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Kaltfront

Psychothriller

(3)
Eine junge Frau liegt nach einem Selbstmordversuch im künstlichen Tiefschlaf.
Ihr Mann, ein erfolgloser Maler, glaubt den Grund für diese Verzweiflungstat zu kennen: eine viele Jahre zurückliegende Vergewaltigung. Jetzt bedrängt er seinen Bruder, ihm zu helfen, den unbekannten Täter zu finden, um sich an ihm zu rächen. Es ist nicht die erste Verschwörungstheorie, in der er sich verheddert ... Doch der Bruder weigert sich. Er hat genug andere Probleme am Hals: In der Ehe mit seiner Frau läuft einiges ebenso schief wie in der Kunstgalerie, die er mit ihr gemeinsam (und vom Geld ihres Vaters) betreibt. Eine frühere, totgeglaubte Freundin taucht auf rätselhafte Weise wieder auf, ein seltsamer Mann mischt sich in sein Leben ein. Doch sein Bruder lässt nicht locker, allmählich verflechten sich die dramatischen Handlungen und ein Plan wird sichtbar. Aber wer ist der Mastermind? Ein Drama um Liebe, Obsessionen, Gier, Schuld, Hass, Vergeltung, Intrigen, Lügen und Tod, das vor der Kulisse einer österreichischen Stadt mit ihrer sogenannten besseren Gesellschaft, der Kunst- und Festspielschickeria spielt und direkt in die eiskalten Abgründe der menschlichen Seele führt.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 336 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 18.10.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783990401941
Verlag Molden Verlag
eBook
4,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Kaltfront“

Maria Laner, Thalia-Buchhandlung St.Johann

Markus ist Anfang Zwanzig als seine Eltern bei einem Verkehrsunfall ums Leben kommen. Ab diesen Zeitpunkt kümmert er sich um seinen kleinwüchsigen, dreizehnjährigen Bruder Thomas. Als Markus ein Jahr nach dem Tod seiner Eltern Roswitha kennen lernt, sich in sie verliebt und sie auch gleich bei ihm einzieht, bessert sich auch der Gemütszustand Markus ist Anfang Zwanzig als seine Eltern bei einem Verkehrsunfall ums Leben kommen. Ab diesen Zeitpunkt kümmert er sich um seinen kleinwüchsigen, dreizehnjährigen Bruder Thomas. Als Markus ein Jahr nach dem Tod seiner Eltern Roswitha kennen lernt, sich in sie verliebt und sie auch gleich bei ihm einzieht, bessert sich auch der Gemütszustand von Thomas. Denn er leidet sein Leben lang an dem Verlust seiner Eltern. Nachdem Roswitha nach einigen Jahren plötzlich verschwindet, beginnen die Lebenslügen von Markus.

Erzählt wird die Geschichte als Rückblick von Markus der an Krebs erkrankt ist. Der Kern des Buches handelt davon, dass Thomas Frau Tanja nach einem Selbstmordversuch im Tiefschlaf liegt. Thomas will den Schuldigen finden, der Tanja angeblich vergewaltigt hat und aus dieses zum Selbstmordversuch geführt hat. Er bittet Markus ihm zu helfen.
Die ersten Seiten klingen sehr vielversprechend und spannend. Doch wer auf den „Thrill“ des angekündigten Psychothriller wartet, wird leider enttäuscht.

Kundenbewertungen

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Selbstbetrug und Lebensdrama
von Uli Geißler aus Fürth am 14.04.2014
Bewertet: gebundene Ausgabe

Wegen des Unfalltodes der Eltern mussten die Brüder Markus und Thomas alleine zurecht kommen. Dem Älteren Markus gelingt das offenbar deutlich besser, als dem jüngeren und sich aufgrund seiner Kleinwüchsigkeit minderwertig fühlenden und im Verhalten unberechenbaren Thomas. Als Markus in einer Beziehung mit Roswitha lebt, verliebt sich unerfüllt auch... Wegen des Unfalltodes der Eltern mussten die Brüder Markus und Thomas alleine zurecht kommen. Dem Älteren Markus gelingt das offenbar deutlich besser, als dem jüngeren und sich aufgrund seiner Kleinwüchsigkeit minderwertig fühlenden und im Verhalten unberechenbaren Thomas. Als Markus in einer Beziehung mit Roswitha lebt, verliebt sich unerfüllt auch Thomas in die Frau. Hart und geradezu unerträglich ist für ihn jedoch das offenbar unbegründete Verschwinden der heimlich Angebeteten, fühlte er sich doch auch schon von seinen Eltern verlassen. Alle Beteuerungen und Versuche seines älteren Bruders, der den wahren Grund für die Abwesenheit von Roswitha kennt, helfen Thomas nicht über den Verlust hinweg. Immer wieder kommt es zum Streit und zur Trennung der beiden Brüder. Erst Jahre später führt sie die vermeintliche Vergewaltigung der mit dem wenig begabten Maler Thomas verheirateten und nun im Koma liegenden Frau Tanja wieder zusammen, da Markus – inzwischen mit der finanziell unabhängigen Claudia verheiratet und mehr oder weniger freiberuflich in deren Kunstgalerie tätig - helfen soll, den Schuldigen ausfindig zu machen. Im Verlauf erfährt man aufgrund der Ich-Erzählung des Protagonisten Markus sowie den Aufzeichnungen seiner aufgrund seiner ausgebrochenen Krebserkrankung mit ihm arbeitenden Psychologin immer mehr von seinen dunklen Seiten, so dass man eine anfängliche Identifikation mit der Hauptgestalt bald aufgibt. Aber auch die Psychologin selbst entwickelt ganz eigene Emotionen während der Gesprächssitzungen. Hier war man etwas gespannt, wie sich dieser Erzählstrang entwickeln wird. In insgesamt jedoch sehr gemäßigter Spannung und leider teilweise mit Wiederholungen in der Auseinandersetzung zwischen Thomas und Markus begleitet wird man die Geschichte entlang geführt und folgt emotional unentschlossen den Ereignissen ohne eine Ahnung, worauf das Ganze hinauslaufen wird oder soll. Auch wenn sich schließlich ein nachvollziehbarer Schluss ergibt, ist dieser für das hintergründige weniger Psychothriller denn Lebens- und Beziehungsdrama ein verhalten unaufgeregtes Ende. (c) 4/2014, Redaktionsbüro Geißler, Uli Geißler, Freier Journalist, Fürth/Bay.

