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Ist Fat Bob schon tot?

Roman

(4)
Connor Raposo wird zufällig Zeuge eines grässlichen Unfalls: Ein Motorradfahrer ist gegen einen Laster geprallt, die Identifizierung gestaltet sich schwierig. Ist der Tote tatsächlich Robert »Fat Bob« Rossi? Und war es tatsächlich ein tragischer Unfall? Kurz darauf überschlagen sich die Ereignisse, Morde geschehen, Leute verschwinden, die Polizei tritt auf den Plan – und mittendrin Connor, der von einer aberwitzigen Situation in die nächste stolpert, bis ihm dämmert, dass man auch hinter ihm her ist. Mit umwerfender Situationskomik und lakonischen Dialogen jagt Stephen Dobyns seine Helden durch eine höchst raffinierte Krimigeschichte, die in einem so furiosen wie unerwarteten Showdown mündet. Ein Lesevergnügen für alle Freunde des schrägen Humors.

Rezension
"Mit einem fein dosierten Quantum an Humor zeigt Dobyns, dass sich im blutigen Geschäft Witz mit Qualität verbinden lässt." NEWS, "Lesen"
Portrait
Stephen Dobyns ist vielfach preisgekrönter Poet und Thrillerautor. Er lebt in Westerly, Rhode Island. Bekannt wurde er mit seinem Psychothriller "Die Kirche der toten Mädchen". Zuletzt erschien bei C. Bertelsmann "Das Fest der Schlangen".
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 464
Erscheinungsdatum 17.04.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-570-10230-5
Verlag Bertelsmann
Maße (L/B/H) 22,1/14,4/4 cm
Gewicht 630 g
Originaltitel Is Fat Bob Dead Yet?
Übersetzer Rainer Schmidt
Buch (gebundene Ausgabe)
20,60
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Übersicht
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Erzähltempo einer sterbenden Katze
von Krimisofa[dot]com am 10.01.2018

Stephen Dobyns hat schon so einiges geschrieben, denn er ist schon lange auf dieser Welt. Früher hat er studiert, bis er mit dem Master of Fine Arts abgeschlossen hat. Er hat also einen Uniabschluss für schöne Künste. Damit hat er unter anderem Lyrik und auch Sachbücher publiziert. Aber auch... Stephen Dobyns hat schon so einiges geschrieben, denn er ist schon lange auf dieser Welt. Früher hat er studiert, bis er mit dem Master of Fine Arts abgeschlossen hat. Er hat also einen Uniabschluss für schöne Künste. Damit hat er unter anderem Lyrik und auch Sachbücher publiziert. Aber auch etliche Krimis – so wie sein aktuelles Buch „Ist Fat Bob schon tot?“. Die Schönheit kann man diesem Buch objektiv nicht absprechen – subjektiv aber sehr wohl. Wie oben beschrieben wohnt Connor Raposo einem Unfall bei. Connor war früher Lehrer, dann im Casino als Automatenbeaufsichtiger tätig und heute ist er Mitte 20 und „auf der Schattenseite der Legalität“, wie es im Buch schön beschrieben wird, beschäftigt – denn er treibt gemeinsam mit seinem Onkel Didi, dem sonderbaren Vaughn und Eartha, die ständig oben ohne herumrennt, Spenden für diverse Hilfsorganisationen ein. Diese Hilfsorganisationen nennen sich „Waisenkinder im Weltall“ oder „Rettet Beagles vor der Nikotinsucht“ – und ja, diese Organisationen existieren natürlich nicht wirklich, wie man an den Namen erahnen kann. Allerdings gefällt mir dieser Aspekt tatsächlich ziemlich gut, denn das Geschäftsmodell könnte bei Leuten, die an Chemtrails, die Lügenpresse und Reptiloiden glauben, tatsächlich funktionieren – reich wird man damit allerdings vermutlich nicht ... naja, vielleicht doch. Dann gibt es noch die zwei Detektives Benny Vikström und Manny Streeter. Der eine ist vom Leben, aber insbesondere von Vikström, enttäuscht, und Vikström wird ständig gefragt, ob er einer dieser skandinavischen Ermittler sei. Doch eines haben beide gemeinsam – sie hassen sich und gönnen sich nichts. Streeter weiß, dass Vikström Höhenangst hat und gängelt ihn damit – und Vikström isst gerne mal ein Eis vor Streeters Augen, weil er weiß, dass Streeter mit seiner Figur keines Essen sollte, es aber doch gerne würde. Beide fahren also eher die subtile Schiene. Das ist eine Zeit lang witzig, irgendwann nervt es aber. Genau wie die Tatsache, dass sich Streeter den Namen eines Zeugen nicht merken kann und ihn ständig Poppaloppa statt Papalardo nennt. Der Humor ist irrsinnig repetitiv, obwohl wir alle wissen, dass ein Scherz höchstens zwei mal funktioniert. Apropos „Wir“, denn die Erzählweise ist tatsächlich interessant: Der Autor nimmt den Leser an die Hand und schreibt Dinge wie „Wenn wir X sehen, dann erkennen wir, dass Y zu der Zeit gar nicht an Ort A war, aber das weiß X natürlich nicht“. Das ist auch subjektiv gesehen schön geschrieben, wenn die Schreibweise nicht so langatmig und das Erzähltempo nicht das einer sterbenden Katz wäre. Ich habe irgendwann angefangen, Absätze zu überspringen, weil ich sie aufgrund diverser ausschweifender Beschreibungen einfach nicht relevant fand; Dobyns verliert sich viel zu sehr in unwichtige Details. Ich verstehe, dass das durchaus einen literarischen Mehrwert hat und ich habe auch Dobyns' Weltgewandtheit erkannt, die zwischendurch aufblitzt, aber – ach, es ist einfach nicht meine Vorstellung eines guten Buches. Und jetzt werde ich mich einem anderen, hoffentlich unterhaltsameren, Buch widmen. Tl;dr: „Ist Fat Bob schon tot?“ hat eine kuriose Story mit teilweise spannenden Charakteren, brilliert aber großteils mit einer langweiligen und zu ausufernden Erzählweise. Humor ist zwar vorhanden, wiederholt sich aber immer wieder, so dass die Scherze irgendwann zu nerven beginnen.

