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Enno Anders

Löwenzahn im Asphalt

(6)
Die Heizung knackt, der Banknachbar schnieft: Wie kann man da einen Aufsatz schreiben? Und wenn man sich gerade vorstellt, eine Ameise zu sein – wie soll man da antworten? Enno nimmt tausend Kleinigkeiten wahr, kann sich in jedes Lebewesen hineinfühlen und sich ausgeklügelte Geschichten ausdenken, die auf anderen Planeten spielen. Nur eines kann er nicht: so sein wie die anderen …
Portrait
Regina Kehn, geboren 1962, studierte in Hamburg Illustration, seit 1988 arbeitet sie frei. Für ihre Illustrationen wurde sie vielfach ausgezeichnet. Regina Kehn lebt mit ihrer Familie in Hamburg.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 160
Altersempfehlung 9 - 11
Erscheinungsdatum 08.03.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8251-5122-5
Verlag Urachhaus/geistesleben
Maße (L/B/H) 212/149/20 mm
Gewicht 377
Abbildungen 12 Innenillustrationen plus Vignetten
Auflage 1
Illustratoren Regina Kehn
Buch (gebundene Ausgabe)
15,40
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
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Anders ist gut
von Buchgespenst am 14.04.2017

Enno heißt nicht nur Anders mit Nachnamen, er ist auch anders, zur Verzweiflung seiner Eltern und Lehrer. Von den einfachsten Aufgaben überfordert, in der Schule von allem abgelenkt ist er Zielscheibe des Spotts und ein Dorn im Auge seiner Lehrerin. Zum Glück hat er seinen Freund Olsen, der als... Enno heißt nicht nur Anders mit Nachnamen, er ist auch anders, zur Verzweiflung seiner Eltern und Lehrer. Von den einfachsten Aufgaben überfordert, in der Schule von allem abgelenkt ist er Zielscheibe des Spotts und ein Dorn im Auge seiner Lehrerin. Zum Glück hat er seinen Freund Olsen, der als Hochbegabter ebenfalls weiß, was es heißt, anders zu sein und bedingungslos zu ihm steht. Enno lässt sich von der komplizierten Welt auch nicht unterkriegen. Und wenn ihm alles zu viel wird, flüchtet er nach Mamojusave – der Welt, in der alles möglich ist. Ein zauberhaftes Kinderbuch über einen Jungen, der allen Schwierigkeiten mit viel Phantasie und Mut begegnet. Alles wird aus Ennos Perspektive erzählt, sodass es den Leser mitten ins Herz trifft, wenn die Lehrerin in ihrer pädagogischen Rolle auf ganzer Linie versagt und die Eltern sich von ihrem Sohn zurückziehen. Zusammen mit Enno entdeckt man die Schönheit und Wunder der Welt und völlig neue Perspektiven, der überwältigend phantasievoll gestalteten Welt Mamojusave. Ich liebe dieses Buch! Ich habe sofort mein Herz an Enno verloren. Jeder erkennt in den Charakteren einen Teil von sich wieder. Ein bisschen Enno, ein bisschen anders, ist jeder von uns; ein bisschen zu ehrgeizig, zu wenig verständnisvoll und zu erwartungsvoll, zu sehr mit sich selbst beschäftigt – davon kann sich auch keiner freisprechen; und wer hat nicht schon Lehrer erlebt, die ihren Beruf verfehlt haben? Das Buch macht nachdenklich, spricht die unterschiedlichsten Themen an und verzaubert dn Leser von der ersten Seite an! Eine klare Leseempfehlung!

