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Gespräche mit meiner Katze

Roman

(5)
Sara hätte nie geglaubt, dass Katzen reden können. Sie hätte aber auch nie geglaubt, dass sie jemals wieder glücklich sein würde. Bis Sibila in ihr Leben tritt. Die geheimnisvolle Abessinierkatze kann nicht nur sprechen, sie scheint auch mehr über Sara zu wissen als diese selbst: von Saras stressigem Agentur-Job, ihrer kriselnden Beziehung und ihrem letzten Schwächeanfall. Tatsächlich ist Sara jegliche Lebensfreude abhanden gekommen. Aber es gibt viele Wege zum Glück, und Katzen kennen die besten Abkürzungen. Die Begegnung mit Sibila ist der Anfang vom Ende – vom Ende eines Lebens, das Sara schon lange nicht mehr gut tut …

Ein warmherziges Buch über Freundschaft, Liebe und den Mut zu einem Neuanfang.
Rezension
Ein Roman, der mitten ins Herz trifft. Erfrischend und voller schneller, witziger Dialoge. Onda Madrid
Portrait
Eduardo Jáuregui, geboren in Oxford und aufgewachsen in Spanien, ist Psychologe und spezialisiert auf Positive Psychologie und Humorforschung. Von ihm sind bereits zahlreiche Sachbücher und Artikel in Fachzeitschriften erschienen. Im Laufe seines Lebens hat er mit zwei Katzen, acht Hunden und einem Plüsch-Pinguin zusammengelebt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 432
Erscheinungsdatum 25.11.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-27262-2
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19,3/12,8/3,8 cm
Gewicht 389 g
Originaltitel Conversaciones con mi gata
Auflage 2
Übersetzer Anja Rüdiger
Buch (Taschenbuch)
10,30
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
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„Ein Roman für die Seele“

Maria Brandstetter, Thalia-Buchhandlung Linz

Dieses Buch tut einfach nur gut.
Ich möchte aus dem Buch zitieren. " ich spürte, das ich angekommen war. Nicht am Ende oder am Ziel. Sondern auf dem richtigen Weg. Auf meinem Weg. oder - wie Sibila es gesagt hätte - ich hatte die Kunst des Laufens wieder entdeckt. Zu laufen, während ich lief. Zu leben, während ich lebte. Manchmal voller Zuversicht, manchmal ängstlich, manchmal zufrieden, manchmal traurig, jedoch immer offen für Veränderungen, für den Tanz der Sterne, für den Wandel der Existenz. Ich war bereit, meinen Schritten zu folgen, wohin sie mich auch führten.Mit oder ohne Traumjob, mit oder ohne den idealen Mann, mit oder ohne Kinder."
Dieses Buch tut einfach nur gut.
Ich möchte aus dem Buch zitieren. " ich spürte, das ich angekommen war. Nicht am Ende oder am Ziel. Sondern auf dem richtigen Weg. Auf meinem Weg. oder - wie Sibila es gesagt hätte - ich hatte die Kunst des Laufens wieder entdeckt. Zu laufen, während ich lief. Zu leben, während ich lebte. Manchmal voller Zuversicht, manchmal ängstlich, manchmal zufrieden, manchmal traurig, jedoch immer offen für Veränderungen, für den Tanz der Sterne, für den Wandel der Existenz. Ich war bereit, meinen Schritten zu folgen, wohin sie mich auch führten.Mit oder ohne Traumjob, mit oder ohne den idealen Mann, mit oder ohne Kinder."

Kundenbewertungen

Durchschnitt
5 Bewertungen
Übersicht
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Lebenshilfe
von Sabine Kettschau aus Duisburg am 30.07.2016
Bewertet: gebundene Ausgabe

