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Gehe hin, stelle einen Wächter

Roman

(25)
Jedes Jahr reist Jean-Louise Finch aus dem mondänen, aufgeklärten New York zurück in ihre Heimatstadt Maycomb im Süden der USA, um den Sommer bei ihrer Familie zu verbringen. Doch diesmal ist etwas anders als sonst: In dem beschaulichen Städtchen breiten sich Rassenunruhen aus, und Jean-Louise wird fassungslos Zeugin, wie ihr Vater Atticus in der ersten Reihe steht. Die bewegende Geschichte einer Tochter, die sich von ihrem geliebten Vater emanzipieren muss, um zu sich selbst zu finden; ein Zeitdokument tiefgreifender gesellschaftlicher Umbrüche und ein literarischer Fund, der seinesgleichen sucht.

Portrait
Harper Lee wurde 1926 in Monroeville/Alabama geboren, wo sie bis zu ihrem Tod im Februar 2016 lebte. Für den Roman "Wer die Nachtigall stört" (1960) erhielt sie u.a. den Pulitzer-Preis. Das Buch zählt zu den bedeutendsten US-amerikanischen Werken des 20. Jahrhunderts. Das Manuskript zu "Gehe hin, stelle einen Wächter" wurde erst 2014 entdeckt und 2015 unter großer weltweiter Aufmerksamkeit publiziert.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 12.09.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-328-10018-8
Verlag Penguin Verlag
Maße (L/B/H) 18,5/12/2,7 cm
Gewicht 295 g
Originaltitel Go Set A Watchman
Übersetzer Ulrike Wasel, Klaus Timmermann
Verkaufsrang 20.501
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
25 Bewertungen
Übersicht
12
6
5
0
2

von einer Kundin/einem Kunden am 21.12.2017
Bewertet: anderes Format

Ich hätte früher niemals gedacht, einmal die Fortsetzung von "Wer die Nachtigall stört" in den Händen zu halten. Auch dieses Buch ist spannend und sehr bewegend.

Scout kehrt heim
von einer Kundin/einem Kunden am 02.08.2017

Scout ist erwachsen und kehrt heim in den Süden. Doch etwas hat sich verändert, Scout hat sich verändert. Sie passt nicht mehr hinein in das kleine Städtchen, in dem Schwarze lange als Sklaven behandelt wurden. Scout weigert sich, sich anzupassen, sei es in Bezug auf ihre Kleidung, ihre Einstellung... Scout ist erwachsen und kehrt heim in den Süden. Doch etwas hat sich verändert, Scout hat sich verändert. Sie passt nicht mehr hinein in das kleine Städtchen, in dem Schwarze lange als Sklaven behandelt wurden. Scout weigert sich, sich anzupassen, sei es in Bezug auf ihre Kleidung, ihre Einstellung oder ihre Lebensweise. Dies führt nicht nur mit ihrem Vater Atticus zu Konflikten... Harper Lees zweiter Roman polarisiert und ist ganz anders als "Wer die Nachtigall stört". Er ist aufgebrachter, energischer und intensiver. Scout hinterfragt, versteht nicht und rebelliert und mit ihr der Leser. "Gehe hin, stelle einen Wächter" ist um einiges schwerer zu verarbeiten als das erste Buch, es nimmt mit und wirkt nach. Großartig.

