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Libellen im Kopf

Roman

(9)
Das Leben hat seine Höhen und Tiefen. Die Kunst ist es, das eine vom anderen zu unterscheiden.



Alles begann, wie es manchmal eben so ist, mit einem toten Mann. Er war ein Nachbar – niemand, den Abby gut kannte, dennoch: Einen Verstorbenen zu finden, wenn man sich nur gerade eine Dose Tomaten fürs Abendessen ausleihen möchte, ist doch ein bisschen schockierend. Oder sollte es jedenfalls sein. Zu ihrem eigenen Erstaunen ist Abby von dem Ereignis zunächst seltsam ungerührt, aber nach diesem Mittwochabend gerät das fragile Gleichgewicht ihres Lebens immer mehr ins Wanken, und Abby scheint nichts dagegen unternehmen zu können …




Rezension
"Dieser Roman ist ein großer Wurf, eine bewegende, feinfühlig geschriebene Lektüre, die dazu noch unterhaltsam ist." Hamburger Morgenpost
Portrait
Gavin Extence, geboren 1982, wuchs in der englischen Grafschaft Lincolnshire in einem kleinen Dorf mit dem interessanten Namen Swineshead auf. In seiner Kindheit machte er eine kurze, aber glanzvolle Karriere als Schachspieler, er gewann zahlreiche nationale Turniere und reiste nach Moskau und St. Petersburg, um sich dort mit den besten jungen Denkern Russlands zu messen. Er gewann nur ein Spiel. Heute lebt Gavin Extence mit seiner Frau und der gemeinsamen kleinen Tochter in Sheffield.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 14.11.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8090-2634-1
Verlag Limes Verlag
Maße (L/B/H) 223/152/35 mm
Gewicht 580
Originaltitel The Mirror World of Melody Black
Abbildungen schwarz-weiss Illustrationen
Verkaufsrang 23.230
Buch (gebundene Ausgabe)
20,60
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
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Sehr berührend!
von einer Kundin/einem Kunden am 04.12.2016

Eine sehr spannende und berührende Geschichte über eine junge intelligente Frau in England, die durch ihre bipolare Störung starke Entwicklungen durchlebt. Eine einfühlsam beschriebene Gratwanderung!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Authentisch manisch depressiv
von Melanie Enns aus L. am 17.11.2016

"Libellen im Kopf" konnte durch seinen wirklich interessanten Titel auf sich aufmerksam machen. Ich war sehr neugierig, denn mich rührte der Titel auf seltsame Weise an und ich freute mich daher sehr darauf, mich der Story näher widmen zu können. Es ist kein leichtes Buch, aber es ist auch... "Libellen im Kopf" konnte durch seinen wirklich interessanten Titel auf sich aufmerksam machen. Ich war sehr neugierig, denn mich rührte der Titel auf seltsame Weise an und ich freute mich daher sehr darauf, mich der Story näher widmen zu können. Es ist kein leichtes Buch, aber es ist auch nicht zu schwer, dass es überfordern könnte. Es spricht eine ganz besondere psychische Erkrankung an, die noch glaubwürdiger geschildert wurde, da sie auch den Autor betrifft und dieser seine eigenen Erfahrungen mit hat einfließen lassen. Dadurch bekam "Libellen im Kopf" regelrecht Authentizität und rührte mich daher doppelt an. Als Außenstehende habe ich wenig Ahnung von diesem Krankheitsbild der manischen Depression und es war daher natürlich auch sehr lehrreich in Abbys Leben einzutauchen. Abby ist in ihren manischen Phasen sehr kreativ und oft auf Höhenflügen, bis dann der Absturz kommt und sie in ein tiefes Loch fällt. Soweit so gut, denn es würde zu sehr auf die Story eingehen und ich möchte eigentlich dazu bewegen, "Libellen im Kopf" lesen zu wollen und nicht alles vorwegnehmen. Es hat mich auf der einen Art sehr begeistert, mehr über Manie und Depression zu erfahren, auf der anderen Seite natürlich auch abgestoßen. Im Freundeskreis haben wir einen Mann, der demselben Krankheitsbild wie Abby entspricht und erst jetzt, sind mir durch die vielen Parallelen einige Dinge verdeutlicht worden. Für mich war es also auch wertvoll "Libellen im Kopf" zu lesen. Die Protagonistin ist unverblümt, wahrhaftig und so authentisch in ihrem Verhalten, dass es Kopfschütteln oder auch echtes Mitleid auslöst. Abby kommt aus manchen Situationen einfach nicht heraus und es hilft ihr auch nicht, Beck an ihrer Seite zu wissen, der sie bedingungslos liebt und auch alle ihre Schwachstellen mittragen will. Wer sich mit dem Krankheitsbild Depression schon auseinandergesetzt hat, weiß, wie tief das Loch ist, in das man fällt und auch Selbstmordgedanken und Selbstzerstörung durch Ritzen oder ähnlichem nicht an den Haaren herbeigezogen ist. In diesem Roman wird man als Leser_in mehrfach mit seelischem Schmerz konfrontiert, der aber dadurch aufgefangen wird, dass es ein Roman ist und daher immer noch die Hoffnung besteht, dass sich die Stimmung umkehrt. Mir hat sehr gefallen, wie lebhaft Gavin Extence seine Protagonistin erscheinen lässt. Von mir verdient "Libellen im Kopf" mehr als eine Leseempfehlung, da es auch in meinem Kopf die eine um andere Libelle hat kreisen lassen. Der Roman regt definitiv zum Nachdenken an und einige Begebenheiten rühren mehr an als andere, dennoch wirkt es einfach nur authentisch und wie eine Lebensgeschichte, die keinen Sachbuchanteil hat, sondern konsequent und schnell gelesen werden kann. Einiges wird im Kopf bleiben, da es nicht nur stumpf lesbar war, sondern auch emotional tief getroffen hat. In meinen Augen ein sehr wertvolles Buch, das nicht mit der Holzhammermethode über manische Depressionen aufklärt, sondern eine Protagonistin nutzt, die auch deine Nachbarin sein könnte oder die Frau an der Kasse hinter dir. Man sieht den Menschen psychische Erkrankungen nicht an und dennoch sind sie da und verändern Wesenzüge. Ich fand es interessant und daher besonders wertvoll. Leseempfehlung!

