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Layers

(49)
Layers – die Wahrheit ist vielschichtig.

Seit Dorian von zu Hause abgehauen ist, schlägt er sich auf der Straße durch – und das eigentlich recht gut. Als er jedoch eines Morgens neben einem toten Obdachlosen aufwacht, der offensichtlich ermordet wurde, gerät Dorian in Panik, weil er sich an nichts erinnert: Hat er selbst etwas mit der Tat zu tun?
In dieser Situation bietet ihm ein Fremder unverhofft Hilfe an und Dorian ergreift die Gelegenheit beim Schopf – denn das ist seine Chance, sich vor der Polizei zu verstecken. Der Unbekannte engagiert sich für Jugendliche in Not und bringt Dorian in eine Villa, wo er neue Kleidung, Essen und sogar Schulunterricht erhält.
Doch umsonst ist nichts im Leben, das erfährt Dorian recht schnell. Die Gegenleistung, die von ihm erwartet wird, besteht im Verteilen geheimnisvoller Werbegeschenke – sehr aufwendig versiegelt. Und als Dorian ein solches Geschenk nach einem unerwarteten Zwischenfall behält, wird er von diesem Zeitpunkt an gnadenlos gejagt.

Spiegel-Bestsellerautorin Ursula Poznanski, auch bekannt durch ihre Thriller für Erwachsene: Fünf, Blinde Vögel und Stimmen, legt nach den Jugendbuch-Bestsellern Erebos, Saeculum und der Eleria-Trilogie (Die Verratenen, Die Verschworenen, Die Vernichteten) ihren neuen Jugendbuch-Thriller vor: Layers.

Mehr Infos und Extras zum Buch unter:
www.layers-buch.de
Portrait
Ursula Poznanski, geboren in Wien, studierte sich einmal quer durch das Angebot der dortigen Universität, bevor sie nach zehn Jahren die Hoffnung auf einen Abschluss begrub und sich als Medizinjournalistin dem Ernst des Lebens stellte. Nach der Geburt ihres Sohnes begann sie Kinderbücher zu schreiben. Ihr Jugendbuchdebüt Erebos erhielt zahlreiche Auszeichnungen (u. a. den Deutschen Jugendliteraturpreis) und machte die Autorin international bekannt. Inzwischen ist sie eine der erfolgreichsten Jugendbuchautorinnen Deutschlands und schreibt zudem Thriller-Bestseller für Erwachsene. Sie lebt mit ihrer Familie im Süden von Wien.Hier geht es zur Webseite von Ursula Poznanski:www.ursula-poznanski.de
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 448
Altersempfehlung 14 - 17
Erscheinungsdatum 17.08.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7855-8230-5
Verlag Loewe
Maße (L/B/H) 217/141/43 mm
Gewicht 648
Auflage 3. Auflage
Verkaufsrang 26.370
Buch (Paperback)
15,40
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„Mein erstes Buch von der Wienerin Poznanski..“

Daniela Perhalt, Thalia-Buchhandlung Gmunden

..und mich hat es sofort gepackt!
Immer tiefer gelangt man mit Dorian in ein Labyrinth aus Lügen und Fallen! Für mich war es Spannung pur - denn nur Stück für Stück gelangt man an des Rätsels Lösung und das Ende ist dann doch ganz anders als gedacht. Spitzen Jugendbuch!! Bitte unbedingt lesen!
..und mich hat es sofort gepackt!
Immer tiefer gelangt man mit Dorian in ein Labyrinth aus Lügen und Fallen! Für mich war es Spannung pur - denn nur Stück für Stück gelangt man an des Rätsels Lösung und das Ende ist dann doch ganz anders als gedacht. Spitzen Jugendbuch!! Bitte unbedingt lesen!

„Endlich neuer Lesestoff..“

Doris Oberauer, Thalia-Buchhandlung Grieskirchen

Dorian ist von zu Hause abgehauen und lebt auf der Straße. Eines Morgens wacht er neben einen toten Obdachlosen auf. Dorian kann sich aber an nichts erinnern. Ein Fremder taucht auf und bietet ihm Hilfe an. Dorian kommt in eine Villa wo er ein Luxusleben führen kann. Er muss nur ab und zu „Werbegeschenke“ verteilen. Doch als er eines Dorian ist von zu Hause abgehauen und lebt auf der Straße. Eines Morgens wacht er neben einen toten Obdachlosen auf. Dorian kann sich aber an nichts erinnern. Ein Fremder taucht auf und bietet ihm Hilfe an. Dorian kommt in eine Villa wo er ein Luxusleben führen kann. Er muss nur ab und zu „Werbegeschenke“ verteilen. Doch als er eines Tages so ein Paket öffnet, wird er von einer Sekunde zur anderen zum Gejagten! Sehr spannend und fesselnd. Tolle Idee! Idealer Lesestoff für Burschen.

