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Eleanor

Roman

(10)
Das Leben der jungen Eleanor gerät völlig aus den Fugen, als ihre Zwillingsschwester Esme bei einem Autounfall stirbt: Der Vater verlässt die Familie, die Mutter ergibt sich dem Alkohol. Eines Tages tritt Eleanor in der Schule durch die Tür der Cafeteria und befindet sich plötzlich zu einer völlig anderen Zeit an einem völlig anderen Ort. Im Laufe der Jahre fällt Eleanor immer öfter aus der Zeit und kommt schließlich einem magischen Geheimnis auf die Spur – einem Geheimnis, das mit dem Tod ihrer Schwester zu tun hat …




Rezension
"ausgesprochen gut und einfühlsam" hr4
Portrait
Jason Gurley wuchs in Alaska und Texas auf. Seine Kurzgeschichten wurden in Magazinen und Anthologien veröffentlicht, unter anderem in der mit dem Hugo Award ausgezeichnete Sammlung „Loosed Upon the World“ von John Joseph Adams und „Help Fund My Robot Army!“. Er lebt und schreibt in Portland, Oregon.
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Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 09.01.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-31737-6
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 208/141/40 mm
Gewicht 527
Buch (Paperback)
15,50
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
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Geschichte falsch umgesetzt!
von Little Cat am 12.02.2017

Rezension zu dem Buch „Eleanor“ von Jason Gurley Buchdetails Erscheinungsdatum Erstausgabe : 09.01.2017 Aktuelle Ausgabe : 09.01.2017 Verlag : Heyne ISBN: 9783453317376 Flexibler Einband 500 Seiten Sprache: Deutsch Zum Autor: Jason Gurley wuchs in Alaska und Texas auf. Seine Kurzgeschichten wurden in Magazinen und Anthologien veröffentlicht, unter anderem in der mit... Rezension zu dem Buch „Eleanor“ von Jason Gurley Buchdetails Erscheinungsdatum Erstausgabe : 09.01.2017 Aktuelle Ausgabe : 09.01.2017 Verlag : Heyne ISBN: 9783453317376 Flexibler Einband 500 Seiten Sprache: Deutsch Zum Autor: Jason Gurley wuchs in Alaska und Texas auf. Seine Kurzgeschichten wurden in Magazinen und Anthologien veröffentlicht, unter anderem in der mit dem Hugo Award ausgezeichnete Sammlung „Loosed Upon the World“ von John Joseph Adams und „Help Fund My Robot Army!“. Er lebt und schreibt in Portland, Oregon. Quelle Heyne Verlag Zum Inhalt: Das Leben der jungen Eleanor gerät völlig aus den Fugen, als ihre Zwillingsschwester Esme bei einem Autounfall stirbt: Der Vater verlässt die Familie, die Mutter ergibt sich dem Alkohol. Eines Tages tritt Eleanor in der Schule durch die Tür der Cafeteria und befindet sich plötzlich zu einer völlig anderen Zeit an einem völlig anderen Ort. Im Laufe der Jahre fällt Eleanor immer öfter aus der Zeit und kommt schließlich einem magischen Geheimnis auf die Spur – einem Geheimnis, das mit dem Tod ihrer Schwester zu tun hat … Quelle: Lovelybooks Meine Meinung: Das Cover gefällt mir gut und es fällt im Gegensatz zu manch anderen ist es ein richtiger Hingucker. Ich hatte große Erwartungen an dieses Buch, der Klappentext hatte mich sehr angesprochen. Aber leider wurde ich etwas enttäuscht. Ich hatte große Probleme am Anfang mit dem lesen weil Gegenwart und Vergangenheit durcheinander geworfen wurden. Irgendwie hatte ich einen ganz anderen Start erwartet. Die Zeitsprünge haben es mir am meisten schwer gemacht. Das brachte totale Verwirrung ins Buch und teilweise kam ich nicht mehr mit. Ich hätte mir gewünscht das der Start so wie im Klappentext beschrieben verlaufen wäre. Ich glaube das mir das Buch dann besser gefallen hätte und ich besser in die Geschichte hätte eintauchen können. Die Grundidee von diesem Buch ist eigentlich sehr gut – aber leider völlig falsch umgesetzt. Die Charaktere fand ich ganz okay – sie passten zu der düsteren Stimmung des Buches. Der Fantasyteil kam leider sehr, sehr spät. Ich hätte fast nicht mehr damit gerechnet. Das Ende hat es noch etwas raus gerissen, einige Verwirrungen wurden gegen Ende gelöst und ergaben doch noch Sinn. Mein Fazit: Leider, leider guter Ansatz und falsche Umsetzung. Ich hatte sehr viel mehr erwartet. Ich vergebe 2 von 5 Sternen weil ich echt enttäuscht bin.

