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Griechischer Abschied

Kommissar Nick Zakos ermittelt

(10)
Griechische Rache ist süss
Die griechische Ägäis – für andere eine Traumurlaubsinsel, für Nick Zakos ein rotes Tuch. Seit sein Vater damals die Familie verließ, hat der Münchner Kommissar seinen griechischen Wurzeln abgeschworen. Doch als eine bayerische Politikergattin auf einer Dodekanes-Insel tot aufgefunden wird, ist seine Expertise gefragt, und er muss widerwillig in die Heimat. Überraschend entflammt Nicks griechische Seele – nicht zuletzt wegen der attraktiven Inselpolizistin Fani. Inmitten pittoresker Olivenhaine und uriger Tavernen nähert er sich dem verzwickten Fall auf seine ganz eigene hellenische Weise …
Der erste Fall für den Münchner Kommissar Nick Zakos in seiner griechischen Heimat
Originalausgabe
Rezension
"Bettermann hat einen soliden Krimi geschrieben, eine spannende Ferienlektüre, vor allem für Griechenlandurlauber.", Hannoversche Allgemeine, 01.08.2015 20151112
Portrait

Stella Bettermann ist Halbgriechin und lebt mit ihrer Familie in München, wo sie als Journalistin und Autorin arbeitet. Ihre Griechenlandbücher Ich trink Ouzo, was trinkst du so? und Ich mach Party mit Sirtaki waren Spiegel-Bestseller. Griechischer Abschied ist ihr Krimi-Debüt.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 368
Erscheinungsdatum 08.05.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-28654-9
Reihe Kommissar Nick Zakos
Verlag Ullstein Verlag
Maße (L/B/H) 185/120/27 mm
Gewicht 264
Verkaufsrang 10.027
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Yvonne Simone Vogl, Thalia-Buchhandlung Gmunden

Ein angenehm zu lesender Krimi!
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Genau richtig für den Urlaub.
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Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
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Mörderische Urlaubsidylle
von einer Kundin/einem Kunden am 04.10.2015

Der deutsch-griechische Kommissar Zakos wird auf eine kleine Insel nahe Rhodos entsandt, um einen Mordfall an einer deutschen Urlauberin aufzuklären. Schnell wird ihm klar, dass in Griechenland die Uhren etwas anders ticken. Mit viel Liebe zum Detail & einer gehörigen Portion griechischer Realität lotst uns die Autorin in ein... Der deutsch-griechische Kommissar Zakos wird auf eine kleine Insel nahe Rhodos entsandt, um einen Mordfall an einer deutschen Urlauberin aufzuklären. Schnell wird ihm klar, dass in Griechenland die Uhren etwas anders ticken. Mit viel Liebe zum Detail & einer gehörigen Portion griechischer Realität lotst uns die Autorin in ein Urlaubsidyll, wo nichts so einfach ist, wie es scheint. Ich habe dieses Buch mit besonderem Genuss während meines Urlaubes in Griechenland gelesen. Es darf gern mehr werden um Nick Zakos!

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Traumkulisse vs. Mord
von einer Kundin/einem Kunden am 24.05.2016

Postkartenidylle: eine wunderschöne kleine Bucht auf der kleinen griechischen Insel Pergoussa, goldgelber Sandstrand, klares türkis leuchtendes Meer, verwinkelte Gässchen, heimelige Tavernen, davor Tische und Stühle in den Farben Griechenlands blau-weiß angestrichen, Kübel mit wunderschön blühenden Geranien oder Oleander in den unterschiedlichen Pink-rot-Tönen auf der Terrasse, Basilikum- und Thymiangeruch in... Postkartenidylle: eine wunderschöne kleine Bucht auf der kleinen griechischen Insel Pergoussa, goldgelber Sandstrand, klares türkis leuchtendes Meer, verwinkelte Gässchen, heimelige Tavernen, davor Tische und Stühle in den Farben Griechenlands blau-weiß angestrichen, Kübel mit wunderschön blühenden Geranien oder Oleander in den unterschiedlichen Pink-rot-Tönen auf der Terrasse, Basilikum- und Thymiangeruch in der lauen Luft, Weinranken auf dem bastbedeckten Sonnendach des Lokals, davor Backgammon spielende Männer, knorrige Olivenbäume soweit das Auge reicht … und genau hier erschüttert Mord das Paradies. Der aus München stammende Halbgrieche Nikos Zakos soll den Tod einer vermögenden, einflussreichen deutschen Politikergattin aufklären. Unterstützt wird er von der Inselpolizistin Fani. Auf Pergoussa kennt jeder jeden und es gibt mehr als einen Verdächtigen. Im weiteren Verlauf geraten die Ermittler in ein Netz aus Macht, Habgier, Neid und Skrupellosigkeit. Griechische und deutsche Mentalität und unterschiedliche Ermittlungsmethoden prallen aufeinander. Es gibt weitere Tote. Die Autorin Stella Bettermann selbst ist Halbgriechin. Bekannt ist sie durch Bücher wie „ Ich trink Ouzo, was trinkst du so?“ sowie „Ich mach Party mit Sirtaki“. Mit „Griechischer Abschied“ legt sie ihren ersten Krimi vor. Ein tolles Krimi-Debüt! Solide, unterhaltsam und jede Menge wunderschönes Lokalkolorit und Urlaubsfeeling. Der Leser fiebert mit an der Aufklärung der Morde. Mitraten ist hier Pflicht! Verpassen Sie nicht die Fortsetzung „Griechische Begegnungen“.