„Technologiethriller“

Manuela W., Thalia-Buchhandlung Wien

Cool, modern und spannend!
Der neue Thriller von Ursula Poznanski spricht Jugendliche auf vielen Ebenen an. Ich mag es wie die Autorin in ihren Geschichten mit modernen Medien und umstrittenen Technologien spielt.
Cool, modern und spannend!
Der neue Thriller von Ursula Poznanski spricht Jugendliche auf vielen Ebenen an. Ich mag es wie die Autorin in ihren Geschichten mit modernen Medien und umstrittenen Technologien spielt.

„Layers“

Sarah Ehrnegger, Thalia-Buchhandlung Vöcklabruck

Klappentext:

Seit Dorian von zu Hause, wegen seinen gewalttätigen Vater, abgehauen ist, schlägt er sich auf der Straße durch – und das eigentlich recht gut. Als er eines Morgens jedoch neben einem toten Obdachlosen aufwacht, gerät Dorian in Panik, weil er sich an nichts erinnert: Hat er selbst etwas mit der Tat zu tun? In dieser
Klappentext:

Seit Dorian von zu Hause, wegen seinen gewalttätigen Vater, abgehauen ist, schlägt er sich auf der Straße durch – und das eigentlich recht gut. Als er eines Morgens jedoch neben einem toten Obdachlosen aufwacht, gerät Dorian in Panik, weil er sich an nichts erinnert: Hat er selbst etwas mit der Tat zu tun? In dieser Situation bietet ihm ein Fremder unverhofft Hilfe an und Dorian ergreift die Gelegenheit beim Schopf – denn das ist seine Chance, sich vor der Polizei zu verstecken.
Der Unbekannte engagiert sich für Jugendliche in Not und bringt Dorian in eine Villa. Anfangs kann Dorian sein Glück kaum fassen und bleibt misstrauisch.
Doch als er dann auch noch wie ein Botengänger unbekannte Objekte, die er in keinem Fall selbst auspacken darf, zu einflussreichen Menschen bringen muss, verstärkt sich sein Gefühl, bis schließlich seine Neugier siegt. Und die Jagd beginnt.


Meine Meinung:

Da ich schon einiges von Ursula Poznanski gelesen habe, hatte ich hohe Erwartungen von Layers. Leider muss ich gestehen, dass mich das Buch etwas enttäuscht hat. Die Handlung und auch die technische Thematik, mit der sich Frau Poznansik wieder befasst hat, sind gut umgesetzt worden und konnte man sich auch gut vorstellen. Ich habe das Buch auch gerne gelesen, da eine gewisse Spannung immer „spürbar“ gewesen ist, und sich zum Ende hin noch einmal gesteigert hat.

Doch finde ich es schade, dass so gut wie keine Charakterentwicklung, bei der Hauptfigur, vorhanden ist. Von Anfang bis Ende hatte ich das Gefühl, ein und dieselbe Schablone vor mir zu haben, die furchtbar paranoid (was meiner Meinung nach auch verständlich ist) ist und an nichts anderes als an die Villa und Stella -ein Mädchen das er in der Villa kennengelernt hat und sich als seine wahre Liebe entpuppt- denkt. Gedanken an seinen Vater und sein altes Leben kommen kaum vor, was für mich etwas unmenschlich wirkt.

Schlussendlich finde ich es dennoch gelungen, auch wenn ich schon bessere Bücher von Ursula Poznanski gelesen habe.

