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Endlich Unendlich

Und wie alt wollen Sie werden?

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Die moderne Wissenschaft hat die wichtigsten Zäsuren des menschlichen Alterns entschlüsselt: Führerschein mit 18, Sex mit 20, viel Geld mit 30, viel Geld mit 60, und mit 80 Jahren noch immer einen Führerschein und sehr viel Sex zu haben.
So weit, so gut: Aber wollten Sie nicht immer schon wissen, warum wir überhaupt altern und was dabei in unserem Körper vor sich geht? Warum gibt es einerseits Schildkröten, die 170 werden, und andererseits Eintagsfliegen, die Joghurt essen und Joggen können, so viel sie wollen, und doch nicht alt werden? Warum gibt es eigentlich keinen 150-jährigen Menschen, oder ist das nur noch eine Frage der Zeit? Was hat die moderne Biomedizin vielleicht einmal für jene zu bieten, die sich mit ihrer Endlichkeit nicht abfinden wollen?
Mit einem dicken Grinsen und einem entspannten Augenzwinkern erzählt Markus Hengstschläger von Stammzellen aus Milchzähnen, bei Schönheitsoperationen abgesaugtem Fett, von einem längeren aber dafür hungrigen Leben, von tierischen Ersatzteillagern für Menschen, warum Sex vielleicht letztendlich ausstirbt und was wir im hohen Alter tun können, damit wir es auch bemerken, wenn es soweit ist. Frei nach dem visionären Motto: Wir sind dem Altern nicht mehr mit Haut und Haaren ausgeliefert, weil schließlich beides im Labor nachwachsen kann.
Portrait
Mit 16 Jahren war Markus Hengstschläger als Punk unterwegs. Mit 24 Jahren promovierte er in Wien zum Doktor der Genetik und wurde 35-jährig zum jüngsten Universitätsprofessor für Medizinische Genetik berufen. An der Medizinischen Universität Wien betreibt er Grundlagenforschung (Entdeckung von Stammzellen im Fruchtwasser, Erforschung der Erbkrankheit Tuberöse Sklerose) und ist für die Erstellung von genetischen Befunden am Menschen verantwortlich. Er gehört verschiedenen (inter)nationalen Ethikkommissionen an. Als Autor von zwei Nr. 1-Bestsellern „Die Macht der Gene“ (2007 zum beliebtesten Buch aus dem Bereich „Wissen“ gewählt) und „Endlich unendlich“, vielfach ausgezeichneter Wissenschaftler und bekannter Ö1-Moderator („Radiodoktor – Medizin und Gesundheit) beweist Hengstschläger auch mit seinem jüngsten Buch „Die Durchschnittsfalle“ eindrucksvoll, dass Erfolg aus Individualität entsteht und man alte Wege verlassen muss, um neue einzuschlagen. Ganz nach dem Motto: Gene sind nur Bleistift und Papier, aber die Geschichte schreiben wir selbst.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 10.09.2008
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-902404-62-6
Verlag Ecowin
Maße (L/B/H) 218/155/25 mm
Gewicht 423
Auflage 2
Verkaufsrang 1.294
Buch (gebundene Ausgabe)
19,95
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Kundenbewertungen


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Schwieriges Thema leicht fassbar gemacht
von einer Kundin/einem Kunden aus Kottingbrunn, Niederösterreich am 15.09.2008

