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Kaltblütig

Wahrheitsgemäßer Bericht über einen mehrfachen Mord und seine Folgen

(10)
„Ein Meisterwerk – schmerzhaft, schrecklich, besessen.“ (New York Times Book Review)
In Kansas wird eine von allen geachtete Familie auf ihrer Farm “kaltblütig” ermordet. Panik ergreift die Bürger der nahen Kleinstadt. Die beiden Täter werden schnell gefasst. Der autor besucht sie im Gefängnis und notiert alles, was sie ihm berichten. Sein aufregender Tatsachenroman ist eine zeitlose Studie über die Psychologie des Verbrechens.
Portrait
Truman Capote, geb. am 30.9.1924 in New Orleans, wuchs in den Südstaaten auf und ging 1934 nach New York. Dort entdeckte Capote das Theater und verschaffte sich schnell Eintritt in die High Society. Mit 18 Jahren begann Capote als Redaktionsgehilfe beim New Yorker zu arbeiten, bevor ihm 1945 mit einer Kurzgeschichte der literarische Durchbruch gelang. Ausgezeichnet mit vielen renommierten Preisen spalteten seine Romane die Kritik sowie die Leser: Er galt in der Gesellschaft als enfant terrible. Seine Bücher, aber auch die Romanverfilmungen brachten ihm Weltruhm ein, der bis heute andauert. Truman Capote starb 1984 in Los Angeles.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 478
Erscheinungsdatum 01.07.1969
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-11176-1
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 192/135/30 mm
Gewicht 327
Originaltitel In Cold Blood
Auflage 41. Auflage
Verkaufsrang 11.878
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Kundenbewertungen


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Groß!
von Leni Pawelczynski aus Wiesbaden am 25.09.2011

Für dieses Meisterwerk recherchierte Truman Capote monatelang. Sein Bericht über den vierfachen Mord ist ein wahrhaft erstaunliches Buch. Erstaunlich finde ich einerseits, dass ein bohemehafter Intellektueller wie Capote es schafft, Zugang zu so unterschiedlichen Menschen zu finden und ihre Aussagen wertfrei wieder gibt. Andererseits ist es erstaunlich, wie zwingend... Für dieses Meisterwerk recherchierte Truman Capote monatelang. Sein Bericht über den vierfachen Mord ist ein wahrhaft erstaunliches Buch. Erstaunlich finde ich einerseits, dass ein bohemehafter Intellektueller wie Capote es schafft, Zugang zu so unterschiedlichen Menschen zu finden und ihre Aussagen wertfrei wieder gibt. Andererseits ist es erstaunlich, wie zwingend dieser distanzierte Bericht Fragen nach Schuld, Gerechtigkeit und geradezu flammend die Frage nach der Berechtigung der Todesstrafe stellt . Ein wirklich großes Buch!

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Der Mensch ist (k)ein Tier
von Stefan Heidsiek aus Darmstadt am 26.04.2010

