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Familienleben

Roman

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Viola Roggenkamp, 1948 in Hamburg geboren, stammt aus einer deutsch-jüdischen Familie. Sie reiste und lebte mehrere Jahre in verschiedenen Ländern Asiens und in Israel. Sie ist eine der renommiertesten Publizistinnen deutscher Sprache und schreibt u.a. für 'Die Zeit', die 'taz' und die 'Allgemeine Jüdische Zeitung'. Viola Roggenkamp lebt in Hamburg. Publikationen: 'Frau ohne Kind. Gespräche und Geschichten - eine Tafelrunde', 'Von mir soll sie das haben. Sieben Porträts von Müttern lesbischer Töchter?' und 'Tu mir eine Liebe. Meine Mamme. Jüdische Frauen und Männer in Deutschland sprechen von ihrer Mutter'.
Rezension
"Ein großer, schöner Familienroman. Wenn man dieses Buch liest,ist man ganz glücklich." (Elke Heidenreich)

Portrait
Viola Roggenkamp, in Hamburg geboren, aus deutsch-jüdischer Familie, Studium der Psychologie, Philosophie und Musik. Sie reiste und lebte mehrere Jahre in verschiedenen Ländern Asiens und in Israel. Als Schriftstellerin und Publizistin lebt sie heute wieder in Hamburg. 2004 erschien ihr Roman ›Familienleben‹, ein Bestseller, übersetzt in mehrere Sprachen, 2005 ihr großer Essay ›Erika Mann. Eine jüdische Tochter‹ und 2009 der Roman ›Die Frau im Turm‹. Zuletzt erschien 2011 ihr Roman ›Tochter und Vater‹.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 436
Erscheinungsdatum 01.12.2005
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-16591-9
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 19,3/12,6/3,5 cm
Gewicht 424 g
Auflage 16
Buch (Taschenbuch)
10,30
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
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Familien-innen-leben
von einer Kundin/einem Kunden aus Göppingen (BaWü) am 03.01.2007

„Familienleben“ ist ganz sicher nicht jedermanns Geschmack, denn eine richtige Handlung kann der Roman eigentlich nicht vorweisen – und versteht es trotzdem, auf ganz eigene Weise zu fesseln. „Familienleben“ ist ein feinfühliges, langsam erzähltes Familienporträt, in dem vordergründig absolut nichts Spektakuläres passiert, sondern der alltägliche, sich immer wiederholende Tagesablauf... „Familienleben“ ist ganz sicher nicht jedermanns Geschmack, denn eine richtige Handlung kann der Roman eigentlich nicht vorweisen – und versteht es trotzdem, auf ganz eigene Weise zu fesseln. „Familienleben“ ist ein feinfühliges, langsam erzähltes Familienporträt, in dem vordergründig absolut nichts Spektakuläres passiert, sondern der alltägliche, sich immer wiederholende Tagesablauf einer deutsch-jüdischen Familie im Hamburg der späten sechziger Jahren vor sich hin plätschert. Hintergründig wird aber viel Wissen über die damalige Zeit vermittelt, die Situation der Juden NACH dem Krieg sowie die aus der Nazizeit resultierenden „Folgeschäden“, die lange Schatten auf die gesamte Familie werfen. Gleichzeitig ist es auch ein Entwicklungsroman, denn erzählt wird aus Perspektive der 13jährigen Tochter Fania. Wer Wert auf einen interessanten und spannenden Plot legt, der sollte die Finger von dem Buch lassen. Man kann Viola Roggenkamps Roman ein bisschen mit Ian McEwans „Saturday“ vergleichen. Auch dort wird penibel ein unspektakulärer Tagesablauf geschildert, ohne eigentliche Höhepunkte, zwischendurch erfährt man aber viel über die Familie selbst, Gegenwart und Vergangenheit verschmelzen nahtlos ineinander…