Nach seinem Bestseller Die Macht der Gene macht sich Markus Hengstschläger im gleichen Gebiet nochmals auf, um den gewogenen Leser einen Einblick seines Spezialgebiets zu vermitteln. War es das letzte Mal die Darstellung der Gendeterminierung versus der Umweltdeterminierung, so ist es dieses Mal ein Blick in die Zusammenhänge zwischen... Nach seinem Bestseller Die Macht der Gene macht sich Markus Hengstschläger im gleichen Gebiet nochmals auf, um den gewogenen Leser einen Einblick seines Spezialgebiets zu vermitteln. War es das letzte Mal die Darstellung der Gendeterminierung versus der Umweltdeterminierung, so ist es dieses Mal ein Blick in die Zusammenhänge zwischen Genetik und dem Altern. Dabei wählt er mit dem Titel "Endlich unendlich" eine überzogene Beschreibung, der er ganz und gar nicht nachläuft - denn er selbst ist überzeugt, dass er gar nicht unendlich sein möchte - von unsterblich kann keine Rede sein, kann doch die beste Gentherapie Unfälle nicht ausschließen. Hengstschläger bleibt seinem Erfolgsrezept treu, und so schreibt er für den Laien leicht verständlich. Das Ganze würzt er freilich mit einer Vielzahl an eigentlich bedeutungslosen Fakten aus seinem Leben, die aber das Buch um so leichter lesbar machen und immer wieder für Unterhaltung sorgen. Thematisch jedenfalls beschreibt er welche genetischen Grundlagen heute bereits bekannt sind, die darüber entscheiden wie schnell man altert und wie man dieses Wissen auch bereits jetzt in der Praxis anwenden kann. Der Autor zeigt in leicht verständlicher Sprache auf, wie es im Tierversuch bereits gelungen ist, die Lebenserwartung um bis zu 100% zu erweitern. Er erklärt was in den Zellen abläuft, damit diese altern und welchen Sinn dies hat. Natürlich lässt er auch Stammzellenforschung und Klonen nicht aus. All das erklärt er für den Laien leicht fassbar. Und er wirft die entscheidende Frage auf "Länger alt sein, oder länger jung sein"! Soll heißen, wenn die Lebenserwartung verlängert wird, wird dann einfach das Sterbedatum hinausgezögert und der Mensch wird einfach mit den bekannten Beschwerden älter, oder kann die Wissenschaft es schaffen, den Alterungsprozess zu verlangsamen? Man wäre dann natürlich länger jung (zugegeben auch länger alt, aber nicht überproportional). Natürlich kann nur Letzteres Ziel der Forschung sein. Immer wiede weist er darauf hin, dass die Genetik nicht allein glücklichmachend in diesem Bereich sein kann. Es sind auch immer die Umweltfaktoren die eine entscheidende Rolle spielen. Hengstchläger lässt auch die - häufig sehr heiß geführten - Diskussionen über moralische Aspekte der Genetik nicht außen vor, schafft es aber distanziert und sachlich zu bleiben und nicht überzogen heftig für die eine oder andere Fraktion Position zu beziehen. Letztlich bleibt mir auch bei diesem Werk - wie bei seinem vorigen - der Wunsch, dass er in vielen Bereichen tiefer in die Thematik eingetaucht wäre. Aber ich kann gut verstehen, warum er sich so kurz gehalten hat, denn deutlich tiefer einzusteigen bedeutet auch die breite Masse die sich bisher nicht mit Genetik und Biologie beschäftigt hat zu überfordern. So bleibt mein Urteil also: Unbedingt Lesenswert für alle die sich grundlegend mit dem Thema Genetik und Auswirkungen auf das Altern beschäftigen wollen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Kann der Mensch unsterblich werden?
von Mario Pf. aus Oberösterreich am 14.09.2008

