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Karte und Gebiet

Roman

(33)
Michel Houellebecq, Enfant terrible der Literaturszene, hat das Buch geschrieben, das niemand erwartet hätte. ›Karte und Gebiet‹ ist ein großer Wurf: ein doppelbödiges, selbstironisches Vexierspiel, ein gewichtiger Roman, der zugleich wie schwerelos wirkt. Houellebecq erweist sich darin als begnadeter Erzähler, der alle Spekulationen ins Leere laufen lässt. Jed Martin ist Künstler. In seinen ersten Arbeiten stellt er Straßenkarten und Satellitenbilder gegenüber, zum Durchbruch verhelfen ihm jedoch Porträts. Einer der Porträtierten: »Michel Houellebecq, Schriftsteller«. Doch dann geschieht ein grausames Verbrechen: ein Doppelmord, verübt auf so bestialische Weise, dass selbst die hartgesottenen Einsatzkräfte schockiert sind. Die Kunst, das Geld, die Arbeit. Die Liebe, das Leben, der Tod: Davon handelt dieser altmeisterliche Roman, der auch hierzulande bereits als literarische Sensation gefeiert wird. Michel Houellebecqs neustes Werk ist ein vollendeter Geniestreich von überraschender Zartheit. Der einstige Agent provocateur erscheint darin gereift und auf so humorvolle Weise melancholisch wie nie. ›Karte und Gebiet‹ wird nicht nur die Freunde Houellebecqs begeistern, sondern auch manchen seiner Feinde.
Rezension
Mit dies„Mit diesem Roman ist es Michel Houellebecq gelungen, ein ebenso unbarmherziges wie äußerst amüsantes Bild der französischen Gesellschaft zu schaffen.“
SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

„Lesen!“
MONOPOL

"Gleichzeitig Künstler- und Landschaftsroman, ein Thriller und seine Parodie, ein Essay über Houellebecqs Heimatland inklusive Zukunftsvision und Loblied auf die Provinz, eine Vater-Sohn-Geschichte, die nach den letzten Dingen fragt und ein Hundesachbuch (...) Ihr Schöpfer ist weise geworden und sein Ton ist leicht wie ein Soufflé."
FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG

"Ein großes Buch über die Gegenwart, voller Erkenntnis, voller Schmerz. Houellebecq hat alle seine "Elementarteilchen" mitgenommen und sämtliche Capricen, alles Kokette und stilisierte abgestreift. Er hat sie in einen völlig anderen Kosmos überführt, in ein Meisterwerk."
SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

"Ein aberwitziger Künstlerroman"
DIE ZEIT

"Weich und weise (...) ein überzeugendes, souveränes Panoramabild unserer inneren und äußeren Verfassung."
DIE WELT

„Sein Roman ist perfekt.“
NEON

„Houellebecqs bester Roman“
DER STANDARD

"Man sieht, Houellebecq hat Humor (...) ein selbstironischer Künstlerroman und somit auch ein Gesellschaftsroman."
FRANKFURTER RUNDSCHAU

„Er ist mit diesem Buch auf dem Weg zur literarischen Unsterblichkeit.“
MANNHEIMER MORGEN

„Das Buch ist grandios, ein Kabinettstück an Doppelbödigkeiten und Cameo-Auftritten.“ (Annabelle)

„Ein Roman, der so altmeisterlich erzählt und intelligent gebaut ist wie kein zweiter in diesem Frühling.“
UMAG

“Karte und Gebiet“ ist ein Künstlerroman, der, wie stets bei diesem Autor, in die Mitte unserer gesellschaftlichen Existenz vordringt, auf ironische, geradezu zynische Art und Weise.“
FRANKFURTER RUNDSCHAU MAGAZIN

„Bitterernster und doch heiterer, ideengeladener und exzellent konstruierter Roman. (…) Beglückt, verstört, fasziniert schlägt man die Seiten um. Es ist das Buch der Saison.“
BERNER ZEITUNG

„Michel Houellebecqs bester Roman seit langer, langer Zeit.“
ROLLING STONE

„Es ist Krimi, Künstlerbiografie, Kapitalismuskritik und Gesellschaftsanalyse zugleich – und das bislang beste des literarischen Enfant terrible. Lang lebe Houellebecq!“
PRINZ

