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Heldenflucht

Roman. Originalausgabe

(5)
1918 – Deutschland nach dem großen Krieg … Das Land wird von Hungersnöten geplagt, die Daheimgebliebenen warten sehnsüchtig auf die Kriegsrückkehrer. In dieser düsteren Zeit begibt sich die Kriegsberichterstatterin Agnes Papen in die Eifel, in ihr Heimatdorf, das von den Wunden des Krieges heimgesucht wird, wie sich bald zeigt. Als die Bewohner einen stummen französischen Soldaten stellen, kommt eine Spirale der Gewalt in Gang. Menschen verschwinden spurlos, und in den Wäldern wird eine Leiche gefunden. Agnes beschließt, sich auf die Suche nach der Wahrheit zu machen …




Portrait
Jan Kilman ist das Pseudonym eines bekannten deutschen Spannungsautors. Für seinen historischen Krimi »Heldenflucht« recherchierte Kilman intensiv über die Themen Kriegstraumata und Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg, begab sich an Kriegsschauplätze und las unzählige Feldpostbriefe dieser Zeit.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Klappenbroschur
Seitenzahl 512
Erscheinungsdatum 13.03.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-43837-8
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 189/121/40 mm
Gewicht 413
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Kundenbewertungen


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Kauf- und Leseempfehlung...
von Mundolibris aus Frankfurt am Main am 09.07.2017

Mit Heldenflucht legt der Autor ein sehr beeindruckendes Debüt nun auch im historischen Genre vor. Bislang veröffentlichte er als Rudi Jagusch recht erfolgreich mehrere Kriminalromane die in seiner Heimat der Eifel spielen, diese sind bei Emons erschienen. Dazu noch zwei Thriller die beide im Heyne Verlag erschienen sind. Dezember 1918,... Mit Heldenflucht legt der Autor ein sehr beeindruckendes Debüt nun auch im historischen Genre vor. Bislang veröffentlichte er als Rudi Jagusch recht erfolgreich mehrere Kriminalromane die in seiner Heimat der Eifel spielen, diese sind bei Emons erschienen. Dazu noch zwei Thriller die beide im Heyne Verlag erschienen sind. Dezember 1918, der große Krieg (1. Weltkrieg) ist seit wenigen Wochen beendet und die Versorgungslage ist nach wie vor schlecht. Viele Soldaten sind noch nicht nach Hause zurückgekehrt. Vor diesem Hintergrund spielt dieser historische Kriminalroman. Es gelingt Jan Kilman aufs Beste die düstere Stimmung der ersten Wochen nach dem Ende des Krieges einzufangen. Die Verzweiflung der Menschen aber auch die Hoffnung dass es nun besser werden wird. Für mich ein besonderes Highlight die vom Autor erdachten „Feldpostbriefe“ an die lieben zuhause und ihr Schicksal. Figuren und Schauplätze, des in mehreren Handlungsebenen spielenden Romans, wirken durchweg sehr gut durchdacht und authentisch. Die Hauptebene spielt direkt nach Kriegsende in einem Dörfchen in der Eifel. Weitere Ebenen spielen im Krieg an der Westfront in Frankreich. Die Handlungsebene im Dorf spiegelt auch sehr gut den Hass wider der kurz nach Kriegsende auf den Kriegsgegner Frankreich noch immer in den Herzen der Menschen wütet. Sehr interessante Dialoge lassen die ganze Geschichte noch interessanter wirken Dank der sehr schönen Schreibweise erscheint es einem so als wenn man kein Buch Lesen würde sondern eher einen farbenfrohen Film sehen würde. Die Schreibweise des Autors lässt das Kopfkino schnell in Gang kommen. Besonders die Szenen an der Westfront erinnern gefühlsmäßig an den Klassiker „In Westen Nichts neues“. Das ist ganz großes Kino und ich wurde aufs beste unterhalten. Für das historische Debüt von Jan Kilman vergebe ich glasklare 5 von 5 Sternen, sowie eine Kauf- und Leseempfehlung.

