Mann zieht sich mit seinem Sohn zurück, um vor einer Serienmörderin zu flüchten, der man den Namen "Lisa" gibt.
Lisa treibt ihr Unwesen auf der ganzen Welt, über Jahre hinweg wurden bei Verbrechen ihre DNA gefunden. Nun scheint sie sich ihn, als nächstes Opfer ausgesucht zu haben. Das Buch ist sehr spannend und flüssig zu lesen. Das Ende ist sehr überraschend!

„Exzessiv zwischen Realität und Wahnsinn“

michaela bokon, Thalia-Buchhandlung Wien

Ein Mann fühlt sich bedroht und flieht mit seinem Kind in ein einsames Haus in den Bergen.
Sein einziger Bezug zur Realität ist das Internet und dort verbringt er seien Abende und Nächte, versucht seine Angst mit Drogen und Alkohol zu bewältigen.
Ein Mann fühlt sich bedroht und flieht mit seinem Kind in ein einsames Haus in den Bergen.
Sein einziger Bezug zur Realität ist das Internet und dort verbringt er seien Abende und Nächte, versucht seine Angst mit Drogen und Alkohol zu bewältigen.

„Realität und Fiktion, Komik und Grauen in einer spannend erzählten Geschichte“

Helene Oberleitner, Thalia-Buchhandlung Linz

Versteckt mit seinem kleinen Sohn in einem einsam gelegenen Landhaus versucht ein Mann seine Angst- er fühlt sich von einer Schwerkriminellen namens Lisa verfolgt- in den Griff zu bekommen. Unter Konsum von reichlich Alkohol und Kokain sitzt er Abend für Abend vor seinem Notebook und teilt seine Gedanken, Befürchtungen einem ihm unbekannten Publikum via Internet- Radio mit. Was macht der Verlust von Sicherheit mit Menschen?- Daran arbeitet er sich auf teils absurde, komische und beklemmende Weise ab. Trotz der Thematik, die auch ihre beklemmenden Aspekte hat, eine vergnügliche Lektüre.

Versteckt mit seinem kleinen Sohn in einem einsam gelegenen Landhaus versucht ein Mann seine Angst- er fühlt sich von einer Schwerkriminellen namens Lisa verfolgt- in den Griff zu bekommen. Unter Konsum von reichlich Alkohol und Kokain sitzt er Abend für Abend vor seinem Notebook und teilt seine Gedanken, Befürchtungen einem ihm unbekannten Publikum via Internet- Radio mit. Was macht der Verlust von Sicherheit mit Menschen?- Daran arbeitet er sich auf teils absurde, komische und beklemmende Weise ab. Trotz der Thematik, die auch ihre beklemmenden Aspekte hat, eine vergnügliche Lektüre.

„Abgesehen vom Ende: ein irres Buch“

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Ein Mann mit Verfolgungswahn, er hat Angst vor „Lisa“ die anscheinend überall ist, versteckt sich in einer Hütte. Dort versucht er mit Drogen und Alkohol seine Furcht zu betäuben. Der Mann führt Monologe im Internetradio über seine Ängste, und das Buch steigert sich und wird Spannend. Diese Spannung wird aber ziemlich brutal am Ende einfach vernichtet, so als hätte der Autor keine Lust mehr zu schreiben. Ein Mann mit Verfolgungswahn, er hat Angst vor „Lisa“ die anscheinend überall ist, versteckt sich in einer Hütte. Dort versucht er mit Drogen und Alkohol seine Furcht zu betäuben. Der Mann führt Monologe im Internetradio über seine Ängste, und das Buch steigert sich und wird Spannend. Diese Spannung wird aber ziemlich brutal am Ende einfach vernichtet, so als hätte der Autor keine Lust mehr zu schreiben.

„Lisa“

Fabian Rabl

Ein Mann sitzt in einem Haus am Waldrand. Lisa, eine Schwerkriminelle ist in seine Wohnung eingedrungen. Vielmehr hat die Polizei DNA Spuren von ihr gefunden. Der Erzähler erzählt in leichtem und lockeren Ton seine Geschichte per Internetradio. Das im Zustand von Whiskeyrausch und Kokain. Die Geschichte ist lakonisch, komisch und schräg, streckenweise leider nicht so spannend, wie erwartet. Das was ans Buch fesselt, ist der Wunsch, hoffentlich am Schluß zu erfahren wer Lisa wirklich ist...
Lassen sie sich überraschen.
Ein Mann sitzt in einem Haus am Waldrand. Lisa, eine Schwerkriminelle ist in seine Wohnung eingedrungen. Vielmehr hat die Polizei DNA Spuren von ihr gefunden. Der Erzähler erzählt in leichtem und lockeren Ton seine Geschichte per Internetradio. Das im Zustand von Whiskeyrausch und Kokain. Die Geschichte ist lakonisch, komisch und schräg, streckenweise leider nicht so spannend, wie erwartet. Das was ans Buch fesselt, ist der Wunsch, hoffentlich am Schluß zu erfahren wer Lisa wirklich ist...
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
24 Bewertungen
Übersicht
13
4
6
0
1

von einer Kundin/einem Kunden aus Hilden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Glavinic ist ein begnadeter Autor, seine Bücher sind so kreativ und ausgefallen - unbedingt auch Lisa lesen, eines seiner eher unbekanneren Bücher.

Großartiges Buch!
von Leseratte am 27.08.2011

Unbedingt lesenswert! Man wird von den Erzählungen des Protagonisten sofort in Bann gezogen- und bald MUSS man einfach wissen, wie's jetzt weitergeht.

Paranoid
von Stefanie Strachotta aus Berlin am 14.05.2011

Tom versteckt sich mit seinem Sohn Alex in einer einsamen Berghütte und moderiert jeden Abend eine Internetradiosendung, ohne zu wissen, ob ihn jemand hört. Koksend und saufend verbringt er so seine Abende am Mikrofon um aus seinem Leben und von Lisa zu erzählen. Denn bei jeden grausamen Mord, der... Tom versteckt sich mit seinem Sohn Alex in einer einsamen Berghütte und moderiert jeden Abend eine Internetradiosendung, ohne zu wissen, ob ihn jemand hört. Koksend und saufend verbringt er so seine Abende am Mikrofon um aus seinem Leben und von Lisa zu erzählen. Denn bei jeden grausamen Mord, der irgendwo auf der Welt geschieht, wurden Lisas DNA-Spuren am Tatort gefunden. Zufall oder nicht nun scheint sie es auf Tom abzusehen.?Was erst sehr interessant beginnt wird leider zum Ende hin etwas langatmig und fantastisch.