Inhalt: Sara Leon hat eigentlich alles. Redet sie sich zumindest ein. Einen tollen Mann, einen tollen Job. Lebt im tollen London. Und sie wird bald 40. Da mutet es schon fast wie ein Klischee an, dass in ihrem Leben auf einmal alles aus den Fugen gerät. Ihre Beziehung geht in... Inhalt: Sara Leon hat eigentlich alles. Redet sie sich zumindest ein. Einen tollen Mann, einen tollen Job. Lebt im tollen London. Und sie wird bald 40. Da mutet es schon fast wie ein Klischee an, dass in ihrem Leben auf einmal alles aus den Fugen gerät. Ihre Beziehung geht in die Brüche. Der Job treibt sie an den Rand des Wahnsinns. Und überhaupt steckt sie in einer Sinnkrise fest. Und dann klopft eine Katze an ihr Fenster und behauptet, sie adoptiert zu haben. DAS ist nun wirklich der absolute Tiefpunkt. Oder es ist der Punkt, an dem alles seinen Anfang nimmt... Meine Meinung: Lebenshilfe Jetzt werden viele sagen, klar, dass DU das Buch liest, als Katzenmama durch und durch. Aber das hat glaube ich nur an der Peripherie etwas damit zu tun! Ich habe den Titel entdeckt, als eine andere Bloggerin sein Erscheinen ankündigte und dass sie total gespannt drauf sei. Das war die Initialzündung. Ich habe mir die Kurzbeschreibung durchgelesen, die Kurzbio des Autors und allein der letzte Satz oben, der in Klammern, der hat mich gelockt. Ich schreib ja auch zusammen mit Wallee ;-) Und der Wutz gibt mir ja auch gern ungefragt Tipps oder ist da, auch wenn ich das eigentlich gar nicht will. Und Humor hab ich auch. Katzenmenschen sind eh anders wie andere, sagt man ja sowieso. Und wenn wir ehrlich sind, wir sprechen doch alle mit unseren Samtpfoten. Da fühlt man sich doch bestätigt, wenn eine Romanfigur dies ganz offiziell machen kann und sie wird nicht für verrückt erklärt. Hurra, eine Legitimation. O.k., ganz so ist es natürlich nicht! Die Katze in dieser Geschichte bringt Sara, die von allem Schönen verlassene ?Heldin? dazu, sich mit sich selbst, ihren eigenen Unzulänglichkeiten, ihrem Hadern mit allem Bösen auf Erden usw. auseinanderzusetzen. Manchmal auch recht drastisch und nicht unbedingt nett. Aber ich habe doch oftmals grinsen müssen und fand Sibila, so heißt die philosophische Katze, einfach klasse. Und ich wette, wer das Buch liest, der wird sich selbst, seine Handlungen im bisherigen Leben auch mal ganz kurz durch das Sibila-Meter ;-) schicken und hört ihre Stimme im Kopf, die einen analysiert. Man kann irgendwie gar nicht anders als zu denken, ja, sie hat so recht! Einzig als es an einer Stelle etwas zuuuu ?göttlich?, ja schon religiös wurde, hats mir nicht ganz so gefallen, da ging für mich die Leichtigkeit mal kurz verloren, mit der man hier echte Lebensweisheiten präsentiert bekommt. Aber keine Angst, es fängt sich wieder. Bleibt mir zu sagen, dass dies nicht zwingend ein Buch nur für Katzenmenschen ist. Ich glaube, die Katze ist hier gewählt worden, weil der Autor selbst ein Katzenmensch ist. Vielleicht sollte man sich davon lösen, dieses Buch im gleichen Atemzug mit wirklich ausgewiesenen Katzenbüchern zu nennen. Das wird diesem Kleinod nicht gerecht. Es könnte jemandem, der selbst gerade eine echte Krise, ein tiefes Tal durchschreitet schon Mut machen. Die Kernaussage ist auf alle Fälle, dass man nicht immer so verbissen irgendwelche Rollen ausfüllen sollte, mal locker lässt und einfach akzeptiert, was das Leben uns bietet und nicht immer mit seinem Schicksal hadert. Sibila hat da auch ganz wunderbar 7 goldene Regeln aufgestellt, die sie uns Lesern mit auf den Weg gibt: (Foto im Blogartikel vorhanden) Für mich kein Buch, was man mal eben so liest, bei aller Leichtigkeit und einer Katze, die spricht und auch zum Schmunzeln anregt. Dahinter steckt aber vielmehr eine echte Lebenshilfe, die aus Verzweiflung Mut machen kann, wenn man sie lässt. Also kann man eigentlich nur jedem verzweifelten Menschen an einem Scheideweg so eine Sibila wünschen. Das darf dann auch gern ein Gecko sein. Oder ein Lippenbär vielleicht. Je nachdem, was der Mensch da gerade braucht, um einen neuen Weg zu finden! Fazit: Ein Buch, das sich sehr schwer in eine Schublade stecken lässt, was nicht zuletzt an der sprechenden Katze Sibila liegt, die zum Nachdenken anregt und auf ihre unnachahmliche Weise mal ganz andere Wege aufzeigt. Man braucht nur ein bisschen Mut, ihr zu folgen! Bewertung: 4 von 5 Nilpferden

Literarische Hausapotheke
von einer Kundin/einem Kunden am 08.09.2015
Bewertet: gebundene Ausgabe

Zeitgemäß und temporeich hat dieses Buch das Potenzial jegliche Art moderner Gehirnverstopfung zu heilen.Dabei muß man beim Lesen einfach zuhören.Interessant auch die Namensgebung der Protagonisten.

