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Inside IS - 10 Tage im 'Islamischen Staat'

Meine 10 Tage im ,Islamischen Staat'

(24)
Jürgen Todenhöfers Report über den IS-Terror

Im Sommer 2014 führte Jürgen Todenhöfer mehrere Monate lang Gespräche mit deutschen Islamisten (via Skype), die sich dem IS-Staat angeschlossen haben. Die Erkenntnisse, die er in diesen Gesprächen gewann, sind mehr als erschreckend und enthüllen die mörderischen Absichten des sogenannten Kalifats, das einen weltweiten Gottesstaat errichten will und dabei auch vor Massenmorden nicht zurückschreckt, selbst unter Muslimen. Nach der Erweiterung Ihres Staates im Nahen Osten, bei der sie die Nachbarstaaten unterwerfen wollen, haben sie Europa und den Westen im Visier.

Im November 2014 fuhr er als bislang weltweit einziger westlicher Journalist in das Zentrum des IS-Staats, nach Mossul, hielt sich dort 10 Tage lang auf und führte weitere Interviews. In seinem Buch beschreibt er eindringlich seine Erlebnisse vor Ort.

Portrait
Jürgen Todenhöfer, geboren 1940, saß 18 Jahre im deutschen Bundestag. Er war Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Entwicklungshilfe und Rüstungskontrolle. Anschließend arbeitete er 22 Jahre an der Spitze eines großen europäischen Medienunternehmens. Immer wieder hat er die Kriegsschauplätze des Mittleren Ostens bereist, vor allem Afghanistan, Irak, Syrien und Palästina. Davon hat er in bewegenden Büchern wie »Wer weint schon um Abdul und Tanaya?«, »Andy und Marwa« und »Warum tötest du, Zaid?« berichtet. Zuletzt erschienen seine Bestseller »Teile dein Glück« (2010) und »Du sollst nicht töten« (2013). Mit seinen Buchhonoraren finanzierte er u. a. ein Waisenhaus in Afghanistan, ein HIV-Kinderkrankenhaus im Kongo und ein israelisch-palästinensisches Versöhnungsprojekt. Das Honorar für sein letztes Buch spendete er schwer verletzten syrischen Kindern. Das Honorar dieses Buches geht an syrische und irakische Flüchtlinge sowie an Kinder in Gaza.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 27.04.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-570-10276-3
Verlag Bertelsmann
Maße (L/B/H) 22,3/14,4/2,8 cm
Gewicht 530 g
Abbildungen mit zahlreichen farbigen Abbildungen auf 24 Taf.
Verkaufsrang 31.480
Buch (gebundene Ausgabe)
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„Inside IS - 10 Tage im "Islamischen Staat"“

Helmuth Fahrngruber, Thalia-Buchhandlung St. Pölten

Im Dezember 2014 konnte der Journalist Jürgen Todenhöfer für zwei Wochen das Gebiet des sogenannten Islamischen Staates bereisen. Davor hielt er via Skype und Telefon Kontakt zu deutschen Islamisten im „Islamischen Staat“‘, die für ihn eine Garantie für freies Geleit von höchster Stelle organisierten.
Todenhöfer bekommt Einblick in den Alltag der Menschen, die auf dem Gebiet des IS in Syrien und im Irak nach dem islamischen Recht leben #müssen#. Kompromisse mit bisher gelebten Lebensarten oder anderen Religionen werden nicht geduldet, die Scharia wird unerbittlich vollzogen.
Stets in Todesgefahr gelingt es dem Autor, ausführliche Gespräche mit deutschsprachigen Vertretern des IS vor Ort zu führen und diese aufzuzeichnen. Dabei kommen auf beklemmende Art die Brutalität und Entschlossenheit zum Vorschein, mit dem der IS seine Ideologie in die Praxis umsetzt.
Im Dezember 2014 konnte der Journalist Jürgen Todenhöfer für zwei Wochen das Gebiet des sogenannten Islamischen Staates bereisen. Davor hielt er via Skype und Telefon Kontakt zu deutschen Islamisten im „Islamischen Staat“‘, die für ihn eine Garantie für freies Geleit von höchster Stelle organisierten.
Todenhöfer bekommt Einblick in den Alltag der Menschen, die auf dem Gebiet des IS in Syrien und im Irak nach dem islamischen Recht leben #müssen#. Kompromisse mit bisher gelebten Lebensarten oder anderen Religionen werden nicht geduldet, die Scharia wird unerbittlich vollzogen.
Stets in Todesgefahr gelingt es dem Autor, ausführliche Gespräche mit deutschsprachigen Vertretern des IS vor Ort zu führen und diese aufzuzeichnen. Dabei kommen auf beklemmende Art die Brutalität und Entschlossenheit zum Vorschein, mit dem der IS seine Ideologie in die Praxis umsetzt.

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
24 Bewertungen
Übersicht
11
8
0
1
4

von einer Kundin/einem Kunden am 14.09.2017
Bewertet: anderes Format

Spannend wie ein Krimi, dabei sehr informativ! Ein einzigartiges Dokument das sich zu lesen lohnt.

