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"Ich musste sie kaputt machen."

Anatomie eines Jahrhundert-Mörders

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Der Name Joachim Georg Kroll steht für eines der dunkelsten Kapitel der deutschen Kriminalgeschichte. In mehr als zwei Jahrzehnten tötete der Serienmörder mehrere Frauen und Mädchen, bevor er von der Polizei gefasst wurde. Mit analytischer Schärfe untersucht der bekannte Kriminalist Stephan Harbort den Fall des »Jahrhundertmörders«. Dabei entsteht das beeindruckende Psychogramm eines Mannes, der zeit seines Lebens von seinen Trieben gesteuert wurde.

Portrait
Stephan Harbort, geboren 1964 in Düsseldorf, ist Kriminalhauptkommissar und Deutschlands bekanntester Serienmord-Experte. Er entwickelte international angewandte Fahndungsmethoden zur Überführung von Serienmördern und ist als Fachberater für TV-Beiträge tätig.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 11.10.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-37479-6
Verlag Ullstein Verlag
Maße (L/B/H) 18,8/11,9/2,5 cm
Gewicht 278 g
Buch (Taschenbuch)
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Super Lektüre
von Büchernerds am 08.06.2018

Ich musste Sie kaputt machen von Stephan Harbort Stephan Harbort, Kriminalist, Autor und Spezialist für Serienmörder und Täterprofile, schildert in diesem Buch den Fall der ganz Deutschland erschüttert hat Serienmörder Joachim Kroll, der im Zeitraum von 1955 ? 1976 von Duisburg aus zwischen 8 und 14 Menschen vergewaltigt, ermordet und... Ich musste Sie kaputt machen von Stephan Harbort Stephan Harbort, Kriminalist, Autor und Spezialist für Serienmörder und Täterprofile, schildert in diesem Buch den Fall der ganz Deutschland erschüttert hat Serienmörder Joachim Kroll, der im Zeitraum von 1955 ? 1976 von Duisburg aus zwischen 8 und 14 Menschen vergewaltigt, ermordet und teilweise verzehrt hat. Das Buch startet mit der Verhaftung Krolls, danach werden seine Verbrechen chronologisch aufgezählt bzw erzählt. Der Leser kan n hier gut mitverfolgen wie sich der Trieb von Kroll langsam entwickelt und steigert. Der Autor deutet die bestialischen Details des Mordes nur an, das Buch bleibt sachlich , informativ aber auch hochspannend. Dem Autor . lesenswertes Buch gelungen, das sich mit deutscher Kriminalgeschichte befasst und für alle zugänglich und verständlich macht. Das Buch lässt einen beim Lesen immer wieder innehalten und man muss es kurz zur Seite legen. Eine Lektüre die ich gerne weiterempfehle.

Wenn Ablehnung einen Menschen kaputt machen
von claudi-1963 aus Schwaben am 18.05.2018

