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Liebe statt Furcht

Muslimin. Atheistin. Pastorin. Mein langer Weg in die Freiheit.

(10)
Als Tochter einer kurdischen Sunnitin und eines persischen Schiiten geboren, verbringt Flor Namdar eine unbeschwerte, privilegierte Kindheit in ihrer Heimat Iran. Doch als junges Mädchen gerät sie in die Wirren der Islamischen Revolution. Sie verliert ihre gesellschaftliche Stellung, ihre Freiheit und schließlich ihren muslimischen Glauben. Um einer lebensgefährlichen Situation zu entkommen, flüchtet sie sich in eine unglückliche Ehe. In tiefer Verzweiflung beschließt sie, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Doch Gott hat andere Pläne. Am Tiefpunkt ihres Lebens begegnet Flor Jesus. Und diese Begegnung verändert alles.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 256 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 16.01.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783961222414
Verlag Gerth Medien
eBook
13,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Gottes Wege sind nicht unsere Wege. Wir tun gut daran, ihm zu vertrauen.
von LEXI am 13.05.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Flor Namdar präsentiert mit „Liebe statt Furcht“ einen beeindruckenden Lebensbericht und erzählt darin ihre eigene Geschichte. Sie berichtete von ihrer behüteten und schönen Kindheit im Iran und der bevorzugten Stellung ihrer Familie in der Gesellschaft, die sie dem Offiziersrang ihres vielseitig gebildeten Vaters zu verdanken hatte. Ihre unkonventionelle, selbstbewusste... Flor Namdar präsentiert mit „Liebe statt Furcht“ einen beeindruckenden Lebensbericht und erzählt darin ihre eigene Geschichte. Sie berichtete von ihrer behüteten und schönen Kindheit im Iran und der bevorzugten Stellung ihrer Familie in der Gesellschaft, die sie dem Offiziersrang ihres vielseitig gebildeten Vaters zu verdanken hatte. Ihre unkonventionelle, selbstbewusste Mutter, eine intelligente und weltoffene Frau, lebte ihr von Kindheit an Nächstenliebe vor und prägte Flor nachhaltig. Das Leben im Iran wird aus der Sicht einer Frau geschildert, die aufgrund des Berufes ihres Vaters ein Nomadendasein führen musste und sich letztendlich nirgendwo wirklich zuhause fühlte. Man erfährt in dieser Autobiografie jedoch nicht nur Details über Flors Familienleben, die Autorin gewährt zudem detaillierte Einblicke in den Überlebenskampf in einem von Revolution, Bürgerkrieg und Partisanenkämpfen gebeutelten Land. Sie legt auch Gewicht auf die politischen Hintergründe und geht schließlich auf die gesellschaftlichen Strukturen und die Bedeutung der Religion bzw. der Macht der Religionspolizei im Iran ein. Flor Namdars Geschichte mag aus der Sicht eines unbeteiligten Dritten wie ein abenteuerlicher Spannungsroman erscheinen. Die an manchen Stellen beinahe sprachlos machenden Berichte über die schweren Zeiten, die sie durchleben musste, sprechen jedoch eine eigene Sprache. Flors Erinnerungen an Zeiten der Isolation, Einsamkeit, körperlicher Gewalt und der stete Bedrohung durch die Religionspolizei, verbunden mit permanenter Missachtung der Menschenrechte, machen dem Leser sehr rasch bewusst, wie viel Kraft es der jungen Frau gekostet haben muss, immer wieder aufzustehen und weiter zu machen. Als letztendlich der acht Jahre währende Krieg gegen den Irak ausbrach, begann eine dunkle Zeit für die Familie. Flor suchte Halt in der Religion, fand aber ihren eigenen Worten zufolge kaum Trost darin. Sie lebte mit ihren Eltern und Geschwistern jahrelang in einer Flüchtlingsunterkunft, war eine Frau ohne Ausbildung und ohne Arbeit, die keine Perspektive und kaum Hoffnung hatte. Erst als sie sich für das Christentum zu interessieren begann und zum christlichen Glauben konvertierte, veränderte sich alles für Flor. Ihre Entscheidung war ein mutiger Schritt, der innerhalb der Familie Verachtung, Hass und Bedrohungen auslöste und letztendlich sogar dazu führte, dass ihr Vater sich von ihr lossagte. „Der Islam ist die einzig wahre Religion. Mehr brauchst du nicht zu verstehen!“ Ein Muslim, der Christ wird, fällt vom wahren Glauben ab. Er verrät den Islam und darauf steht die Todesstrafe. Dennoch ging Flor Namdar unbeirrt ihren Weg, der sie bis nach Deutschland führte, wo sie als Missionarin mit Migranten arbeitete, ihr Theologiestudium absolvierte, als evangelische Pastorin eine persisch-sprachige Gemeinde gründete. Ihr Ziel ist es, „Hilfestellung zu geben, um geistlich Heimatlosen eine Heimat zu bieten und Gott dort zu dienen, wo er sie braucht.“ Die Umschlaginnenseite dieses Buches enthält ein Zitat der Autorin, das Flor Namdars Lebenseinstellung sehr schön zum Ausdruck bringt. Sie schreibt: „Wir alle sind Fremde. Niemand von uns kann sagen: Hier ist mein Zuhause. Denn unsere wahre Heimat ist nicht diese Erde, sondern der Ort, an dem wir ohne alles Trennende auf immer mit Gott, unserem Vater, verbunden sind. Unsere Aufgabe besteht deshalb darin, so zu leben, dass unsere eigentliche Heimat Stück für Stück sichtbarer wird – wo auch immer wir sind.“ Fazit: „Liebe statt Furcht“ war ein interessantes und höchst informatives Buch, ein an manchen Stellen regelrecht überwältigender Schicksalsbericht, der die Lebensumstände in einem vom Krieg gebeutelten Land sehr deutlich vor Augen führt. Beeindruckend!

