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Geständnisse

Roman

(46)
Die kleine Tochter der alleinerziehenden Lehrerin Moriguchi ist im Schulschwimmbad ertrunken; ein tragischer Unfall, wie es scheint. Wenige Wochen später kündigt Moriguchi ihre Stelle an der Schule, doch zuvor will sie ihrer Klasse noch eine letzte Lektion mit auf den Weg geben. Denn sie weiß, dass ihre Schüler Schuld am Tod ihrer Tochter haben. Mit einer erschütternden Offenbarung setzt sie unter ihnen ein tödliches Drama um Schuld und Rache, um Gewalt und Wahnsinn in Gang, an dessen Ende keiner – weder Kind noch Erwachsener – ungeschoren davonkommt.

Mit immenser Sogwirkung und einem unbestechlichen Blick auf die menschlichen Abgründe erzählt die ehemalige Lehrerin Kanae Minato eine faszinierend-verstörende Geschichte voller unerwarteter Wendungen. Ein packender Roman, dessen Stimmen den Leser noch lange begleiten.

Rezension
"Der Thriller 'Geständnisse' der japanischen Autorin Kanae Minato dreht sich um einen Mord an einer Vierjährigen und gehört zum Subtilsten, was ich seit langem gelesen habe. Dieses Buch über den Ursprung des Bösen in uns liefert sowohl Spannung als auch Innenansichten aus einem faszinierenden Land."
Portrait
Kanae Minato, geboren 1973 in Japan, begann ihre Karriere als Schriftstellerin mit dem Bestseller "Geständnisse", der erfolgreich verfilmt wurde. Ihre Romane und Kurzgeschichten wurden vielfach ausgezeichnet.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 272 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 27.03.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783641183219
Verlag C. Bertelsmann Verlag
Übersetzer Sabine Lohmann
Verkaufsrang 8.272
eBook
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Minato lässt in dem Buch tief in die Abgründe der Menschen blicken. Ein düsterer Thriller, der durch emotionslose und sachliche Sprache beeindruckt! Minato lässt in dem Buch tief in die Abgründe der Menschen blicken. Ein düsterer Thriller, der durch emotionslose und sachliche Sprache beeindruckt!

„Ein sehr spannender Thriller“

Jacqueline Waibel, Thalia-Buchhandlung Bürs

Die vier Jährige Tochter der Lehrerin Moriguchi wurde an einem Nachmittag plötzlich Tod im Schwimmbecken der Schule gefunden. Alles deutet darauf hin, dass die Kleine ins Becken gefallen und ertrunken ist doch Moriguchi weiß es besser. Sie findet heraus dass zwei ihrer Schüler das Mädchen umgebracht haben. Nun rächt sie sich an den beiden. Danach beschließt die Lehrerin die Schule zu verlassen.

Ein sehr spannender Thriller der aus den verschiedenen Perspektiven erlebt wird. Zum einen aus der Perspektive der Lehrerin, der beiden Schüler und einer Mitschülerin.
Ich habe dieses Buch in einem Tag durch gelesen. Es war so spannend und hat mich wirklich vom Hocker gehauen. Das Ende hat mir besonders gut gefallen. So ein Ende hätte ich mir nie erwartet.
Für alle die einen guten Thriller mögen und auch psychologische Thriller gern lesen.
Die vier Jährige Tochter der Lehrerin Moriguchi wurde an einem Nachmittag plötzlich Tod im Schwimmbecken der Schule gefunden. Alles deutet darauf hin, dass die Kleine ins Becken gefallen und ertrunken ist doch Moriguchi weiß es besser. Sie findet heraus dass zwei ihrer Schüler das Mädchen umgebracht haben. Nun rächt sie sich an den beiden. Danach beschließt die Lehrerin die Schule zu verlassen.

Ein sehr spannender Thriller der aus den verschiedenen Perspektiven erlebt wird. Zum einen aus der Perspektive der Lehrerin, der beiden Schüler und einer Mitschülerin.
Ich habe dieses Buch in einem Tag durch gelesen. Es war so spannend und hat mich wirklich vom Hocker gehauen. Das Ende hat mir besonders gut gefallen. So ein Ende hätte ich mir nie erwartet.
Für alle die einen guten Thriller mögen und auch psychologische Thriller gern lesen.

„intelligente, ungemein fesselnde, spannende Krimilektüre“

Edith Berger, Thalia-Buchhandlung Graz

Yuko Moriguchi ist Lehrerin und alleinerziehende Mutter. Als ihre kleine Tochter Manami im Schulschwimmbecken ertrinkt, kündigt sie kurz darauf ihre Stelle. Es war kein Unfall. Bevor sie die Schule verlässt, hält sie für ihre Schüler noch eine Ansprache. "....ihr seid so damit beschäftigt, euch zu fragen, wer wohl der Mörder sein könnte.....ihr fürchtet euch wohl auch ein bisschen, im selben Raum mit jemandem zu sitzen, der zu so einem Verbrechen fähig ist.......Doch was mich wirklich schockiert, ist, dass die Mörder so gelassen dasitzen, während ich euch dies alles erzähle.........
"Geständnisse" von Kanae Minato ist intelligente, ungemein fesselnde Krimilektüre
Yuko Moriguchi ist Lehrerin und alleinerziehende Mutter. Als ihre kleine Tochter Manami im Schulschwimmbecken ertrinkt, kündigt sie kurz darauf ihre Stelle. Es war kein Unfall. Bevor sie die Schule verlässt, hält sie für ihre Schüler noch eine Ansprache. "....ihr seid so damit beschäftigt, euch zu fragen, wer wohl der Mörder sein könnte.....ihr fürchtet euch wohl auch ein bisschen, im selben Raum mit jemandem zu sitzen, der zu so einem Verbrechen fähig ist.......Doch was mich wirklich schockiert, ist, dass die Mörder so gelassen dasitzen, während ich euch dies alles erzähle.........
"Geständnisse" von Kanae Minato ist intelligente, ungemein fesselnde Krimilektüre