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Rezension zu "Heldenflucht"
von Zsadista am 06.06.2017

Deutschland 1918. Der erste Weltkrieg ist vorbei und das Elend der Bevölkerung kommt so richtig heraus. Agnes Papen, ihres Berufes wegen Kriegsberichterstatterin, kommt in ihr Heimatdorf in die Eifel zurück. Sie hat es als Frau in ihrem Beruf schon nicht leicht. Aber das Elend, das sie in dem Dorf... Deutschland 1918. Der erste Weltkrieg ist vorbei und das Elend der Bevölkerung kommt so richtig heraus. Agnes Papen, ihres Berufes wegen Kriegsberichterstatterin, kommt in ihr Heimatdorf in die Eifel zurück. Sie hat es als Frau in ihrem Beruf schon nicht leicht. Aber das Elend, das sie in dem Dorf erwartet ist noch extremer. Als dann auch noch ein französischer Soldat aufgegriffen wird, eskaliert das Ganze. Richtig aufgepeitscht wird dann alles als der kranke Onkel von Agnes verschwindet. Die Gewaltspirale fängt an sich zu drehen. Elend, Hunger, Dreck und der Hass auf die Fremden tun ihr letztes und verwandeln so manch ehemals freundlichen Menschen in ein Monster. „Heldenflucht“ ist ein Roman aus der Feder des Autors Jan Kilman. Vom Inhalt her könnte man einen Krimi vermuten, was mir auch so passierte. Jedoch ist das Buch wirklich als Roman anzusehen. Es passieren zwar Dinge, die man gut und gerne einem Krimi zuordnen könnte, jedoch ist das Buch eher in Richtung der Menschen und ihrer Lebensumstände einzuordnen. Ich sehe es als Buch an, dass mir die Zeit nach dem zweiten Weltkrieg näher bringt und nebenbei noch mit ein paar Leichen aufzuwarten hat. Der Schreibstil an sich hat mir gut gefallen. Das Buch lässt sich recht schnell und gut lesen. Mit den Briefen zwischendurch konnte ich im Bezug zu der Geschichte wenig anfangen. Sie zeigen aber auch, was die Menschen in der Zeit in etwa dachten oder fühlten. Daher fand ich die Briefe zwischendurch schon sehr interessant, spannend und nahe gehend. Die Story selbst war für mich auch nicht so einfach, wie manch anderes Buch. Ich fand, dass es sehr gut das Nachkriegselend herüber brachte. Das Cover fand ich zum Inhalt nicht sehr passend. Das Bild zeigt eher eine Stadt, als dieses kleine Eifeldorf mit seinem Elend. Das Cover hätte man wirklich besser und aussagekräftiger wählen können. Trotzdem, alles in allem ein recht gutes Buch, dass einem nachdenklich zurück lässt. Da kann man immer wieder froh sein, keine Kriege und keine Nachkriegszeit mitmachen zu müssen.

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Gelungener Einblick in die Vergangenheit
von World of books and dreams am 26.05.2017

