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Imperium

Roman

Cicero

(28)
Macht will ein Imperium
„Pompeji“ war ein internationaler Triumph. Robert Harris versteht es wie kein Zweiter, die Antike mit Leben zu füllen und die Gegenwart in einem Roman zu beschreiben, der vor zweitausend Jahren spielt. Im Mittelpunkt von „Imperium“ steht ein gerissener, mit allen Wassern gewaschener Anwalt und geborener Machtpolitiker: Marcus Tullius Cicero.
Ein unbekannter junger Anwalt – hochintelligent, sensibel und enorm ehrgeizig – betritt das Zentrum der Macht. Er hat nur ein Ziel: Er will nach ganz oben. Der Fall eines Kunstsammlers, der vor der Willkür eines skrupellosen und gierigen Gouverneurs fliehen muss, kommt ihm da gerade recht. Der Gouverneur hat einflussreiche und gefährliche Freunde im Senat, und sollte der Anwalt den Fall gewinnen, würde er die gesamte alte Machtclique zerschlagen. An die Niederlage wagt er nicht zu denken, sie könnte ihn das Leben kosten. Eine einzige Rede kann über sein Schicksal und die Zukunft einer Weltmacht entscheiden, doch seine gefährlichste Waffe ist das Wort.
Die Weltmacht am Scheideweg ist Rom. Der Name des jungen Anwalts ist Marcus Tullius Cicero, Außenseiter, Philosoph, brillanter Redner und der erste Politiker modernen Stils.
Ein topaktueller Roman im historischen Gewand.
Rezension
»Mehr als nur ein gewitzter Polit-Thriller.«
Portrait
Robert Harris wurde 1957 in Nottingham geboren und studierte in Cambridge. Seine Romane Vaterland, Enigma, Aurora, Pompeji, Imperium, Ghost, Titan, Angst, Intrige, Dictator und zuletzt Konklave wurden allesamt internationale Bestseller. Seine Zusammenarbeit mit Roman Polański bei der Verfilmung von Ghost (Der Ghostwriter) brachte ihm den französischen »César« und den »Europäischen Filmpreis« für das beste Drehbuch ein. Robert Harris lebt mit seiner Familie in Berkshire.
Zitat
"Liest sich streckenweise wie ein John-Grisham-Gerichtsthriller."
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Wasserzeichen
Seitenzahl 496, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 11.03.2013
Serie Cicero
Sprache Deutsch
EAN 9783641108328
Verlag Heyne
Verkaufsrang 18.191
eBook
9,99
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„Auch Cicero fing einmal klein an“

Philipp Brandstötter, Thalia-Buchhandlung Linz

Robert Harris, der Autor des hier vorliegenden Buches, ist einer der wohl bekanntesten Autoren der Antike. Wie kaum einem anderen Autor gelingt es ihm die Antike so lebendig und alltäglich erscheinen zu lassen, als wäre das ganze erst gestern passiert. Und dabei ist die eigentliche Handlung ab dem Jahr 50 vor Christus angesiedelt!

Zur
Robert Harris, der Autor des hier vorliegenden Buches, ist einer der wohl bekanntesten Autoren der Antike. Wie kaum einem anderen Autor gelingt es ihm die Antike so lebendig und alltäglich erscheinen zu lassen, als wäre das ganze erst gestern passiert. Und dabei ist die eigentliche Handlung ab dem Jahr 50 vor Christus angesiedelt!

Zur Handlung selbst: Aus der Sicht seines persönlichen Sekretärs Tiro erfährt man den Werdegang einer der bekanntesten Persönlichkeiten des Altertums: Marcus Tullius Cicero. Zu Beginn der Geschichte ist er ein eher mäßig erfolgreicher Richter, der sein Glück im Imperium Romanum sucht. Nach anfänglichen Rückschlägen in seiner Zeit als Senator und Richter auf Sizilien verschlägt es ihn nun nach Rom, dem damaligen Zentrum der modernen Welt.

Doch schon sehr früh kommt die erste Schmach. Er hofft und erwartet einen großen und gebührenden Empfang nach der Überfahrt in Roms Hafen. Doch weit gefehlt! Lediglich ein Betrunker erkennt ihn aufgrund seiner Bekleidung als Senator. Dies kränkt Cicero so sehr, das er vortan nur noch mit kleinen Delikten zu tun haben will. Als jedoch ein angesehener Adeliger aus der Provinz Sizilia um seine Hilfe ersucht, wendet sich das Blatt. Der Adelige berichtet ihm, das sich der Provinzstadthalter von Sizilen persönlich an seinem Habseligkeiten und somit an seinem Reichtum vergriffen hat. Der Stadthalter heißt Gaius Verres und ist für Cicero kein unbeschriebenes Blatt, bereits in früheren Zeiten hatte er mit ihm zu tun.

