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Im Land der Männer

Roman

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Ein ergreifender Roman über eine Kindheit in Libyen zur Zeit der Revolution Gaddafis Suleiman ist neun Jahre alt, als sich die Welt, wie er sie kennt, für immer verändert. Es ist der Sommer 1979, und Tripolis liegt im gleißenden Sonnenlicht. Die Maulbeeren sind so süß, als kämen sie direkt vom Himmel. Aber es geschehen Dinge, die Suleiman nicht versteht und die ihm niemand erklärt. Denn Suleiman soll nicht wissen, dass sein Vater im Untergrund gegen Revolutionsführer Gaddafi arbeitet ? und muss doch erleben, wie sich das Netz des Sicherheitsapparates immer enger um die Familie legt. ?Ein meisterhafter politischer Roman. Ein Ausnahmeroman. Bewegend bis zum Herzzerreissen.? Neue Zürcher Zeitung ?Ein Buch, das mich sehr berührt hat. Es hat mich mitgenommen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Es ist das Zusammenspiel vieler verschiedener Eindrücke, das dieses Buch so wertvoll und so lesenswert macht.? Christine Westermann, WDR2 ?Hisham Matars Roman, der in zwanzig Sprachen übersetzt wurde, mag für den Autor auch eine Art Trauerarbeit sein, mit dem er sich ein Stück Heimat ertrotzt - für den Leser ist er vor allem ein Glücksfall.? Bayern2Radio
Rezension
"Ein meisterhafter politischer Roman. Ein Ausnahmeroman. Bewegend bis zum Herzzerreissen." Neue Zürcher Zeitung
Portrait
Hisham Matar wurde 1970 in New York City geboren; seine Eltern stammen aus Libyen. Er wuchs in Tripolis und, nach der Emigration der Familie, in Kairo auf. Seit 1986 lebt Hisham Matar in London. Hisham Matars Debüt "Im Land der Männer", das in 22 Sprachen übersetzt ist, wurde für die Shortlist des Man Booker Prize 2006 und des The Guardian First Book Award nominiert. 2007 wurde Hisham Matar ausgezeichnet mit dem Royal Society of Literature Ondaatje Prize, dem Commonwealth Writers' Prize, dem Premio Vallombrosa Gregor von Rezzori, dem Premio Internazionale Flaiano und dem Arab American Book Award.

Werner Löcher-Lawrence, geb. 1956, studierte Journalismus, Literatur und Philosophie, arbeitete als wissenschaftlicher Assistent an der Universität München und als Lektor in verschiedenen Verlagen. Er ist der Übersetzer von u.a. Ethan Canin, Patricia Duncker, Michael Ignatieff, Jane Urquhart.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 01.12.2008
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-73865-6
Verlag btb
Maße (L/B/H) 189/118/23 mm
Gewicht 238
Originaltitel In the Country of Men
Abbildungen schwarz-weiss Illustrationen
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„Arabischer Frühling“

Ingrid Führer, Thalia-Buchhandlung Gmunden

Ein berührendes Buch. Das Leben aus der Sicht des 9 jährigen Suleiman in einem Vorort von Tripolis. Das Gaddafi-Regime trifft Suleimans Familie. Der Vater wird abgeholt, die Hinrichtung des Nachbarn im Fernsehn gezeigt. Spitzel oder Feind? Suleiman versteht nichts mehr, er weiß nicht, dass es 2 Seiten gibt, in seinem geliebten Land. Ein berührendes Buch. Das Leben aus der Sicht des 9 jährigen Suleiman in einem Vorort von Tripolis. Das Gaddafi-Regime trifft Suleimans Familie. Der Vater wird abgeholt, die Hinrichtung des Nachbarn im Fernsehn gezeigt. Spitzel oder Feind? Suleiman versteht nichts mehr, er weiß nicht, dass es 2 Seiten gibt, in seinem geliebten Land. Er hört auf die falschen Leute. Niemand hilft ihm oder erklärt ihm was passiert. Manchmal benimmt er sich selbst wie die Leute die er hasst und fürchtet.
Man versteht ihn etwas mehr, der jetzt gerade stattgefundene "Arabische Frühling". Die Libyer wollen ihr Libyen zurück.

