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Jetzt sind wir jung

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Als ob die Sache mit dem Erwachsenwerden nicht schon kompliziert genug wäre! Felix fragt sich, warum es ihm manche Menschen besonders schwer machen müssen. Seine Mutter will ihn einfach nicht loslassen, seine Freunde gehen ihm die meiste Zeit auf die Nerven - und dann ist auch noch sein Ex-Freund Martin plötzlich zurück in der Stadt. Felix weiß, dass die beiden eher früher als später aufeinandertreffen werden. Und er hat gute Gründe, sich vor der überfälligen Aussprache zu fürchten. Irgendwann fängt das Leben an, ernst zu werden. Und Felix hat das Gefühl, dass dieser Moment unmittelbar bevorsteht.
Unverschämt, witzig und berührend - das beeindruckende Romandebüt von Julian Mars.
Portrait
Julian Mars hatte als Kind einen Lieblingsbaum, auf den er immer kletterte, um sich in Ruhe Geschichten auszudenken. Prägende Jahre verbrachte er in Hamburg und Köln, wo ihm an einem frühen Samstagmorgen in der Linie 4 die Idee zu seinem Debütroman Jetzt sind wir jung kam. Inzwischen lebt er in Berlin und hat ein Bild seines Lieblingsbaums auf dem Schreibtisch stehen. Er wird immer wieder gefragt, wie viel er mit seiner Hauptfigur Felix gemeinsam hat. Bisher hat aber noch niemand eine ehrliche Antwort bekommen.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB 3 i
Kopierschutz Wasserzeichen
Seitenzahl 328, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 27.11.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783959850551
Verlag Albino Verlag
Verkaufsrang 19.236
eBook
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„Coming of age vs. coming-out“

Gregor Schwarzenbrunner, Thalia-Buchhandlung Linz, Zentrale

Felix Leben ist nicht einfach. Er ist ein junger schwuler Mann, mit einer etwas exzentrischen und russisch-stämmigen Mutter und einem mit Abwesenheit glänzenden Vater, der sich allerdings seit dem Comingout seines Sohnes, durch das Fernsehen tingelt und sich für die Gleichberechtigung der Homosexuellen stark macht. Gabriel ist Felix bester, Felix Leben ist nicht einfach. Er ist ein junger schwuler Mann, mit einer etwas exzentrischen und russisch-stämmigen Mutter und einem mit Abwesenheit glänzenden Vater, der sich allerdings seit dem Comingout seines Sohnes, durch das Fernsehen tingelt und sich für die Gleichberechtigung der Homosexuellen stark macht. Gabriel ist Felix bester, schwuler Freund und Emilie so etwas wie seine Busenfreundin. Als sein Exfreund Martin wieder in der Stadt auftaucht, weiß er nicht was er tun soll. Es sind 13 Tage bis zu einer Party, einer Party wo er höchstwahrscheinlich auf ihn wieder treffen wird. Gabriel rät ihm, alles aufzuschreiben, was ihm durch den Kopf geht.

Jetzt sind wir jung - ist der erste Roman von Julian Mars und hat mir in seiner Form gut gefallen. Er ist im Albino Verlag erschienen, der ein Ableger des Bruno Gmündner Verlags ist. Der Verlag ist relativ neu, bzw. wurde wieder reaktiviert, nachdem über ein Jahrzehnt kein Buch mehr verlegt worden ist, wobei er als Plattform für queere Literatur fungiert. So ist auch in diesem Verlag ein ähnlicher Roman erschienen - Movie Star von Raziel Ried, der mit einen Ticken besser gefallen hat, als diesen hier. Der geneigte Leser meiner Rezensionen möge mir diesen direkten Vergleich verzeihen, sie spiegeln oft nur den persönlichen Geschmack des Rezensenten, aber nachdem beide mit einem ähnlichen Thema aufwarten, ist mir nichts anderes übrig geblieben. Es geht um die Adoleszenz, es geht um den Umgang mit der eigenen Sexualität und auch wenn beide eine sehr derbe und rüde Umgangssprache teilen, ist die explizite Darstellung sexueller Handlungen, die in diesem vorliegendem Buch sofort ins Auge stechen. Zuerst war ich mir sicher, dass der Schriftsteller damit bloß Aufmerksamkeit erregen will (=was für ein schlechtes Wortspiel), aber auf den zweiten Blick versteckt sich zwischen den Zeilen mehr als ein pornografischer Roman. Man muss sich wohl oder übel auf die Geschichte einlassen und mit jeder Seite wurde mir klarer, dass hier nicht ein egozentrischer, verwöhnter und wenig Empathie besitzender junger Mann porträtiert wird, auch wenn aus dessen Sicht diese Geschichte erzählt wird, sondern die homosexuelle Subkultur in all ihren Facetten aufgezeigt wird. Wie heißt es so schön: Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer und ein nerviger Hauptcharakter noch kein schlechtes Buch.