Die durchschnittliche Lebenserwartung des Menschen ist in den letzten 100 Jahren von 49 auf ungefähr 80 Jahre phänomenal angestiegen und ein Ende scheint kaum in Sicht - Wasser auf den Mühlen aller Anti-Aging-Gläubigen, die Unsterblichkeit scheint nur noch eine Frage der Zeit, neueste Erkenntnisse in der Gentechnik machen's möglich.... Die durchschnittliche Lebenserwartung des Menschen ist in den letzten 100 Jahren von 49 auf ungefähr 80 Jahre phänomenal angestiegen und ein Ende scheint kaum in Sicht - Wasser auf den Mühlen aller Anti-Aging-Gläubigen, die Unsterblichkeit scheint nur noch eine Frage der Zeit, neueste Erkenntnisse in der Gentechnik machen's möglich. Doch natürlich wirft die Diskussion um ein medizinisch machbares ewiges Leben, eine Vielzahl von Fragen auf, vor allem wie es möglich sein soll, dieses zu erreichen. Als Humangenetiker sieht sich Univ..-Prof. Mag. Dr. Markus Hengstschläger oft mit solchen bohrenden Fragen konfrontiert, ob, wann und wie man denn nicht das Leben entscheidend verlängern könnte und welche Rolle die Gene dabei spielen. Mit "Endlich Unendlich" versucht Hengstschläger eine Antwort zu geben, die der Essenz seiner bisherigen Beiträge zum Thema in den Medien entspricht. Es herrscht Erklärungsbedarf für die Nachrichten wie "Forscher haben herausgefunden, Rotwein verlängert das Leben" und wer wäre da besser geeignet als der Autor von "Die Macht der Gene", der mit einer Portion Witz und fundierten Fachkenntnissen, die Dinge so erklärt, dass sie auch wirklich jeder versteht. "Spielen Gene überhaupt eine Rolle bei der Frage des Ausschöpfens des Rahmens? Sie würden sagen, eine unmissverständliche Frage schreit nach einer klaren Antwort. So klar ist die Antwort darauf aber nicht." (S. 77) Einfache Fragen, verlangen eben doch nicht immer einfache Antworten und der Mensch ist nicht auf seine reduzierbar, wie Markus Hengstschläger immer wieder zu Bedenken gibt. Vielmehr sind Gene nur Stift und Papier, mit denen wir durch moderate sportliche Betätigung, eine ausgewogene Ernährung und möglichst gesunden Lebenswandel auch in der Lage sein sollten, eine möglichst lange Lebenslinie zu zeichnen. Dennoch "Vielleicht sind es ungefähr 25 Prozent der Lebenserwartung, die man genetischen Unterschieden zuschreiben kann. Die Meinungen gehen diesbezüglich auseinander." (S. 78) Wissenschaftlich belegen lässt sich derzeit noch wenig, aber vor allem Studien an eineiigen Zwillingen erbringen immer wieder bedeutende Erkenntnisse über äußere Einflüsse, da bei beiden Probanten die Gene relativ identisch sind. Ob Rotwein und die Mittelmeerdiät wirklich lebensverlängernd wirken oder doch eine bestimmte Genvariante die bei über 100jährigen einfach öfter vorkommt den Ausschlag dafür geben, wie alt man wird, wer "Endlich Unendlich" liest erhält ein wenig Gewissheit in diesen Fragen. Markus Hengstschläger ist mit seinem Buch eine sehr humorvolle, leicht verständliche und umfassende Darstellung des aktuellen Wissensstands gelungen, allerdings ohne einer Offenbarung gleich unumstößliche Wahrheiten zu präsentieren. Vieles bleibt unklar und schwammig, manches wirkt auch nicht unbedingt neu und erkenntnisfördernd, doch repräsentiert es das was man heute schon mit gewisser Sicherheit sagen kann, man möge dem Autor nachsehen, dass er sich nicht in schwer belegbare Vermutungen und Behauptungen stürzt, nur um seinen Lesern überraschende neue Forschungsergebnisse zu präsentieren, die kaum mehr als Hypothesen wären. Fazit: Für jedermann verständlich, formuliert Markus Hengstschläger den gegenwärtigen Forschungsstand in der Frage, ob ein ewiges Leben medizinisch und technisch machbar wäre.

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von Jakob Benjamin aus Wien am 29.10.2008

In den letzten hundert Jahren ist die Lebenserwartung des Menschen ganz dramatisch gestiegen und scheint weiter zu steigen. Wie lange wird das noch so weiter gehen? Gibt es überhaupt ein Limit? Wären wir dann auch länger jung oder würden wir nur den Zeitpunkt unseres Todes hinauszögern? Was genau geschieht... In den letzten hundert Jahren ist die Lebenserwartung des Menschen ganz dramatisch gestiegen und scheint weiter zu steigen. Wie lange wird das noch so weiter gehen? Gibt es überhaupt ein Limit? Wären wir dann auch länger jung oder würden wir nur den Zeitpunkt unseres Todes hinauszögern? Was genau geschieht eigentlich in unserem Körper, in unseren Zellen wenn wir altern? Diesen Fragen geht Univ-Prof Markus Hengstachläger (Autor von "die Macht der Gene") in seinem neuesten Buch "Endlich UNendlich" nach. Es ist für jedermann verständlich und in einem recht persönlichen Stil geschrieben, Hengstschläger zieht viele Vergleiche zu seinem Privatleben und verbindet das Tehema mit vielen Anekdoten. Mich persönlich interessiern Sachbücher serh, die die Verbindung zwischen verschiedenen Spezialgebieten, über die man immer wieder im Einzelnen ließt, herstellen. Das ist hier der Fall. Es werden verschiedene Bereiche der modernen naturwissenschaftlichen Forschung (Medizin, Genetik, Zellbiologie, etc.) zusammengeführt und, vor allem gegen Ende, in durchaus philosophischen Gedanken weitergeführt. Ich kann das Buch als angenehmen zu lesenden, wirklich interessanten wissenschaftlichen Schmöker sehr empfehlen.

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