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Je schneller ich gehe, desto kleiner bin ich

Roman

(15)
Mathea Martinsen ist fast hundert Jahre alt, lebt am Stadtrand von Oslo und hat gerade ihren geliebten Mann verloren. Für wen soll sie nach dem Tod des schrulligen Statistikers jetzt ihre Ohrenwärmer stricken? Mit wem kann sie nun über das Leben philosophieren? Matheas Versuche, ins Leben zurückzufinden, rühren und amüsieren zu Tränen.
"Ich wünschte, ich könnte den kleinen Rest vom Leben aufsparen, bis ich weiß, was ich damit anfangen soll. Aber das geht nicht, dafür müsste ich mich schon einfrieren, und wir haben nur eines dieser kleinen Gefrierfächer über dem Kühlschrank ..." Mathea Martinsen will ihre verbleibende Lebenszeit gut nutzen - aber wie? Schon die Teilnahme an einer Tombola im Seniorenzentrum misslingt, weil man prompt ihre eigene Jacke verlost. Und ist eine im Garten vergrabene Zeitkapsel mit ihrem Hochzeitskleid und selbstgestrickten Ohrenwärmern das richtige Mittel, ihr Andenken für die Nachwelt zu bewahren? Mit Humor und großer Zärtlichkeit zeichnet der Roman das Bild einer schüchternen alten Dame, die es noch einmal wissen will.
Portrait
Kjersti A. Skomsvold, geboren 1979 in Oslo, wurde für ihren Debütroman Je schneller ich gehe, desto kleiner bin ich (Hoffmann und Campe 2011) mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Neben ihren Romanen veröffentlichte sie Lyrik und autobiographische Prosa. Sie gilt als wichtigste junge Stimme der norwegischen Literatur.
Zitat
"Eine herzzerreißende Tragödie, die einen laut auflachen lässt. Skomsvolds wortkarger Stil ist raffiniert und pointiert und schafft eine starke emotionale Intensität selbst an den einfachsten Stellen. Skomsvold fügt das unglaublich schöne und schmerzliche Empfinden der kleinen Dinge eines Allerweltsalltags in Worte. Man muss schon sehr geschickt sein, so etwas zu schaffen: sich selbst auf ein kleines Büchlein zu begrenzen, räumlich einen Quadratkilometer im Osloer Westen nicht zu verlassen und dennoch klar und deutlich etwas Wichtiges und Wahres über einige der größten Geheimnisse der Welt zu sagen." Klassekampen (26. 6. 2010)
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 144 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 25.08.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783455810271
Verlag Hoffmann und Campe
Dateigröße 397 KB
Übersetzer Ursel Allenstein
eBook
7,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Ins Leben zurückfinden“

Pia Lemberger, Thalia-Buchhandlung Wien

Es kommt eher selten vor dass ich mich dazu hinreißen lasse zu erzählender Literatur zu greifen, in diesem Fall hat mich aber der Klappentext neugierig gemacht. Dieser verrät nämlich ein Detail, das im Buch eigentlich für lange Zeit unentdeckt bleibt. Der Hinweis oder die Tatsache ist aber so relevant – in meinem Fall sogar für die Buchwahl – dass beim Lesen ständig der Hintergedanke eine Rolle spielt, dass doch eigentlich... Macht aber dann eigentlich wieder im Zusammenhang mit dem Text keinen Sinn, vielleicht hat man ja etwas falsch verstanden? Wie geht’s denn da weiter? Also liest man noch ein paar Seiten und noch ein paar und so weiter. Der Spannungsbogen ist groß, doch das Ende ist viel zu nah, dafür wird man am Ende mit der erlösenden Aufklärung belohnt.

Hoffnungslosigkeit und Tristesse sind die Grundstimmung des Buches, dennoch ist die Geschichte durch Matheas wirre Gedanken und Tätigkeiten an vielen Stellen wirklich ungewollt komisch. Mathea Martinsen wird von so vielen kleinen und unsinnigen Ängsten geplagt, dass ihre größte Angst, nämlich die vor der Einsamkeit, richtiggehend in den Hintergrund gedrängt wird. Ihren Gedanken zu folgen ist gleichermaßen lustig wie traurig und verwirrend wie klar. In jedem Fall ist das Erstlingswerk der Norwegerin Kjersti Skomsvold berührend und herausragend anders und verdient somit auch die Empfehlung eines eingefleischten Krimi- und Fantasyfans.
Es kommt eher selten vor dass ich mich dazu hinreißen lasse zu erzählender Literatur zu greifen, in diesem Fall hat mich aber der Klappentext neugierig gemacht. Dieser verrät nämlich ein Detail, das im Buch eigentlich für lange Zeit unentdeckt bleibt. Der Hinweis oder die Tatsache ist aber so relevant – in meinem Fall sogar für die Buchwahl – dass beim Lesen ständig der Hintergedanke eine Rolle spielt, dass doch eigentlich... Macht aber dann eigentlich wieder im Zusammenhang mit dem Text keinen Sinn, vielleicht hat man ja etwas falsch verstanden? Wie geht’s denn da weiter? Also liest man noch ein paar Seiten und noch ein paar und so weiter. Der Spannungsbogen ist groß, doch das Ende ist viel zu nah, dafür wird man am Ende mit der erlösenden Aufklärung belohnt.

