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Jan Hus, der Feuervogel von Konstanz

Historischer Roman

(4)
Zum 600. Jahrestag des Konstanzer Konzils und der Hinrichtung des Reformators Jan Hus: Jan Hus ist Europäer der ersten Stunde und ein Brandzeichen im Fell unserer Geschichte. Und Tania Douglas eine Meisterin der Textur. Hier reichen sich fesselnde Unterhaltung und feinst recherchierte Historie glücklich die Hand. "Jan Hus, der Feuervogel von Konstanz" ist eine romanhafte Biografie des großen tschechischen Reformators. Vor der Kulisse der Kirchenspaltung und der politischen Unruhen, die Anfang des fünfzehnten Jahrhunderts ganz Europa erschütterten, hat die Autorin Tania Douglas Historie mit Fiktion verknüpft. So ist das spannende Porträt eines faszinierenden, wortgewaltigen, aber auch warmherzigen Reformators entstanden, der bis zur Selbstaufgabe gegen die damaligen Missstände der katholischen Kirche ankämpfte und Martin Luther zum Wegbereiter wurde.
Portrait
Tania Douglas, Jahrgang 1969, ist in Deutschland geboren und in Frankreich aufgewachsen. Sie schreibt seit fünfzehn Jahren historische Romane, in denen sie immer wieder die Spannungen zwischen weltlicher und religiöser Macht thematisiert. 2012 ist sie mit ihrem Mann und ihrem Sohn in die Nähe des Bodensees gezogen. "Jan Hus, der Feuervogel von Konstanz" ist ihr viertes Werk.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 720, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 10.04.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783038487203
Verlag 'fontis
eBook
20,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Jan Hus, der Feuervogel von Konstanz
von einer Kundin/einem Kunden aus Volketswil am 29.11.2016

Der Roman liest sich sehr flüssig und bildet ein gutes Bild der damaligen Zeit. Die Autorin gibt klar Auskunft was historisch belegt ist und was sie erfunden hat.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Jan Hus - der Wahrheit verpflichtet
von mabuerele am 06.06.2015
Bewertet: Buch (gebunden)