„Das Buch der Saison.“
PASSAUER NEUE PRESSE

„Unbedingt lesen!“
VOGUE.DE

„Das Buch ist Parodie und Utopie zugleich – und es ist meisterhaft.“
HÖRZU

„Michel Houellebecq ist mit diesem klugen Künstlerroman ein großer Wurf der Gegenwartsliteratur gelungen: Ein hoch moralisches Buch, das die zentralen Fragen nach den Werten, Tugenden und Sünden unserer Zeit stellt und auf originelle Weise auch beantwortet.
Denis Scheck in DER TAGESSPIEGEL und DRUCKFRISCH

„Mitten ins Herz unserer Zeit“
BUCH JOURNAL

„Michel Houellebecq ist mit Karte und Gebiet ein lässiges Werk des Unterlaufens aller Erwartungen und des um ihn veranstalteten Traras gelungen.“
KOMMUNE. FORUM FÜR POLITIK, ÖKONOMIE, KULTUR

"Houellebecq erzählt in „Karte und Gebiet“ die Geschichte eines Künstlers, der, gerade weil er als solcher unfassbar bleibt, viel provokanter als die Künstlerfiguren anderer Romane der letzten Jahre ist."
Wolfgang Ullrich, DIE ZEIT
Portrait
Michel Houellebecq wurde 1958 geboren. Er gehört zu den wichtigsten Autoren der Gegenwart. Für seine Bücher, die in über vierzig Ländern veröffentlicht werden, wurde er mit den wichtigsten Preisen ausgezeichnet, u. a. dem Prix Goncourt. Auf Deutsch ist nahezu sein gesamtes Werk bei DuMont verlegt. 2015 erschien sein Roman ›Unterwerfung‹, der wochenlang auf der Bestsellerliste stand und ein großes Medienecho hervorrief.
Uli Wittmann, geboren 1948, überträgt englische und französische Literatur ins Deutsche, u. a. Philippe Djian, J.M.G. Le Clézio, Noëlle Châtelet und Michel Houellebecq. Er lebt in Paris.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 17.11.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8321-6186-6
Verlag DuMont Buchverlag
Maße (L/B/H) 18,9/12,6/3,5 cm
Gewicht 414 g
Originaltitel La carte et le territoire
Auflage 6. Auflage
Übersetzer Uli Wittmann
Verkaufsrang 22.375
Buch (Taschenbuch)
10,30
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
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Buchhändler-Empfehlungen

„unbedingt lesen“

Edith Berger, Thalia-Buchhandlung Graz

Jed Martin fotografiert Straßenkarten, Satellitenbilder - Landschaftsausschnitte und hat damit ganz passablen Erfolg. Er ist Künstler. Aus einer gutbürgerlichen Familie stammend - lebt er dennoch in einem heruntergekommenen Atelier. Einige Wochen ist er glücklich mit Olga liiert. Als sie ein Jobangebot erhält, das sie nicht ausschlagen Jed Martin fotografiert Straßenkarten, Satellitenbilder - Landschaftsausschnitte und hat damit ganz passablen Erfolg. Er ist Künstler. Aus einer gutbürgerlichen Familie stammend - lebt er dennoch in einem heruntergekommenen Atelier. Einige Wochen ist er glücklich mit Olga liiert. Als sie ein Jobangebot erhält, das sie nicht ausschlagen kann - ersucht sie Jed mitzukommen. Unentschlossen läßt er sie alleine gehen, bleibt unglücklich in Paris zurück und zerstört in der Folge seine Fotoarbeiten. Er schlägt ein neues Kapitel auf und wendet sich der Malerei zu.
Porträts genauer gesagt und damit gelingt ihm der Durchbruch.
Eine Ausstellung seiner nun berühmten und beinahe unbezahlbar teuren Werke ist in Planung. Für ein Vorwort im Ausstellungskatalog versucht er Michel Houellebecq zu gewinnen, der sich überraschenderweise dazu bereit erklärt........
Unbedingte Leseempfehlung

„...“

Ingrid Führer, Thalia-Buchhandlung Gmunden

Erzählt wird die Geschichte des Künsterles Jed Martin. Martin gelingt es Michel Houellebecq als Texter für seinen neuen Ausstellungskatalog zu gewinnen. Houellebecq führt uns zu Houellebecq und ich fragte mich jede Zeile, ob er wirklich so ist, so empfindet, ob es eine Fiktion ist, die er dem Leser vorsetzt. Aber die Haltung der Figur Erzählt wird die Geschichte des Künsterles Jed Martin. Martin gelingt es Michel Houellebecq als Texter für seinen neuen Ausstellungskatalog zu gewinnen. Houellebecq führt uns zu Houellebecq und ich fragte mich jede Zeile, ob er wirklich so ist, so empfindet, ob es eine Fiktion ist, die er dem Leser vorsetzt. Aber die Haltung der Figur Houellebecq und das Leben der Figur des Jed Martin passen gut in das Gesamtwerk des Autoren, denn auch hier geht es wieder um das Individium in der modernen Gesellschaft und um die Frage, wie erträglich diese Welt ist und was sie bewegt. Selbst der eingesponnene Kriminalfall geht der Frage nach, was denn das Motiv der Kriminellen ist und kommt zu entwaffnenden, aber banalen Ergebnissen.