In diesem Zusammenhang macht es natürlich auch Sinn, dass der Autor in einem Zeitungsinterview verraten hat, dass Felix keineswegs sein Alter Ego ist, was anderes hätte ich auch nicht erwartet, und dieser Roman in keinster Weise autobiografisch gemeint ist. Allerdings zielt der Klappentext genau darauf ab, darüber Spekulationen aufzuwerfen. Ein Marketingtrick? Die Wahrheit liegt wahrscheinlich irgendwo dazwischen. Wer sich nun für diese Geschichte erwärmen kann, dem empfehle ich eben auch Raziel Reids bereits oben erwähnten Roman. Es wird wohl gefallen. Ich bin auf alle Fälle gespannt, was Julian Mars sonst noch im Repertoire hat und würde gerne wieder etwas von ihm lesen.

Kundenbewertungen


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Das beste LGTB Buch seit langem
von Julia Lotz aus Aßlar am 07.02.2016
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Inhalt: Als ob die Sache mit dem Erwachsenwerden nicht schon kompliziert genug wäre! Felix fragt sich, warum es ihm manche Menschen besonders schwer machen müssen. Seine Mutter will ihn einfach nicht loslassen, seine Freunde gehen ihm die meiste Zeit auf die Nerven – und dann ist auch noch sein... Inhalt: Als ob die Sache mit dem Erwachsenwerden nicht schon kompliziert genug wäre! Felix fragt sich, warum es ihm manche Menschen besonders schwer machen müssen. Seine Mutter will ihn einfach nicht loslassen, seine Freunde gehen ihm die meiste Zeit auf die Nerven – und dann ist auch noch sein Ex-Freund Martin plötzlich zurück in der Stadt. Felix weiß, dass die beiden eher früher als später aufeinandertreffen werden. Und er hat gute Gründe, sich vor der überfälligen Aussprache zu fürchten. Irgendwann fängt das Leben an, ernst zu werden. Und Felix hat das Gefühl, dass dieser Moment unmittelbar bevorsteht. Unverschämt, witzig und berührend – das beeindruckende Romandebüt von Julian Mars. (Quelle: Klappentext) Meine Meinung: Es ist Sonntag. Abend. Halb 8. Ich sitze am PC und habe gerade zwei Rezensionen geschrieben, alles abgearbeitet, was sich die Woche über so bei mir angesammelt hat und ein Buch liegt noch hier. Jetzt sind wir jung. Ich habe große Angst, dieses Buch zu rezensieren. Denn sie muss perfekt werden, die Rezension, ich muss alles richtig machen, muss die passenden Worte finden, um zu beschrieben, was dieses Buch mit mir angestellt hat. Und während ich diese suche, erzähle ich euch erst einmal, wie das Buch seinen Weg zu mir gefunden hat. Ich kam von meiner Exkursion nach Hause. Deutsches Exilarchiv. Ich hatte einen wundervollen Tag, würde gleich meinen Freund sehen und ich glaubte, dass ihn nicht mehr verschönern könnte. Bis ich in meinem Zimmer ein Päckchen sah, es neugierig aufmachte und dieses Buch in den Händen hatte. Zusammen mit einem wunderschönen Brief von Ronny aus dem Albino Verlag. Vielen herzlichen Dank an dieser Stelle. Danke für das tolle Buch und vor allem Danke dafür, dass ihr meinen Blog wirklich angeschaut habt und gesehen habt, wie sehr mir das Thema LGTB am Herzen liegt. Und genau darum geht es in diesem Buch… Ich habe schon viele Bücher gelesen, die sich mehr oder weniger mit LGTB auseinandersetzen. Sachbücher, Belletristik, Fachtexte in der Uni, Bücher, in denen es primär um dieses Thema geht und Bücher, in denen es nur angeschnitten wird. Meine Meinung ist nach jedem Buch gleich geblieben: Auch, wenn ich etwas