Für die Freiheit sterben

Die Geschichte des amerikanischen Bürgerkrieges

(3)
In den Jahren 1861 bis 1865 tobte in Amerika der verheerendste Krieg, der jemals das Staatsgebiet der USA heimgesucht hat. Hunderttausende ließen ihr Leben in dem Konflikt zwischen Nord- und Südstaaten, zwischen Unionisten und Konföderierten. Der bekannte amerikanische Historiker James McPherson schildert mit analytischem Gespür und erzählerischem Geschick Gründe, Verlauf und Auswirkungen jenes Bürgerkriegs, der den Beginn des modernen Amerika markiert. 1989 wurde McPherson für sein Monumentalwerk »Für die Freiheit sterben« mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet.
Portrait
James M. McPherson is George Henry Davis 86 Professor of American History at Princeton University where he has taught since 1962. He received his BA from Gustavus Adolphus College in 1958 and his PhD from The Johns Hopkins University in 1963. He has been a Guggenheim Fellow, a National Endowment for the Humanities Fellow, a Fellow at the Center for Advanced Studies in Behavioral Sciences at Stanford, and a Scaver Institute Fellow at the Henry E. Huntington Library in San Marino, California. In 1999, McPherson received the Public Humanities Award of the New Jersey Council of the Humanities.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 1040
Erscheinungsdatum 31.10.2008
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86647-267-9
Verlag Anaconda
Maße (L/B/H) 233/161/58 mm
Gewicht 1218
Originaltitel Battle Cry of Freedom
Abbildungen XIX, mit Karten, 16 Fotostaf. 24 cm
Übersetzer Christa Seibicke, Holger Fliessbach
Verkaufsrang 5.645
Buch (gebundene Ausgabe)
9,95
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Kundenbewertungen

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das deutsche Standardwerk
von einer Kundin/einem Kunden aus Wolfenbüttel am 29.03.2009

Die über 1000 Seiten! umfassende Darstellung des amerikanischen Bürgerkrieges, von J.M. Mc Pherson, ist für mich, das Beste in deutsch zu erhaltende Werk. Dabei nimmt einen großen Teil die Vorgeschichte ein, die dann zum Bürgerkrieg führte. So lernt man zu verstehen, welche Positionen die beiden Gruppen einnahmen, die dann... Die über 1000 Seiten! umfassende Darstellung des amerikanischen Bürgerkrieges, von J.M. Mc Pherson, ist für mich, das Beste in deutsch zu erhaltende Werk. Dabei nimmt einen großen Teil die Vorgeschichte ein, die dann zum Bürgerkrieg führte. So lernt man zu verstehen, welche Positionen die beiden Gruppen einnahmen, die dann zum unausweichlichem führen mußten! Der zweite Teil erzählt die Geschehnisse während des Bürgerkrieges und der letzte Teil die Aus- und Nachwirkungen des Konfliktes, für die beiden Seiten. Für mich ist dieses Werk mit dem des Autors Shelby Foote gleichzusetzen, der aber leider nur in amerikanischem Englisch zu erhalten ist. Wer den Civil War verstehen möchte, der sollte dieses Buch unbedingt lesen und sich nicht durch die Größe abschrecken lassen!

Absolut lesenwert!
von Tom Kratzsch am 18.11.2011

Liest sich wie ein Roman. Vom Umfang sollte man sich deshalb nicht abschrecken lassen. Zu Recht gilt dieses Buch als Standardwerk.

Erzählende Geschichte in Hochform
von einer Kundin/einem Kunden am 30.12.2012

Das Buch beinhaltet (wahrscheinlich) alle politischen, gesellschaftlichen und (ziemlich sicher) alle militärischen Ereignisse in den USA zwischen 1850 und 1865. Bei den politischen und den gesellschaftlichen Aspekten wirds eigentlich nie langweilig, bei den militärischen manchmal schon. Da zieht der General Johnston die Division des Kommandant Jackson über den Fluss... Das Buch beinhaltet (wahrscheinlich) alle politischen, gesellschaftlichen und (ziemlich sicher) alle militärischen Ereignisse in den USA zwischen 1850 und 1865. Bei den politischen und den gesellschaftlichen Aspekten wirds eigentlich nie langweilig, bei den militärischen manchmal schon. Da zieht der General Johnston die Division des Kommandant Jackson über den Fluss Jimson um sich dann eine blutige Nase inklusive wieder nach Jebson zurückzuziehen. Das hat schon ab und an seine Längen (wenn man nicht dezidierter Fan von Schlachtverläufen und -taktiken ist). Der andere Kritikpunkt ist das "Happy-End" auf den letzten 10 Seiten. Schwingt das ganze Buch ein ganz dezenter die militärischen Protagonisten verklärender Unterton (da bringt der tyrannische General der Besatzungsmacht in New Orleans endlich "Ordnung" in die verruchte Stadt oder da erhält der leuteverheizende General Stonewall Jackson eine allzu heroische (fast wüstenfuchsige) Darstellung) mit, so ist das Ende fast schon Hollywood-verdächtig. Ein siegreicher Lincoln reitet (fast ohne Bodyguards) durch das (von den Rebellen angeblich selbst angezündete und von den Eroberern gelöschte) Richmond und ein befreiter Sklave verwechselt ihn mit Jesus, was Lincoln sich natürlich Gentleman-like verbittet. Die beiden Oberbefehlshaber Grant und Lee liefern eine Ritterszene, in der sie sich gegenseitig bedauern, die Soldaten finden sich gegenseitig auch total tapfer und salutieren voreinander. Das klingt eher nach einem "wunschgerechten" Ende für ein Schulkind als nach dem Ende eines ohne Zweifel verheerenden, totalen und grausamen Krieges (wobei wohl, im Gegensatz zu den Weltkriegen, noch mehr Menschlichkeit erhalten werden konnte). Und natürlich endet das Buch mit dem Krieg, an einem Zeitpunkt an dem mehr Fragen aufkommen als gelöst sind, aber irgendwann muss ein Buch ja auch mal enden. Insgesamt absolut brilliant recherchiert und spannend geschrieben, die Höhepunkte sind die Einführung in das Amerika der 1850er Jahre und die politische Willensbildung vor und während des Krieges.


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