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Eleanor

Roman

(10)
Das Leben der jungen Eleanor gerät völlig aus den Fugen, als ihre Zwillingsschwester Esme bei einem Autounfall stirbt: Der Vater verlässt die Familie, die Mutter ergibt sich dem Alkohol. Eines Tages tritt Eleanor in der Schule durch die Tür der Cafeteria und befindet sich plötzlich zu einer völlig anderen Zeit an einem völlig anderen Ort. Im Laufe der Jahre fällt Eleanor immer öfter aus der Zeit und kommt schließlich einem magischen Geheimnis auf die Spur – einem Geheimnis, das mit dem Tod ihrer Schwester zu tun hat …

Portrait
Jason Gurley wuchs in Alaska und Texas auf. Seine Kurzgeschichten wurden in Magazinen und Anthologien veröffentlicht, unter anderem in der mit dem Hugo Award ausgezeichnete Sammlung „Loosed Upon the World“ von John Joseph Adams und „Help Fund My Robot Army!“. Er lebt und schreibt in Portland, Oregon.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 09.01.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-31737-6
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 20,8/14,1/4 cm
Gewicht 526 g
Übersetzer Sabine Thiele
Buch (Paperback)
15,50
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
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Kundenbewertungen

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Nicht mein Buch
von Doreen Frick am 05.03.2017

Ich kann jetzt im Nachhinein nicht genau sagen was ich von diesem Roman erwartete habe, aber sicherlich nicht so eine verwirrende und verworrene Geschichte. „Eleanore“ wird als Fantasyroman und Tragödie angepriesen und tatsächlich besitzt das Buch auch Merkmale beider Genre. Dennoch wäre es vielleicht besser gewesen sich auf ein... Ich kann jetzt im Nachhinein nicht genau sagen was ich von diesem Roman erwartete habe, aber sicherlich nicht so eine verwirrende und verworrene Geschichte. „Eleanore“ wird als Fantasyroman und Tragödie angepriesen und tatsächlich besitzt das Buch auch Merkmale beider Genre. Dennoch wäre es vielleicht besser gewesen sich auf ein Genre zu konzentrieren. Der Schreibstil des Autors ist sehr blumig und ausschweifend. Oft verliert sich Jason Gurley in Beschreibungen der Situation, Umgebung und Personen und weicht somit von der eigentlichen Story ab. Es fiel mir schwer den roten Faden wieder zu finden und der Geschichte zu folgen. Die Perspektivenwechsel machen es nicht besser. Meist begleitet der Leser Eleanore deren Handlungsstrang von verschiedenen Charakteren unterbrochen wird. Mit einigen erzählenden Charakteren konnte ich lange nichts anfangen und fand die dauernden Unterbrechungen eher nervig. Überhaupt weiß man sehr lange nicht worauf die Geschichte hinaus läuft und was der Autor dem Leser übermitteln möchte. Eleanore blieb eher farblos und blass. Bei ihrem schweren Schicksal habe ich etwas mehr Tiefe von ihr erwartet. Aber wenn ich sie jetzt nach dem Lesen beschreiben müsste, könnte ich kaum ihre Charaktereigenschaften benennen. So ging es mir eigentlich auch mit allen anderen Protagonisten. Das Ende wirkte auf mich auch eher seltsam als überzeugend. Mein Fazit „Eleanore“ war definitiv nicht mein Buch. Der detaillierte und ausschweifende Schreibstil machen es dem Leser schwer der Geschichte zu folgen. Mich konnten weder die Charaktere noch die Geschichte selbst überzeugen, weshalb ich diesen Roman weder Fantasyfans noch Liebhabern von Tragödien weiter empfehlen kann.