schwarzhumorig-schräg mit kleinen Schwächen
von einer Kundin/einem Kunden am 24.07.2017

Hier kommt ein Roman, der für Liebhaber des schwarzen Humors prinzipiell geeignet ist und auch einen tollen, (relativ blutigen) Einstieg hatte.Und auch die eigentliche Storyline dieser abgedrehten Geschichte rund um tote Harley(genannt “Fat Bob“) - Motorradfahrer, Charity-Betrüger, diverse fiesere Gangster-Typen,einen (bald toten)Dummkopf im Zeugenschutzprogramm,der Goldklunker liebt und einen alten... Hier kommt ein Roman, der für Liebhaber des schwarzen Humors prinzipiell geeignet ist und auch einen tollen, (relativ blutigen) Einstieg hatte.Und auch die eigentliche Storyline dieser abgedrehten Geschichte rund um tote Harley(genannt “Fat Bob“) - Motorradfahrer, Charity-Betrüger, diverse fiesere Gangster-Typen,einen (bald toten)Dummkopf im Zeugenschutzprogramm,der Goldklunker liebt und einen alten Nichtsesshaften,der sie dito schätzt, hat schrägen Witz und einiges an Action aufzuweisen. Dazu gibt es noch zwei Bullen der städtischen Mordkommission, die sich nicht ausstehen können und gegenseitig ständig das Leben schwer machen sowie einen allwissenden Erzähler, der dem Leser Tipps gibt und über Gott, die Welt und die Protagonisten und ihre Lebensweise schwadroniert und mir leider, ebenso wie das Dauergeplänkel der zwei Ermittler, irgendwann einen Tick zu viel wurde. Wobei mir Connor(Zeco) Raposo, ungeübter Möchtegern-Betrüger und sein gerissener Fast-Onkel Didi durchaus ans Herz wuchsen im Laufe der screwballmäßigen Geschichte und der Showdown am Ende hatte echt was – wer also Situationskomik plus schräge Dialoge schätzt, sollte doch mal in die Leseprobe schauen…. :-)

Konnte mich trotz grandiosem Schreibstil nicht vollends überzeugen
von Tintenwelten am 19.06.2017

Connor wird Zeuge eines Unfalls, bei dem ein LKW und ein Motorrad aufeinander treffen. Der Motorradfahrer zieht den Kürzeren. Im Verlauf des Buches versuchen die Polizisten Manny und Vikström die Frage zu klären, wie es zu dem Unfall kam, beziehungsweise, ob es überhaupt ein Unfall war. Derweil stolpert Connor... Connor wird Zeuge eines Unfalls, bei dem ein LKW und ein Motorrad aufeinander treffen. Der Motorradfahrer zieht den Kürzeren. Im Verlauf des Buches versuchen die Polizisten Manny und Vikström die Frage zu klären, wie es zu dem Unfall kam, beziehungsweise, ob es überhaupt ein Unfall war. Derweil stolpert Connor von einer aberwitzigen Situation in die nächste und merkt bald, dass er verfolgt wird. Im Buch begegnen uns einige Charaktere, die vielseitig, unterschiedlich, skurril und interessant sind. Conner, der mit seinen Partnern ein dubioses Spendenunternehmen aufbaut. Die beiden Ermittler Manny und Vikström, die eine Hass-Liebe verbindet und die mit Situationskomik und humorvollen Dialogen aufwarten. Bei denen sich zeigt, dass sie gar nicht so unterschiedlich sind, wie sie denken und sich doch ständig gegenseitig aufziehen. Es treten noch andere Personen auf den Plan: der ein oder andere Kleinkriminelle oder auch ein etwas größerer Fisch aus der Ganovenszene. Herausragend ist der allwissende Erzähler. Er erlaubt einen Rundumblick über Ereignisse und in die Gedankenwelt der Protagonisten. Er weiß nicht alles, stellt daher auch Vermutungen an und spekuliert. Er spricht den Leser direkt an. Dadurch, dass er immer wieder Parallelen und Zusammenhänge erklärt, Personen zusammen führt, wird ein sehr spannender und lesenswerter Plot kreiert. Einziges Manko für mich war, dass ich sehr lange für das Lesen gebraucht habe, weil das Buch doch irgendwie langatmig daher kam. Es gab einige Erzählungen und Details, die eher unwichtig waren und die Story nicht voran getrieben haben, so dass ich oft das Gefühl hatte ewig zu lesen, um dann fest zustellen, dass es grade mal zehn Seiten gewesen sind. Woran genau es lag, kann ich gar nicht fest machen. Es lag NICHT daran, dass das Buch langweilig war oder dass nichts passiert ist, denn so war es ganz und gar nicht. Es ist tatsächliche sehr viel passiert, es gab viele tolle Charaktere, hatte einen grandiosen Schreibstil. Dennoch hat es mich leider nicht vollends fesseln und flashen können. Schade!