zu bemängeln habe, ist dieses Buch wichtig. Nun, nachdem ich Jetzt sind wir jung gelesen habe, weiß ich, warum ich immer etwas bemängeln musste. Es war nicht exakt das, was ich wollte. Ich mag es nicht, wenn die Protagonisten das ganze Buch über nachdenken, wie sie sich outen und nebenbei mit den bösen Mitschülern zu tun haben. Ich wollte ein Buch, das ehrlich ist, kein Blatt vor den Mund nimmt und erwachsen ist. Ich wollte einen Protagonisten, der schon etwas erlebt hat, der seine Homosexualität oder sein Transgender Leben schon gelebt hat und zu dem steht, was er ist. Und all das habe ich in Jetzt sind wir jung gefunden. All das und noch viel mehr. Felix sieht plötzlich Marvin wieder. Das erfahren wir im Klappentext du im ersten Kapitel. Und ich war ja so gespannt, was zwischen den beiden passiert ist. Aber das erfahren wir erst auf den letzten 70 Seiten. Aber auch dazwischen passiert ganz viel. Denn das, was wir lesen, ist die Geschichte von Felix Homosexualität. Und das absolut ehrlich und schonungslos. Alles andere wird ausgeblendet und das hat mir so sehr gefallen. Denn so erfährt man wirklich etwas und das Drumherum wird nur näher beleuchtet, wenn es für die Geschichte wichtig ist. Das was wir dort lesen ist ebenso überraschend. Hier geht es nicht um Schule oder Familie, hier geht es um Freundschaft, das Leben und die Mentalität der LGTB Szene. Auch, wenn diese manchmal erschreckend ist. Erschreckend aber ehrlich. Schwul hin oder her, in Felix habe ich mich sofort verliebt und ich beneide Emilie wirklich sehr dafür, dass sie seine beste Freundin ist. Ich liebte seine Art zu denken, seine Offenheit und es ist schwer zu sagen aber ich liebte die Art, wie er in allem immer das positive sah, immer an das Gute im Menschen glaubte. Auch, wenn ihn das letztendlich sehr oft enttäuscht hat. Ich liebe ihn dafür, dass er offen mit seiner Homosexualität umgeht, sich nicht versteckt und oft doch sehr unkonventionelle Sachen macht. Er handelt nicht immer richtig und vor allen Dingen nicht immer brav und das macht ihn aus. Aber auch neben Felix quillt das Buch nur so über vor Unkonventionalität und Andersartigeit. Nicht allein Felix Familie ist schon irgendwie sonderbar. Seine beste Freundin ist die Tochter eines Hamburger Puffbesitzers, sein bester Freund ist ebenfalls schwul und da ist da noch Tamara, die als Junge geboren wurde. Trotz dieser ganzen, viele würden vielleicht sagen unnormalen, besonderen Sachen, wirkt Jetzt sind wir jung keinesfalls überzogen sondern beschreibt das Leben so schonungslos, wie es ist. Bewertung: Ich könnte hier noch seitenlang weiterschreiben, schwärmen und euch so ziemlich alles erzählen aber das würde diese Rezension um Weiten sprengen. Jetzt sind wir jung ist meine Topempfehlung an euch und ein LGTB Buch, was ausnahmsweise mal kein Blatt vor den Mund nimmt. Der 24-jährige Felix steht nicht kurz vor seinem Coming Out sondern schon mitten im Leben und hat schon so einiges erlebt, was in anderen Büchern schlicht und einfach fehlt. Dazu kommt noch das schriftstellerische Talent von Julian Mars, das er eindrucksvoll ab der ersten Seite zeigt. Dafür bekommt das Buch von mir 5 von 5 Füchschen und noch dazu das Lesefüchschen für meine Lieblingsbücher. Vielen herzlichen Dank an den Albino Verlag für das schöne *Rezensionsexemplar.

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