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Geschenkt

(ungekürzte Lesung)

Gerold Plassek ist Journalist bei einer Gratiszeitung. Bei ihm im Büro sitzt der 14-jährige Manuel, dessen Mutter im Ausland arbeitet. Er beobachtet Gerold beim Nichtstun und ahnt nicht, dass dieser Versager sein Vater ist. Gerold fehlt jeder Antrieb, die Stammkneipe ist sein Wohnzimmer und der Alkohol sein verlässlichster Freund. Plötzlich kommt Bewegung in sein Leben: Nach dem Erscheinen seines Artikels über eine überfüllte Obdachlosenschlafstätte trifft dort eine anonyme Geldspende ein. Das ist der Beginn einer Serie von Wohltaten, durch die Gerold immer mehr in den Blickpunkt der Öffentlichkeit rückt. Und langsam beginnt auch Manuel, ihn zu mögen ... - Ein so spannender wie anrührender Roman, der auf einer wahren Begebenheit beruht.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3
Sprecher Heikko Deutschmann
Anzahl Dateien 104
Erscheinungsdatum 25.08.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783844910575
Verlag Hörbuch Hamburg
Spieldauer 579 Minuten
Format & Qualität MP3, 192 kbit/s, 578 Minuten, 428.98 MB
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„Über wen würden Sie schreiben, wenn derjenige danach 10.000€ erhält?“

Katja Hartl

Der Protagonist Gerold Plassek ist mit seinen dreiundvierzig Jahren bereits von den Spuren des Alkohols geprägt und versucht mit seinem zynischen Humor die negativen Seiten des Lebens zu überspielen. Er arbeitet für eine Gratis-Tageszeitung, bei der er für die bunten Meldungen zum Tag zuständig ist. Mit dem Beginn einer anonymen Spendenserie Der Protagonist Gerold Plassek ist mit seinen dreiundvierzig Jahren bereits von den Spuren des Alkohols geprägt und versucht mit seinem zynischen Humor die negativen Seiten des Lebens zu überspielen. Er arbeitet für eine Gratis-Tageszeitung, bei der er für die bunten Meldungen zum Tag zuständig ist. Mit dem Beginn einer anonymen Spendenserie beginnt sich sein monotoner Lebensalltag in eine positive Richtung zu verändern. Doch nun soll er auch noch seiner neuen Vaterrolle nachkommen...

Glattauer erzählt authentisch und witzig und schafft es durch seinen besonderen und einfachen Schreibstil seiner Bücher immer wieder aufs Neue, seine Leser zu begeistern. Neben „Gut gegen Nordwind“ und „Alle Sieben Wellen“ ein weiteres, absolut gelungenes Buch.

„Schöne Sommerlektüre“

Pia Lemberger, Thalia-Buchhandlung Wien

Gerold Plassek ist ein Durchschnittswiener. Achtet ein bisserl zu wenig auf seine Gesundheit, säuft ein bisserl zu viel, langweilt sich ein bisserl zu viel in der Arbeit, ist geschieden und hat eine Tochter, auf deren Leben er nur sehr wenig Einfluss hat. Gerold ist mehr als überrascht als er von seinem unehelichen Sohn Manuel erfährt, Gerold Plassek ist ein Durchschnittswiener. Achtet ein bisserl zu wenig auf seine Gesundheit, säuft ein bisserl zu viel, langweilt sich ein bisserl zu viel in der Arbeit, ist geschieden und hat eine Tochter, auf deren Leben er nur sehr wenig Einfluss hat. Gerold ist mehr als überrascht als er von seinem unehelichen Sohn Manuel erfährt, mittlerweile 14 Jahre alt und Ergebnis einer kurzen Affäre mit einer Ärztin. Ebenjene Ärztin möchte für 6 Monate in Mogadischu an einem Hilfsprojekt teilnehmen und lädt ihren Spross kurzerhand bei "Onkel Geri" ab. Als justament zu diesem Zeitpunkt auch noch ein anonymer Wohltäter beginnt, jeweils 10.000 Euro an genau die Hilfsorganisationen zu spenden, über die Journalist Gerold Plassek in seiner Zeitung berichtet, wird sein Leben komplett auf den Kopf gestellt. Phlegmat erster Klasse, dauert es einige Zeit, bis Gerold die Veränderungen überhaupt wahrzunehmen beginnt.