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Für mich leider enttäuschend
von Mikka Liest aus Hilter am Teutoburger Wald am 08.11.2017

So leid es mir tut: den Klappentext würde ich so nicht unterschreiben. Dort ist die Rede von einem äußerst verwickelten Fall, aber tatsächlich hatte ich eher den Eindruck, es mit einer äußerst inkompetenten und/oder äußerst unmotivierten Mordkommission zu tun zu haben. Laut diversen Statistiken sind die ersten 48 Stunden nach... So leid es mir tut: den Klappentext würde ich so nicht unterschreiben. Dort ist die Rede von einem äußerst verwickelten Fall, aber tatsächlich hatte ich eher den Eindruck, es mit einer äußerst inkompetenten und/oder äußerst unmotivierten Mordkommission zu tun zu haben. Laut diversen Statistiken sind die ersten 48 Stunden nach einem Mord die wichtigsten – finden die Ermittler in diesem Zeitrahmen nicht wenigstens konkrete Hinweise auf den Täter, halbieren sich die Chancen, den Fall aufzuklären. Dementsprechend ist in Krimis normalerweise Hochspannung und hektische Betriebsamkeit angesagt, die Kommissare hören auf zu schlafen und fangen an, literweise Kaffee zu trinken... Es gibt weder Feierabend noch Wochenende. Dummerweise ist der Mord in diesem Buch jedoch schon ein paar Wochen her und die Ermittlungen sind mehr oder weniger im Sande verlaufen, als Kommissar Nick Zakos (zu seinem Unmut) aus München zur Unterstützung nach Griechenland geschickt wird. Zakos fällt jedoch auch kein großartiger neuer Ansatz ein, und so passiert erstmal ganz lange ganz wenig – da wird ihm selber zwischendurch so langweilig, dass er schwimmen geht und danach ein Weilchen die Krebse beobachtet. Einmal schickt er an einem Freitagnachmittag auch einfach alle ins Wochenende. Der Fall scheint ihm keineswegs unter den Nägeln zu brennen, stattdessen würde er irgendwann am liebsten einfach aufgeben und abreisen... Und so wie seine Frustration stieg, stieg auch meine, denn ich wartete die ganze Zeit auf die drastische Wendung, die innovative Ermittlung, das Einsetzen der Hochspannung. Ja, es gibt Fährten – auch falsche, manchmal wenig überzeugende –, ab und an wird jemand verhört,es passieren sogar noch weitere Verbrechen, die eine Ermittlung erfordern... Und dennoch blieb die Spannung in meinen Augen immer halbherzig. Nicht mal der Ehemann des Mordopfers oder der Chef in Deutschland machen wirklich ernsthaft Druck. Stattdessen geht es viel um den Beziehungsstress zwischen Zakos und seiner Freundin, oder die (plötzliche) Anziehung zwischen Zakos und seiner Kollegin. Und natürlich das Leben auf den Inseln des griechischen Dodekanes. Die Lebensart, das Essen, die Feiern. Also eher Urlaubsstimmung statt Hochspannung? Als Krimi konnte mich das Buch jedenfalls leider gar nicht überzeugen, auch wenn die Mischung an sich das Potential hätte, originell und spannend zu sein. Die Auflösung hat mich dann vollends enttäuscht. Ich möchte hier nicht zu viel verraten, aber sagen wir mal so: ohne Hilfe von 'Kommissar Zufall' wäre Zakos wohl nicht auf die richtige Lösung gekommen – dabei ist das Interessante an einem Krimi doch gerade, dass sich die Puzzleteile nach und nach zusammensetzen und man am Schluss das Gefühl hat, das Ergebnis guter Ermittlungsarbeit präsentiert zu bekommen. Hunderprozentig logisch und schlüssig erschien mir auch nicht alles, und zum krönenden Abschluss begeht Zakos noch einen absoluten Anfängerfehler. Mit den Hauptcharakteren wurde ich bestenfalls lauwarm. Die Nebencharaktere sind vielfältig und bunt, aber gerade bei den wichtigsten bleibt das Buch meines Erachtens zu sehr an der Oberfläche, und so fiel es mir schwer, mit ihnen mitzufühlen. Möglicherweise lernt man sie aber in den Folgebänden noch besser kennen. Der Schreibstil ist locker und legt viel Augenmerk auf detaillierte Beschreibungen des Ortes und des Lebens der Einheimischen. Das lässt sich flüssig lesen, verstärkt aber noch den Eindruck, einen sommerlichen Urlaubsroman zu lesen und keinen Krimi. Denn das Tempo zieht nur selten an, und auch die Atmosphäre bleibt über lange Strecken des Buches entspannt. Insofern würde ich nicht sagen, dass der Schreibstil schlecht ist, er passt in meinen Augen nur nicht immer zum Genre. Fazit: Mord im Urlaubsparadies: Nick Zakos, ein Münchner Kommissar mit griechischen Wurzeln, wird auf die Inseln des Dodekanes geschickt, wo die Gattin eines bayrischen Politikers ermordet wurde, um dort bei den Ermittlungen zu helfen. Leider nehmen die Ermittlungen im ganzen Buch nie so recht Fahrt auf, und ich hatte das Gefühl, dass der Krimi keinen schlüssigen Aufbau mit logischen Entwicklungen aufweist, sondern der Fall irgendwann quasi aus dem Nichts heraus aufgeklärt wird. Ich habe gezaudert, ob meine Rezension zu harsch ist. Aber unser Krimi-Lesekreis hat das Buch diesen Monat gelesen, und von sechs Mitgliedern haben zwei das Buch sogar abgebrochen und zwei fanden es langatmig und als Krimi nicht überzeugend.

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