„...Selbst im Sturm spannt sich Gottes Gewölbe noch über uns. Solange ich den Himmel sehe, macht mir nichts Angst...“ Wir schreiben das Jahr 1378. Im böhmischen Ort Birken versammelt sich die Gemeinde zum Gedenkgottesdienst für Karl IV., König von Böhmen und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches. Auch Johannes aus Husinetz, der... „...Selbst im Sturm spannt sich Gottes Gewölbe noch über uns. Solange ich den Himmel sehe, macht mir nichts Angst...“ Wir schreiben das Jahr 1378. Im böhmischen Ort Birken versammelt sich die Gemeinde zum Gedenkgottesdienst für Karl IV., König von Böhmen und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches. Auch Johannes aus Husinetz, der sich später Jan Hus nennen wird, mit seiner Familie nehmen am Gottesdienst teil. Sie treffen Großtante Ofka, die ihre Enkeltochter Aneschka bei sich aufgenommen hat. Ihre Äußerungen zur Kindererziehung lassen Schlimmes befürchten. Kurze Zeit später hat Michael, Jans Vater, einen schweren Unfall. Martin, der älteste Sohn, bekommt das Fuhrgeschäft und den Hof. Für Jan erfüllt sich sein sehnlichster Wunsch. Er darf nach Prag auf die Schule. Die Autorin hat einen spannenden und vielschichtigen historischen Roman geschrieben. Eigentlich sind es drei Bücher in einem. Im ersten Abschnitt geht es um die Studienjahre von Jan Hus. In der Zeit lernt er die Lehre des englischen Reformers John Wycliff kennen und schätzen. Der zweite Teil widmet sich den begnadeten Prediger Jan Hus. Der letzte Abschnitt steht ganz im Zeichen des Konzils von Konstanz. Die Personen sind gut charakterisiert. Das trifft nicht nur auf Jan Hus zu, sondern auch auf die Menschen, die seinen Lebensweg kreuzen. Ich möchte mich hier auf zwei Protagonisten beschränken. Aneschka geht bei ihrer Tante durch eine harte Schule. Das macht sie stark. Sie wird Jan sein Leben lang begleiten. Sie, die lange wie eine Aussätzige behandelt wurde, wendet sich den Ärmsten der Gesellschaft zu. Ihr Einfühlungsvermögen und ihre Kraft, das Leben in der damaligen Zeit alleinstehend zu meistern, ihre Vergebungsbereitschaft und ihre nie aufhörende Liebe nötigen mir als Leser Bewunderung ab. Die zweite wichtige Person ist Nikolaus Zeiselmeister. Er ist der Gegenspieler von Jan Hus und lässt keine Gelegenheit aus, um ihn zu schaden. Dabei bedient er sich auch unlauterer Mittel. Sein Ringen um Anerkennung nimmt fast groteske Züge an. Die Autorin ermöglicht mir ab und an einen Blick in seine Vergangenheit. Dort liegen die Wurzeln seines Verhaltens. Das Buch lässt sich gut lesen. Dazu tragen die fesselnde Handlung und die interessanten Protagonisten bei. Hinzu kommt, dass auch die historischen Belange der Zeit sehr gut beschrieben werden. Die Auseinandersetzungen um die deutsche Kaiserkrone, die Machtspiele zwischen dem Adel und den klerikalen Kreisen werden detailgetreu wiedergegeben und dabei so geschickt in die Handlung eingeflochten, dass sie dem Spannungsbogen keinem Abbruch tun. Der Schriftstil des Buches ist ausgereift. Das zeigt sich zum Beispiel bei der Beschreibung des Lebens in Prag. Hier werden alle Gesellschaftsschichten berücksichtigt. Treffende Metapher und passende Adjektive fördern der Anschaulichkeit. Mit allgemeinverständlichen Worten lässt die Autorin Jan Hus in vielen interessanten Dialogen oder in seinen Predigten die Unterschiede der bisher herrschenden kirchlichen Meinung zu der Auffassung von Wycliff herausarbeiten. Die Kritik am der Maßlosigkeit der Kardinäle und Päpste wird genauso thematisiert wie tiefer gehende theologische Fragen. Jans tiefer Glaube und seine Rückbesinnung auf die Bibel zieht sich durch das Buch. Obiges Zitat vermittelt eine geringen Eindruck davon. Gekonnt werden die inneren Kämpfe der Protagonisten dargestellt. Mit den Gefühlen der handelnden Personen geht die Autorin behutsam um. Emotional bewegende Szenen vervollständigen die Handlung. Zu Beginn des Buches befindet sich ein ausführliches Personenverzeichnis. Historische Bezüge, ein Glossar und ein Quellenverzeichnis im Anhang vervollständigen das Buch. Das Cover als Flammenmeer mit dem Titel auf dem als alt gemachten Pergament passt. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Die Autorin hat auf beeindruckende und bewegende Weise ein Lebensbild mit all seinen Stärken und Schwächen, inneren Kämpfen, Erfolgen und Niederlagen gezeichnet. Jan Hus sollte nach dem Wunsche seines Gegenspielers auf ewig vergessen sein. Das geschah nicht. Andere sind seinen Spuren gefolgt und haben alte Verkrustungen im kirchlichen Gefüge aufgebrochen. Daran konnten weder Verrat noch Verleumdung etwas ändern.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Eine beeindruckende Romanbiografie!
von Smilla507 aus Rheinland Pfalz am 14.04.2015
Bewertet: Buch (gebunden)

