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Gott bewahre

Roman

(66)
Hochmoralisch und explizit zugleich

»Da kommt Gott – tut so, als wärt ihr beschäftigt.« Denn Gott ist stinksauer. Nachdem Er sich im Himmel eine einwöchige Auszeit für einen Angelurlaub gegönnt hat, kehrt Er nach etwa vierhundertfünfzig Jahren (ein Tag im Himmel entspricht siebenundfünfzig Erdenjahren) wieder zurück an Seinen Schreibtisch und muss mit ansehen, wie die Erde in der Zwischenzeit den Bach runtergegangen ist. Umweltsünden, Kriege, moralischer Verfall, kirchliche Hassprediger, skrupellose Kommerzialisierung – die Menschen sind auf dem besten Weg, sich selbst zu zerstören. Und so bleibt Gott nichts anderes übrig, als Seinen Sohn Jesus Christus, dem es im Himmel blendend geht und der mit Jimi Hendrix Gitarre spielt und Joints raucht, wieder auf die Erde zu schicken, um Gutes zu tun und das einzig wahre Gebot SEID LIEB zu predigen. Widerwillig landet Jesus in New York und versucht, zunächst erfolglos, als Sänger und Gitarrist in einer Rockband Gehör zu finden. Derweil schart er seine ersten Jünger um sich – Drogenabhängige, Gescheiterte, Obdachlose, denen er zu helfen versucht. Als seine Mission, die Massen zu erreichen, zu scheitern droht, greift er zum letzten Mittel: Er nimmt an einer Castingshow teil. Damit beginnt eine denkwürdige Odyssee quer durch Amerika.

Portrait
John Niven, geboren in Ayrshire im Südwesten Schottlands, spielte in den Achtzigern Gitarre bei der Indieband The Wishing Stones, studierte dann Englische Literatur in Glasgow und arbeitete schließlich in den Neunzigern als A&R-Manager einer Plattenfirma, bevor er sich 2002 dem Schreiben zuwandte. 2006 erschien sein erstes Buch, die halbfiktionale Novelle Music from Big Pink über Bob Dylan und The Band in Woodstock; 2008 landete er mit dem Roman Kill Your Friends – einer rabenschwarzen Satire auf die Musikindustrie – einen internationalen Bestseller. Es folgten die Romane Coma, Gott bewahre, Das Gebot der Rache, Straight White Male, Old School und Alte Freunde. John Niven schreibt außerdem Drehbücher. Er lebt derzeit in Buckinghamshire, England.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 400 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 22.08.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783641056506
Verlag Heyne
Originaltitel The Second Coming
Dateigröße 563 KB
eBook
9,99
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„Seid lieb“

Maria Laner, Thalia-Buchhandlung St.Johann

Gott ist sauer! Kaum ist er mal auf Urlaub, schon geht im Diesseits alles schief. Homophobie, Rassismus, Fundamentalismus und Umweltverschmutzung, was soll man mit diesen Idioten auf Erden nur machen? Denn Gott liebt Schwule, findet Schwarze viel cooler als den Rest und hat nichts dagegen sich mal eine Tüte zu genehmigen. Also entweder er bläst alles ab und fängt von Vorne an oder er schickt Jesus wieder runter. Und Naja, das Ganze war verdammt viel Arbeit. (Übrigens Gott flucht ganz schön viel.)
Na dann muss der Sohnemann eben zurück. Jesus, jetzt JC, beginnt seine Mission beim zweiten Mal im mittleren Westen der USA und dort zu starten ist echt nicht leicht. Nach seiner Geburtstagsparty kommt endlich die Erleuchtung, in Form eines Werbeplakates für American Idol. JC will die Welt übers Fernsehen missionieren und wenn wundert's er schafft es sogar in die Show. Also macht er sich mit einer alleinerziehenden Mutter, ihren beiden Kindern, einem Kriegsveteranen, einem Alkoholikerpärchen, einer Ex-Drogenabhängigen und seinen beiden Bandkollegen (also einer Schar von Jüngern) auf zu einem Roadtrip quer durch die USA.