Eine spezielle Geschichte, die sich nicht so leicht lesen lässt
von Ann-Sophie Schnitzler am 21.02.2017

Cover: Das Cover ist mit seiner düsteren und geheimnisvollen Art auf jeden Fall anziehen. Man kann sich noch nicht so richtig etwas unter der Geschichte vorstellen und gerade das macht den Reiz einer solchen Gestaltung aus. Mich macht es auf jeden Fall neugierig und animierte mich dazu, den Klapptext... Cover: Das Cover ist mit seiner düsteren und geheimnisvollen Art auf jeden Fall anziehen. Man kann sich noch nicht so richtig etwas unter der Geschichte vorstellen und gerade das macht den Reiz einer solchen Gestaltung aus. Mich macht es auf jeden Fall neugierig und animierte mich dazu, den Klapptext zu lesen, weswegen ich es als gelungen bezeichnen würde. Inhalt: Ich fand die Story strittig. Einerseits gefiel mir der Handlung irgendwie, aber andererseits war sie auch sehr sprunghaft und speziell. Eleanors Schicksal konnte mich sehr berühren. Ich erlebte mit, wie aus einem kleinen Mädchen aufgrund ihrer Vergangenheit und der Umstände zu schnell eine Erwachsene werden musste. Ich bewunderte sie für das, was sie tat und das machte sie mir auch sofort sympathisch. Die Geschichte ist verwirrend aufgebaut, da man auf der einen Seite die Gegenwart erlebt und auf der anderen Seite die Momente, wenn Eleanor ihre Vergangenheit durchlebt. Zwischendurch wird man von Abschnitten unterhalten, die lange Zeit nicht zum Rest der Geschichte passen wollten. Man tappte gänzlich im Dunkeln und ob einem das gefällt, ist Geschmackssache. Meins war es nicht so richtig, denn diese Ahnungslosigkeit ohne jegliches Verständnis nahm mir die Freude am Lesen. Es kostete wirklich Kraft, da durchzuhalten und in dem letzten Teil der Geschichte noch auf spannende Entwicklungen zu treffen. Die Geschichte ist speziell, finde ich. Nicht unbedingt schlecht, aber doch speziell und somit nicht für jeden etwas ist. Charaktere: Eleanor hat schon als Kind die schrecklichen Seiten des Lebens kennengelernt und am eigenen Leib gespürt, was Verlust heißt. Dieser Tag hat schwere Wunden in ihr geschaffen und wirkt zu jeder Zeit auf sie und ihre Gefühlswelt ein. Mich konnte Eleanor überzeugen, denn sie wirkte durch ihre Anderartigkeit in Folge ihrer Vergangenheit einfach echt und authentisch. Durch die Beschreibungen des Autor konnte ich mich sehr gut in sie hinein versetzen, sodass ich förmlich mit ihr mit litt, was mich berührte. Auch die anderen Charaktere fand ich gut beschrieben. Er gestaltete sie vielseitig und bedeutend und dabei auch keineswegs langweilig. Sie passten gut zur Geschichte und durch die Beschreibungen konnte man auch zu ihnen eine Verbindung aufbauen und sie verstehen. Schreibstil: Jason Gurely schrieb diese Geschichte so gut aber gleichzeitig so anstrengend, weswegen er mich etwas zwiegespalten, was das betrifft zurückließ. Zu einem Schreibstil zählt meiner Meinung nach nicht nur die Formulierung und Ähnliches sondern auch die Art, wie das Buch erzählt wird und das ist bei "Eleanor" alles andere als leicht. Die ständigen zeitlichen Wechsel waren auf die Dauer sehr anstrengend oder auch schwer zu ertragen. Manchmal ist so etwas fördernd, wenn man beispielsweise mit der Gegenwart einsteigt und dann in die Vergangenheit wechselt, doch hier mal da hin und mal dahin zu springen, hat mich alles andere als begeistert. Hinzu kam dass auch die Sichtweisen viel verändern und man die Geschichte aus mehreren Perspektiven betrachtet, aber auch das etwas zu viel, zu übertrieben. Oft war ich einfach nur verwirrt und erschöpft von diesem Hin und Her. Andererseits jedoch hat Jason Gurley so einen unglaublichen Stil! So poetisch und anschaulich und wirklich voller Gefühle. Er konnte mir das Geschehen bildlich vors Auge zaubern und mich die Gefühle der Charaktere spüren lassen. Das empfand ich als sehr sehr gut. Fazit: "Eleanor" ist kein typischer Fantasyroman bzw. keine Fantasy im eigentlichen Sinne. Man muss lange warten bis die Spannung an der Geschichte teilnimmt, sodass es oft zu anstrengenden, unnötigen Längen kam, die dem Buch nicht guttaten. Auch die Wechsel der Zeitund Blickwinkel empfand ich als störend. Nichtsdestotrotz ist "Eleanor" ein Buch, das man lesen kann, aber nicht muss. Wer Geheimnisse gern hat und lange im Dunkeln tappen will, ist bei dieser Geschichte richtig und kann sich denke ich durchaus von ihr begeistern lassen.