„Die Wahrheit hat viele Schichten!“

Melanie Zeier, Thalia-Buchhandlung Linz

Dorian lebt auf der Straße, weil er keine andere Wahl hat: seine Mutter ist tot und sein Vater gewalttätig.
Abgesehen davon geht es ihm eigentlich recht gut – er geht dumpstern (Def. „auch Mülltauchen oder Containern genannt, bezeichnet die Mitnahme weggeworfener, meist noch sehr erhaltener, Lebensmittel aus Abfallcontainern.“), er
Dorian lebt auf der Straße, weil er keine andere Wahl hat: seine Mutter ist tot und sein Vater gewalttätig.
Abgesehen davon geht es ihm eigentlich recht gut – er geht dumpstern (Def. „auch Mülltauchen oder Containern genannt, bezeichnet die Mitnahme weggeworfener, meist noch sehr erhaltener, Lebensmittel aus Abfallcontainern.“), er holt sich regelmäßig Kleidung aus Altkleidercontainern und er kennt die wärmsten Plätze in den Straßen Londons.

Eines Tages ist sein Leben auf einen Schlag ganz anders – Dorian erwacht und findet einen scheinbar toten Obdachlosen vor sich liegen, daneben sein eigenes Taschenmesser.
Hat er diesen Mord begangen? Und auch wenn nicht, wer würde ihm je glauben?

Plötzlich steht bereits der erste Zeuge des Blutbads neben ihm, jedoch bietet dieser ihm Hilfe, in Form eines verlockenden Angebots, an: er kann ihn zu einem Ort bringen, wo ihn die Polizei niemals finden wird und wo er sein altes Leben in Armut hinter sich lassen kann.
Bei jedem Menschen würden bei so einem Angebot die Alarmglocken bimmeln, doch hat man in so einer Situation eine Chance?

Nachdem ich Erebos gelesen hatte, habe ich mich schon sehr auf ein neues Buch dieser Autorin gefreut.
Auch dieses Mal dauert es sehr lange, bis die Wahrheit ans Licht kommt und auch hier ist es eine sehr überraschende Wende, die man sich nicht erwartet hätte!

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
49 Bewertungen
Übersicht
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Wem kannst du trauen?
von einer Kundin/einem Kunden am 18.08.2015

Dorian lebt auf der Straße, weil er es zu Hause nicht mehr ausgehalten hat. Er kommt schon klar, aber wenn er eines Morgens neben einem ermordeten Obdachlosen aufwacht, bekommt er Panik. Völlig unerwartet bekommt er Hilfe. Er kommt in der Bornheim Villa unter, wo ihm Hilfe geboten wird. Natürlich... Dorian lebt auf der Straße, weil er es zu Hause nicht mehr ausgehalten hat. Er kommt schon klar, aber wenn er eines Morgens neben einem ermordeten Obdachlosen aufwacht, bekommt er Panik. Völlig unerwartet bekommt er Hilfe. Er kommt in der Bornheim Villa unter, wo ihm Hilfe geboten wird. Natürlich ist Dorian dankbar, aber schon bald bekommt er Zweifel. Was hat es mit der Farben der Kleidung auf sich? Und was befindet sich in den Päckchen, die er abliefern soll? Er freundet sich mit Stella an, weiß aber auch nicht, ob er sie trauen kann. Soll er bleiben oder soll er lieber wieder abhauen? Wiederum erzählt Ursula Poznanski eine wahnsinnig spannende Geschichte. Ich liebe ihre Bücher, auch dieses ist wieder wunderbar!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Beginnt spannend, enttäuscht dann aber zunehmend
von PMelittaM aus Köln am 28.08.2015