Von nun an sieht es Cicero als seine persönliche Pflicht an seinen Klienten zu verteidigen. Die kurz zuvor abgeschlossene Rhetorikausbildung bei seinem griechischen Lehrmeister hilft ihm dabei gut weiter. Die Macht des Wortes ist seine einzige brauchbare Waffe, nur dadurch kann er seinem Klienten helfen.

Ein wirklich sehr lebendig geschriebenes Buch, das einem an manchen Stellen fast vergessen lässt, dass die Handlung bereits vor über 2050 Jahren angesiedelt ist.

„Die Politik als Geschäft“

Hans Wilhelm Schmölzer, Thalia-Buchhandlung Atrio, Villach

"Die Reise in die Spitzenpositionen der Politk sperrt einen Mann oft mit widerwärtigen Mitreisenden zusammen und führt ihn durch seltsame Landschaften."
Ein interessanter Blick auf die Machtpolitik gegen Ende der Römischen Republik und den Aufstieg Ciceros - geschildert aus der Sicht seines Privatsekretärs Tiro: "Ich glaube, dass nie
"Die Reise in die Spitzenpositionen der Politk sperrt einen Mann oft mit widerwärtigen Mitreisenden zusammen und führt ihn durch seltsame Landschaften."
Ein interessanter Blick auf die Machtpolitik gegen Ende der Römischen Republik und den Aufstieg Ciceros - geschildert aus der Sicht seines Privatsekretärs Tiro: "Ich glaube, dass nie zuvor irgendein Kandidat das Geschäft der Politik als genau das betrieben hat - als Geschäft nämlich."

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
28 Bewertungen
Übersicht
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Faszinierendes Portrait
von einer Kundin/einem Kunden am 17.12.2014

Es ist die wohl spannendste Zeit in der langen Geschichte des römischen Reichs: der Niedergang der Republik. Außergewöhnliche Charaktere haben sie geprägt in ihrem Streben nach persönlicher Macht. Ihre Namen kennen wir noch heute: Pompeius und Caesar, Sulla und Lucullus, Crassus, Catilina und Cicero. Harris schildert den Weg Marcus Tullius... Es ist die wohl spannendste Zeit in der langen Geschichte des römischen Reichs: der Niedergang der Republik. Außergewöhnliche Charaktere haben sie geprägt in ihrem Streben nach persönlicher Macht. Ihre Namen kennen wir noch heute: Pompeius und Caesar, Sulla und Lucullus, Crassus, Catilina und Cicero. Harris schildert den Weg Marcus Tullius Ciceros vom Homo novus an die Sitze des Senats aus der Sicht seines Sklaven und Sekretärs Tiro. Sehr gut geschrieben und recherchiert.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Lehrreiche, unterhaltsame Geschichtsstunde
von einer Kundin/einem Kunden aus Göppingen (BaWü) am 13.12.2007
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Schon mit “Pompeji” hat Robert Harris die römische Antike wiederbelebt, doch in “Imperium” wird noch detailreicher und gezielter auf die politischen und sozialen Strukturen der römischen Weltmacht eingegangen. Beim Lesen über den Aufstieg Ciceros musste ich immer wieder feststellen, wie ähnlich die Machtgefüge damals wie heute sind. Sie waren... Schon mit “Pompeji” hat Robert Harris die römische Antike wiederbelebt, doch in “Imperium” wird noch detailreicher und gezielter auf die politischen und sozialen Strukturen der römischen Weltmacht eingegangen. Beim Lesen über den Aufstieg Ciceros musste ich immer wieder feststellen, wie ähnlich die Machtgefüge damals wie heute sind. Sie waren und sind von Korruption, Geldgier und Intrigen geprägt, so dass einem die Handlung des Romans seltsam vertraut vorkommt. Cicero, ein wortgewandter, rhetorisch geschulter Anwalt will die korrupten Machenschaften der alteingesessenen Aristokratie Roms stürzen und das römische Reich wieder ehemaligen Idealen wie Gleichheit und Gerechtigkeit zuführen, indem er selbst nach der höchsten Macht im Staat strebt. Anlass bietet ihm ein spektakulärer Gerichtsfall, bei dem er den mächtigen adligen Statthalter Verres der Ausplünderung Siziliens anklagt. Präzise und logisch führt uns Harris an den Prozess heran, wir erleben die Recherchierung der Hintergründe, die Gespräche mit wichtigen Zeugen, die Beweissammlung, Ciceros schlagkräftige Reden vor Gericht und schließlich sein Triumph. Die Spannungsschraube wird ganz langsam angezogen und erreicht in der Hälfte des Romans ihren Höhepunkt. Leider bricht die Spannung ab der Mitte ein, es wird der weitere politische Aufstieg Ciceros zum Prätor und schließlich zum Konsul geschildert und ist für alle, die sich für die Politik der römischen Antike interessieren, sicherlich lehrreich, doch einem historischen Thriller, wie vom Verlag angekündigt, wird die recht nüchtern erzählte Handlung nicht mehr gerecht. Trotz dieser Kritik ist “Imperium” ein unterhaltsamer Roman, der uns die römische Antike nahe bringt, gleichzeitig die eindrucksvolle Biografie eines berühmten römischen Staatsmannes und in jedem Fall lesenswert.