Teilweise zum laut Lachen, sehr religionskritisch, eine derbe Sprache und viel Sozialproblematik, das Alles hat John Niven gut in einem Roman verpackt. Wirklich lesenswert, auch wenn der Schluss einen bitteren Nachklang hinterlässt. Ach und übrigens: SEID LIEB.
Gott ist sauer! Kaum ist er mal auf Urlaub, schon geht im Diesseits alles schief. Homophobie, Rassismus, Fundamentalismus und Umweltverschmutzung, was soll man mit diesen Idioten auf Erden nur machen? Denn Gott liebt Schwule, findet Schwarze viel cooler als den Rest und hat nichts dagegen sich mal eine Tüte zu genehmigen. Also entweder er bläst alles ab und fängt von Vorne an oder er schickt Jesus wieder runter. Und Naja, das Ganze war verdammt viel Arbeit. (Übrigens Gott flucht ganz schön viel.)
Na dann muss der Sohnemann eben zurück. Jesus, jetzt JC, beginnt seine Mission beim zweiten Mal im mittleren Westen der USA und dort zu starten ist echt nicht leicht. Nach seiner Geburtstagsparty kommt endlich die Erleuchtung, in Form eines Werbeplakates für American Idol. JC will die Welt übers Fernsehen missionieren und wenn wundert's er schafft es sogar in die Show. Also macht er sich mit einer alleinerziehenden Mutter, ihren beiden Kindern, einem Kriegsveteranen, einem Alkoholikerpärchen, einer Ex-Drogenabhängigen und seinen beiden Bandkollegen (also einer Schar von Jüngern) auf zu einem Roadtrip quer durch die USA.

Teilweise zum laut Lachen, sehr religionskritisch, eine derbe Sprache und viel Sozialproblematik, das Alles hat John Niven gut in einem Roman verpackt. Wirklich lesenswert, auch wenn der Schluss einen bitteren Nachklang hinterlässt. Ach und übrigens: SEID LIEB.

„Genial!“

Martina Hofmarcher, Thalia-Buchhandlung Wien

Ich muss sagen, das ist eines der besten Bücher die ich seit langem gelesen habe! Von Alpha bis Omega herrlich schwarzer Humor und jede menge Rock'n'Roll. Ich habe Tränen gelacht! Sehr empfehlenswert! Ich muss sagen, das ist eines der besten Bücher die ich seit langem gelesen habe! Von Alpha bis Omega herrlich schwarzer Humor und jede menge Rock'n'Roll. Ich habe Tränen gelacht! Sehr empfehlenswert!

„Einfach göttlich“

Sabrina Reiter, Thalia-Buchhandlung Wien, Donauzentrum

Als Gott aus dem Urlaub in den Himmel zurückkehrt, muss er feststellen, dass es auf der Erde drunter und drüber geht. Kurz entschlossen schickt er seinen Sohn Jesus Christus, genannt JC, hinunter um das Chaos zu beseitigen.

Vollgepackt mit schwarzem Humor und Sarkasmus, hat der schottische Autor John Niven einen Roman geschrieben, bei dem kein Auge trocken bleibt.

Ich empfehle dieses Buch jedem, der obszönen und schwarzen Humor liebt.
Als Gott aus dem Urlaub in den Himmel zurückkehrt, muss er feststellen, dass es auf der Erde drunter und drüber geht. Kurz entschlossen schickt er seinen Sohn Jesus Christus, genannt JC, hinunter um das Chaos zu beseitigen.

Vollgepackt mit schwarzem Humor und Sarkasmus, hat der schottische Autor John Niven einen Roman geschrieben, bei dem kein Auge trocken bleibt.

Ich empfehle dieses Buch jedem, der obszönen und schwarzen Humor liebt.

