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Ein Schmetterling im November

Roman

(3)

Erst wird die junge Isländerin von ihrem Liebhaber verlassen und wenige Stunden später auch von ihrem untreuen Mann. Hals über Kopf stürzt sich die junge Frau daraufhin in eine Reise durch ihr Land. Mit dem Handschuhfach voller Geld, denn tatsächlich ist eingetroffen, was eine Wahrsagerin ihr prophezeit hat: Sie hat im Lotto gewonnen. Und noch etwas ist ihr gewahrsagt worden: Sie wird den Mann ihres Lebens treffen, wenn drei Tiere gestorben sind. Begleitet wird sie von dem gehörlosen Sohn ihrer Freundin. Eine herzerwärmende Freundschaft entsteht zwischen dem kleinen Jungen und der abenteuerlustigen Frau. Am Ende der Reise sind drei Tiere gestorben. Wo ist der Mann ihres Lebens?

Rezension
"Auður Ava Ólafsdóttir nimmt uns aufs Neue mit in die wunderbare zarte Welt ihres Bestsellers Weiß ich, wann es Liebe ist."
Le Parisien Magazine
Portrait

Auður Ava Ólafsdóttir, geboren 1958 in Reykjavik, debütierte 1998 mit ihrem ersten Roman. Weiß ich, wann es Liebe ist wurde mit den wichtigsten isländischen Literaturpreisen und in Frankreich mit dem »Prix Page des libraires« für den besten ausländischen Roman ausgezeichnet. Über 200.000 Exemplare wurden in Frankreich verkauft. Ein Schmetterling im November erscheint in 10 Ländern.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 355
Erscheinungsdatum 20.10.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-458-36034-6
Verlag Insel Verlag
Maße (L/B/H) 18,7/11,5/2,2 cm
Gewicht 325 g
Originaltitel Rigning i november
Auflage 2. Auflage
Übersetzer Sabine Leskopf
Buch (Taschenbuch)
10,30
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
3 Bewertungen
Übersicht
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Rührend, witzig, anders.
von einer Kundin/einem Kunden aus Zürich am 15.08.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Ich habe das Buch in kürzester Zeit gelesen, ich mag den scheinbar sachlichen Schreibstil, in dem aber eine rührende Geschichte erzählt wird. Eine 33-jährige Frau steht an einem Wendepunkt in ihrem Leben: Ihr Ehemann hat sie verlassen und sie kümmert sich neuerdings um den 4-jährigen gehörlosen Sohn ihrer Freundin,... Ich habe das Buch in kürzester Zeit gelesen, ich mag den scheinbar sachlichen Schreibstil, in dem aber eine rührende Geschichte erzählt wird. Eine 33-jährige Frau steht an einem Wendepunkt in ihrem Leben: Ihr Ehemann hat sie verlassen und sie kümmert sich neuerdings um den 4-jährigen gehörlosen Sohn ihrer Freundin, da diese nach einem Unfall im Krankenhaus liegt. Sie ist einfallsreich und ihre Art der "Erziehung" unkonventionell. Wer sich auf eine nicht alltägliche Geschichte einlassen und zwischendurch laut lachen möchte, liegt bei diesem Buch genau richtig.

Da hätte man mehr draus machen können
von Daniela am 05.11.2013
Bewertet: Buch (gebunden)

Ein Schmetterling flattert in der Wohnung umher, obwohl es schon November in Island ist. Die Frau, die dort lebt, trennt sich von ihrem Geliebten. Ihr Ehemann trennt sich am gleichen Tag von ihr, weil er eine andere hat. Ihre schwangere Freundin bittet sie, auf den vierjährigen gehörlosen Sohn Tumi... Ein Schmetterling flattert in der Wohnung umher, obwohl es schon November in Island ist. Die Frau, die dort lebt, trennt sich von ihrem Geliebten. Ihr Ehemann trennt sich am gleichen Tag von ihr, weil er eine andere hat. Ihre schwangere Freundin bittet sie, auf den vierjährigen gehörlosen Sohn Tumi aufzupassen, während sie im Krankenhaus liegt. Die namenlose Frau hat gerade ein Ferienhaus gewonnen und den Lottojackpot geknackt. Mit Tumi und zahlreichen Geldscheinen im Auto bricht sie auf in die Ostfjorde. Dahin, wo sie mit 14 Jahren im Haus ihrer Großmutter eine Erfahrung machen musste, welche sie jetzt als 33-jährige immer noch nicht überwunden hat. Eine Wahrsagerin hat ihr prophezeit, dass drei Tiere sterben müssen bis sie ihren Traummann findet. Wird sie sich ihrer Vergangenheit stellen und ihren Traummann finden? Die Autorin Audur Ava Olafsdottir hat eine reizvolle Idee für ihren Roman über Schicksal, Trennung und Neubeginn gehabt. Die Protagonistin, deren Namen der Leser im Roman nie erfährt, beherrscht elf Sprachen und ist als Übersetzerin tätig. Ihre Ehe ist kinderlos geblieben, mit ihrem Mann hat sie sich auseinandergelebt, die Affäre mit ihrem Liebhaber hat auch an Schwung verloren. Alles Dinge, die ich als Gleichaltrige nachvollziehen kann. Die Frau lässt uns von Zeit zu Zeit an ihren Erinnerungen teilhaben und wir erfahren, dass es einen Grund gibt, warum sie bisher noch kein Kind haben wollte. Während ihrer Reise lernt sie, was es bedeutet, sich um ein Kind zu kümmern, begegnet gewitzten Bauern und einigen Männern, die Interesse an ihr zeigen. Trotz der vielversprechenden Voraussetzungen bleibt die Geschichte meistens unter ihren Möglichkeiten. Die Protagonistin war mir sympathisch, ihre Gedanken, ihr Erzählstil ist meist sprunghaft und sarkastisch und skurril. Das gefiel mir zunächst, doch schon nach kurzer Zeit wurde ich verwirrt, weil man beispielsweise die zahlreichen Männer nie mit Namen kennenlernt und nicht weiß, mit wem sie sich gerade einlässt. Der Erzählstil ist ungewöhnlich, was ich prinzipiell begrüße, doch viele Dialoge, Gedanken und Szenen waren mir zu abwegig und unverständlich. Die Landschaftsbeschreibungen halten sich in Grenzen, da die Erzählerin während einer Regenperiode reist, die zu Überschwemmungen führt und der Landschaft nicht so viel Aufmerksamkeit schenkt. Gut beschrieben fand ich die Szenen mit ihrem Ex-Mann, die Gefühle und das Verhalten während ihrer Trennung. Auch ihre Freundin heitert die Gespräche auf. Leider werden jedoch die Ideen und Entwicklungen, die zu Beginn angesprochen werden, von der Autorin nicht weiterverfolgt oder wieder aufgegriffen. Die Handlung ließ mich am Ende relativ unbefriedigt zurück. Nichts gegen offene Enden, aber das war einfach nur heiße Luft. Mir fehlte etwas, daher lediglich drei Sterne. Am Ende befindet sich noch ein Abschnitt mit Rezepten, die von der Erzählerin im Laufe der Handlung angesprochen wurden. Nicht alles ist für besondere Anlässe oder für den deutschen Gaumen geeignet (z.B. Walspeck) wie der Klappentext glauben lässt. Die Rezepte versprühen ebenfalls einen Hauch Skurrilität.