Jan Hus war ein Vorreformator, der besonders in seinem Heimatland Tschechien verehrt wird. Mir waren bislang nur sein Name und sein trauriges Ende bekannt. Viel bekannter dagegen ist Martin Luther, der Hus’ Gedanken in sein Handeln einbezog. Das Thema Reformation zieht sich derzeit durch die Programme vieler christlicher Verlage... Jan Hus war ein Vorreformator, der besonders in seinem Heimatland Tschechien verehrt wird. Mir waren bislang nur sein Name und sein trauriges Ende bekannt. Viel bekannter dagegen ist Martin Luther, der Hus’ Gedanken in sein Handeln einbezog. Das Thema Reformation zieht sich derzeit durch die Programme vieler christlicher Verlage und „Jan Hus“ sticht dabei besonders heraus. Tania Douglas ist eine begnadete Schriftstellerin – das ist mein Hauptresümee nachdem ich 720 Seiten dieses Werkes gelesen habe. Sie schafft es nicht nur ein Lebensbild von Jan Hus zu zeichnen, sie katapultierte mich auch in das Leben zur Zeit des Mittelalters. Sprache und Ausdruck sind der damaligen Zeit angepasst. Am Buchanfang befindet sich ein Personenverzeichnis und im Anhang ein weiteres Personenverzeichnis, in dem die Autorin einen Überblick verschafft, welche der Romanfiguren fiktiv und welche tatsächlich gelebt haben und wie es ihnen weiterhin ergangen ist. Der Roman ist in drei Teile untergliedert: Im ersten Teil beginnt die Autorin im Jahre 1378 in Husinetz, Jan ist ein Junge um die 10 Jahre, der schon damals den Wunsch in sich trägt Latein zu lernen, um mit Gott reden zu können. Er lernt seine Großcousine Aneschka kennen, die sich fragt, ob ihr Leben einen Sinn hat. Als Hurenkind wird sie von der gesamten Dorfgemeinschaft und ihrer Familie schlecht behandelt. Später geht Jan – damals noch Johannes von Husinetz – zur Lateinschule. Doch die beiden begegnen sich im Laufe ihres Lebens immer wieder und sind sich Halt und Stütze. Im zweiten Teil beginnt Jan sein Studium in Prag, wo er mit den Lehren Wycliffs konfrontiert wird. In ihm entsteht der Wunsch, „die Gräben zu füllen, die einst zwischen den Gläubigen und Gott gezogen wurden“. (S. 234) Er beginnt seine Predigten auf Tschechisch zu halten und Missstände anzuprangern, was unter manchen Kollegen für Unmut sorgt. Besonders sein Erzfeind Nikolaus Zeiselmeister zieht im Hintergrund die Fäden und spinnt eine Intrige nach der anderen, um nicht nur Jan, sondern auch seine Ideen und sein Andenken auszurotten - was zum dritten Teil führt: Dem Konzil in Konstanz am Bodensee. Wie es Jan dort ergeht und wie es für ihn endet ist den meisten bekannt. Zeiselmeisters Hoffnung, dass die Welt Jan Hus in wenigen Jahren vergessen haben würde hat sich Gott sei Dank nicht bewahrheitet... Wer jetzt glaubt, eine trockene Biografie zu lesen, hat sich geirrt. Es handelt sich hierbei vielmehr um eine Romanbiografie, in der es viele Höhen und Tiefen gibt, viele Überraschungen, viel Freud und Leid. Politisches lässt die Autorin mit in die Handlung einfließen. An dieser Stelle hätte ich es gerne ein klein wenig kompakter gehabt, dennoch werde ich ab sofort die Augen offen halten nach Büchern von Tania Douglas. Auch bei der Aufmachung des Buches hat sich der Verlag sehr viel Mühe gegeben mit einem sehr passenden Schutzumschlag und Leineneinband. Für dieses Buch muss man sich Zeit nehmen, um es genießen zu können. Dann können sich Leben und Werk von Jan Hus am Besten vor den Augen des Lesers entfalten und das Herz bewegen.

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