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Libreville

Kriminalroman aus Gabun

(2)
Wir befinden uns in Libreville. 2008. Der Hauptstadt Gabuns mit ihren glänzenden Fassaden und weiten Slums voller Ratten und Mücken. Der ehemaligen französischen Kolonie südlich der Sahara. In einem Land, in dem die Presse ebenso an der Vetternwirtschaft verdient wie Justiz und Polizei. Ein Jahr vor den Wahlen wird Roger Missang, Journalist der Èchos du sud, am Strand von Libreville nahe dem Palast des Präsidenten der Republik mit durchgeschnittener Kehle aufgefunden. Wegen seiner kritischen Untersuchungen über die Korruption in Gabun war er den Mächtigen des Landes ein Dorn im Auge. Für die Presse ist sein Tod offensichtlich ein politischer Mord. Mit den Ermittlungen im Mordfall werden Pierre Koumba Owoula und Hervé Louis Boukinda Envame beauftragt, zwei Polizisten, die ohne die DNA-Analyse und Forensik auskommen müssen. Die technische Ausrüstung ihrer Einheit beschränkt sich auf eine Schreibmaschine aus der de-Gaulle-Zeit.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 340 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 17.02.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783945133446
Verlag Polar Verlag
Übersetzer Caroline Gutberlet
eBook
10,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Übersicht
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Libreville (Sehr gut)
von Heinz Peter B. aus Duisburg am 08.08.2017
Bewertet: Klappenbroschur

Nach langer Standzeit im Stau steigt der Polizist Louis Boukinda aus seinem Auto, weil er eine Menschenmenge sieht. Als er sich durch diese durchgekämpft hat, sieht er den Grund dafür am Strand legen, ein Toter. Sofort ruft er seinen Kollegen Hervé Envame an. Nach einigen Hypothesen wird klar, es... Nach langer Standzeit im Stau steigt der Polizist Louis Boukinda aus seinem Auto, weil er eine Menschenmenge sieht. Als er sich durch diese durchgekämpft hat, sieht er den Grund dafür am Strand legen, ein Toter. Sofort ruft er seinen Kollegen Hervé Envame an. Nach einigen Hypothesen wird klar, es handelt sich um Mord. Das Buch ist in 10 Kapitel plus einem Epilog unterteilt, die all wiederum in mehrere Unterkapitel unterteilt sind (außer der Epilog). Jedes neue Kapitel ist auch ein neuer Tag in der Story des Buches, weshalb zur Überschrift immer auch der Wochentag gehört, der dick gedruckt ist. Die Unterkapitel selbst bestehen dann aber nur aus der Zahl des jeweiligen Unterkapitels. Die Zählung fängt hier mit jedem neuen Kapitel wieder bei 1 an. Vor dem Neuanfang eines neuen Kapitels finden wir außerdem eine Seite, auf der die Schlagzeilen der Zeitung zu finden sind. Schon beim Lesen des Klappentextes wird klar, dass es sich hierbei um keinen normalen Krimi handelt. Allein der Handlungsort Gabun ist alles andere als das, was man gewohnt ist. Auch die Ermittlungsmethoden drücken aus, dass dieser Krimi an einem Ort spielt, der nicht zeitgemäß ausgestattet ist. Auch der Tatsache des Handlungsortes geschuldet, sind die teils schwer auszusprechenden Namen. Hier greift der Autor dem Leser jedoch etwas unter die Arme und stellt am Ende des Buches ein kleines Glossar zur Verfügung, wo alle unbekannten Wörter erklärt stehen. Das Umblättern stört zwar etwas den Lesefluss, lässt sich aber verkraften. Der Autor gibt die Situation in dem Land auch sehr detailliert wieder, was dazu führt, dass man sich als Leser sehr gut in die Story reinfinden kann. Im Laufe des Buches begegnet dem Leser dabei auch mehr als nur einen Fall, den es gilt aufzuklären. Dabei wird schnell klar, dass die Zustände in dem Land alles andere als optimal sind. Leider werden die Tage teilweise sehr schnell abgehandelt (Beispiel ist der Donnerstag, dieser geht von Seite 83 bis 97). Außerdem sind mir leichte Unstimmigkeiten in den Namen aufgefallen (im Klappentext sind die Namen scheinbar zusammengewürfelt. Dies ist jedoch nur ersichtlich mit dem Klappentext auf dem Buch). Cover: Das Cover ist fast ausschließlich Weiß gehalten (dies passt gut zum Namen des Verlags). Auf der Vorderseite sehen wir dann eine Zeichnung von Menschen, die wegrennen. Der Titel des Buches steht unter dieser Zeichnung und ist in Rot gedruckt. Aufgrund dieser Farbe hebt sich der Titel auch gut vom Hintergrund des Covers ab. Auf der Rückseite des Covers sehen wir gleich ein Element, das uns im Buch häufiger begegnen wird, nämlich das, was in Rot gedruckt wurde (die Schlagzeilen einer Zeitung). Fazit: Ein nicht ganz alltäglicher Krimi, der sich dennoch lohnt zu lesen. Für sein Geld bekommt man mit diesem Buch ein Setting, welches man noch nicht allzu oft gesehen hat. An die vielen Fremdwörter muss man sicherlich erst gewöhnen, jedoch hilft einem das Glossar dabei. Gerne mehr Bücher dieser Art. Von mir gibt es 5/5 Sterne.

Korruption und Kriminalität in Gabun.
von einer Kundin/einem Kunden aus Dresden am 02.04.2017
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

In Libreville, der Hauptstadt Gabuns, wird ein Journalist mit einer Einschusswunde am Hals tot aufgefunden. Da der Mann sich in seinen Artikeln oft kritisch über die Regierung geäußert hat, liegt die Vermutung nah, dass ein unliebsamer Zeitgenosse beseitigt worden ist. Die Presse nimmt diesen Gedanken auf und spricht von... In Libreville, der Hauptstadt Gabuns, wird ein Journalist mit einer Einschusswunde am Hals tot aufgefunden. Da der Mann sich in seinen Artikeln oft kritisch über die Regierung geäußert hat, liegt die Vermutung nah, dass ein unliebsamer Zeitgenosse beseitigt worden ist. Die Presse nimmt diesen Gedanken auf und spricht von einem politischen Mord. Dass in einem Jahr die Präsidentenwahl stattfinden wird, erhöht die Brisanz des Falls dramatisch. Janis Otsiemis Roman ist ein Spiegelbild der gesellschaftlichen Verhältnisse Librevilles. Diese Stadt, mit ihrer Vielzahl von Ethnien, ist geprägt von Korruption, Kriminalität und einer Wirtschaft, die einen großen Teil der Bevölkerung in Slums verbannt. »Libreville« ist kein reißerischer Thriller. Leise, zum Nachdenken anregende Töne überwiegen. Wer offen für Neues ist, der wird bei diesem Abstecher nach Zentralafrika eine Welt kennenlernen, in der es durchaus Parallelen zu uns hier in Europa gibt.