„Gott ist ein linker Liberaler!“

Gregor Schwarzenbrunner, Thalia-Buchhandlung Linz, Zentrale

Sex, Drugs & Rock n‘ Roll scheinen im Himmel an der Tagesordnung zu stehen und JC (=Jesus Spitzname) macht da keine Ausnahme. Am liebsten kifft und chillt er mit Jimi Hendrix den ganzen Tag. Dabei muss er sich nicht verstecken, denn Gott ist kein Kostverächter. Er ist ein schwulenfreundlicher Chef der selbst ganz gerne mal einen Joint raucht. Seine einzige Botschaft: „Seid lieb.“, haben die Menschen echt missverstanden, so ist es nur ganz recht, dass er seinen Sohn erneut auf die Erde schickt und damit nimmt eine blasphemische, schamlose und sehr humorvolle Geschichte seinen Lauf.

Das ganze Buch scheint voller böser Satire auf falsche Propheten, der Doppelmoral und dem Kapitalismus zu stecken. Es geht vor allem um Religion, Musik, Sex und auch ein bisschen um das Selbstbildnis Amerikas(=Nivens amerikanischer Verlag hat die Veröffentlichung eigenartigerweise abgelehnt). Dabei merkt man relativ schnell dass Niven gerne provoziert, seine Ausdruck und Erzählstil ist wunderbar infam. Dabei Witze auf Gottes Kosten zu machen wird wahrscheinlich dem einen oder anderen tief-religiösen Menschen sauer aufstoßen. Humor und Religion vertragen sich nicht immer miteinander, und religiöser Fundamentalismus erst recht nicht. Aber gerade das hat den Reiz der Geschichte ausgemacht und hat mir, neben den Dialogen, besonders gut gefallen.

Die Satire ist aber nur ein Teil der Geschichte. Ich hab nicht nur laut gelacht, es wird tatsächlich kein Blatt vor dem Mund genommen. Ohne Umschweife verliert die Geschichte jene göttliche Leichtigkeit und macht Platz für ernste Gesellschaftskritik. Trotzdem oder sogar deswegen muss man ob der Dummheit der Menschheit, ich selber kann mich da auch nicht ausschließen, den Kopf schütteln. Lange nachdem ich mit dem Lesen fertig war, hat die Geschichte mich noch nachdenklich gemacht.
Sex, Drugs & Rock n‘ Roll scheinen im Himmel an der Tagesordnung zu stehen und JC (=Jesus Spitzname) macht da keine Ausnahme. Am liebsten kifft und chillt er mit Jimi Hendrix den ganzen Tag. Dabei muss er sich nicht verstecken, denn Gott ist kein Kostverächter. Er ist ein schwulenfreundlicher Chef der selbst ganz gerne mal einen Joint raucht. Seine einzige Botschaft: „Seid lieb.“, haben die Menschen echt missverstanden, so ist es nur ganz recht, dass er seinen Sohn erneut auf die Erde schickt und damit nimmt eine blasphemische, schamlose und sehr humorvolle Geschichte seinen Lauf.

Das ganze Buch scheint voller böser Satire auf falsche Propheten, der Doppelmoral und dem Kapitalismus zu stecken. Es geht vor allem um Religion, Musik, Sex und auch ein bisschen um das Selbstbildnis Amerikas(=Nivens amerikanischer Verlag hat die Veröffentlichung eigenartigerweise abgelehnt). Dabei merkt man relativ schnell dass Niven gerne provoziert, seine Ausdruck und Erzählstil ist wunderbar infam. Dabei Witze auf Gottes Kosten zu machen wird wahrscheinlich dem einen oder anderen tief-religiösen Menschen sauer aufstoßen. Humor und Religion vertragen sich nicht immer miteinander, und religiöser Fundamentalismus erst recht nicht. Aber gerade das hat den Reiz der Geschichte ausgemacht und hat mir, neben den Dialogen, besonders gut gefallen.