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Löwenzahn oder Orchidee?
von solveig am 30.03.2017

Wie ein „Löwenzahn, dessen Hilferufe niemand hört“ - ein solches Gefühl spürt der elfjährige Enno oft. Während andere Kinder normale Leistungen in der Schule bringen und in einer Gruppe Gleichaltriger akzeptiert werden, hat Enno große Schwierigkeiten; denn ihn belasten nicht nur Schulprobleme und Konflikte mit seiner Lehrerin, sondern... Wie ein „Löwenzahn, dessen Hilferufe niemand hört“ - ein solches Gefühl spürt der elfjährige Enno oft. Während andere Kinder normale Leistungen in der Schule bringen und in einer Gruppe Gleichaltriger akzeptiert werden, hat Enno große Schwierigkeiten; denn ihn belasten nicht nur Schulprobleme und Konflikte mit seiner Lehrerin, sondern auch die Verständnislosigkeit und wachsende Ungeduld der Mutter, die sein Verhalten nicht einordnen kann. Was ist nur falsch an ihm? Sehr einfühlsam schildert Astrid Frank in ihrem neuen Kinderbuch Ennos Situation direkt aus der Sicht des hochsensiblen Jungen, den Nebengeräusche so irritieren, dass er sich nicht auf seine Arbeit konzentrieren kann. In ihrem lockeren, frischen Schreibstil erzählt die Autorin wie das Leben des Jungen im Alltag verläuft, wie er Zeit und Raum vergisst, weil er tief in Gedanken versunken ist. Ennos Ideen erscheinen den Menschen seiner Umgebung - mit Ausnahme seines einzigen Freundes Olsen, der aufgrund seiner Hochbegabung selbst ein Außenseiter ist - merkwürdig und unwichtig. Warum etwa soll es von Nutzen sein, zu wissen, wieviel Zeit eine Schnecke benötigt, um eine Strecke von 100 Metern zurückzulegen? Da Enno das Gefühl hat, keine Aufgabe richtig erfüllen zu können, in der Schule zu versagen und seine Eltern zu enttäuschen, erscheint es nur folgerichtig, dass er immer mehr verstummt und sich in eine Fantasiewelt flüchtet. Denn ihm erscheint es zunehmend wahrscheinlich, von einem fremden Planeten abzustammen und sich nur vorübergehend unter den „Erdlingen“ aufzuhalten. Da überrascht ihn und die ganze Familie das Gutachten eines Psychologen, der ihn als hochsensible „Orchidee“ bezeichnet… Ebenso feinfühlig und humorvoll wie Astrid Frank Ennos Konflikte zwischen seinem Seelenleben und der Realität darstellt, gestaltet die Hamburger Illustratorin Regina Kehn die Zeichnungen, mit denen sie den Text begleitet. Ennos wirkliche Umgebung vermischt sie behutsam mit den Gebilden seiner Fantasie. Sie illustriert dabei nicht nur einfach den Buchtext, sondern „interpretiert“ ihn auch. Damit von dem Bildmotiv nicht abgelenkt wird, beschränkt sie sich auf dezente Farbgebung und ergänzt so auf harmonische Weise den Buchtext. Mein Fazit: Ein wirklich empfehlenswertes Buch über ein hochsensibles Kind und seine Probleme, sehr einfühlsam geschrieben und doch voller Humor und Optimismus.

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Zitat Olsen: „Es ist witzig und gleichzeitig traurig, und außerdem absolut abgedreht.“ (S. 87)
von smartie11 am 30.03.2017