Zwei Brüder und Roswitha
von Katzenpersonal Kleeblatt aus Berlin am 21.02.2014
Bewertet: gebundene Ausgabe

Alles fängt an dem Tag an, als Markus' Bruder ihn mitten in der Nacht anruft und ihm mitteilt, dass seine Frau Claudia auf der Intensivstation liegt, nachdem sie versucht hat, Selbstmord zu begehen. Markus fühlte sich schon seit dem Tode der Eltern verantwortlich für seinen jüngeren Bruder Thomas. Die Eltern... Alles fängt an dem Tag an, als Markus' Bruder ihn mitten in der Nacht anruft und ihm mitteilt, dass seine Frau Claudia auf der Intensivstation liegt, nachdem sie versucht hat, Selbstmord zu begehen. Markus fühlte sich schon seit dem Tode der Eltern verantwortlich für seinen jüngeren Bruder Thomas. Die Eltern starben, als Markus gerade volljährig war. Er war mit der Erziehung des Bruders überfordert, konnte aber vieles mit Geld kompensieren, da ihre Eltern nicht mittellos waren. Thomas, der kleinwüchsig ist, hat den Tod der Eltern nie verwunden, der auch seine Psyche stark prägt. Als Markus Roswitha kennenlernte, lebten beide Brüder auf. Sie zog für die letzten 3 Jahre ihres Studiums bei ihnen ein. Markus und sie führten eine sehr intensive Beziehung und auch Thomas verliebte sich heimlich in Roswitha. Aber von einem Tag auf den anderen verließ Roswitha sie und hinterließ nur einen Zettel auf dem Küchentisch. Von diesem Schlag sollten sich beide Brüder nie wieder erholen. Als jetzt Thomas Frau Claudia im Krankenhaus im Koma liegt, dreht dieser völlig durch, glaubt er doch zu wissen, dass sie vor Jahren vergewaltigt wurde und sie das niemals wirklich verarbeitet hat. Markus, der momentan seine eigenen Probleme hat, nimmt das alles nicht ernst. Er ist damit beschäftigt, die Kunstgalerie, die er und seine Frau auf Kosten des Schwiegervaters betreiben, am Leben zu erhalten und auch seine Ehe zu retten. Wer hat da schon Zeit für den Bruder, der eh nur ein Spinner ist? ... Ich habe eine ganze Weile gebraucht, bis ich in den Roman hineinkam. Es ist eine seltsame Konstellation, die Beziehung der Brüder zueinander. Markus, der sich immer für seinen Bruder Thomas verantwortlich fühlte, muss diesen über Jahre hinweg belügen, um dessen Psyche und Fiktion auf Roswitha nicht weiter zu belasten. Aber auch er kann das Thema Roswitha nicht ad acta legen, wenn auch aus anderen Gründen als Thomas. Das ganze Maß von Markus Schuld kommt zum Ende zur Sprache. In dem Buch geht es um die Beziehung der Brüder zueinander und dem gestörten Verhältnis zu Roswitha. Jeder der beiden verarbeitet das Verschwinden anders, aber ihr Lebensweg ist davon geprägt. Ich weiß nicht wirklich, ob ich dieses Buch als Psychothriller bezeichnen würde, denn lange Zeit passiert nichts, was dieses Genre ausmacht. Erst nach der Hälfte findet man Elemente, die diese Bezeichnung verdienen. Die Geschichte plätschert anfangs ein wenig vor sich hin, ohne dass man als Leser eine Idee hat, wohin diese führen wird. Die Protagonisten haben mich alle nicht überzeugt und ich möchte im realen Leben auch keinem von ihnen begegnen. So ganz nebenbei gibt es noch eine kleine Nebenhandlung, in der eine Psychologin ihren Vater sucht und durch Markus hofft, diesen zu finden. Die Geschichte hat mich nicht völlig überzeugt zurückgelassen und ich habe mich mit der Bewertung in diesem Fall sehr schwer getan. Die Bewertung würde ich zwischen 3 und 4 Sterne ansetzen, aber da wir keine halben Sterne vergeben, geht die Bewertung zugunsten des Angeklagten :-).