15. November 1959. Das kleine Städchen Holcomb in Westkansas. Richard Hickock und Perry Smith, zwei ehemalige Zuchhäusler dringen im Schutze der Nacht in das Haus des wohlhabenden Farmers Herbert Clutter ein, in der Hoffnung dort einen Safe mit Geld vorzufinden. Ihre Beute stattdessen: Lumpige 40 Dollar, die sie aus... 15. November 1959. Das kleine Städchen Holcomb in Westkansas. Richard Hickock und Perry Smith, zwei ehemalige Zuchhäusler dringen im Schutze der Nacht in das Haus des wohlhabenden Farmers Herbert Clutter ein, in der Hoffnung dort einen Safe mit Geld vorzufinden. Ihre Beute stattdessen: Lumpige 40 Dollar, die sie aus Brieftaschen und Sparbüchsen der gefesselten vier Familienmitglieder zusammentragen. Am nächsten Morgen werden alle vier tot aufgefunden. Hickock und Smith befinden sich zu dieser Zeit bereits weit weg, auf dem Weg Richtung Mexiko. Was bleibt ist eine Mischung aus Angst und Panik in der Kleinstadt. Man fürchtet den Mörder unter der Bevölkerung, Misstrauen und Angst bestimmen das Leben der einstmals eingeschworenen Gemeinde. Der Druck auf die Ermittler erhöht sich mit jedem Tag. Nach dem Hinweis eines Sträflings und Zellenkollegen Hickocks wird dann eine landesweite Fahndung in Auftrag gegeben, die in Las Vegas schließlich zur Verhaftung der beiden Flüchtigen führt. Währenddessen reist Truman Capote, Schriftsteller und Reizfigur, nach Kansas, um Abläufe, Motive und Hintergründe des grauenhaften Verbrechens vor Ort zu ermitteln. Das Ergebnis dieser Nachforschungen: Sein Buch "Kaltblütig"... Dieses Buch, und das sollte vor Beginn der Lektüre jedem etwaigen Leser klar sein, ist die Nacherzählung einer wahren Begebenheit. Es basiert auf den Ermittlungsergebnissen des FBI, biografischen Angaben der Täter und Interviews einfacher Bürger, Jusitzbeamten und nicht zuletzt der Mörder. Was jedoch banal, nach einem faden, trockenen Bericht klingt, erweist sich schon nach wenigen Seiten als ein fesselndes Leseerlebnis, das gerade dank dem reportagehaften Erzählstil eine unglaubliche Sogwirkung entfaltet. Capotes Stil ist knapp und doch lückenlos, sachlich und anrührend zugleich. Und obwohl das Buch seine Längen hat, mit einer Fülle von (teilweise abstoßenden) Details aufwartet, bleibt man als Leser mittendrin. Nichts ist schlimmer und grausamer als die Wirklichkeit. Die Tatsache, dass man weiß, dass es sich genau so ereignet, jede Person existiert und so gehandelt hat, macht diesen Roman so außergewöhnlich. Capote beleuchtet das Verbrechen von allen erdenklichen Seiten: Die Vorgeschichte, das Leben in Holcomb, die Flucht der Täter. In abwechselnden Episoden werden Leben und Persönlichkeit der Opfer und Täter näher von ihm skizziert, ohne sich dabei in moralischen Grundsatzfragen zu verfangen. Capote rechtfertigt an keiner Stelle, versucht auch durch nichts die Schwere der Tat zu entschuldigen. Und dennoch verfolgt man den Bericht mit einer verstörenden Mischung aus ambivalenten Gefühlen, erwischt man sich selbst dabei, wie man letztendlich auch Verständnis und Mitleid für die beiden Mörder entwickeln muss und will. Gleichzeitig bleibt das Buch sehr spannend, da der Autor den Leser sehr lange über Hergang und Motive der Tat im Dunkeln lässt. Was letztlich folgt ist das Entsetzen über deren Sinnlosigkeit und ein taubes Gefühl, wenn man die Verurteilten auf ihrem letzten Gang zum Strang begleitet. Die Distanz ist spätestens hier endgültig gewichen und gerade die Frage nach der Todesstrafe erscheint nun in einem völlig neuen Licht. Insgesamt ist "Kaltblütig" zweifelsfrei ein Meilenstein der Weltliteratur. Ein erschütterndes und nachdenklich machendes Werk, das, in einzigartiger Weise erzählt, gleichermaßen anzieht und abstößt, und nicht selten ungewollt morbide und makabre Neugier im Leser weckt. Großartig.

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Mehr Bericht als wie Buch
von einer Kundin/einem Kunden am 12.07.2006

Der Einstieg fällt relativ leicht. Anfangs hat man das Gefühl als handle es sich um ein richtig gutes und vor allem spannendes Buch. Doch dann wird alles durch langweilige Detailierung ausgeschmückt und man hat eigentlich keine Lust mehr weiter zu lesen. Doch dann passiert was unterwartetes: Die Geschichte bekommt... Der Einstieg fällt relativ leicht. Anfangs hat man das Gefühl als handle es sich um ein richtig gutes und vor allem spannendes Buch. Doch dann wird alles durch langweilige Detailierung ausgeschmückt und man hat eigentlich keine Lust mehr weiter zu lesen. Doch dann passiert was unterwartetes: Die Geschichte bekommt ab Teil 2 wieder Spannung. Aber diese hält knapp 20 Seiten. So zieht sich das durchs ganze Buch. Für mich ist das Buch zu langweilig und zu kompliziert erzählt.

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