Die Geschichte einer außergewöhnlichen Frau
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 16.04.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Flor Namdar verbringt ihre Kindheit und Jugend in ihrer Heimat, dem Iran. Dort erlebt sie als Tochter eines persischen Schiiten und einer kurdischen Sunnitin zunächst nichts von den weitreichenden Spannungen, die ihr Land zerrütten. Doch dann bricht die Islamische Revolution aus und Flor verliert ihre vorher privilegierte gesellschaftliche Stellung.... Flor Namdar verbringt ihre Kindheit und Jugend in ihrer Heimat, dem Iran. Dort erlebt sie als Tochter eines persischen Schiiten und einer kurdischen Sunnitin zunächst nichts von den weitreichenden Spannungen, die ihr Land zerrütten. Doch dann bricht die Islamische Revolution aus und Flor verliert ihre vorher privilegierte gesellschaftliche Stellung. Von nun an bestimmen Hoffnungslosigkeit und Angst ihr Leben. Nach einer unglücklichen Ehe beschließt sie, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Doch sie überlebt und lernt Jesus kennen. Dies verändert ihr Leben grundlegend und macht aus der depressiven, verzweifelten jungen Frau eine mutige Kämpferin, die sich für andere einsetzt. Dieses Buch hat großen Spaß beim Lesen gemacht. Nicht nur dass die Geschichte hochaktuell und spannend ist, auch die Sprache ist sehr schön, klar und geht unter die Haut. Flor Namdar hat mir sehr imponiert. Sie erzählt aus ihrem ereignisreichen Leben und geht dabei auch ausführlich auf die Vorgeschichte und die zeitgeschichtlichen Umstände ein, unter denen sie aufwächst. Daher bietet dieses Buch auch einen hochinteressanten Einblick in das Leben im Iran vor und nach der Islamischen Revolution und die weitreichenden Veränderungen, die diese mit sich gebracht hat. Ein wichtiges Thema, das die meisten von uns wahrscheinlich eher mit ihrem gesunden Halbwissen in Verbindung bringen können anstatt mit wirklich fundierten Vorstellungen. Es ist ein völlig anderes Leben, das Flor geführt hat. Viele Einzelheiten zeichnen ein Bild dieses Landes, in dem Flor eine wirklich glückliche Kindheit verbracht hat. Ihr Bericht zeigt auch klar, dass nicht alle muslimischen Frauen unterwürfig sind und unterdrückt werden. Nicht nur Flor selbst ist eine starke Frau, auch der Rest ihrer Familie entspricht keineswegs dem typischen Bild, das wir uns von Muslimen im Allgemeinen machen. Flor Namdar schreibt sehr ehrlich und offen über viele Ereignisse aus ihrem Leben. Dabei wirkt sie durchgehend authentisch. Sehr schön ist die Wirkung ihrer Begegnung mit Jesus und der Bibel beschrieben. Da ist nichts übertrieben Mysthisches oder Achtung Heischendes, einfach der Bericht einer Frau, die ihre Erfahrungen mit anderen Menschen teilen möchte. Nicht ganz so ausführlich wie die Zeit im Iran wird ihr Leben hier in Deutschland beschrieben. Dennoch nicht weniger spannend beschreibt sie ihren langen Weg, der viele Jahre lang eine mühsame Arbeit ohne viel sichtbare Ergebnisse von ihr fordert. Doch dann findet sie eine erfüllende Aufgabe als Pastorin einer kleinen wachsenden persischen Gemeinde. Flor musste sich vieles erkämpfen und hat viele Jahre lang auch gelitten, sie sah kein Licht am Ende des Tunnels. Dennoch ist sie zu einer beeindruckenden Frau geworden, die durch dieses Zeugnis mit Sicherheit einige Menschen erreichen wird. Fazit: Ein wahnsinnig spannendes und hochinteressantes Buch über eine starke Frau. Ich kann es wirklich nur weiter empfehlen!