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Libellen im Kopf
von Sabine aus Aachen am 15.01.2017

Mich hat ja schon das Debut von Gavin Extence sehr begeistert, daher war ich sehr neugierig auf sein neues Buch – und wurde auch nicht enttäuscht. Beginnt das Buch sehr skurril, entwickelt es sich zu einer interessanten Geschichte über eine an einer bipolaren Störung erkrankten Protagonistin. Sie ist es auch,... Mich hat ja schon das Debut von Gavin Extence sehr begeistert, daher war ich sehr neugierig auf sein neues Buch – und wurde auch nicht enttäuscht. Beginnt das Buch sehr skurril, entwickelt es sich zu einer interessanten Geschichte über eine an einer bipolaren Störung erkrankten Protagonistin. Sie ist es auch, die ihre Geschichte erzählt – in Ich-Form nimmt Abby den Leser mit auf eine Achterbahnfahrt ihrer Gefühle. Nachdem sie ihren Nachbarn tot in seiner Wohnung auffindet, gerät ihr eigenes Leben aus den Fugen. Hat sie sich bisher ganz gut ihrem Alltag als Journalistin stellen können, rutscht sie fortan langsam mehr und mehr in eine manische Phase – und nur mühsam kann ihr Lebensgefährte Beck sie hierin erreichen und ihr helfen. Mich hat diese Geschichte sehr beeindruckt. Durch die Ich-Perspektive habe ich mich sehr gut in Abby hineinversetzen können und auch wenn einige ihre Handlungen und Gedanken alles andere als normal sind, habe ich doch mit ihr gefühlt. Ich fand es sehr interessant, Abby in ihrer manischen Phase zu begleiten, dann aber auch ihren Absturz mitzuerleben und ihr langsames Wiedereintreffen in der Normalität. Dabei haben mich vor allem ihre Gefühle sehr beeindruckt – denn aus Sicht des Betroffenen stellt sich so eine manische Phase doch noch mal ganz anders dar als aus Sicht eines Außenstehenden. Abbys innere Qual, die Manie aufzugeben, sich der Normalität und vielleicht auch Langeweile zu stellen, zu unterscheiden, was ist noch normal und was ist schon Ausdruck der Krankheit, was ist Spaß am Leben und was ist Manie – alles das war für mich sehr interessant zu verfolgen und hat mir die Krankheit der bipolaren Störung sehr nahe gebracht. Dabei ist das Buch jetzt keine trockene Abhandlung über diese Erkrankung, sondern eine spannende Charakterzeichnung – ich zumindest konnte das Buch kaum mehr aus der Hand legen, so gefesselt war ich von der Geschichte. Ich wollte unbedingt wissen was mit Abby weiter geschieht, wie sie sich mit der Krankheit und ihrem Leben arrangiert. Dabei hat mir vor allem gut gefallen, dass die Geschichte so realitätsnah war, dass ich sie mir genau so auch im realen Leben vorstellen konnte und nichts irgendwie zu konstruiert oder abgehoben wirkte. Abbys Charakter ist sehr fein gezeichnet und ich habe mich gut in sie hineinversetzen können. Zwar hätte ich nicht immer gehandelt wie sie, aber sie hat mich tatsächlich an die Hand genommen und mich in ihre Gedankenwelt entführt. Aber auch andere Charaktere haben mir sehr gut gefallen – wie zum Beispiel Abbys Lebensgefährte Beck, der so authentisch rüberkommt mit seiner Hilflosigkeit im Umgang mit der Erkrankung und seiner tiefen Liebe zu seiner Lebensgefährtin. Der Schreibstil ist locker und umgangssprachlich und machte es mir nochmal leichter, mich in die Geschichte hineinzufühlen. Das Buch hat sich sehr flüssig lesen lassen, und so sind die Seiten rasch dahingeflogen. Lediglich der Zusammenhang zwischen dem Anfang des Buches und Abbys neuer Bekanntschaft war mir ein wenig zu weit hergeholt, das hätte aus meiner Sicht nicht sein müssen, denn gebraucht hätte die Geschichte das nicht. Dafür finde ich den Titel sehr gut gewählt und „Libellen im Kopf“ gefällt mir viel besser als der Originaltitel „The Mirror World of Melody Black“. Insgesamt hat mir das Buch wirklich sehr gut gefallen und ich gebe gerne gute 4 von 5 Sternen.

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