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Tragisch gut
von Lovelyceska am 22.01.2017

»Die Abwesenheit von Eleanors Schwester ist eine schreckliche Last, eine riesige dunkle Welt, die sie unter ihrem unentrinnbaren Gewicht zerquetscht.« Autor: Jason Gurley ? Verlag: Heyne Verlag (09. Januar 2017) ? Format: Taschenbuch (broschiert) ? Buchlänge: 416 Seiten ? ISBN: 978-3453317376 (Erwerben ?) ÜBER DEN AUTOR: Jason Gurley wuchs in Alaska... »Die Abwesenheit von Eleanors Schwester ist eine schreckliche Last, eine riesige dunkle Welt, die sie unter ihrem unentrinnbaren Gewicht zerquetscht.« Autor: Jason Gurley ? Verlag: Heyne Verlag (09. Januar 2017) ? Format: Taschenbuch (broschiert) ? Buchlänge: 416 Seiten ? ISBN: 978-3453317376 (Erwerben ?) ÜBER DEN AUTOR: Jason Gurley wuchs in Alaska und Texas auf. Seine Kurzgeschichten wurden in Magazinen und Anthologien veröffentlicht, unter anderem in der mit dem Hugo Award ausgezeichnete Sammlung ?Loosed Upon the World? von John Joseph Adams und ?Help Fund My Robot Army!?. Er lebt und schreibt in Portland, Oregon. (Quelle) KLAPPENTEXT: Eleanor ist sechs, als ihre Zwillingsschwester Esmeralda bei einem tragischen Unfall ums Leben kommt. In den folgenden Jahren muss sie hilflos mit ansehen, wie ihre Familie an dem Verlust zerbricht ? bis zu dem Tag, an dem Eleanor versehentlich durch ein geheimnisvolles Portal schreitet und eine neue Welt betritt. Dort kommt sie einem ebenso magischen wie tödlichen Geheimnis auf die Spur? MEINE MEINUNG: Die Geschichte spielt über mehrere Generationen. Um der Verwirrung etwas entgegenzuwirken, möchte ich sie euch vorab mitteilen. Der Roman beginnt mit Eleanor und ihrem liebevollen Ehemann Hob, welche gemeinsam eine 5- Jährige Tochter namens Agnes haben. Im weiteren Verlauf folgen viele Zeitsprünge, sodass die Hauptgeschichte von Eleanor (Agnes Tochter) handelt, die größtenteils 14/15 Jahre als ist. Ich nehme das nur vorweg, damit ihr euch darauf einstellen könnt. (: Obwohl ich viele Zeitsprünge nicht mag, haben sie mir diesmal erstaunlicherweise sehr gut gefallen. Sie zeigen, wie Familiendramen mehrere Generationen überdauern können. Zwischendurch gibt es auch immer wieder Rückblicke, welche ich ebenfalls gut finde, da sie den Charakteren mehr Tiefe verleihen. Im Roman treten mehrere Perspektiven auf, sodass die Geschichte eher durch einen Perspektivenwechsel als durch Kapitel gegliedert ist. Die Perspektiven haben eine angenehme Länge bzw. Kürze. Insgesamt ist der Roman super fesselnd geschrieben. Ich konnte mich richtig in die Stimmung und Umgebung einfühlen, auch wenn das jetzt übertrieben klingen mag, konnte ich die bedrückenden Gefühle oder auch das Wetter wirklich spüren. Der Roman hat mich von Beginn an gepackt. »Er will nur, dass sie glücklich ist, das weiß sie. Doch sie weiß nicht, was sie glücklich macht. Sie weiß nur, dass sie es nicht ist.« Besonders gelungen finde ich, wie beschrieben wird, wie ein totes Kind die Familie zerreißen kann. Vor allem, wenn das eine Kind es stets an das verstorbene erinnert? »Sie schaut mich an und sieht Esmeralda, und sie hasst mich.« Doch worum geht es eigentlich außerhalb der bedrückenden Stimmung aufgrund eines Familiendramas? Es findet eine geheimnisvolle Einarbeitung des Magischen statt. Eleanor wird gewissermaßen von einem anderen Wesen in Zwischenwelten gezogen, wo sie auf seltsame Begebenheiten trifft. Hierbei handelt es sich keinesfalls um typische Fantasy-Aspekte, in denen ein neues magische Reich mit verschiedenen Geschöpfen auftritt, sondern es bleibt sehr geheimnisvoll, metaphorisch, verschwommen und verwirrend. Der Leser versteht vieles nicht, einiges und längst nicht alles wird erst kurz vor dem Ende offenbart. Ich denke nicht jeder Leser kann so lange gespannt auf die Auflösung warten, mich hat es jedoch nicht gestört. Zum Teil finde ich jedoch die Reaktionen von den Charakteren auf die unnatürlichen Begebenheiten etwas ?unrealistisch?, es wird einfach so hingenommen. BEWERTUNG: Es handelt sich hierbei keinesfalls um einen typischen kunterbunten Fantasyroman, sondern es bleibt eine düstere und bedrückende Familientragödie mit übernatürlichen Aspekten. Ich persönlich habe einen Hang zu solchen traurigen/tragischen Geschichten und finde den Roman dementsprechend sehr gut. Die vielen ungeklärten und verwirrenden Aspekte haben mich leider dann doch etwas gestört, weshalb es eine 1-2 wird. Hier gibt es noch eine Leseprobe für euch!