Geschichte falsch umgesetzt!
von Little Cat am 12.02.2017

Rezension zu dem Buch „Eleanor“ von Jason Gurley Buchdetails Erscheinungsdatum Erstausgabe : 09.01.2017 Aktuelle Ausgabe : 09.01.2017 Verlag : Heyne ISBN: 9783453317376 Flexibler Einband 500 Seiten Sprache: Deutsch Zum Autor: Jason Gurley wuchs in Alaska und Texas auf. Seine Kurzgeschichten wurden in Magazinen und Anthologien veröffentlicht, unter anderem in der mit... Rezension zu dem Buch „Eleanor“ von Jason Gurley Buchdetails Erscheinungsdatum Erstausgabe : 09.01.2017 Aktuelle Ausgabe : 09.01.2017 Verlag : Heyne ISBN: 9783453317376 Flexibler Einband 500 Seiten Sprache: Deutsch Zum Autor: Jason Gurley wuchs in Alaska und Texas auf. Seine Kurzgeschichten wurden in Magazinen und Anthologien veröffentlicht, unter anderem in der mit dem Hugo Award ausgezeichnete Sammlung „Loosed Upon the World“ von John Joseph Adams und „Help Fund My Robot Army!“. Er lebt und schreibt in Portland, Oregon. Quelle Heyne Verlag Zum Inhalt: Das Leben der jungen Eleanor gerät völlig aus den Fugen, als ihre Zwillingsschwester Esme bei einem Autounfall stirbt: Der Vater verlässt die Familie, die Mutter ergibt sich dem Alkohol. Eines Tages tritt Eleanor in der Schule durch die Tür der Cafeteria und befindet sich plötzlich zu einer völlig anderen Zeit an einem völlig anderen Ort. Im Laufe der Jahre fällt Eleanor immer öfter aus der Zeit und kommt schließlich einem magischen Geheimnis auf die Spur – einem Geheimnis, das mit dem Tod ihrer Schwester zu tun hat … Quelle: Lovelybooks Meine Meinung: Das Cover gefällt mir gut und es fällt im Gegensatz zu manch anderen ist es ein richtiger Hingucker. Ich hatte große Erwartungen an dieses Buch, der Klappentext hatte mich sehr angesprochen. Aber leider wurde ich etwas enttäuscht. Ich hatte große Probleme am Anfang mit dem lesen weil Gegenwart und Vergangenheit durcheinander geworfen wurden. Irgendwie hatte ich einen ganz anderen Start erwartet. Die Zeitsprünge haben es mir am meisten schwer gemacht. Das brachte totale Verwirrung ins Buch und teilweise kam ich nicht mehr mit. Ich hätte mir gewünscht das der Start so wie im Klappentext beschrieben verlaufen wäre. Ich glaube das mir das Buch dann besser gefallen hätte und ich besser in die Geschichte hätte eintauchen können. Die Grundidee von diesem Buch ist eigentlich sehr gut – aber leider völlig falsch umgesetzt. Die Charaktere fand ich ganz okay – sie passten zu der düsteren Stimmung des Buches. Der Fantasyteil kam leider sehr, sehr spät. Ich hätte fast nicht mehr damit gerechnet. Das Ende hat es noch etwas raus gerissen, einige Verwirrungen wurden gegen Ende gelöst und ergaben doch noch Sinn. Mein Fazit: Leider, leider guter Ansatz und falsche Umsetzung. Ich hatte sehr viel mehr erwartet. Ich vergebe 2 von 5 Sternen weil ich echt enttäuscht bin.