Die Satire ist aber nur ein Teil der Geschichte. Ich hab nicht nur laut gelacht, es wird tatsächlich kein Blatt vor dem Mund genommen. Ohne Umschweife verliert die Geschichte jene göttliche Leichtigkeit und macht Platz für ernste Gesellschaftskritik. Trotzdem oder sogar deswegen muss man ob der Dummheit der Menschheit, ich selber kann mich da auch nicht ausschließen, den Kopf schütteln. Lange nachdem ich mit dem Lesen fertig war, hat die Geschichte mich noch nachdenklich gemacht.

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  • Vincent
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
66 Bewertungen
Übersicht
51
11
2
2
0

von einer Kundin/einem Kunden am 30.04.2018
Bewertet: anderes Format

Wenn man über die extrem vielen Kraftausdrücke hinwegsieht, punktet dieser Roman mit Kreativität, einer ordentlichen Portion schwarzem Humor und einer super Message: Seid lieb

Gott war doch nur eine Woche weg ... und alles endet im Chaos!
von einer Kundin/einem Kunden am 24.08.2013
Bewertet: Taschenbuch

Gott gönnt sich nach ein paar Millionen Jahren mal wieder eine Woche Angelurlaub und überträgt Jesus, seinem Sohn, die Verantwortung für "die laufenden Geschäfte" auf der Erde. Da ein Tag im Himmel 57 Erdenjahren entspricht, ist Gott allerdings mal eben knapp 400 Jahre im Urlaub und erlebt bei seiner... Gott gönnt sich nach ein paar Millionen Jahren mal wieder eine Woche Angelurlaub und überträgt Jesus, seinem Sohn, die Verantwortung für "die laufenden Geschäfte" auf der Erde. Da ein Tag im Himmel 57 Erdenjahren entspricht, ist Gott allerdings mal eben knapp 400 Jahre im Urlaub und erlebt bei seiner Wiederkehr einige unangenehme Überraschungen, als er den liegengebliebenen Papierkram durchgeht: 2 Weltkriege, Umweltverschmutzung, Atomwaffen, diverse Völkermorde und dergleichen mehr. "Stinksauer" zitiert Gott seine Jünger und seinen Sohn in den Konferenzsaal, damit alle gemeinsam überlegen, wie und ob die Erde und die Menschheit noch zu retten ist. Nach viel handfestem Fluchen, radikaleren Vorschlägen wie der Apokalypse und einem Besuch bei Satan in der Hölle gibts für Gott nur einen Entschluß: Derjenige, der es die letzten 400 Jahre verbockt hat, muss es jetzt auch wieder gerade biegen und so schickt er Jesus auf die Erde, damit dieser das ultimative Gebot Gottes "Seid lieb!" der Menschheit verkünden kann. Und Jesus' Geschichte auf der Erde hat es in sich: Er strandet als Erwachsener in New York, schart eine kleine Herde verirrter Schäfchen (Penner, ehemalige Prostituierte und Drogenabhängige) um sich, gründet eine erfolglose Band, zieht sich einen Joint nach dem anderen rein und hat eigentlich keinen wirklichen Plan vom Leben. Jesus Leben wird allerdings komplett auf den Kopf gestellt als ihn seine Freunde dazu verdonnern bei einer Musik-Casting-Show im TV mitzumachen ... und von da an wird es erst recht chaotisch .... "Gott bewahre" ist ein Buch für alle, die gern und gut über bitter-bösen und tief-schwarzen Humor und Religions- und Gesellschaftskritik lachen können - definitiv nichts für zart besaitete Leser. Ein würdiger Nachfolger für Moore's "Bibel nach Biff" - ich habe Tränen gelacht!! Also Vorsicht, wenn Sie vorhaben, das Buch "unterwegs" zu lesen ;-)

von einer Kundin/einem Kunden am 22.11.2017
Bewertet: anderes Format

Für alle Fans von Hans Raths "Und Gott sprach"-Reihe. Mit trockenem Humor und einer Prise Sarkasmus erzählt John Niven, was passieren würde, wenn Jesus zurück auf Erden müsste.