Hoffnungslosigkeit und Tristesse sind die Grundstimmung des Buches, dennoch ist die Geschichte durch Matheas wirre Gedanken und Tätigkeiten an vielen Stellen wirklich ungewollt komisch. Mathea Martinsen wird von so vielen kleinen und unsinnigen Ängsten geplagt, dass ihre größte Angst, nämlich die vor der Einsamkeit, richtiggehend in den Hintergrund gedrängt wird. Ihren Gedanken zu folgen ist gleichermaßen lustig wie traurig und verwirrend wie klar. In jedem Fall ist das Erstlingswerk der Norwegerin Kjersti Skomsvold berührend und herausragend anders und verdient somit auch die Empfehlung eines eingefleischten Krimi- und Fantasyfans.

„ruhig und mit einem "traurigen" Lächeln geschrieben“

Yvonne Simone Vogl, Thalia-Buchhandlung Gmunden

Mathea ist einsam nach dem Tot ihres Mannes Epsilon.
Die Gedanken an die Vergangenheit beherrschen ihre Welt. Loslassen fällt schwer, alleine sein fällt schwer, auf Menschen zugehen auch.
Mathea, gefangen in ihren Ängsten, ihrer Unsicherheit, ihrer kleinen Welt.
Ein Roman über eine menschliche Tragödie, ruhig, bewegend und mit einem "traurigen" Lächeln geschrieben.
Mathea ist einsam nach dem Tot ihres Mannes Epsilon.
Die Gedanken an die Vergangenheit beherrschen ihre Welt. Loslassen fällt schwer, alleine sein fällt schwer, auf Menschen zugehen auch.
Mathea, gefangen in ihren Ängsten, ihrer Unsicherheit, ihrer kleinen Welt.
Ein Roman über eine menschliche Tragödie, ruhig, bewegend und mit einem "traurigen" Lächeln geschrieben.

„Je schneller ich gehe, desto kleiner bin ich!“

Vanessa Wiesler, Thalia-Buchhandlung Liezen

Mathea fürchtet sich vor dem Tot, aber noch mehr vor dem Leben. Nach dem Tod ihres Mannes möchte sie ihr Leben noch richtig ausnutzen, doch man merkt bald dass sie sich selbst im Weg steht.

Sie berichtet über ihr Leben und was sie alles erreicht hat. Doch sie muss feststellten das das nicht viel ist. Sie möchte ihre Ängste überwinden und versucht aus sich rauszugehen.

Eine bewegende Geschichte und eine überraschende Entscheidung die Mathea am Ende für sich trifft.
Mathea fürchtet sich vor dem Tot, aber noch mehr vor dem Leben. Nach dem Tod ihres Mannes möchte sie ihr Leben noch richtig ausnutzen, doch man merkt bald dass sie sich selbst im Weg steht.

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
15 Bewertungen
Übersicht
6
5
4
0
0

von einer Kundin/einem Kunden am 11.06.2018
Bewertet: anderes Format

Eine zärtliche und melancholische -dabei nie kitschige- Buchkostbarkeit, die von Liebe, Abschied und Einsamkeit erzählt. Zum Weinen. Zum Schmunzeln. Zum immer wieder Lesen!

von einer Kundin/einem Kunden am 13.04.2018
Bewertet: anderes Format

Klein, noch kleiner, ich. So denkt Mathea über sich selbst, denn eigentlich möchte sie manchmal einfach aus ihrem Leben verschwinden. Melancholisch, dicht und wunderschön zu lesen!

von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Nach dem Tod ihres Mannes, mit dem sie ihr ganzes Leben verbracht hat, bleibt Mathea allein zurück. Eine anrührende Geschichte, die nachdenklich stimmt.