Zu viele Fragezeichen
von Carina O. aus Wehrheim am 04.11.2013
Bewertet: Buch (gebunden)

Beschreibung:  Eine junge, sprach begeisterte Isländerin steht auf einmal alleine da. Zuerst beendet ihr Liebhaber die Affäre und am selben Abend verlangt auch noch ihr Mann die Scheidung, da seine Kollegin Nina-Lind ein Kind von ihm erwartet.  Kurze Zeit später sucht sie eine Wahrsagerin auf, die ihr prophezeit, dass sie im... Beschreibung:  Eine junge, sprach begeisterte Isländerin steht auf einmal alleine da. Zuerst beendet ihr Liebhaber die Affäre und am selben Abend verlangt auch noch ihr Mann die Scheidung, da seine Kollegin Nina-Lind ein Kind von ihm erwartet.  Kurze Zeit später sucht sie eine Wahrsagerin auf, die ihr prophezeit, dass sie im Lotto gewinnen und ihren Traummann finden wird. Als sie dann tatsächlich einen ganzen Batzen gewinnt nimmt sie sich vor zu reisen. Die Reise tritt die dann allerdings nicht alleine an. Der gehörlose Sohn ihrer hochschwangeren Freundin begleitet sie.  Meine Meinung:  An sich finde ich das Cover sehr schön. In der Buchhandlung wüsste ich jetzt allerdings nicht, ob ich es direkt kaufen würde.  Sehr schade fand ich es, dass im Klappentext so viele interessante und schöne Dinge angesprochen wurden, die aber im Laufe des Buches nicht mehr aufgegriffen wurden. So wurden viele Dinge unbeantwortet gelassen. Der Einstieg in die Geschichte war nach den ersten 20 Seiten gelungen. Denn an den Schreibstil musste ich mich ein wenig gewöhnen. Aber irgendwie konnte mich das ganze nicht packen. Ich hatte öfter mal das Problem, einfach nicht mehr weiter lesen zu wollen, da es entweder total langatmig wurde, oder ich einfach nicht wusste, was mir die Autorin mit der Szene sagen wollte, da sie für mich einfach keinen Sinn gemacht hat.  Was mit gut gefallen hat waren die Beschreibungen der Landschaften. Hier ab ich wirklich den Wunsch gehegt, selbst nach Island zu reisen und mir alles genauestens anzusehen.  Auch wie die Protagonisten mit dem kleinen Tumi umgeht ist wirklich schön beschrieben. Hat sie anfangs noch ein großes Problem mit Kindern und weiß nicht, wie sie mit ihnen umgehen soll, ändert sich dieses im Laufe des Buches.  Was mich die ganze Zeit über sehr gestört hat war, dass man keinen Namen der Protagonistin erhalten hat. Ich konnte einfach keine Beziehung zu ihr aufbauen. So war sie mir auch am Ende des Buches immer noch sehr Fremd.  Interessant fand ich die kursiv geschriebenen Texte. Diese waren der eigentliche Grund, wieso ich immer weiter gelesen habe. Nur hier hat man wirklich etwas über die namenlose Protagonistin erfahren.  Fazit: Wer dieses Buch lesen möchte, sollte es definitiv in den etwas dunkleren Monaten tun. Und am besten auch nur, wenn man viel Zeit hat. Denn für mal so schnell zwischendurch ist es definitiv nicht geeignet.