Höre auf deine Katze
von Katzenpersonal Kleeblatt aus Berlin am 01.09.2015
Bewertet: gebundene Ausgabe

Sara ist seit Jahren mit ihrem Freund Joaquín zusammen, aber irgendwie scheint die Luft raus zu sein aus der Beziehung. Irgendwie schaffen sie es auch nicht mehr, miteinander zu schlafen, so dass sie nebenher wohnen. Auf Arbeit hat sie Stress, so dass die Liebe völlig auf der Strecke bleibt. Eines Tages... Sara ist seit Jahren mit ihrem Freund Joaquín zusammen, aber irgendwie scheint die Luft raus zu sein aus der Beziehung. Irgendwie schaffen sie es auch nicht mehr, miteinander zu schlafen, so dass sie nebenher wohnen. Auf Arbeit hat sie Stress, so dass die Liebe völlig auf der Strecke bleibt. Eines Tages klopft eine Katze an ihr Fenster und möchte hinein. "Lässt du mich rein?" fragte sie und Sara kann nicht glauben, dass sie die Worte wirklich aus dem Maul der Katze gehört hatte. Sie tut die Sache ab, von wegen überarbeitet und so und versucht, die Katze zu vergessen. Sara muss an diesem Tag noch eine Präsentation vorführen, kommt aber in Bedrängnis, weil sie versehentlich ihren Laptop in der Metro vergessen hat. Während der Vorführung bricht sie zusammen und wird ins Krankenhaus gebracht, wo man einen beginnenden Burnout diagnostiziert. Joaquín holt sie aus dem Krankenhaus ab, lässt sie daraufhin aber wieder allein, und da ist sie wieder, die Katze am Fenster und begehrt Einlass. Sara lässt sie hinein und muss verwundert feststellen, dass die Katze tatsächlich sprechen kann. Es ist eine wunderschöne Abessinierkatze mit dem Namen Sibila. Sibila offeriert Sara nunmehr, dass sie von Sibila adoptiert wurde. Aus dieser Nummer kommt Sara nun nicht mehr raus. Sibila ist keine gewöhnliche Katze, sie hat ihre eigene Meinung und geizt nicht mit klugen Worten und Ratschlägen. Diese gibt sie nicht einfach so weiter, sondern verpackt sie in weise Worte. Worte, über die Sara nachdenken muss. Die Schlüsse, die sie daraus zieht, sind zum Teil recht schmerzhaft, sogar so, dass sie sich an einem Wendepunkt ihres Lebens befindet, denn es bleibt nichts, wie es war. Es scheint, als wüsste Sibila auf alle Fragen eine Antwort und als würde sie Sara schon lange Zeit kennen. Saras Beziehung mit Joaquín zerbricht und sie fällt in ein tiefes Loch. Nicht nur, dass sie ihren Zusammenbruch noch verarbeiten muss, sieht sie sich mit der Tatsache konfrontiert, dass sie eine neue Wohnung braucht, denn die Wohnung gehörte ihrem Freund. So seltsam es sich anhört, aber mit Sibilas Hilfe findet sie aus dem Tief wieder heraus. Sie führen Gespräche und Sibila fordert Sara zum Nachdenken und Tun auf. Egal, um was es geht, um die Durchführung von "Katzenyoga" oder der Umstellung ihrer Ernährung. Mit sanften und einfachen Hinweisen öffnet Sibila Saras Augen und nicht nur ihre. Nachdem ich das Buch gelesen habe, habe ich keine Fragen mehr, warum die Katzen früher in Ägypten als heilig angesehen und hofiert wurden. Es sind besondere Wesen, die Charme haben, ihren eigenen Kopf und klug sind. Natürlich sind sie das heute auch noch und sie wissen es. Sibila lebt in der heutigen Zeit bei Sara und hat doch die Durchsetzungskraft einer weisen alten Katze. Sie öffnet Sara die Augen und lässt sie all das Schöne und Gute sehen, dessen sie sich nicht mehr bewusst ist. Sara beginnt, mit dem Herzen zu sehen und registriert Dinge, die sie lange nicht gesehen hat. Unglaublich, dass dazu erst die Ratschläge einer Katze nötig waren. Sibila ändert Saras Leben, aber auch ein klein wenig hat sie mich, den Leser, angesprochen. Sollte man selbst nicht auch ein wenig bewusster die Umwelt wahrnehmen oder bewusster leben? Fragen, die nach der Lektüre noch eine Weile nachklingen und zum Nachdenken anregen. Sara und Sibila bilden eine wunderbare Einheit. Beide sind ausgesprochen sympathisch, so dass man sie ins Herz schließen muss. Saras bisheriges Leben erfährt einen Rundumschlag. Was gestern noch üblich war, hat heute keine Chance mehr, Beziehungen werden überdacht, Freunde gewonnen. Sara erhebt sich förmlich wie Phönix aus der Asche und es geht ihr gut dabei. Es ist ein wunderbares Buch über Freundschaft, Liebe, Gerechtigkeit, Mut und Neuanfänge, das man unbedingt lesen sollte. Auch wenn man Katzen nicht mag (geht das?), ist es ein Buch, das ich jedem empfehlen möchte. Sehr schön und erwähnenswert finde ich die Idee, dem Buch ein passendes Lesezeichen beizulegen, auf dem nicht nur ein Ausschnitt des Covers wiederzufinden ist, sondern auf dem man auch Sibilas 7 goldende Regeln immer wieder vor Augen hat.