Dorian ist vor seinem schlagenden Vater von zu Hause geflohen und lebt nun auf der Straße. Das Leben dort ist nicht immer leicht, Schlafplätze nicht immer sicher, andere Obdachlose nicht immer ungefährlich – eines Tages wacht Dorian ohne Erinnerung neben dem toten Emil auf, mit dem er kurz vorher... Dorian ist vor seinem schlagenden Vater von zu Hause geflohen und lebt nun auf der Straße. Das Leben dort ist nicht immer leicht, Schlafplätze nicht immer sicher, andere Obdachlose nicht immer ungefährlich – eines Tages wacht Dorian ohne Erinnerung neben dem toten Emil auf, mit dem er kurz vorher noch aneinander geraten war. Bevor er noch richtig zur Besinnung kommt, wird er von einem unbekannten Mann eingeladen, mit ihm in eine Einrichtung für obdachlose Jugendliche zu kommen, dort sei er sicher, dort werde für ihn gesorgt und dort hätte er eine Chance, seinem bisherigen Leben zu entkommen. Dorian willigt ein. In der Villa des reichen Bornheim leben weitere Jugendliche, die von der Straße geholt wurden, sie erhalten neben Unterkunft und Verpflegung auch Unterricht, dafür sollen sie an einigen Tagen in der Woche Flugblätter verteilen. Nach einiger Zeit des Flugblattverteilens erhält Dorian eine andere Aufgabe: Er soll Werbegeschenke übergeben, allerdings unter recht merkwürdigen Bedingungen. Eines Tages gelingt es ihm nicht, die Lieferung zu übergeben und von da an ändert sich alles: Nicht nur, dass er nicht mehr in die Villa zurück kann, er wird auch noch gejagt und muss um sein Leben fürchten. Dies ist mein erster Jugendroman der Autorin, bisher hatte ich nur einen ihrer Kriminalromane gelesen, der mir sehr gut gefallen hatte. So war ich extrem neugierig auf diesen Roman, der meine Erwartungen jedoch nicht erfüllen konnte. Erzählt wird durchgehend aus Dorians Perspektive, das bedeutet, dass der Leser nie mehr erfährt als Dorian. Aus dieser Tatsache bezieht der Roman einen Großteil der Spannung. Ich finde dies sehr passend, denn es geht in erster Linie darum, Hintergründe aufzudecken. Der Roman startet so auch extrem spannend, man mag ihn zunächst gar nicht aus der Hand legen und rätselt fleißig mit, es gibt schnell eine ganze Reihe unbeantworteter Fragen. Leider geht dem Roman ab etwa der Hälfte zunehmend die Puste aus, es gibt hier bereits eine wesentliche Antwort, das Folgende dreht sich vor allem um Dorians Flucht. Das könnte durchaus trotzdem spannend sein, ist es aber nicht, die Geschichte dreht sich um sich selbst, es wiederholt sich Vieles und das Geschehen wird immer kurioser und unglaubwürdiger. Das Ganze lässt sich zwar weiterhin recht zügig lesen, packt einen aber nicht mehr wirklich. Vor allem zum Ende hin wird es so abstrus und unnötig in die Länge gezogen, dass es nur noch nervt. Dorian als Protagonist gefällt mir gut, man muss seine Hintergrundgeschichte bedenken, er hat nicht nur einen gewalttätigen Vater sondern auch seine Mutter verloren, er musste sich auf der Straße durchbeißen und hat trotzdem noch Hoffnungen und Träume. Ich konnte sein Denken und Handeln größtenteils gut nachvollziehen, allerdings fragt man sich im Laufe des Romans immer mehr, wie er erreichen will, was er vorhat. Die weiteren Charaktere fand ich weniger gut gelungen, was aber wohl auch darin liegt, dass die Autorin sie möglichst undurchschaubar gestalten wollte. Gelungen ist ihr das nicht immer, am interessantesten ist noch Bornheim selbst, dessen Gründe man von Anfang an hinterfragt. Im Ethikunterricht in der Villa wird die Frage angesprochen, wie weit man für einen guten Zweck gehen kann, dies wird in mehr als einer Situation des Romans wieder aufgegriffen, jedoch bleibt die Autorin die Antwort schuldig. Das ist schade, denn gerade Jugendromane eignen sich gut dafür, moralische Werte nicht nur zu diskutieren, sondern auch zu vermitteln. Die Auflösung ist nicht unlogisch konstruiert, zum Teil konnte ich mir auch schon denken, was dahinter steckt, wirklich überraschend war sie somit nicht. Vom Ende hätte ich mir, wie oben schon ausgeführt, jedoch mehr erwartet. Sehr gut gefallen hat mir übrigens das Cover, das eine Besonderheit zu bieten hat – und wunderbar zum Roman passt. Insgesamt ein Roman, der sehr spannend startet, aber zunehmend enttäuscht. Ich vergebe gerade noch 3 Sterne, aber keine Leseempfehlung.