Ich bin gespannt, wie andere Leser die Rolle des Autoren in seinem eigenen Roman auffassen und wieviel Houellebecq sie darin erkennen.

Fazit: Absolut empfehlenswert, auch für Leser, denen Houellebecq bisher nicht so zugesagt hat.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
33 Bewertungen
Übersicht
19
8
5
0
1

10 Sterne für dieses Meisterwerk! [Auch im E-Book Format)
von einer Kundin/einem Kunden am 10.08.2013
Bewertet: eBook (ePUB)

Dass ich Herrn Houellebecq verehre, dürfte nach all meinen Rezensionen seiner bisherigen Bücher offensichtlich sein. Nach diesem Buch bin ich kurz davor, ihm einen Schrein zu bauen, jeden Morgen eine Kerze anzuzünden und zu versprechen, eines seiner Gedichte auswendig zu lernen. Mit 'Karte und Gebiet' ist Houellebecq ein literarischer... Dass ich Herrn Houellebecq verehre, dürfte nach all meinen Rezensionen seiner bisherigen Bücher offensichtlich sein. Nach diesem Buch bin ich kurz davor, ihm einen Schrein zu bauen, jeden Morgen eine Kerze anzuzünden und zu versprechen, eines seiner Gedichte auswendig zu lernen. Mit 'Karte und Gebiet' ist Houellebecq ein literarischer Geniestreich gelungen. Das Enfant terrible der französischen Literatur gibt sich handzahm, wollte unbedingt den Prix Goncourt...dass ich nicht lache - den hatte er übrigens schon viel früher verdient - nein, nein, nein, MH hat nur seine Taktik geändert, ist subtiler geworden, und ich wette, er hat sich dabei totgelacht. Der böse Misanthrop wird zum zahmen Romancier, no way, er ist nur ruhiger, abgeklärter und damit bei all seinem Talent noch brillanter geworden. Dieses Buch können Sie auf vielen Ebenen lesen, der rein unterhaltsamen und der literarischen; und doch ist es gespickt mit philosophischen und kunsttheoretischen Auseinandersetzungen. Dazu kommt eine gepfefferte Prise Selbstironie und zudem ein Kommissar Jassellin, der mich hoffen läßt, dass MH, angeödet vom Literaturbetrieb, demnächst einen reinen Kriminalroman schreibt. Dann spätestens baue ich ihm einen Tabernakel...

Leicht enttäuschend
von einer Kundin/einem Kunden am 22.02.2013

Das Buch ist nicht annährend so packend und interessant wie des Autors bisherige Werke. Eher enttäuschend, aber immer noch ein Houellebecq!

Geschnetzeltes
von Marlene Frerichs aus Emden am 18.07.2012

Ein "Skandal-Autor" auf neuen Wegen? Man liebt ihn oder man hasst ihn, er lässt keinen unberührt. Mit dem vorliegenden Roman gibt es nun eine neue Variante Houellebecq: Todesopfer, dessen Ableben nicht natürlich begründet ist. Was mir an diesem Schriftsteller, Musiker etc. (und Agrar-Ingenieur) so gefällt, ist sein großer Wissenshorizont.... Ein "Skandal-Autor" auf neuen Wegen? Man liebt ihn oder man hasst ihn, er lässt keinen unberührt. Mit dem vorliegenden Roman gibt es nun eine neue Variante Houellebecq: Todesopfer, dessen Ableben nicht natürlich begründet ist. Was mir an diesem Schriftsteller, Musiker etc. (und Agrar-Ingenieur) so gefällt, ist sein großer Wissenshorizont. Wie nebenbei fliessen - in diesem Fall kunsttechnische Vorgehensweisen - Erläuterungen und Informationen mit in eine Geschichte ein. Kenntnisse um die Zusammensetzung von Saharasand oder über die Lebensweise der Bakterien können der Allgemeinbildung durchaus förderlich sein. Als Journalist wäre er bestimmt sehr erfolgreich. Sein Essayband "Die Welt als Supermarkt" enthält viele unterschiedliche Denkanstösse. Vergessen Sie die Elementarteilchen und wagen Sie es !


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