"Die Ablehnung dessen, was in deinem Leben ist, baut eine steinerne Mauer um dein Herz, durch die die Liebe nicht dringen kann." (Irina Rauthmann) Stephan Harbort langjähriger Kriminalhauptkommissar, Kriminologe und seit 2012 Dozent an der BTU Cottbus zeigt uns hier in diesem Buch eine neue Lebensgeschichte des Serienmörders Joachim Kroll... "Die Ablehnung dessen, was in deinem Leben ist, baut eine steinerne Mauer um dein Herz, durch die die Liebe nicht dringen kann." (Irina Rauthmann) Stephan Harbort langjähriger Kriminalhauptkommissar, Kriminologe und seit 2012 Dozent an der BTU Cottbus zeigt uns hier in diesem Buch eine neue Lebensgeschichte des Serienmörders Joachim Kroll auf. Ich frage mich was interessiert ihn an diesen Serienmördern? Ich denke, es ist das Ungewisse warum jemand solche Taten begeht, die den Autor immer wieder reizt, in die Köpfe dieser Menschen zu blicken. Diesmal hat er Deutschlands Jahrhundertmörder durchleuchtet, aber Joachim Kroll war nicht immer ein Mörder. Joachim Kroll geboren am 17. April 1933, er wuchs als sechster von acht Geschwistern in Hindenburg auf. Sein Vater war Bergarbeiter und die Familie musste unter sehr bescheidenen Verhältnissen in einem Bergarbeiterhaus leben. Allerdings war er schnell zu Hause aber auch in der Schule ein Außenseiter, Sündenbock und Schlusslicht, bis er immer weiter abrutschte und sitzen blieb. So blieb es auch nicht aus, das auf ihn eingeprügelt wurde, hauptsächlich durch den Vater. Er arbeitet dann an verschiedenen Stellen, aber auch dort hatte er immer wieder Anpassungsprobleme. Eigentlich wollte er immer Elektriker werden stattdessen musste er Ställe ausmisten. Doch dann kam die Pubertät und seine körperlichen Lüste, die er nirgends befriedigen konnte und sich deshalb Abhilfe suchte. Der Tod der Mutter 1955 hat ihn dann tief erschüttert, da sie sein einziger Halt war. Vielleicht war dieser aus der Auslöser für seine erste Tat oder aber die ständigen Ablehnungen bei den Frauen? Insgesamt mordete er 20 Jahre lang mehrere Frauen und Mädchen und wurde auch als "Der Kannibale vom Rhein" tituliert. --- Meine Meinung: Auch in diesem Buch beschäftigt sich der Autor wieder detailliert um den Täter. Anhand Akten, Protokollen und Interviews erkennt der Leser nicht nur die gestörte Kindheit des Täters, sondern auch die Problematiken der damaligen Zeit, aber auch den Fehlern vonseiten der Polizei. Der Schreibstil ist sehr gut und so tauchte ich in die Gedankenwelt eines Menschen, der sicher nicht alleine für seine Taten strafbar gemacht werden sollte. Es liegt aber auch viel an Stephan Harborts Darstellung, das man das Buch nur unschwer aus der Hand legen kann. Das Buch ist wirklich wie ein Roman geschrieben, teils auch mit Frage und Antwort Teilen, bei dem der Täter selbst interviewt wurde. Wieder bin ich hin- und hergerissen ob ich einem Täter mehr Mitgefühl einräumen soll, als den vielen Opfern die ihm in die Arme gelaufen sind. Aber ich konnte auch hier wieder einmal sehen das viele Täter nicht alleine zu Mördern werden, sondern oft zu ihnen gemacht werden. Am meisten hat mich aber das Protokoll des Grauens ab Kap. 41 entsetzt und ich fragte mich, kann eine schlechte Vergangenheit einen Menschen so prägen? Aber man merkt auch an dem Buch wie viele Fehler vonseiten der Polizei entstanden, maßgeblich auch dadurch da die Analysen, Forensik und anderes zu der Zeit noch nicht soweit war. Ich wüsste nicht, ob dies heute noch möglich wäre, das man einem Täter solange nicht auf die Spur kommt. Auch der Prozess von Joachim Kroll wird geschildert, bei dem er für 8 Morde verurteilt wurde, bis er selbst dann 1991 in der Haft an einem Herzinfarkt verstarb. Ein Buch für alle, die einmal in den Kopf eines Mörders blicken wollen, aber auch hinter die Kulissen von Ermittlungen, Vernehmungen. Ich kann das Buch nur jedem der Krimis liest und liebt empfehlen, gebe 5 von 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