Zum Inhalt: Der elfjährige Enno Anders heißt nicht nur so, sondern fühlt sich auch genau so: ganz anders als alle anderen. Oftmals versteht er die Welt um sich herum nicht und die Welt versteht ihn nicht. Kommt Enno vielleicht von einem anderen Stern? Meine Meinung: Mit „Enno Anders – Löwenzahn im... Zum Inhalt: Der elfjährige Enno Anders heißt nicht nur so, sondern fühlt sich auch genau so: ganz anders als alle anderen. Oftmals versteht er die Welt um sich herum nicht und die Welt versteht ihn nicht. Kommt Enno vielleicht von einem anderen Stern? Meine Meinung: Mit „Enno Anders – Löwenzahn im Asphalt“ entführt Astrid Frank (u.a. „Wunderpferde“, „Unsichtbare Wunden“) ihre Leser in die ganz besondere Welt des elfjährigen Enno Anders und lässt uns auf eine sehr einfühlsame Weise an seinen Gedanken und Gefühlen teilhaben. Enno leidet sehr darunter, dass er sich anders fühlt und dies auch immer wieder von seinen Mitmenschen gespiegelt bekommt. Seine Lehrerin Frau Wolf („der böse Wolf“), die ihren Beruf eindeutig verfehlt hat, sagt „Enno kann sich nicht an Regeln halten. Er passt nicht auf, ist ständig abgelenkt, versteht die Aufgabenstelllungen nicht und will immer seinen Kopf durchsetzen.“ (S. 70). Seine Mutter sagt ganz oft „Ach Enno,…“ zu ihm, wenn er mal wieder alles vergessen oder falsch gemacht hat oder wenn er alles wieder ganz wortwörtlich nimmt. Sein Papa sagt, „Enno hat nun mal Pech, nicht in ihr (Frau Wolfs) Weltbild zu passen“ (S. 70). Und Enno denkt über sich selbst: „so was passiert mir ja manchmal, dass ich Dinge nicht merke, die für alle anderen offensichtlich sind, und andererseits Dinge sehe, die außer mir niemand sieht.“ (S. 58). Kurzum scheint Enno das ungeliebte Gegenteil seiner Schwester Elena zu sein, denn „Elena ist groß und stark und schön und kann alles und weiß alles. Und alles, was Elena macht, ist gut und richtig.“ (S. 58). In dieser schwierigen Situation flüchtet sich Enno ein ums andere Mal in die oftmals skurrile, aber stets absolut liebenswürdige Welt seiner Gedanken und Fantasie. Er schreibt Briefe an seinen verstorbenen Opi, der ihm sehr ähnlich war und der der einzige Mensch in Ennos Leben gewesen ist, der ihn verstehen konnte. Auf seinem Computer schreibt Enno eine Geschichte über sich selbst, die noch viel mehr vor Fantasie und Fantastik strotzt als vor Rechtschreibfehlern (und davon gibt es nicht wenige). So bittersüß und stellenweise durchaus humorvoll sich das alles liest, so tiefgründig, ernst und berührend ist doch die Botschaft, denn Enno träumt von seiner eigenen Beerdigung und einer Reise zu „seinem Heimatplaneten“ Mamojusave, wo er endlich ganz normal sein kann. Zu Beginn der Geschichte hat Enno eigentlich nur einen einzigen Menschen, der wirklich an ihn glaubt und ihn gerne und vorbehaltlos so akzeptiert, wie er ist: sein bester und leider auch einziger Freund Olsen, das hochbegabte Genie von nebenan. Es ist sehr schön zu lesen, wie Olsen Enno Halt gibt, ihn bestärkt und dabei mehr als einmal die Rolle übernimmt, die eigentlich Ennos Eltern zukommen sollte. Doch im Verlauf der Geschichte findet Enno glücklicherweise auch immer mehr und mehr Rückhalt in seiner eigenen Familie – und das ist wirklich herzerwärmend zu lesen! ***ACHTUNG SPOILER: IM FOLGENDEN VERRATE ICH, WAS ENNO SO „ANDERS“ MACHT*** Selbstverständlich lässt die Astrid Frank ihre Leser nicht ratlos zurück, sondern verrät auch durch die sehr gelungene Figur des Dr. Müller, was Enno so besonders macht: Enno ist hochsensibel – Er nimmt unglaublich viele Dinge wahr und das auch noch viel stärker, als die meisten andern Menschen. Ein „Ausblenden“ z.B. von störenden Geräuschen oder Gerüchen ist für Enno ganz, ganz schwer, so dass in seinem Kopf oftmals ein ganz großes Durcheinander herrscht. Das macht Enno unter den robusten Löwenzähnen zu einer empfindlichen Orchidee, die viel Pflege und Zuwendung braucht, um dann am Ende doch alle überstrahlen zu können! ***SPOILER ENDE*** Wenn Du eine Orchidee bist - sei stolz darauf! FAZIT: Bittersüß, fantasievoll, humorvoll-schräg und zutiefst bewegend. Ein flammendes Plädoyer für die positive Sicht der Individualität eines jeden Kindes und ein fantastischen Buch für alle Eltern und Lehrer besonderer Kinder – und auch für diese Kinder selbst!

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