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Düsteres Familiendrama
von NiWa aus Euratsfeld am 08.02.2017

Eleanors Familie ist zerbrochen. Sie war gerade sechs Jahre alt, als ihre Zwillingsschwester Esmeralda bei einem Autounfall um’s Leben kam. Dies war der Punkt, an dem sich ihre Familie aufzulösen begann und seither am Schmerz um ihren Verlust ertrinkt. Bis Eleanor als Jugendliche auf einaml durch eine Tür geht... Eleanors Familie ist zerbrochen. Sie war gerade sechs Jahre alt, als ihre Zwillingsschwester Esmeralda bei einem Autounfall um’s Leben kam. Dies war der Punkt, an dem sich ihre Familie aufzulösen begann und seither am Schmerz um ihren Verlust ertrinkt. Bis Eleanor als Jugendliche auf einaml durch eine Tür geht und in eine mysteriöse Welt gleitet, in der es ein tödliches Geheimnis gibt. Jason Gurley hat mit seinem Roman „Eleanor“ ein faszinierendes Debüt gegeben. Obwohl meinem Empfinden nach Cover und Klappentext auf ein Fantasyabenteuer schließen lassen, handelt es sich um eine düstere, dichte Erzählung, die sich mit Trauer und Verlust im Leben und in der Familie befasst. Eleanor ist ein verzweifelter Charakter, der an Esmeraldas Tod schon als Kind gescheitert ist. Beklommen taucht man in ihr Leben ein, lernt ihre Familie kennen und sieht zu, wie sich die Jugendliche resigniert dem Alltag stellt. Sie tut, was zu machen ist. Sie entsorgt die leeren Schnapsflaschen ihrer Mutter, versucht sich Tag für Tag durch ihr tristes Dasein zu kämpfen und schafft es trotz aller Schmach für ihre Familie einzustehen. Dabei spürt man auf jeder einzelnen Seite, wie schmerzhaft Eleanors Leben ist. Man fühlt die Liebe zu ihrer Mutter, aber auch den Schmerz, der ihr von ihr zugefügt wird. Denn wie schlimm muss es sein, wenn man hört, dass damals die falsche Tochter gestorben ist? Ihre Mutter hat einfach aufgegeben. Sie hat nach dem Autounfall nicht nur Esmeralda sondern sich selbst und ihre ganze Familie zu Grabe getragen. Seither vegetiert sie als Schatten vor sich hin und will nur mehr, dass es zu Ende ist. Eleanors Vater steht dabei paralysiert am Rand. Er hat gekämpft, bis er nicht mehr konnte, und sieht nun hilflos zu, wie sich sein einziges Kind dem unausweichlichem Schicksal stellt. Sämtliche Charaktere sind von verzweifelter Tiefe beseelt. Ich habe mit ihnen gefühlt, bedauert und ihr Elend schon fast am eigenen Leib gespürt, das sich in dunkler Beklommenheit über die Seiten legt. Die Handlung hat dabei einen faszinierenden Weg eingeschlagen, der auf jeden Fall etwas Besonderes ist. Laut Inhaltsbeschreibung dachte ich, dass es eher ein Fantasyabenteuer sei, nach den ersten Seiten habe ich mit einem Familiendrama gerechnet, und im Endeffekt habe ich eine faszinierende Mischung von beidem bekommen, wobei der Abenteuercharakter eher nicht vorgekommen ist. Man nimmt unterschiedliche Perspektiven ein. Es gibt Zeitsprünge, die befremdlich wirken. Man schwenkt zurück zu dem Unfall und sieht zu, wie Esmeralda stirbt. Danach geht es wieder in die Gegenwart, wo Eleanor plötzlich eine fremde Welt betritt. Die Kapitel um die Hüterin und die Sichtweise von Mea habe ich als sehr seltsam empfunden. Die Hüterin befindet sich in einem Tal, das lange Zeit keinen Sinn ergibt, und Mea ist in einem Fischglas, was noch merkwürdiger ist. Diese Passagen muss man einfach auf sich wirken lassen und sie fackeln auch die Neugier an. Denn irgendwie müssen sie doch mit Eleanors Geschichte zusammenhängen und am Ende merkt man, dass tatsächlich alles Sinn ergibt. Der Schluss war mir etwas zu abgehoben, obwohl er gut zu lesen ist. Die Kapitel werden immer kürzer und die Handlung bekommt noch einmal einen philosophischen Schuss, der mich nicht unberührt gelassen hat. Jason Gurleys „Eleanor“ ist ein schwermütiges Familiendrama, dessen düstere Faszination mich nach wenigen Kapiteln eingesogen und mich dem Schmerz der Figuren ausgesetzt hat. Durch philosophisch angehauchte Fantasyelemente hat der Autor ein faszinierendes Debüt gegeben, die diesen Roman zu einem besonderen Erlebnis machen.

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