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Kremserfahrt in den Tod

Authentische Kriminalfälle

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Als Ende der 80er Jahre in Ostberlin wiederholt Kinder bei Kremserfahrten verschwinden und später tot aufgefunden werden, bringt dies nicht nur eine groß angelegte Fahndung in Gang. Die Polizei ruft auch alle Bürger zur Mithilfe auf. Trotz Aufklärung erfährt die Tatserie nach der Wende eine grausame Fortsetzung. Als zuständiger Ermittler schildert Ralf Romahn gewohnt versiert den Fall und berichtet von den Hintergründen. Detailliert geht er auch bei weiteren Fällen auf die Polizeiarbeit ein, bei der er zuweilen in persönliche Interessenskonflikte gerät. Dass Eifersucht manchmal den Falschen trifft und dass auch Angestellte des Morddezernats nicht immer unbescholten sind, weiß Romahn überaus eindrücklich zu erzählen.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 224 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 13.03.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783360501400
Verlag Das Neue Berlin
eBook
9,99
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KREMSERFAHRT IN DEN TOD - Vier authentische Kriminalfälle aus dem Ost-Berlin der 1980-er Jahre
von j.h. aus Berlin am 09.03.2017
Bewertet: Taschenbuch

Ralf Romahn (*1953) war Oberstleutnant bei der Volkspolizei und ab 1990 Kriminaloberrat. Im vorliegenden Buch erzählt er vier sehr unterschiedliche Fälle, in denen aus persönlichkeitsrechtlichen Gründen Täter, Opfer und Tatorte verfremdet wurden. Im Mittelpunkt steht die titelgebende Kremserfahrt. In Abfolge eines halben Jahres verschwanden 1987/88 jeweils an Feiertagen zwei kleine... Ralf Romahn (*1953) war Oberstleutnant bei der Volkspolizei und ab 1990 Kriminaloberrat. Im vorliegenden Buch erzählt er vier sehr unterschiedliche Fälle, in denen aus persönlichkeitsrechtlichen Gründen Täter, Opfer und Tatorte verfremdet wurden. Im Mittelpunkt steht die titelgebende Kremserfahrt. In Abfolge eines halben Jahres verschwanden 1987/88 jeweils an Feiertagen zwei kleine Jungen offenbar während der Fahrt von ein und demselben Kremser in der Nähe des Thälmannparks im Prenzlauer Berg, die später misshandelt und erschlagen in umliegenden Kellern aufgefunden wurden. Grund genug für das Team um Ralf Romahn, beim nächsten Einsatz des Kremsers die Fahrtstrecke komplett zu überwachen. Die aufwändige Fahndung nach dem Kindermörder wird detailreich geschildert. Makaber auch das Ende: Der in der DDR zu lebenslänglich verurteilte Täter wurde nach der Wende entlassen und konnte - dem Rechtsstaat sei Dank - nochmals nach gleichem Muster morden. Die drei weiteren Fälle beschäftigen sich mit dem Tod eines jungen Mannes, der bei Streitigkeiten im Sommer 1988 von einem Westberliner Disco-Gast vor dem Pressecafé am Alexanderplatz erstochen wurde, einem Mordversuch aus Eifersucht (1988) und dem wahrhaftigen "Loch in der Mauer" durch einen provokatorischen Sprengstoffanschlag im Sommer 1986. Der Autor fesselt den Leser mit viel Zeit- und Lokalkolorit. Zu den letzten Fällen Romahns zählte die Anfang 1990 mit dem plakativen Tatvorwurf "Hochverrat" inszenierte Vernehmung des ehemaligen DDR-Staatschefs Erich Honecker im Gefängnis Rummelsburg. Wegen vorgeblicher "Staatsnähe" wurde Ralf Romahn 1990 mit 37 Jahren aus dem Polizeidienst entlassen. Das in gut lesbarem Stil geschriebene Buch aus dem Verlag DAS NEUE BERLIN präsentiert mit Fällen und Ermittlern in der Art des POLIZEIRUF 110 glaubwürdige Kriminalfälle aus dem Alltag ohne absurde Action-Einlagen.