Nichts für schwache Nerven
von Charlene K. aus Berlin am 30.03.2018

Unauffällig und still war der Nachbar, der über ihnen wohnte. Nur selten sahen sie ihn und dann schraubte er meistens an seinem Mofa herum oder unterhielt sich freundlich mit den Nachbarskindern. Doch als das kleine vierjährige Mädchen verschwindet, kommt ihnen ein Verdacht. Ist es Zufall, dass plötzlich die Toilette... Unauffällig und still war der Nachbar, der über ihnen wohnte. Nur selten sahen sie ihn und dann schraubte er meistens an seinem Mofa herum oder unterhielt sich freundlich mit den Nachbarskindern. Doch als das kleine vierjährige Mädchen verschwindet, kommt ihnen ein Verdacht. Ist es Zufall, dass plötzlich die Toilette mit Kanincheneingeweiden verstopft ist? Wirkte er nicht nervös als man ihn darauf angesprochen hat? Und warum ist er eigentlich immer alleine, bekommt nie Besuch und lebt so zurückgezogen? Als die Polizei 1976 Joachim Georg Kroll im Zusammenhang mit dem Verschwinden des kleinen Mädchens befragt und sich in seiner Wohnung umschaut, wird schnell klar, dass die Suche ein Ende hat, aber das Kind nicht mehr lebt. Joachim Kroll gibt zu, dass er sie ermordet und anschließend zerteilt sowie teilweise gekocht hat. Die gefundenen Innereien stammten nicht von einem Kaninchen, sondern von dem Opfer. Im Kochtopf befinden sich noch menschliche Überreste und auch in der Tiefkühltruhe werden die Beamten fündig. Doch zu diesem Zeitpunkt ahnen sie noch nicht, dass sie den Mann geschnappt haben, der in mehr als zwei Jahrzehnten mehrere Frauen und Mädchen ermordet hat und später von der Presse als ?Menschenfresser von Duisburg? oder ?Kannibale vom Rhein? bezeichnet wird. Stephan Harbort hat für sein Buch umfangreiche Materialien herangezogen und eigene Recherchen vorgenommen. So werden nicht nur die Gerichts- und Ermittlungsakten genutzt, sondern auch Presseberichte und Interviews, die der Autor selbst durchgeführt hat. Zudem hat er die relevanten Ereignisorte selbst aufgesucht. Diese fundierte Arbeit macht sich praktisch auf jeder Seite bemerkbar und sorgt dafür, dass in Kombination mit einer Prise literarischer Freiheit eine spannende Geschichte erzählt wird, die so tatsächlich geschehen ist. Der Autor hat sein Werk geschickt in zwei Teile gegliedert, die sich in Erzählmodus und Inhalt unterscheiden. Im ersten Teil wird sein Werdegang oder besser seine Sozialisation durch einen auktorialen Erzähler beschrieben, der jedoch keinen Blick in die Zukunft wagt. Es geht hier vielmehr um die Entwicklung von Kroll, sein Innenleben und die aufkommende Mordlust. Harbort beschriebt sehr umfangreich und in klaren Worten wie sich der Drang des Tötens entwickelt hat und wie dieser im Zusammenhang mit Krolls Gefühlswelt und seinen gesellschaftlichen Erfahrungen steht. Gleichzeitig wird aber auch beschrieben, wie die Bevölkerung auf die Taten reagierte und wie die Ermittlungsarbeit der Polizei aussah. Wer jetzt denkt, dass es sich um einen trockenen Text handelt, irrt sich. Man vergisst sehr schnell beim Lesen, dass es sich um die Beschreibung realer Taten handelt. Der angenehmen und leicht verständlichen Erzählstil des Autors ermöglicht ein völliges Eintauchen in die Geschichte. Nur ab und an flackert im Hinterkopf auf, dass das wirklich passiert ist. Im zweiten und kürzeren Teil des Buches geht es um die Festnahme, die Vernehmungen und die Gerichtsverhandlung sowie die Reaktionen in der Bevölkerung. Hier werden viele Passagen aus den Protokollen wörtlich wiedergegeben. Aufgrund des ersten Teils ist der Leser gegenüber den Polizisten und der Bevölkerung im Vorteil. Man kennt den Ablauf vieler Taten bereits und hat vielleicht schon eigene Gedanken entwickelt. Gerade deshalb ist es aber spannend zu sehen wie die Vernehmungen abliefen und wie Kroll reagierte. Fazit: Ich habe das Buch verschlungen! Tolle Recherche, sehr gelungener Schreibstil, verständliche Sprache und eine spannende Zusammenstellung der Erkenntnisse führen zu einem spannenden Lesevergnügen. Die Wirklichkeit liefert halt doch noch die besten Geschichten