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Gegen den Hass

Gewinnerin des Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2016

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'Es gilt zu mobilisieren, was dem Hassenden abgeht: die Fähigkeit zur Ironie, zu Zweifeln und die Vision einer offenen Gesellschaft.' Carolin Emcke

Carolin Emcke, eine der wichtigsten Intellektuellen der Gegenwart, äußert sich in ihrem engagierten Essay 'Gegen den Hass' zu den großen Themen unserer Zeit: Rassismus, Fanatismus, Demokratiefeindlichkeit. In der zunehmend polarisierten, fragmentierten Öffentlichkeit dominiert vor allem jenes Denken, das Zweifel nur an den Positionen der anderen, aber nicht an den eigenen zulässt. Diesem dogmatischen Denken, das keine Schattierungen berücksichtigt, setzt Carolin Emcke ein Lob des Vielstimmigen, des 'Unreinen' entgegen — weil so die Freiheit des Individuellen und auch Abweichenden zu schützen ist. Allein mit dem Mut, dem Hass zu widersprechen, und der Lust, die Pluralität auszuhalten und zu verhandeln, lässt sich Demokratie verwirklichen. Nur so können wir den religiösen und nationalistischen Fanatikern erfolgreich begegnen, weil Differenzierung und Genauigkeit das sind, was sie am meisten ablehnen.

Für alle, die überzeugende Argumente und Denkanstöße suchen, um eine humanistische Haltung und eine offene Gesellschaft zu verteidigen.
Portrait
Carolin Emcke, geboren 1967, studierte Philosophie in London, Frankfurt/Main und Harvard. Sie promovierte über den Begriff »kollektiver Identitäten«.Von 1998 bis 2013 bereiste Carolin Emcke weltweit Krisenregionen und berichtete darüber. 2003/2004 war sie als Visiting Lecturer für Politische Theorie an der Yale University.Sie ist freie Publizistin und engagiert sich immer wieder mit künstlerischen Projekten und Interventionen, u.a. die Thementage »Krieg erzählen« am Haus der Kulturen der Welt. Seit über zehn Jahren organisiert und moderiert Carolin Emcke die monatliche Diskussionsreihe »Streitraum« an der Schaubühne Berlin. Für ihr Schaffen wurde sie mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Theodor-Wolff-Preis, dem Otto-Brenner-Preis für kritischen Journalismus, dem Lessing-Preis des Freistaates Sachsen und dem Merck-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. 2016 erhält sie den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Bei S. Fischer erschienen >Von den Kriegen. Briefe an FreundeStumme Gewalt. Nachdenken über die RAFWie wir begehrenWeil es sagbar ist: Über Zeugenschaft und GerechtigkeitGegen den HassLiteraturpreise:»Das Politische Buch« der Friedrich-Ebert-Stiftung (2005)Förderpreis des Ernst-Bloch-Preises (2006)Theodor-Wolff-Preis in der Kategorie Essay für den Beitrag »Stumme Gewalt«, erschienen im »ZEITmagazin« vom 06.09.2007 (2008)Otto Brenner Preis für kritischen Journalismus 2010Deutscher Reporterpreis 2010 für die beste ReportageJournalistin des Jahres 2010 (ausgezeichnet vom >medium magazinJournalistenpreis für Kinderrechte der Ulrich-Wickert-Stiftung 2012Johann-Heinrich-Merck-Preis der Deutschen Akademie für Dichtung und Sprache (2014) Lessing-Preis des Freistaats Sachsen (2015) Preis der Lichtenberg Poetik-Dozentur (2015)Friedenspreis des Deutschen Buchhandels (2016)
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 13.10.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-10-397231-3
Verlag S. Fischer
Maße (L/B/H) 21,3/13,4/2,7 cm
Gewicht 350 g
Auflage 8
Verkaufsrang 14.031
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Kundenbewertungen

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Eindringlich und unverblümt!
von einer Kundin/einem Kunden aus Nienburg am 19.05.2017

"Manchmal frage ich mich, wie sie das können, so zu hassen. Wie sie sich so sicher sein können." (Karolin Emcke) Dieser Frage geht die Preisträgerin des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels nach. Und sie sucht Ursachen für den allgegenwärtigen Fremdenhass, spürt Ängste auf und sucht nach Lösungen. Diese Buch geht unter die... "Manchmal frage ich mich, wie sie das können, so zu hassen. Wie sie sich so sicher sein können." (Karolin Emcke) Dieser Frage geht die Preisträgerin des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels nach. Und sie sucht Ursachen für den allgegenwärtigen Fremdenhass, spürt Ängste auf und sucht nach Lösungen. Diese Buch geht unter die Haut und setzt da an, wo Veränderungen stattfinden können: bei uns selbst.

von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2017
Bewertet: anderes Format

Carolin Emcke möchte verstehen, wie Denken so vergiftet werden kann, dass Hass entsteht. Denn Hass wird "gemacht". Dieses Buch ist ein kluges Plädoyer für die Menschlichkeit!

von Sibylle Steinhauer aus Darmstadt am 16.03.2017
Bewertet: anderes Format

Mit anschaulichen Vergleichen und sinnvollen Beispielen zeigt Emcke, wie wir alle dem Hass durch stetiges (Hinter-) Fragen begegnen können. Jeder sollte es in diesen Zeiten lesen!