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Fünf Deutschland und ein Leben

Erinnerungen

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Erinnerungen

Fritz Sterns Erinnerungen sind weise, entschieden im Urteil, subtil. Sie sind vor allem das Werk eines leidenschaftlichen Bürgers und Demokraten. Fünf Deutschland und ein Leben legt grandios Zeugnis ab von der Überzeugung, daß die Geschichte uns eine Lehrmeisterin sein kann für ein moralisches Leben als Bürger und als Mensch. Die "deutsche Frage" wirft ihren Schatten auf die moderne Welt: Wie war es möglich, daß eine so zivilisierte Nation für das schrecklichste Verbrechen des 20. Jahrhunderts verantwortlich wurde? In diesem Buch, einer einzigartigen Verbindung aus Erinnerung und Geschichtsschreibung, betrachtet der große Historiker und Friedenspreisträger Fritz Stern die Frage durch das Prisma seines eigenen Lebens. Er verwebt historische Meistererzählung, scharfsinnige Analysen und dramatische Episoden seiner Lebensgeschichte zu einem unvergeßlichen Portrait jener fünf Deutschland, die er selbst miterlebt hat: Weimar, das "Dritte Reich", Bundesrepublik und DDR, das vereinigte Deutschland nach 1989. Seine Freundschaften mit deutschen Intellektuellen und Politikern haben ihm besonders tiefe Einblicke in die Grundlegung der liberalen Demokratie eröffnet. Doch Stern zeigt auch, daß die unruhige deutsche Geschichte politische Lektionen für die Bürger überall bereithält - vor allem für solche, die der Gefahr der Tyrannei entgegentreten wollen.

"Ein weises und tief bewegendes Buch der Erinnerung, zugleich ein brillanter Führer durch Deutschland in den letzten 75 Jahren."

Louis Begley

Portrait
Fritz Stern, geboren 1926 in Breslau, ist em. Professor für Geschichte an der Columbia University. Obwohl seine Familie jüdisch war, wurde Fritz Stern, um seine Zukunftschancen zu erhöhen, getauft. Die Geschichte und das Schicksal des deutschen Judentums wurden für Stern zum Lebensthema. 1938 flüchtete er mit seinen Eltern in die Vereinigten Staaten und studierte deutsche Geschichte an der Columbia Universität, wo er Professor für Geschichte wurde. Er gilt als einer der besten Deutschlandkenner in den USA. 1999 wurde er mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Er lebt in Princeton und Washington.
Friedrich Griese, geboren 1940, lebt in Michelstadt im Odenwald . Vor allem mit Sachbüchern aus dem Polnischen, Französischen und Italienischen hat er sich einen Namen gemacht.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 675
Erscheinungsdatum 06.02.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-406-55811-5
Verlag C. H. Beck
Maße (L/B/H) 22,3/15,4/4,7 cm
Gewicht 944 g
Originaltitel Five Germanys I Have Known
Abbildungen mit 27 Abbildungen auf separatem Tafelteil (12 Seiten)
Auflage 9
Übersetzer Friedrich Griese
Buch (gebundene Ausgabe)
30,80
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kritischer Rückblick auf Deutschlands jüngere Vergangenheit
von Werner Jaroschek aus Duisburg am 05.09.2008

Ein hoch interessantes, wichtiges Buch. Fritz Stern, Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels 1999 war Deutscher, ein Mitbürger, aus einer protestantischen Familie stammend, der nach dem Rassenwahn der NS-Ideologie aber als Jude galt und deshalb mit seiner Familie1938 in die USA emigrieren musste. Nun ist er dankbarer US-Bürger, der viele Jahre... Ein hoch interessantes, wichtiges Buch. Fritz Stern, Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels 1999 war Deutscher, ein Mitbürger, aus einer protestantischen Familie stammend, der nach dem Rassenwahn der NS-Ideologie aber als Jude galt und deshalb mit seiner Familie1938 in die USA emigrieren musste. Nun ist er dankbarer US-Bürger, der viele Jahre brauchte, bis er nach einem langen Entwicklungsprozess anlässlich der Verleihung der Ehrendoktor- Würde durch die jetzt polnische Universität seiner Geburtsstadt Breslau dem jetzigen Rektor sagen konnte: " Sie haben mir ein Stück meiner Vergangenheit wiedergegeben." Fritz Stern ist Historiker, seine größere Bedeutung aber liegt in der kritischen und ständigen Stellungnahme zur politischen Entwicklung unserer Zeit. So wurde er zu dem Historiker der Zeitgeschichte, der sich immer wieder und oft sehr erfolgreich in die Politik einmischt. Zu oft laufen wir als Bürger Gefahr, Verantwortung auf Berufspolitiker abzuschieben nach dem törichten Satz: "Der 'kleine' Mann kann doch nichts machen."Dem hält Stern das apolitische Verhalten der Bürger der Weimarer Republik entgegen, das letztlich zur Katastrophe führte. Er weist darauf hin, dass es nach Hitler unmöglich sein sollte, unpolitisch zu sein. Die Bürger können die Geschichte beeinflussen, Schweigen sei das eigentliche Verbrechen der Menschen. Der Leser wird nicht mit allen Beurteilungen jetzigen politischen Geschehens und derzeitiger Politiker einverstanden sein. Bei manchen Darstellungen wird man anderer Meinung sein. Das ist nicht schlimm, Stern selbst erklärt, dass subjektive Erfahrungen Urteile beeinflussen. Und die Erfahrungen des jungen Stern in seinem Geburtsland waren äußerst negativ, prägten über lange Jahre auch sein Urteil. Unterschiedliche Meinungen regen zum Nachdenken an.