So mancher Leser wird der Meinung sein, dass Alkoholismus verharmlost wird. Tatsächlich gibt es keinen erhobenen Zeigefinger Richtung Spiegeltrinker Gerold - das wäre in diesem Buch auch fehl am Platz gewesen. Es beschäftigt sich rein nur mit Gerold Plasseks Gedankengängen und zeigt offen und schonungslos, wie sehr er sein Problem vor sich selbst verharmlost - obwohl dem Leser natürlich von Anfang an klar ist, dass Trinken eines der größten Probleme in Gerolds Leben ist und er dadurch in Wirklichkeit keines seiner Probleme löst. Hier steht sehr viel zwischen den Zeilen.

Mein erster Glattauer - ich kann hier keine Vergleiche mit "Gut gegen Nordwind" etc. ziehen, aber mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen. Es ist leicht und unterhaltsam, an vielen Stellen tragikomisch - aber vor allem regt es an jeder Stelle zum Weiterlesen an. Schließlich möchte man wissen, wer der anonyme Spender ist und wie Gerolds Leben sich letztendlich entwickelt. Schafft er es, sein Leben in den Griff zu kriegen oder begibt er sich in eine Abwärtsspirale? Auch das relativ offene Ende fand ich passend und überhaupt nicht unbefriedigend. Fazit: das war sicher nicht mein letzter Glattauer!

„Geschenkt“

Michaela Klauser, Thalia-Buchhandlung St. Pölten

Gerold Plassek, Journalist bei einer Gratiszeitung, sieht sich plötzlich seinem nicht gekannten 14jährigem Sohn gegenüber, dessen Mutter für ein halbes Jahr im Ausland arbeitet und Manuel bei seinem vermeintlichem „Onkel Geri“ in Obhut lässt. Als nach einem Beitrag des unmotivierten Trinkers über eine Obdachlosen-Schlafstätte eine Spende Gerold Plassek, Journalist bei einer Gratiszeitung, sieht sich plötzlich seinem nicht gekannten 14jährigem Sohn gegenüber, dessen Mutter für ein halbes Jahr im Ausland arbeitet und Manuel bei seinem vermeintlichem „Onkel Geri“ in Obhut lässt. Als nach einem Beitrag des unmotivierten Trinkers über eine Obdachlosen-Schlafstätte eine Spende von 10.000 Euro bei den Betroffenen eingeht, kommen sich Vater und Sohn allmählich näher. Die Geschichte lehnt sich an die wahre Begebenheit „Das Wunder von Braunschweig“ an. Ein origineller, wortgewandter, in Glattauer-Manier geschriebener Roman. Unbedingt lesen!

„Ein absolutes Highlight“

Birgit Matthews, Thalia-Buchhandlung St. Pölten

Gerold Plassek, auch Gerri genannt ist Journalist bei einer österreichischen Gratiszeitung. Viel tut sich nicht im Leben des geschiedenen Vater einer Tochter, der sich mehr und mehr dem Alkohol widmet, als plötzlich eine Serie mysteriöser Geldspenden an Wohltätigkeitsvereine und Bedürftige eingehen über die Gerri in seiner Rubrik "Soziales" Gerold Plassek, auch Gerri genannt ist Journalist bei einer österreichischen Gratiszeitung. Viel tut sich nicht im Leben des geschiedenen Vater einer Tochter, der sich mehr und mehr dem Alkohol widmet, als plötzlich eine Serie mysteriöser Geldspenden an Wohltätigkeitsvereine und Bedürftige eingehen über die Gerri in seiner Rubrik "Soziales" berichtete. Gleichzeitig erfährt er auch noch von einem 14-Jährigen Sohn von dem er keine Ahnung hatte, und um den er sich für ein halbes Jahr kümmern muss.Wer ist der anonyme Spender? Was hat das alles mit ihm zu tun? Nachdenklich - humorvoll - romantisch - ein weiterer Glattauer-Highlight.

„Intelligenter Wortwitz“

Sabrina Reiter, Thalia-Buchhandlung Wien, Donauzentrum

Daniel Glattauers "Geschenkt" ist ein wunderbarer Roman, der auf einer wahren Begebenheit basiert.

Gerold Plassek ist, oberflächlich betrachtet, ein Versager. Die Liebe zum Alkohol und ein aussichtsloser Job bei einer Gratiszeitung lassen der 43-jährigen Geschiedenen wenig vertrauenerweckend erscheinen. Doch eines Tages tritt der
Daniel Glattauers "Geschenkt" ist ein wunderbarer Roman, der auf einer wahren Begebenheit basiert.

Gerold Plassek ist, oberflächlich betrachtet, ein Versager. Die Liebe zum Alkohol und ein aussichtsloser Job bei einer Gratiszeitung lassen der 43-jährigen Geschiedenen wenig vertrauenerweckend erscheinen. Doch eines Tages tritt der 14-jährige Manuel in sein Leben, der - Überraschung! - sein unwissentlich gezeugter Sohn ist. Aber das ist nicht die einzige Veränderung in Gerolds Leben. Als aufgrund einer seiner Artikel eine anonyme Spende eintrifft und eine Welle der Wohltätigkeit beginnt, wird sein Leben plötzlich total auf den Kopf gestellt...

Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen. Obwohl Gerold auf ganzer Linie ein Versager ist, schließt man ihn doch nach und nach ins Herz und hat das Bedürfnis ihm zu helfen.
Am besten gefallen mir die Vater-Sohn-Szenen zwischen Gerold und Manuel, die von intelligentem Wortwitz nur so strotzen und dem Leser den ein oder anderen Lacher entlocken.

Ich empfehle diesen Roman allen, die eine herzerwärmende, tragische, lustige und mysteriöse Geschichte lesen wollen, denn dann ist "Geschenkt" genau das richtige Buch.

„Gerold Plassek, Journalist“

Helga Pamminger, Thalia-Buchhandlung Wr. Neustadt

Gerold Plassek ist Journalist bei einer Gratiszeitung, verbringt seine Tage mit Nichtstun, hat ein ziemliches Alkoholproblem und plötzlich einen vierzehnjährigen Sohn. Dessen Mutter Alice ging für längere Zeit ins Ausland, und so hat sie Gerri nicht nur überraschend mitgeteilt, dass er einen Sohn hat, sondern er muss sich auch um ihn Gerold Plassek ist Journalist bei einer Gratiszeitung, verbringt seine Tage mit Nichtstun, hat ein ziemliches Alkoholproblem und plötzlich einen vierzehnjährigen Sohn. Dessen Mutter Alice ging für längere Zeit ins Ausland, und so hat sie Gerri nicht nur überraschend mitgeteilt, dass er einen Sohn hat, sondern er muss sich auch um ihn kümmern. Kümmern bedeutet, dass Manuel seine Nachmittage im Büro von Gerri absitzen kann. Als auf eine kurze Notiz Gerris in seiner Zeitung über eine überfüllte Obdachlosenschlafstätte dort eine Geldspende eingeht, die sich eindeutig auf Gerris Artikel bezieht, kommt ziemlicher Schwung in sein Leben.

„Sympathischer Loser bekommt sein Leben auf die Reihe“

Ursula Kutzer, Thalia-Buchhandlung Wien

Gerold Plassek, Anfang vierzig, geschieden, eine pubertierende Tochter, arbeitet bei einer Gratistageszeitung als Journalist. Er ist hoffnungslos faul, tut nur das Notwendigste, trinkt viel zu viel und ist doch eine Figur, die ich sofort ins Herz geschlossen habe, einfach weil er ein freundlicher, sympatihischer, zufriedener, anteilnehemnder Gerold Plassek, Anfang vierzig, geschieden, eine pubertierende Tochter, arbeitet bei einer Gratistageszeitung als Journalist. Er ist hoffnungslos faul, tut nur das Notwendigste, trinkt viel zu viel und ist doch eine Figur, die ich sofort ins Herz geschlossen habe, einfach weil er ein freundlicher, sympatihischer, zufriedener, anteilnehemnder Mensch ist. Mit leben und leben lassen ist er bis jetzt ganz gut über die Runden gekommen. Sein Leben errfährt eine gänzlich neue Richtung, als drei Ereignisse fast zeitgleich eintreffen: er schreibt eine Reportage über ein Obdachlosenasyl in Geldnöten, kurz darauf trifft eine anonyme Spende überr 10 000 Euro ein, er erfährt, dass er einen vierzehn jährigen Sohn, Manuel, hat und er verliebt sich in Rebecca. Und so nimmt die Geschichte ihren Lauf. Besonders gut haben mir die handelnden Personen gefallen, allen voran Gerold, aber auch die Männerrunde bei seinem Stammwirten, die witzig, philsophisch alles kommentiert. Die Geschichte ist wirklich rührend, bleibt Gerold doch trotz der Veränderungen in seinem Leben derselbe witzige, sarkastische, analytische Typ, der zufrieden sein Dasein fristet. Ich bin überzeugt, dass dieses Buch seine begeisterte Leserschaft finden wird.