Vater und Tochter
von NiWa aus Euratsfeld am 22.07.2017

Jean Louise Finch macht einige Tage Urlaub in ihrer Heimatstadt Maycomb. Aus dem multikulturellem New York treibt es sie ins konservative Alabama zurück, wo sie schon früher auf die Grenzen der Toleranz ihrer Mitmenschen traf. Denn Jean Louise Finch ist niemand anders als Scout, das kleine Mädchen, das im Weltklassiker... Jean Louise Finch macht einige Tage Urlaub in ihrer Heimatstadt Maycomb. Aus dem multikulturellem New York treibt es sie ins konservative Alabama zurück, wo sie schon früher auf die Grenzen der Toleranz ihrer Mitmenschen traf. Denn Jean Louise Finch ist niemand anders als Scout, das kleine Mädchen, das im Weltklassiker „Wer die Nachtigall stört …“ tausende Herzen im Sturm erobert hat. Demzufolge handelt es sich um eine Art Fortsetzungsroman, der kaum unabhängig gelesen werden kann. Meiner Meinung nach ist es notwendig, die Figuren bereits zu kennen, damit man der Handlung folgen kann. Im Vordergrund steht wieder der Schwarz-Weiß-Konflikt. Dieser Roman behandelt die Südstaaten, die Rassentrennung und wie die Menschen in den 1950er-Jahren mit diesem Thema umgegangen sind. Gleichzeitig beschäftigt sich die Autorin mit einem Vater-Tochter-Konflikt. Sie beleuchtet genau diesen Moment, in dem Kinder - egal welchen Alters - begreifen, dass ihre Eltern doch nicht allmächtig und über alles erhaben sind. Scout kommt aus New York nach Maycomb, Alabama zurück und muss der Wahrheit ins Gesicht blicken. Der Zauber der Kindheit ist verflogen und sie ist nun eine erwachsene Frau, die vieles mit anderen Augen sieht. Die Rassentrennung wird in Maycomb nach wie vor konsequent umgesetzt, dennoch zeigt sich, dass liberalere Wege eingeschlagen werden. Die Schwarzen finden langsam zu einer gewissen Selbstbestimmtheit, während die meisten Weißen diesen Veränderungen sehr skeptisch gegenüberstehen. Das Wiedersehen mit Scout ist wunderbar! Oft stellt man sich beim Lesen die hypothetische Frage, was wohl aus diesem oder jenen Charakter geworden ist. In „Gehe hin, stelle einen Wächter“ gibt die Autorin selbst die Antwort darauf. Über manche Entwicklungen bin ich sehr traurig gewesen, weil ich mir doch bessere bzw. andere Lebenswege erhofft hatte. Trotzdem empfinde ich sie allesamt als authentisch und es wurde sehr glaubwürdig rübergebracht. Im Vordergrund der Handlung steht Scout und wie sich ihre magische Welt der Realität beugen muss. Vorbei sind die Tage, in denen sie mit ihrem Bruder auf der Veranda herum getobt ist, beantwortet die Fragen, auf die ihr Vater Atticus immer die richtige Antwort hatte, und gewesen die Momente, in denen sie sich hingebungsvoll in die liebevollen, schwarzen Arme von Haushälterin Calpurnia geworfen hat. Der Erzählstil ist sehr ruhig und besteht aus vielen Dialogen, wobei es zum Ende hin schon eher Monologe werden. Dabei hatte ich manchmal das Gefühl, dass dieser Roman noch nicht fertig geschrieben ist. Oft wirkt es wie ein Entwurf, aus dem nie eine Endfassung wurde. Nichtsdestotrotz hat mich Scouts Rückkehr nach Maycomb aufgewühlt und es war schön, sich gemeinsam mit ihr an ihre Jugend zu erinnern. Denn so manche Episoden daraus sind ein herzliches Lachen wert. Ich habe gehört, dass Harper Lee dieses Buch eigentlich nicht veröffentlichen wollte und kann schon verstehen, dass sich die Autorin einige Zeit geziert hat. Denn es ist ihr natürlich nicht gelungen, die dichte Atmosphäre ihres Meisterwerks aufrecht zu erhalten. Weder die Magie der Kindheit noch die drückende Hitze der Südstaaten konnte ein weiteres Mal von ihr eingefangen werden, dennoch bleibt ein beachtlicher Roman, der gut zu hören und bestimmt auch zu lesen ist. Scout ist erwachsen geworden und die Welt hat sich verändert. Ob sie für Jean Louise Finch besser geworden ist, muss man beim Lesen oder Hören aber schon selbst erfahren. Wem „Wer die Nachtigall stört …“ gefallen hat und gern wissen möchte, was aus dem kleinen Wildfgang Scout geworden ist, dem rate ich zu dem Buch zu greifen. Auch wenn es dem Vergleich mit Harper Lees Meisterwerk keinesfalls Stand hält, regt es doch zum Nachdenken an.