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Endlich

Mein Sterben. Mit e. Vorw. v. Peter Schneider

(1)
Chronik des eigenen Todes
Nachdem Christopher Hitchens die Diagnose seiner tödlichen Krankheit erhalten hatte, schrieb er, die von Elisabeth Kübler-Ross etablierte Theorie der verschiedenen Stufen des Sterbens träfe auf ihn nicht zu. Anfangs hätte er zwar seinen Zustand geleugnet, dann Zorn und Depression aber übersprungen: »Ich habe den Sensenmann herausgefordert, es mir so richtig zu zeigen – und muss nun vor etwas kapitulieren, das so vorhersehbar und banal ist, dass es selbst mich langweilt.«
Zeit seines Lebens war Christopher Hitchens ein scharfzüngiger Redner und erbarmungsloser Diskutant in politischen und weltanschaulichen Debatten. Wenn er zur Hochform auflief, waren ihm auch die gewandtesten Gegner nicht mehr gewachsen. Der gebürtige Brite lehrte seine Wahlheimat USA in den drei Jahrzehnten, in denen er dort lebte, das Fürchten, indem er deren Kriegsverbrechen und Bigotterie an den Pranger stellte wie niemand sonst. Während der Lesereise zu seiner Autobiographie Hitch 22 hatte Christopher Hitchens einen Zusammenbruch, der mit unerträglichen Schmerzen in der Brust einherging. Die Ärzte diagnostizierten Speiseröhrenkrebs. Diese Diagnose war, wie er später schrieb, seine »Deportation vom Land der Gesunden über die klar gezogene Grenze, die das Gelände der Krankheit davon trennt«. Was als ein Schreiben über die Krankheit beginnt, wird zu Hitchens’ letztem Buch, ein Text über das Leiden und Sterben, über den eigenen Tod.
Rezension
"Das Ereignis dieses posthum erschienenen Buchs [...] in schillernd-klarer Sprache ist, dass es von Beginn an aufrichtig und anrührend zugeht, aber niemals sentimental." Stuttgarter Zeitung, 12.07.2013
Portrait
Christopher Hitchens (1949 – 2011) wurde in England geboren, wo er seine journalistische Karriere in den 70er Jahren begann. 1981 übersiedelte er in die USA und war als Buchautor und Auslandskorrespondent, Essayist, Literaturkritiker und Dozent tätig. Er schrieb regelmäßig für die »New York Times«, »Slate«, »Vanity Fair« und das »Wall Street Journal«. 2007 erschien »Der Herr ist kein Hirte« im Blessing Verlag, 2011 seine Autobiographie »The Hitch«. Am 15. Dezember 2011 erlag Christopher Hitchens seiner Krankheit.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 128
Erscheinungsdatum 24.06.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-570-55218-6
Verlag Pantheon
Maße (L/B/H) 205/130/17 mm
Gewicht 234
Originaltitel Mortality
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Hitchens at his best!
von einer Kundin/einem Kunden am 20.03.2017

Der brillante Rhetoriker, Journalist und Autor Christopher Hitchens bricht auf einer seiner Lesereisen durch die USA zusammen, wird ins Spital eingeliefert, wo er die niederschmetternde Diagnose Speiseröhrenkrebs ohne Aussicht auf Heilung erhält. Von einem Tag auf den anderen tritt die Krankheit zum Tode in sein Leben. Und was macht... Der brillante Rhetoriker, Journalist und Autor Christopher Hitchens bricht auf einer seiner Lesereisen durch die USA zusammen, wird ins Spital eingeliefert, wo er die niederschmetternde Diagnose Speiseröhrenkrebs ohne Aussicht auf Heilung erhält. Von einem Tag auf den anderen tritt die Krankheit zum Tode in sein Leben. Und was macht der Mann? Er lamentiert nicht, sondern findet es auf seine typisch lakonische Art und Weise einfach schade, dass er diese Welt schon bald verlassen muss. Der bekennende Atheist sieht sich konfrontiert mit christlichen Anfeindungen und Leuten, die plötzlich für ihn beten und so hoffen, er möge doch zu Gott zurückfinden in Anbetracht der Krankheit. Mit feiner Klinge führt Hitchens in diesem Buch genau diese Leute ad absurdum, ohne sie der Lächerlichkeit preiszugeben, ein Genuss für alle LeserInnen, die dieses Buch mit der Wehmut des Abschieds, aber auch mit einem Schmunzeln sich zu Gemüte führen. Eingeleitet wird Hitchens Text von einem mitfühlenden Vorwort von Peter Schneider, und auch HItchens Witwe kommt gegen Schluss zu Wort. Ein kurzes, aber eindrückliches Büchlein, das noch lange zum Nachdenken anregt.

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