„..mehr erwartet..“

Daniela Perhalt, Thalia-Buchhandlung Gmunden

Flüssig und auch durchaus lustig wird das Leben von Herrn Plassek etwas durchleuchtet. Ich persönlich hätte mir einen anderen Schluss gewünscht (wie geht es mit seinem Sohn weiter zB..) und auch nicht ganz so viel scheinbar harmlosen Alkoholismus. Und leider hab ich auch gleich durchschaut wer "dahinter steckt". Trotzdem ein nettes, Flüssig und auch durchaus lustig wird das Leben von Herrn Plassek etwas durchleuchtet. Ich persönlich hätte mir einen anderen Schluss gewünscht (wie geht es mit seinem Sohn weiter zB..) und auch nicht ganz so viel scheinbar harmlosen Alkoholismus. Und leider hab ich auch gleich durchschaut wer "dahinter steckt". Trotzdem ein nettes, leicht lesbares Buch für Zwischendurch!

„Hallodrainer auf Abwegen“

Gregor Schwarzenbrunner, Thalia-Buchhandlung Linz, Zentrale

Gerald Plassek ist ein typischer Hallodri. Mit der Mutter seiner Tochter hat er nicht mehr viel am Hut, außer den unregelmäßigen Besuchen als Papa in spe und von seinem unehelichen Sohn erfährt er erst, als dessen Mutter für ein halbes Jahr nach Afrika geht und Manuel da schon 14 Jahre alt ist. Gerald arbeitet als Journalist für eine Gerald Plassek ist ein typischer Hallodri. Mit der Mutter seiner Tochter hat er nicht mehr viel am Hut, außer den unregelmäßigen Besuchen als Papa in spe und von seinem unehelichen Sohn erfährt er erst, als dessen Mutter für ein halbes Jahr nach Afrika geht und Manuel da schon 14 Jahre alt ist. Gerald arbeitet als Journalist für eine Gratiszeitung. Er gerät medial in den Fokus der Öffentlichkeit, als eine ganze Reihe von anonym gespendeten Geldsummen, an jene soziale Einrichtungen und unschuldig in Not geratene Menschen, überbracht wird, über die er kurz zuvor berichtet hat.

Ich mag Glattauers Geschichten und das nicht nur wegen seines wirklich ganz eigenen Erzählstils, sondern auch wegen seiner Protagonisten. In Geschenkt trifft der Leser auf einen wirklich sympathischen Antihelden. Gerald sitzt seine Zeit meist in kleinen Beisln ab, trinkt Alkohol in rauen Mengen und das ändert sich zumindest ein wenig, als sein Sohn in sein Leben tritt. Diesen hallodrianischen Lebenswandel sieht er aber ganz und gar nicht kritisch, sondern tut die Umstände mit ein bisschen Sarkasmus und Wiener Schmäh ab. Der eine oder andere geneigte Leser meiner Rezensionen weiß allerdings, dass ich es nicht unbedingt mag, wenn man in eine Erzählung sozusagen reingeworfen wird und sich der Schriftsteller erst gar nicht lange mit einer Vorgeschichte herumschlägt. Hier könnte man nun dem ehemaligen Journalisten und Schriftsteller Glattauer, nun jenes vorwerfen, allerdings ist das eben Geschmackssache. Dem einen gefällt’s, dem anderen nicht. Genauso wie das offene Ende, das mir ein Déjà-vu bereitet hat, denn dieses Gestaltungselement findet sich auch in seinem Roman Gut gegen Nordwind. Ich finde, dass man nicht immer alles Erzählen und man nicht immer alles Auflösen muss. Das gefällt mir eben an einem Roman ausgesprochen gut. In mir erhärtet sich der Verdacht, dass er vielleicht eine weitere Geschichte rund um Gerald Plassek auf Lager hat, denn schließlich gab es auch bei Emmi und Leo eine Fortsetzung, was meiner Meinung nach, nicht unbedingt hätte sein müssen.

„Sehr glatt, Herr Glattauer “

Marie-Therese Reisenauer, Thalia-Buchhandlung Wien

Glattauer hat es nicht leicht. Von einem Autor, dessen Bücher millionenfach verkauft wurden, erwartet man sich sehr viel, wenn das neue Werk erscheint. Die Geschichte des Journalisten Gerold Plassek vom eher ungustlhaften Typen zum Strahlemann ist routiniert geschrieben. Seine Stärken hat das Werk in seinen Dialogen. Speziell in denen Glattauer hat es nicht leicht. Von einem Autor, dessen Bücher millionenfach verkauft wurden, erwartet man sich sehr viel, wenn das neue Werk erscheint. Die Geschichte des Journalisten Gerold Plassek vom eher ungustlhaften Typen zum Strahlemann ist routiniert geschrieben. Seine Stärken hat das Werk in seinen Dialogen. Speziell in denen Plasseks mit seinem Sohn, welcher lange nicht weiß, dass dieser sein Vater ist. Viele Handlungsstränge sind vorhersehbar, vielleicht hätte die Einbeziehung von mehreren e-mails mehr Pfeffer ins Spiel gebracht....

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