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Kind Nr. 95

Meine deutsch-afrikanische Odyssee. Originalausg.

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Dezember 1979: Die 7-järige Lucia Engombe findet sich plötzlich in einem Kinderheim in Mecklenburg-Vorpommern wieder. Von einem Tag auf den anderen wurde sie aus ihrer Heimat Namibia gerissen und mit 79 anderen Kindern in die DDR geflogen. Denn Lucias Vater gehört der namibischen Unabhängigskeitsbewegung an, gegen die die südafrikanische Protektoratsmacht einen erbitterten Kampf führt. Völlig isoliert und einsam wachsen die Kinder im sozialistischen Deutschland auf. 11 Jahre später, August 1990: Ueber Nacht werden die so genannten "DDR-Kinder" in eine ihnen fremde Heimat zurückgebracht. Die 18-jährige Lucia muss als "Kind Nr. 95" fortan das Armenviertel der Hauptstadt Namibias ihr Zuhause nennen. Plötzlich steht Lucia einer unbekannten Frau gegenüber: ihre Mutter. Doch verständigen kann sie sich nicht mit ihr, denn Lucia spricht nur Deutsch ...
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 01.09.2004
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-25892-8
Verlag Ullstein Verlag
Maße (L/B/H) 19/12/2,5 cm
Gewicht 283 g
Buch (Taschenbuch)
12,40
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Ein Stück Geschichte
von Garstig am 01.04.2012

Kleine namibische Kinder werden von der SWAPO in Flüchtlingslagern wahllos eingesammelt und für viele Jahre in die DDR verfrachtet, um sie zur Elite des dereinst hoffentlich befreiten Staates Namibia zu erziehen. Was wie eine politische Lehrstunde klingt, ist in Wirklichkeit ein leicht lesbares Buch aus der Sicht eines betroffenen Kindes.... Kleine namibische Kinder werden von der SWAPO in Flüchtlingslagern wahllos eingesammelt und für viele Jahre in die DDR verfrachtet, um sie zur Elite des dereinst hoffentlich befreiten Staates Namibia zu erziehen. Was wie eine politische Lehrstunde klingt, ist in Wirklichkeit ein leicht lesbares Buch aus der Sicht eines betroffenen Kindes. Aus dem Busch direkt ins weihnachtlich verschneite Bellin DDR, vom dauernden Hunger direkt in den Ueberfluss und aus dem chaotischen Ueberlebenskampf in einen straff organisierten Tagesablauf. Und alles weit weg von der Mama in einer fremden Sprache - ein bisschen viel für 4 - 7-jährige Kinder! Lucia Engombe erzählt uns, wie sie das alles erlebt hat; von den frühesten Kindheitserinnerungen an bis ins Erwachsenenalter, leicht verständlich und mit einem Schuss Humor.

Namibia und Deutschland
von einer Kundin/einem Kunden am 28.01.2007

Ein warmherziger Rückblick der Autorin auf ihre Kindheit in der DDR.Einige Zweifel überkommen den Leser, wenn die Praxis der Auswahl zur Verschickung nach Deutschland dargestellt wird. Die Rechtfertigung des Verhaltens der Eltern, am Schluss des Buches, erscheint ein opportunistisches Zugeständnis an das Heute zu sein. Aber: Ein notwendiger und verdienstvoller... Ein warmherziger Rückblick der Autorin auf ihre Kindheit in der DDR.Einige Zweifel überkommen den Leser, wenn die Praxis der Auswahl zur Verschickung nach Deutschland dargestellt wird. Die Rechtfertigung des Verhaltens der Eltern, am Schluss des Buches, erscheint ein opportunistisches Zugeständnis an das Heute zu sein. Aber: Ein notwendiger und verdienstvoller Beitrag zur deutsch-namibischen Freundschaft.

Erinnerungen!
von einer Kundin/einem Kunden am 30.01.2006

Dieses Buch erinnert mich an meine Kindertage! Es handelt von einem, aus Mosambique stammendem, damals kleinen Mädchen, das die Chance hatte ihre Kindheit in der DDR zu verbringen! Ohne ihre Familie, mit Gerüchten über ihren Vater besudelt, erzählt dieses Buch von der Zeit eines Kindes als Schwarze in der... Dieses Buch erinnert mich an meine Kindertage! Es handelt von einem, aus Mosambique stammendem, damals kleinen Mädchen, das die Chance hatte ihre Kindheit in der DDR zu verbringen! Ohne ihre Familie, mit Gerüchten über ihren Vater besudelt, erzählt dieses Buch von der Zeit eines Kindes als Schwarze in der DDR, bis hin zur Wende und der Rückkehr als Frau in die Heimat! Habe es sehr gern gelesen und mich auch an diese Kinder erinnern können, da ich in der DDR aufgewachsen bin!