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Erste Liebe

Nachw. v. Ortrud Appel

Reclam Universal-Bibliothek 1732

(1)
Rezension
Eine Initiationsgeschichte, zart wie die erste Liebe. annabelle
Portrait
Iwan S. Turgenjew, geb. 1818 in Orel, gest. 883 in Bougival bei Paris gestorben, stammt aus altem Adelsgeschlecht. Nach dem Studium der Literatur und der Philosophie in Moskau, St. Petersburg und Berlin war er für zwei Jahre im Staatsdienst tätig. Danach lebte er als freier Schriftsteller und verfasste Erzählungen, Lyrik, Dramen, Komödien und Romane. Turgenjew gilt als einer der bedeutendsten Vertreter des russischen Realismus und zählt zu den großen europäischen Novellendichtern. Seine Novellistik bedeutet einen Höhepunkt der Gattung in der russischen Literatur.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 210
Erscheinungsdatum 1986
Sprache Deutsch, Russisch
ISBN 978-3-15-001732-6
Verlag Philipp Reclam Jun.
Maße (L/B/H) 14,8/9,5/1,2 cm
Gewicht 108 g
Übersetzer Kay Borowsky
Buch (Taschenbuch)
5,80
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Jung und alt
von Polar aus Aachen am 20.10.2008

Diese Geschichte ist oft kopiert worden. Nicht zuletzt von Charles Simmons in Salzwasser. Sie hat nichts von ihrer Kraft verloren. Sie verdankt ihre Unsterblichkeit einem Gefühl, das Leser nur allzu gut geht kennen. Erst tastet man sich in der Liebe vor, dann verfällt man ihr, dann ist man schutzlos... Diese Geschichte ist oft kopiert worden. Nicht zuletzt von Charles Simmons in Salzwasser. Sie hat nichts von ihrer Kraft verloren. Sie verdankt ihre Unsterblichkeit einem Gefühl, das Leser nur allzu gut geht kennen. Erst tastet man sich in der Liebe vor, dann verfällt man ihr, dann ist man schutzlos ausgeliefert und wird zutiefst getroffen, oft genug am Ende verraten. Wer den jungen Helden um seine Liebe bringt, soll nicht verraten werden. Die Entdeckung ist so furchtbar, dass sie nicht nur sein Leben verändert. Turgenjews sprachliche Meisterschaft, besteht in der unaufdringlichen Weise etwas als unausweichlich zu schildern, es unter der Oberfläche aufeinander zurasen zu lassen. Mag die Geschichte auch tragisch enden, erzählt sie jedoch viel über den Bestand der Liebe, dem schwankenden Boden, auf den man sich begibt, wenn man sich einläßt. Der Roman zeichnet das wahre Empfinden, wie die Verblendung, das Spiel Angebeteten, wie das Gefängnis nach, in das sie sich begibt, indem sie es zulässt, dass ein Kreis sich um sie schließt, um ihre Eitelkeiten an ihr zu spiegeln. Das war damals so und fühlt sich heute nicht weniger wahr an.