Kundenbewertungen


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Der Führer und die rosa Blumen
von sabatayn76 aus Deutschland am 05.04.2010

Inhalt: Unbegreifbare Dinge geschehen im Leben des 9-jährigen Suleiman, der in der Neubausiedlung Gergarish in der libyschen Hauptstadt Tripolis lebt. Suleimans Vater ist angeblich auf einer Dienstreise im Ausland, wird jedoch von Suleiman auf dem Marktplatz in Tripolis entdeckt. Suleimans Mutter wird immer, wenn der Vater unterwegs ist, 'krank'... Inhalt: Unbegreifbare Dinge geschehen im Leben des 9-jährigen Suleiman, der in der Neubausiedlung Gergarish in der libyschen Hauptstadt Tripolis lebt. Suleimans Vater ist angeblich auf einer Dienstreise im Ausland, wird jedoch von Suleiman auf dem Marktplatz in Tripolis entdeckt. Suleimans Mutter wird immer, wenn der Vater unterwegs ist, 'krank' und muss eine klare 'Medizin' zu sich nehmen, die dazu führt, dass die Mutter ihrem Sohn von ihrer arrangierten Heirat mit dem neun Jahre älteren Vater Suleimans erzählt. Eines Tages wird der Vater seines besten Freundes Karim von mehreren fremden Männern abgeholt. Und bald interessiert sich der Geheimdienst Mokhabarat auch für Suleimans Familie... Mein Eindruck: Sprachlich flüssig und sehr bildhaft erzählt Hisham Matar von einer Kindheit in einem unterdrückten Land und einem Leben in einer Diktatur. Suleiman erfährt die Hausdurchsuchungen und Spitzeleien am eigenen Leib und wird Zeuge von Folter und Hinrichtungen, von der Gefahr der freien Meinungsäußerung, vom Risiko des Kontakts mit verdächtigen Personen. Und wie sich Suleiman machtlos fühlt, als die fremden Männer in sein Leben eindringen, so spielt er auch selbst mit Macht und demonstriert diese, wenn er sich in der stärkeren Position fühlt, wenn er Rückhalt von anderen hat. So wie der staatliche Terror willkürlich gegen jede Form der Opposition eingesetzt wird, so richtet sich auch Suleiman selbst gegen Freunde und verbrüdert sich mit denen, über die er sonst lacht. Ohne eigene Meinung und ohne jedes Gespür für die Gefahr, in der er und seine Familie sich befinden, sucht er nach Zuwendung und Aufmerksamkeit. Mein Resümee: 'Im Land der Männer' ist ein intensives und bewegendes Buch über die Macht Gaddafis und seines Sicherheitsapparats und über die Ohnmacht des libyschen Volkes.

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eine rührende Geschichte
von Segler und Bücherfan am 11.05.2012