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Großartig
von einer Kundin/einem Kunden am 02.03.2017

Die Geschichte dreht sich um den Hauptprotagonisten Dorian, der von Zuhause ausgerissen ist und auf der Straße lebt. Eines Morgens, nachdem er die Nacht wie üblich in einem U-Bahnhof verbracht hat, wacht er neben der Leiche eines ihm bekannten Obdachlosen auf. Dorian selbst hat Kopfschmerzen und fühlt sich wie... Die Geschichte dreht sich um den Hauptprotagonisten Dorian, der von Zuhause ausgerissen ist und auf der Straße lebt. Eines Morgens, nachdem er die Nacht wie üblich in einem U-Bahnhof verbracht hat, wacht er neben der Leiche eines ihm bekannten Obdachlosen auf. Dorian selbst hat Kopfschmerzen und fühlt sich wie nach einem Kampf, kann sich jedoch an nichts erinnern. Plötzlich taucht ein junger Erwachsener auf, der sich als Nico vorstellt, und bietet ihm seine Hilfe an. Er könne ihn in Sicherheit bringen, versichert er. Zudem beteuert Nico, dass er wüsste, dass Dorian unschuldig sei. Dorian ist daraufhin sehr verwirrt und skeptisch. Doch an seinem Taschenmesser klebt das Blut des Opfers und Dorian weiß nicht, warum. Er ist sich sehr unsicher, was den Tathergang angeht. Da seine Angst vor der Polizei, dem Jugendamt und seinem Vater größer ist als die Skepsis Nico gegenüber, willigt er ein, mit ihm zu kommen. In einem fensterlosen Transporter wird Dorian zur Bornheim Villa gebracht. In der Villa bekommt Dorian Essen, Kleidung und ein Zimmer. Außerdem lernt er andere Jugendliche kennen, die auch auf der Straße aufgelesen und in die Villa gebracht wurden. Diese versichern ihm, dass es in der Villa mit rechten Dingen zugehe und ermutigen ihn, die Chance auf einen Neuanfang zu nutzen. Dorian schließt so schnell Freundschaften, insbesondere mit einem Mädchen namens Stella, und genießt das geregelte Leben. Als Gegenleistung für die Bildung und Versorgung müssen die Jugendlichen ab und an Handzettel in der Stadt verteilen. Dabei verschwinden jedoch von Zeit zu Zeit Jugendliche. Wo sie geblieben sind, weiß niemand. Alle nehmen an, dass sie wieder in die Obdachlosigkeit geflüchtet sind. Dorian, der bei den Mitarbeitern und anderen Jugendlichen schnell beliebt wird, wird einige Zeit später für eine besondere Aufgabe abgeteilt. Er muss ominöse Päckchen bei Menschen in der Stadt abliefern. Was in den Päckchen ist, darf er nicht wissen. Einige Päckchen liefert er ohne Probleme ab. Bis er auf einen Journalisten trifft, der sein Päckchen partout nicht annehmen will. Der Journalist gerät sogar in Panik und rät Dorian, zu flüchten, da er in Lebensgefahr sei. Dorian gerät in dieser Situation selbst in Panik, flüchtet an einen ruhigen Ort und öffnet das Päckchen. Von diesem Zeitpunkt an wird er von den Mitarbeitern der Villa verfolgt und gejagt. Poznanski schafft es, den Leser schnell in die Geschichte hineinzuziehen. Sie hält sich von Anfang an nicht zu sehr mit Details auf, sondern bringt die Geschichte schnell voran. Der Leser erfährt über Dorian nur das Nötigste. Warum er genau auf der Straße lebt, ist eigentlich unwichtig. Es wird zunächst hauptsächlich sein schlichter Alltag beschrieben. Bis zur Ermordung des Obdachlosen. Ab diesem Zeitpunkt folgt ein ominöser Handlungszweig dem nächsten. Wer hat den Obdachlosen ermordet? Wo kommt dieser Nico plötzlich her? Warum steigt Dorian einfach in den Transporter ein anstatt die Polizei zu rufen? Was hat es mit der Villa Bornheim auf sich? Wer ist der Mensch, der Jugendliche in eine Villa aufnimmt? Das sind nur die ersten Fragen, die sich der Leser stellt. Man brennt darauf, die Antworten zu erfahren. Und das zieht sich durch die ganze Geschichte. Werden einige Fragen nach und nach beantwortet, stellen sich im Verlauf immer weitere. Das Buch ist allein deshalb unglaublich spannend. Man kann es nicht aus der Hand legen. Langatmige Stellen gibt es kaum. Der Schreibstil und die Erzählweise der Autorin sind außergewöhnlich. Das Ende, ist sehr überraschend. Bis zum Schluss hält man daran fest, den „Bösen“ in der Geschichte bereits identifiziert zu haben. Doch auf den letzten Seiten kommt alles anders. Mein Fazit: Das Buch punktet durch den besonderen Schreibstil der Autorin und ist allein dadurch empfehlenswert. Es ist kurzweilig und flüssig zu lesen.

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