>> SSV: Eiskalt reduziert. Jetzt bis zu 70% sparen**

Krieg der Sänger

Roman

(4)
Durch eine perfide List geht es den größten Dichtern des Mittelalters an den Kragen: Walther von der Vogelweide, Wolfram von Eschenbach und vier weitere Sänger lassen sich auf einen Wettstreit ein, bei dem der beste gekrönt und der schlechteste geköpft werden soll.
Tragikomisch, düster und drastisch – Robert Löhr sprengt mit seiner Erzählung des legendären Sängerkriegs alle Ketten des historischen Romans.
Portrait
Robert Löhr, geboren 1973, ausgebildeter Journalist und Drehbuchautor, lebt in seiner Geburtsstadt Berlin. Neben zahlreichen Filmskripten und Theaterstücken verfasste er die Romane »Der Schachautomat«, »Das Erlkönig-Manöver« , »Das Hamlet-Komplott«, »Krieg der Sänger« und »Erika Mustermann«. Seine Bücher sind in 25 Sprachen übersetzt.
… weiterlesen
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 16.07.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-30289-0
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 18,8/12/2,5 cm
Gewicht 268 g
Verkaufsrang 27.801
Buch (Taschenbuch)
11,40
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
Sofort lieferbar
Kostenlose Lieferung ab 30 Einkaufwert
Versandkostenfrei für Bonuscard-Kunden
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Andere Kunden interessierten sich auch für

  • Krieg der Sänger
    von Robert Löhr
    (4)
    eBook
    10,99
  • Der Schachautomat
    von Robert Löhr
    eBook
    8,99
  • Babylon
    von Thomas Thiemeyer
    (11)
    eBook
    9,99
  • Das Verschwiegene
    von Linn Ullmann
    (14)
    eBook
    8,99
  • Ich, Claudius, Kaiser und Gott
    von Robert Ranke-Graves
    (1)
    eBook
    9,99
  • Galan
    von Giovanna Lombardo
    eBook
    4,99

Kundenbewertungen

Durchschnitt
4 Bewertungen
Übersicht
0
4
0
0
0

Sechs Sänger - nur fünf werden überleben!
von einer Kundin/einem Kunden am 06.04.2017

Robert Löhr haucht dem sagenumwobenen Sängerwettstreit auf der Wartburg um 1200 nach Christus Leben ein. Allein schon seine Einleitung ist grandios: Luther, der mehr als 200 Jahre später selbst in einem kleinen Zimmerchen auf der Wartburg an seiner Bibelübersetzung schreibt, glaubt ob der Einsamkeit langsam verrückt zu werden, denn... Robert Löhr haucht dem sagenumwobenen Sängerwettstreit auf der Wartburg um 1200 nach Christus Leben ein. Allein schon seine Einleitung ist grandios: Luther, der mehr als 200 Jahre später selbst in einem kleinen Zimmerchen auf der Wartburg an seiner Bibelübersetzung schreibt, glaubt ob der Einsamkeit langsam verrückt zu werden, denn eines Nachts bekommt er Besuch vom Teufel. Der Teufel versucht Luther davon zu überzeugen, dass die sechs Wettstreiter des Sängerkrieges zu denen keine geringeren als Wolfram von Eschenbach, Heinrich von Ofterdingen und Walther von der Vogelweide gehörten, alles andere als ehrbare, mutige Männer gewesen seien. Intrigen und Verschwörungen seien damals auf der Wartburg geschmiedet worden, so der Teufel, doch Luther will ihm nicht glauben und lässt sich die ganze Geschichte erzählen. Dieser historische Roman nimmt sich selbst nicht ganz so ernst. Die Geschichte ist spannend erzählt, durch viele punktierte, lustige Dialoge aufgelockert und alles andere als langweilig. Dadurch, dass der Erzählstoff mehr eine Sage als ein verbürgtes historisches Ereignis ist, bleibt dem Autor viel Freiraum, den er sehr fantasievoll und geschickt nutzt..

Leider ohne Liedtexte ;)
von Lisa Laqua M. A. aus Berlin am 02.01.2017

Das Buch “Krieg der Sänger” von dem Berliner Robert Löhr hat mir viel Freude bereitet. Die gebundene Ausgabe von Piper kommt mit einem netten, dezenten Buchumschlag und einem Lesebändchen daher. In den Vorsätzen ist der Grundriss der Wartburg abgebildet und damit ist man schon im Geschehen der Handlung. Es geht... Das Buch “Krieg der Sänger” von dem Berliner Robert Löhr hat mir viel Freude bereitet. Die gebundene Ausgabe von Piper kommt mit einem netten, dezenten Buchumschlag und einem Lesebändchen daher. In den Vorsätzen ist der Grundriss der Wartburg abgebildet und damit ist man schon im Geschehen der Handlung. Es geht um den Sängerkrieg Anfang des 13. Jahrhunderts, einem Spektakel, das die berühmtesten Lyriker der Zeit, wie Walther von der Vogelweide und Wolfram von Eschenbach, in einem Wettstreit um Leben und Tod zusammenkommen lässt. Die ursprüngliche Sage gibt es in verschiedenen Versionen, aus verschiedenen Zeiten und mit verschiedenen Darstellern. Erzählt wird der Sängerkrieg hier vom Teufel selbst, der einige Jahrhunderte später mit keinem geringeren als Martin Luther in einem der Räume der Wartburg sitzt und versucht, ihn davon abzuhalten, die Bibel in die deutsche Sprache zu übersetzen, indem er ihn von der Bosheit des Menschen überzeugen will. Er prophezeit Luther sogar die Folgen, die seine Arbeit haben wird. Doch wir alle wissen, wie es ausging – Luther ließ sich nicht von der Geschichte beeinflussen und setzte sein Werk fort, denn die Geschichte um den Sängerkrieg handelt nicht nur von Gewalt und Schrecken, sondern auch von Mut und Entschlusskraft. Robert Löhr hat, meiner Meinung nach, ein gutes Mittelmaß zwischen Mythos und Realität gefunden, mit z.T. witzigen Anekdoten zu den einzelnen Darstellern und gut durchdachten Charakterzügen. quatspreche.wordpress.com

Intrigante Recken!
von einer Kundin/einem Kunden am 31.07.2013

Von wegen Ruhm und Ehre, holde Minne! Es ist ein ziemlich abgewrackter Haufen alter Kerle, der sich da kurz vor Weihnachten auf der Wartburg einfindet, alle müde, zurückgekehrt vom letzten Kreuzzug, und die Häme und der Spott, die der Ofterdingen im ganzen Land über den wankelmütigen Burgherren verbreitet hat,... Von wegen Ruhm und Ehre, holde Minne! Es ist ein ziemlich abgewrackter Haufen alter Kerle, der sich da kurz vor Weihnachten auf der Wartburg einfindet, alle müde, zurückgekehrt vom letzten Kreuzzug, und die Häme und der Spott, die der Ofterdingen im ganzen Land über den wankelmütigen Burgherren verbreitet hat, sind vergeben und vergessen. Oder nicht? Die Tage sind kurz und die Nächte lang, kalt und unheimlich, und morgens fehlt der ein oder andere - hat sie die Wilde Horde aus den Hörselbergen geholt? Freche Idee: Löhr lässt den Teufel die Geschichte erzählen, um Luther in seiner Schreibstube 300 Jahre später zu beweisen, dass Worte töten können...er soll das mit der Bibelübersetzung sein lassen. Was dann passiert, ist hinlänglich bekannt - Luther greift zum Tintenfaß! Ein toller Schmöker, jetzt auch als Taschenbuch!