Eine gefährliche Reise
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 10.06.2017
Bewertet: Taschenbuch

2014 nimmt Jürgen Todenhöfer per Skype Kontakt mit IS-Kämpfern in Syrien auf und reist nach Mossul, um sich dort selbst ein Bild vom ,,Islamischen Staat" zu machen. Als Schutzgarantie hat er dabei nur eine Urkunde aus dem Büro des Kalifats, die ihn und seine Begleiter vor einer Hinrichtung bewahren... 2014 nimmt Jürgen Todenhöfer per Skype Kontakt mit IS-Kämpfern in Syrien auf und reist nach Mossul, um sich dort selbst ein Bild vom ,,Islamischen Staat" zu machen. Als Schutzgarantie hat er dabei nur eine Urkunde aus dem Büro des Kalifats, die ihn und seine Begleiter vor einer Hinrichtung bewahren soll... . In diesem Buch erzählt der Journalist davon, was er in Syrien im sogenannten ,,Islamischen Staat" erlebt hat und gibt zu einem großen Teil Interviews mit den Dschihadisten wieder, von denen einige schon vor seiner Abreise geführt worden sind. Jürgen Todenhöfer hat sich hier zu einer wirklich gefährlichen Reise aufgemacht, die sich für ihn und für den Leser sehr gelohnt hat. Er zeigt das ganz normale Leben im IS und spricht mit unterschiedlichen Menschen wie zum Beispiel einem Richter und einem Polizeichef. Erschreckend war dabei für mich zu lesen, dass die Leute auf der einen Seite gastfreundlich und zum Teil wirklich freundlich mit Todenhöfer und seinem Sohn umgehen, aber wenn es um ihren Glauben und ihre Sicht geht, extrem fanatisch und gewaltbereit sind. So hat mich Christian, ein Deutscher, welcher sich jetzt Abu Qatadah nennt, mit seinen Äußerungen wirklich erschreckt und auch fassungslos gemacht. Das Buch liest sich gut und es war für mich spannend, was Todenhöfer bei den Dschihadisten erlebt hat. Er stellt auch immer wieder kritische Fragen, womit er seine Interviewpartner oft verärgert. Allerdings geht er auf Themen, wie zum Beispiel den Umgang und die Rolle der Frau im IS, Sklaven usw. nicht ausreichend ein. Insgesamt bekommt man mit ,,Inside IS" ein wirklich außergewöhnliches Buch, welches zeigt, welche Ziele der IS verfolgt und wie das Leben dort abläuft. Gerne empfehle ich es weiter.

Reality-Report direkt aus dem "Islamischen Staat"
von einer Kundin/einem Kunden aus Bergisch Gladbach am 22.03.2017

Jürgen Todenhöfer ist für seine Dokumentationen, direkt aus dem "Herzen" der Krisengebiete, bekannt. Er war bereits im Gaza-Streifen, berichtete von Al-Quaida, vom Irak-Krieg und aus anderen Pulverfässern, in die sich unsereins nicht für alles Geld der Welt wagen würde. Doch seine Reise ins syrische Gebiet, das vom sog. "islamischen... Jürgen Todenhöfer ist für seine Dokumentationen, direkt aus dem "Herzen" der Krisengebiete, bekannt. Er war bereits im Gaza-Streifen, berichtete von Al-Quaida, vom Irak-Krieg und aus anderen Pulverfässern, in die sich unsereins nicht für alles Geld der Welt wagen würde. Doch seine Reise ins syrische Gebiet, das vom sog. "islamischen Staat" besetzt ist, sprengt im wahrsten Sinne des Wortes die Grenzen des bisher vorstellbaren. In monatelangen Skype- und Telefon-Gesprächen mit europäischen IS-Konvertiten verhandelt er eine Sicherheitsgarantie, die ihm Schutz und "Unantastbarkeit" durch die radikalisierten Terroristen gewährt und fährt mit zwei Begleitern für 10 Tage in den sog. "Islamischen Staat", um sich selber ein möglichst objektives Bild von der Situation in dem Gebiet zu machen, das von der Terrormiliz beherrscht wird. Während seines Aufenthalts führt er zahlreiche Gespräche über die Ziele der Kämpfer, über deren Motivation für den "Islamischen Staat" einzustehen. Er bereist Mosul und Rakka, spricht mit Bewohnern der besetzten Gebiete und interviewt seine Begleiter, die Todenhöfer und seinen Mitreisenden während des Aufenthalts in Syrien nicht von der Seite weichen. Das Buch ist ein interessantes, aber auch erschreckendes und bedrückendes Zeitdokument über das Unvostellbare. Es ist nicht geschrieben um zu verurteilen, nicht geschrieben um für eine Seite Partei zu ergreifen. Todenhöfer möchte mit seinen Büchern die Realität widerspiegeln, die seiner Meinung nach häufig zu pro-westlich geführte Berichterstattung mit objektiven Beiträgen über die Realität für den Leser transparenter gestalten. Es ist meiner Meinung nach ein sehr lesenswertes Buch, auch wenn für viele der dargebotenen Argumente und Verhaltenswesen der radikalisierten Personen einfach das Verständnis fehlt.