Die Geschichte spielt in einer Familie in Tripolis zur Zeit der Revolution Gaddafis. Im Mittelpunkt stehen der neunjährige Suleiman und seine Mutter. Er liebt sie sehr und sie ihn auch. In den Nächten, wenn der Vater auf Geschäftsreise ist, betrinkt sie sich und erzählt dem kleinen Jungen unter dem... Die Geschichte spielt in einer Familie in Tripolis zur Zeit der Revolution Gaddafis. Im Mittelpunkt stehen der neunjährige Suleiman und seine Mutter. Er liebt sie sehr und sie ihn auch. In den Nächten, wenn der Vater auf Geschäftsreise ist, betrinkt sie sich und erzählt dem kleinen Jungen unter dem Siegel der Verschwiegenheit immer wieder vom schwärzesten Tag ihres Lebens,dh. dem Tag, als sie, mit 14 Jahren, von den männlichen Verwandten zur Heirat mit einem wesentlich älteren Mann, Suleimans Vater, gezwungen wurde. Suleiman ist schwer durch dieses Geheimnis belastet und fühlt sich als Beschützer der Mutter. Die angeblichen Geschäftsreisen des Vaters sind in Wirklichkeit die Treffen mit den Freunden aus dem politischen Untergrund. Diese kämpfen im Untergrund gegen Revolutionsführer Gaddafi. Dann eines Tages muss die Familie miterleben, wie der beste Freund des Vaters verhaftet und öffentlich gehängt wird. Suleimans Welt gerät völlig aus den Fugen, als auch sein Vater von der Sicherheitspolizei abgeholt wird . Das tragische daran ist, daß es sich um eine wahre Geschichte handelt. Der Leser bekommt auch einen guten Einblick in das Leben,die Kultur aber auch die Gewaltherrschaft in Libyen. Eine rührende Geschichte, die ich nur weiterempfehlen kann.

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Grandios!
von monerl am 29.01.2013

Der kleine Junge Suleiman muss stark sein für seine Mutter, da diese, in Vaters Abwesenheit, immer zur Flasche greift und sich betrinkt. Sie ertränkt ihre Trauer und ihr Leid, wegen ihres "verpatzten" Lebens, das in dem Moment vorbei war, als sie mit 14 gezwungen wurde Suleimans Vater zu heiraten... Der kleine Junge Suleiman muss stark sein für seine Mutter, da diese, in Vaters Abwesenheit, immer zur Flasche greift und sich betrinkt. Sie ertränkt ihre Trauer und ihr Leid, wegen ihres "verpatzten" Lebens, das in dem Moment vorbei war, als sie mit 14 gezwungen wurde Suleimans Vater zu heiraten und Suleiman geboren wurde. Schon damals wurde sie in einem Land der Männer ihrer Zukunft betrogen, da sie als Tochter, Schwester und Frau kein Mitspracherecht hatte. Eines Tages wird der Nachbar, ein Lehrer und Vater seines besten Freundes, von der Regierung mitgenommen und öffentlich im Fernsehen zum Tode verurteilt. Die Gefahr, in der sich Suleiman und seine Familie nun befindet ist groß, da der Verurteilte ein sehr guter Freund von Suleimans Vater war. Es stellt sich heraus, dass die Geschäftsreisen ins Ausland eine Tarnung waren, da der Vater in der Zeit seiner Abwesenheit auch gegen das Regime kämpfte. Wird es seinem Vater ebenso ergehen? Wird seine Familie in Schande gebrandmarkt werden? In seinem Erstlingswerk "Im Land der Männer" berichtet der Autor von der Widerstandsbewegung in Libyen zu Zeiten der Gewaltherrschaft Gaddafis. Er beschreibt sehr authentisch, aus Sicht des kleinen Suleiman, die politischen Zeiten und ihre Auswirkungen auf die Bevölkerung. Der Autor, dessen Leben Parallelen zum Roman aufweist, verarbeitet in seinem Roman die eigenen Erlebnisse seiner Kindheit und das Verschwinden seines Vaters. Er, der heute selbst im "Exil" in Ägypten lebt, lässt den Leser die Sehnsucht nach seinem Geburtsland Libyen, mit jedem Wort im Buch, fühlen. Dies ist ein grandioser Roman mit besonderer Sprache, der scheinbar leise aber doch gewaltig die Ungerechtigkeit herausschreit und ein Land zeichnet, in dem nicht einmal mehr die Männer über ihre Zukunft entscheiden durften. Aus heutiger Sicht ist dies immer noch ein sehr interessantes Buch, insbesondere, da in 2011 Gaddafi gestürzt und getötet wurde, und das des Autors geliebtes Land, sich immer noch in einem desolaten Zustand befindet, ohne nahe Aussicht auf Stabilität, Frieden und Freiheit der Menschen.

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