Eine starke Frau, die ihren Weg findet
von Niknak am 05.03.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Inhalt: Flor Namdar verbringt eine unbeschwerte privilegierte Kindheit im Iran bis die Islamische Revolution beginnt. Dadurch verliert sie ihre gesellschaftliche Stellung, ihre Freiheit und schließlich auch ihren muslimischen Glauben. Um einer gefährlichen Situation zu entkommen, flüchtet sie sich in eine unglückliche Ehe. Sie beschließt ihrem Leben ein Ende zu setzten,... Inhalt: Flor Namdar verbringt eine unbeschwerte privilegierte Kindheit im Iran bis die Islamische Revolution beginnt. Dadurch verliert sie ihre gesellschaftliche Stellung, ihre Freiheit und schließlich auch ihren muslimischen Glauben. Um einer gefährlichen Situation zu entkommen, flüchtet sie sich in eine unglückliche Ehe. Sie beschließt ihrem Leben ein Ende zu setzten, als sie plötzlich Jesus begegnet und ein neuer Lebensabschnitt für sie beginnt. Diese Begenung verändert alles. Mein Kommentar: Flor Namdar hat diese Biografie so ergreifend und berührend geschrieben, dass sie den Leser von Beginn an in ihren Bann zieht. Man fiebert sofort mit ihr mit und leidet auch mit ihr. Das Buch ist einfach und klar geschrieben und lässt sich sehr schnell und leicht lesen. Die Seiten fliegen nur so dahin, da dauernd etwas passiert, und man immer wissen will, wie es weitergeht. Das Leben von Flor wird sehr gut beschrieben und sie erzählt sowohl ihre schönen als auch schlimmen Erlebnisse. Dadurch erfährt man sehr viel von ihrem Lebensweg. Das Buch ist in der Ich - Form geschrieben, sodass man sich sehr gut in sie hineinversetzten kann. Mir gefällt ihr Schreibstil sehr gut, da sie alle Erlebnisse wertfrei beschreibt. Sie erzählt wie es ihr ergangen ist, ohne andere Personen dabei schlecht zu machen oder negativ darzustellen. Dadurch kann man recht neutral auf die Erlebnisse schauen und sich selbst ein Bild von den Situationen machen. Ihre Begegnung mit Jesus fand ich auch faszinierend und berührend zugleich. In einem muslimischen Land ist es noch viel schwerer einen anderen Glauben anzunehmen. Bei uns ist das ja zum Glück kein Problem. Aber dort steht ja die Todesstrafe darauf. Von daher finde ich es noch bemerkenswerter, dass sie so von Jesus überzeugt ist, dass sie sogar offen zu ihm steht und es auch offen zugibt. Trotzdem muss sie schlussendlich doch noch flüchten, um am Leben zu bleiben. Man versteht ihre Sichtweise sehr gut und sie kommt auch super beim Leser an. Flor kommt beim Leser sehr sympathisch und als starek Frau rüber. Wenn man bedenkt, was sie bereits alles in ihrem Leben mitmachte, ist man selbst richtig froh nicht in dieser Gegend leben zu müssen. Man weiß sein eigenes Leben wieder mehr zu schätzen und ist dankbar dafür. Das Buch regt meiner Meinung nach auch sehr zum Nachdenken an, wievielen Frauen und Kindern es auf der Welt ähnlich wie ihr ergeht. Besonders spannend fand ich ihre Berichte und Erklärungen am Ende des Buches zum Thema Flüchtlinge in Deutschland. Dadurch kann man sie ein bisschen besser verstehen und weiß was in vielen von ihnen vorgeht. Außerdem beschreibt Flor recht anschaulich, was der christliche Galube bei vielen Menschen bewirken kann. Sie hat dabei ein paar recht interessante Beispiele von Flüchtlingen erzählt, welche alle ihren Glauben vom Moslem zum Christ gewechselt haben. Mein Fazit: Ein wirklich beeindruckendes Buch von einer starken Frau, die ihren Weg im Leben gefunden hat und durch die Begegnung mit Jesus jemand anders geworden ist. Sie hat trotz aller Tiefschläge nie die Hoffnung verloren und macht auch uns Mut, hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken. Außerdem hilft sie uns die Situation von Flüchtlingen aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Ganz liebe Grüße, Niknak