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Ein historischer Politthriller
von Mario Pf. aus Oberösterreich am 12.03.2008
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Nach Pompeji hat Robert Harris mit Imperium seinen zweiten historischen Thriller aus dem alten Rom vorgelegt, dessen Geschichte jedoch in der früheren römischen Republik angesiedelt ist und den Beginn der Karriere des unvergleichlichen größten Redners und Kämpfers für die Republik, Markus Tullius Cicero präsentiert. So ist Cicero am Beginn seiner... Nach Pompeji hat Robert Harris mit Imperium seinen zweiten historischen Thriller aus dem alten Rom vorgelegt, dessen Geschichte jedoch in der früheren römischen Republik angesiedelt ist und den Beginn der Karriere des unvergleichlichen größten Redners und Kämpfers für die Republik, Markus Tullius Cicero präsentiert. So ist Cicero am Beginn seiner Karriere schwächlich, kränklich und ein Stotterer, der keine großen Aussichten auf Erfolge zu haben scheint, doch durch Reisen zu einigen der größten Rhetorikmeister seiner Zeit beginnt er sich zu einem wortgewaltigen Redner zu entwickeln, der sich durch die Heirat mit einer vermögenden Römerin auch Zugang zum Senat verschafft und bald in diesen gewählt wird. Doch der Politiker Cicero ist auch Rechtsanwalt und so tritt eines Tages der Kunstsammler Sthenius von Thermae an ihn mit der Klage heran vom sizilianischen Statthalter Gaius Verres beraubt worden zu sein. Trotz stichhaltiger Beweise scheint der Fall aussichtslos, da Verres nicht nur die mächtigsten Männer Roms, sondern mit Hortulus Hortensius auch den besten Anwalt der Stadt. Dabei könnte ihn eine Anklage womöglich weit mehr kosten als seine Karrierechancen und das alles für einen Mann, der nicht einmal wahlberechtigter Bürger Roms ist... Trotz der vorgegebenen Geschichte ist Imperium hochspannend und besteht aus mehreren voneinander getrennten Kapiteln, die Ciceros Aufstieg bis zum Konsul beleuchten, wobei natürlich auch sein späteres Schicksal perfekten Romanstoff hergegeben hätte und Robert Harris in Interviews zugegeben hat, dass er sich die Option für mögliche Fortsetzungen für eine vollständige Cicero-Trilogie über dessen Aufstieg und Fall zumindest offen hält. Im Laufe seiner Karriere verwickelt sich Cicero immer mehr in die Machenschaften des Pompejus Magnus und macht sich mächtige Feinde, denn je näher er der Macht und seinem Endziel kommt, dem Konsulsamt, desto mehr ist er auch bereit von seinen anfänglichen Prinzipien abzuweichen und die "Hilfe" seiner Unterstützer anzunehmen. Beinahe wie für Robert Harris Bücher typisch hätte auch Imperium das "gewisse Etwas" fehlen können, doch diesmal geht Harris Rechnung auf und die Handlung braucht keinen besonderen zündenden Moment, sie ist perfekt so wie sie ist. So spannend können Politthriller und Geschichte sein. Der Plot garantiert Hochspannung, konzentriert sich auf das wesentliche, ohne das Alltägliche aus den Augen zu verlieren und erzählt die Geschichte aus der Sicht von Ciceros Assistenten und Sklaven Tiro. Die Charaktere sind tadellos ausgearbeitet und damit eine nennenswerte Verbesserung gegenüber Pompeji, das es weniger geschafft hat zu begeistern. Fazit: Beanstandungslos der bisweilen beste Robert Harris-Thriller und zugleich ein kongenialer historischer Politthriller mit reizvollen Plot, der beweist wie spannend Politik und Geschichte sein können.

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