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
46 Bewertungen
Übersicht
32
13
1
0
0

von einer Kundin/einem Kunden am 18.06.2018
Bewertet: anderes Format

Dieser Roman ist wie ein Strudel, der den Leser immer tiefer in die packende Geschichte zieht. Großartig und schockierend zugleich!

von einer Kundin/einem Kunden am 14.05.2018
Bewertet: anderes Format

Hervorragend erzählt! Jeder Charakter bringt uns etwas weiter in der Handlung & füllt das Grundgeschehen mit Details. Unsere Definitionen von Moral & dem Bösen werden hinterfragt.

Gesellschaftskritik meets Krimi
von Phoebe Miller am 06.03.2018
Bewertet: gebundene Ausgabe

Inhalt (in eigenen Worten): Yuko Moriguchi ist eine Lehrerin, die sich sehr um ihre Schüler bemüht, die versucht, sie auf ihr Leben vorzubreiten und ihnen gleichzeitig etwas Druck zu nehmen. Eines Tages ertrinkt ihre kleine Tochter Manami im Schulschwimmbad. Es hat den Anschein eines dramatischen Unfalls, doch Moriguchi weiß es... Inhalt (in eigenen Worten): Yuko Moriguchi ist eine Lehrerin, die sich sehr um ihre Schüler bemüht, die versucht, sie auf ihr Leben vorzubreiten und ihnen gleichzeitig etwas Druck zu nehmen. Eines Tages ertrinkt ihre kleine Tochter Manami im Schulschwimmbad. Es hat den Anschein eines dramatischen Unfalls, doch Moriguchi weiß es besser: Ihre Tochter wurde umgebracht. Ermordet von zwei ihrer Schüler. Von Rache getrieben, ersinnt sie einen Plan - und setzt dabei so viel mehr in Gang … Meine Meinung: Der Einstieg in das Buch war ungewöhnlich. Das erste Kapitel beinhaltet keinerlei Dialoge, nur einen einzigen langen Monolog der Lehrerin Moriguchi, in dem sie mal ausschweifend, mal direkt zu ihren Schülern spricht und ihnen all das erklärt, was in ihr vorgeht. Und ihren Plan in Kraft setzt, der die Rache an den Mördern ihrer Tochter sein soll. Im ersten Moment wirkte diese Art, zu erzählen, abschreckend, doch relativ schnell wurde ich durch die Geschichte an sich in den Bann gezogen; der Monolog machte mich neugierig. Was war wirklich geschehen? Hatte sie diese Tat wirklich begangen oder nur leere Drohungen ausgestossen? Verschiedene Charaktere, verschiedene Erzählarten Der Monolog endet, ein neues Kapitel beginnt. Und eine neue Figur betritt die Bühne. Und so geht das Kapitel für Kapitel, wobei auch die Erzählweise schwankt. Zu Beginn der Monolog, es gibt Tagebucheinträge wie auch direkte Erzähler. Jeder fügt seinen Teil zum Puzzle hinzu, erzählt seine Sichtweise. Sei es die eigentlich unbeteiligte Schülerin, die Mutter oder gar die Täter selbst. So entfaltet sich nach und nach ein Bild vor den Augen des Lesers, das erschreckend ist. Man erfährt, wie es dazu kommen konnte, dass ein kleines unschuldiges Mädchen starb - und was diese Tat mit der Mutter gemacht hat. Kanae Minato denkt dabei sehr komplex und spricht unheimlich viele Themen an, wodurch man einen direkten Einblick in die japanische Kultur erhält, ein Grund, warum ich japanische Bücher wie z.B. die von Natsuo Kirino sehr gerne lese. Man erfährt viel über die Lebensweise der Menschen. Der Vater, der immer arbeitet, die Mutter, die sich Sorgen um ihren Sohn macht und dabei über einiges hinwegsieht. Der Umgang mit Aids-Kranken und der hohe Leistungsdruck unter den Jugendlichen. Dabei verzettelt sich die Autorin jedoch auch etwas, denn keins der Themen wird intensiv besprochen; alle werden angeschnitten, aber nicht vertieft. Das Mobbing wird vom Lehrer gesehen, aber nur zu seinen eigenen Zwecken genutzt - dann verläuft es sich ins Leere. Da wurde meiner Meinung nach etwas Potenzial verschenkt. Wie entwickelt sich ein Mörder? Andererseits liegt der Fokus klar auf dem Hauptgeschehen: Was geschah mit Manami? Wie gehen alle Beteiligten damit um? Und: Wie konnte es soweit kommen? Und das hat Frau Minato sehr spannend erzählt. Sobald man in der Geschichte drin ist, kann man sich kaum davon lösen. Seite um Seite vergehen, während sich ein Puzzlestück ans andere fügt und man sieht, dass niemand frei von Schuld ist. Jeder hätte etwas sehen oder gar etwas unternehmen müssen. Es gibt kein schwarz und weiß - in gewisser Weise trägt jeder eine Mitschuld, auch die Gesellschaft. Geständnisse von Kanae Minato ist Gesellschaftskritik und Krimi in einem, eine sehr interessante Geschichte über einen dramatischen Verlust, der zahlreiche Folgen nach sich zieht. In einer interessanten anderen Kultur angesiedelt, verfolgt man als Leser gespannt, was es mit den Menschen im direkten Umfeld macht und wie es überhaupt so weit kommen konnte.