Der erste Weltkrieg ist zu Ende, die Menschen leiden unter Hungersnöten und warten sehnsüchtig auf die Kriegsheimkehrer. Auch in dem kleinen Ort Kirchbach, mitten in der malerischen Eifel, gibt es immer weniger Lebensmittel für die Menschen und auch sonst werden die Nöte größer. Agnes Papen, einst Kriegsberichterstatterin, ist zu... Der erste Weltkrieg ist zu Ende, die Menschen leiden unter Hungersnöten und warten sehnsüchtig auf die Kriegsheimkehrer. Auch in dem kleinen Ort Kirchbach, mitten in der malerischen Eifel, gibt es immer weniger Lebensmittel für die Menschen und auch sonst werden die Nöte größer. Agnes Papen, einst Kriegsberichterstatterin, ist zu Besuch bei ihrem Onkel. Als dieser erkrankt, sucht sie verzweifelt Hilfe, zuletzt bei dem aus dem Krieg heimgekehrten Arzt Hermann Brosch, der seitdem als äußerst verschroben gilt. Wider Erwarten gelingt es Agnes, den Arzt zur Hilfe zu überzeugen und ihr Onkel beginnt zu genesen. Doch irgendetwas scheint in dem kleinen Dorf nicht zu stimmen, der junge Franz findet mitten im Wald eine Leiche, Agnes Onkel verschwindet spurlos und ein stummer französischer Soldat taucht auf. Hat er etwas mit den Vorkommnissen zu tun? Meine Meinung: Der Einstieg beginnt recht spannend und dem Autor gelingt es sehr schnell, mit seiner Geschichte zu fesseln. Der Schreibstil ist leicht, sehr flüssig und leicht verständlich, da es sprachlich schnörkellos bleibt. Auch sonst war es hier recht unvorhersehbar und die Geschichte durchaus spannend. Allerdings muss ich zugeben, dass hier das Cover und auch der Klappentext ein wenig irreführend sind, denn auf den ersten Blick wirkt das Buch wie ein Krimi aus den zwanziger Jahren und auch der Klappentext lässt an ein Buch in Richtung Krimi denken. Doch es ist eher ein Roman, der sehr gut das Leben der Menschen nach dem ersten Weltkrieg widerspiegelt und das auch gelungen und glaubhaft, es verschwinden hier Menschen und auch sonst passiert so einiges. Das Setting, das kleine Eifeldorf, wurde recht lebendig und allein dadurch, dass es gar nicht so weit von mir entfernt ist, konnte ich es mir schnell vorstellen. Interessant fand ich die Idee der Briefe und der Ausschnitte zum aktuellen Zeitgeschehen, die das Buch noch ein wenig realistischer werden ließ. Zumal der Autor seine Briefe an reale Sodatenbriefe anlehnt. Diese konnten mich oft berühren und zeigten einmal mehr, wie unnötig, grausam und brutal Kriege sind. Was mir nicht ganz so gut gefiel, waren die vielen unterschiedlichen Perspektiven des Buches, denn der Autor beschränkt sich nicht nur auf ein oder zwei Protagonisten, sondern verteilt diese Rolle gleich auf diverse Dorfbewohner. Mit dem personellen Erzähler in der dritten Person springen wir hier kapitelweise mit wechselnden Charakteren durch das Geschehen. Mal erleben wir den Krämer, mal eine Magd, dann wieder Agnes oder den Arzt, aber auch Franz, der junge Mann aus dem Dorf kommt zur Sprache und plötzlich taucht noch eine Person aus, von der wir nicht wissen, wer es ist und nur dessen verwirrende Gedanken kennenlernen, zwischendurch dann noch die Briefe und Zeitungsausschnitte. Mir war das einfach ein wenig zu viel und zu schnell, denn die Kapitel sind teilweise recht kurz gehalten und kaum hatte man sich auf eine Perspektive eingelassen, gab es schon wieder eine neue. Hier hätte es mir viel besser gefallen, wenn der Fokus auf weniger Personen gefallen wäre, denn es machte dadurch ein etwas zu gut gemeinten und überladenen Eindruck. Doch tatsächlich gelingt es dem Autor, das ganze Geschehen sinnvoll aufzulösen und fast alle offenen Fragen zu beantworten. Die Charaktere waren mir, allerdings auch auf Grund der Vielzahl, einfach mit zu wenig Tiefgang ausgestattet und ich hatte, bis auf Franz, von keinem den Eindruck, ihn oder sie näher kennenzulernen. Dementsprechend konnte ich auch nur wenig Mitgefühl aufbringen und fühlte mich hier mehr wie ein Beobachter der Bewohner. Einzig Franz, der hier als ein wenig zurückgeblieben beschrieben wird, machte auf mich einen guten Eindruck, denn hinter diesem Jungen steckte so einiges mehr und er schien mir hier fast noch der cleverste Dorfbewohner zu sein. Mein Fazit: Ein Buch, dass die Zeit nach dem Weltkrieg durchaus gelungen spiegelt, man merkt durchaus, dass der Autor gut recherchiert hat und sich viel Mühe mit den damals aktuellen Ereignisse und die Einbindung dieser in seinem Roman gegeben hat. Es war wirklich sehr gut geschrieben und sorgte für eine spannende Unterhaltung. Lediglich die Vielzahl der Charaktere und der damit fehlende Tiefgang dieser haben mich ein wenig gestört. So blieben die meisten der Personen eher blass und oberflächlich und ich blieb hier mehr Beobachter der Situation. Wer einen historischen Roman mit viel Spannung sucht, ist allerdings hier gut aufgehoben.

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