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Ein feiner dunkler Riss

Roman

(23)
East Texas, 1958. Bis vor kurzem glaubte der dreizehnjährige Stanley noch an den Weihnachtsmann. Im Laufe eines einzigen heißen Sommers erfährt er jedoch mehr über die Welt jenseits seiner Superheldencomics und des elterlichen Autokinos, als ihm lieb ist.
Stans Welt ist von Gewalt geprägt: Sein bester Freund wird zu Hause verprügelt, die Küchenhilfe lebt bei einem gewalttätigen Mann, und selbst Stans Vater wird handgreiflich, wenn es um die Familienehre geht – zum Beispiel gegen übereifrige Verehrer von Stans siebzehnjähriger Schwester. Das einzige Gegenprogramm liefern das Autokino von Stans Vater und die faszinierenden alten Geschichten um ein Spukhaus auf dem Hügel, einen kopflosen Geist am Bahndamm und zwei in ein und derselben Nacht ermordete Mädchen. Begleitet von seinem treuen Hund Nub und unterstützt von dem mürrischen schwarzen Filmvorführer und Ex-Polizisten Buster, beginnt Stan, Detektiv zu spielen – ohne zu ahnen, worauf er sich da eingelassen hat.
Rezension
"Wer sich jetzt noch nicht aufgemacht hat, sich dieses Buch zu besorgen, dem kann auch nicht mehr geholfen werden."
Rouge Nation März 2014
Portrait

Joe R. Lansdale, 1951 in Gladewater/Texas geboren, gehört mit zahlreichen Romanen und Erzählbänden zu den Stars der amerikanischen Krimiliteratur. Er wurde mit dem American Mystery Award, dem British Fantasy Award und fünfmal mit dem Bram Stoker Horror Award ausgezeichnet. Joe R. Lansdale lebt mit Frau und Kindern in Texas, wo er auch mehrere Kampfsportschulen betreibt.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 351
Erscheinungsdatum 17.02.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-46497-7
Verlag Suhrkamp Verlag AG
Maße (L/B/H) 188/116/30 mm
Gewicht 327
Originaltitel A Fine Dark Line
Auflage 3
Buch (Taschenbuch)
9,30
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
23 Bewertungen
Übersicht
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Man spürt die Hitze dieses Sommers in Texas
von einer Kundin/einem Kunden am 20.11.2015

Sommerferien, Texas in 1958. Der 13 jährige, naive Stanley erlebt einen Sommer, den er nie vergessen wird. Stan kommt mit Gewalt in Berührung. Gottlob nicht in seiner Familie, aber sein bester Freund wird regelmäßig von seinem religiös fanatischen Vater verprügelt und die Haushälterin Rosy Mae von ihrem gruseligen Lebensgefährten Bubba... Sommerferien, Texas in 1958. Der 13 jährige, naive Stanley erlebt einen Sommer, den er nie vergessen wird. Stan kommt mit Gewalt in Berührung. Gottlob nicht in seiner Familie, aber sein bester Freund wird regelmäßig von seinem religiös fanatischen Vater verprügelt und die Haushälterin Rosy Mae von ihrem gruseligen Lebensgefährten Bubba Joe. Stan wird zu einer Zeit groß, die noch strikte Rassentrennung vorgibt. Schwarze sitzen im Kino hinten, Schwarze werden Nigger genannt und Schwarze arbeiten für die Weißen und haben sich ansonsten still zu verhalten. Während Stans Vater an diese Rassentrennung festhält, ist Stans Mutter sehr aufgeschlossen und kümmert sich rührend um die farbige Haushälterin Rosy Mae. Sie bezieht sogar ein Zimmer im Haus der Familie. Stan und sie freunden sich an. Generell hat in Stans Familie die schlagfertige Mutter das Heft in der Hand, was zu dieser Zeit nicht üblich war und für eine Leichtigkeit in dieser Geschichte führt. Der Junge Texaner findet beim Spielen mit seinem treuen Hund Nub Liebesbriefe und Tagebuchblätter, die er seiner Schwester Callie und Buster, dem farbigen Filmvorführer des väterlichen Autokinos, zeigt. Diese Briefe führen Stan auf die Spur eines „Doppelmordes“. 2 junge Frauen sterben auf mysteriöse Weise in der gleichen Nacht. Wer waren die Ermordeten, und warum ließen sie ihr Leben? Hingen die beiden Morde zusammen oder war alles ein Zufall? Und wer ist hier der Mörder? Stan möchte mehr herausfinden und so stürzt er sich mit Hilfe von Buster in Nachforschungen. Buster lehrt Stan detektivisches Denken und die beiden werden verbündete. Callie hilft mal mehr, mal weniger begeistert bei den Ermittlungen. Es entspinnt sich eine Geschichte, die weit über die Grenzen eines Kriminalromanes hinaus gehen. Es ist vielmehr eine Geschichte über bedingungslose Freundschaft, Mut und die Vielfalt der Menschen. . Meine Meinung: Der Schreibstil ist sehr flüssig. Landsdale kommt ganz ohne Kryptik oder sonstigen verwirrenden Schnickschnack aus. Er erzählt einfach aus der Sicht des erwachsenen Stanleys, der auf einen Sommer zurückschaut als er 13 Jahre alt war. Landsdale spielt mit den Konventionen der 50er Jahre und lässt seine Protagonisten bewusst einige Tabus ankratzen. Das gibt dem Buch seinen Charme. Protagonisten wie Antagonisten sind so fein gezeichnet und die Handlung so tiefgründig, dass man stundenlang über sie schreiben könnte. Die Rahmenhandlung ist für mich hier viel wichtiger als der Kriminalfall, der schon fast zur Nebensache verkümmert. Umso überraschender packt einen dann doch das Finale. Zum Ausklang des Buches hatte ich erstaunlicherweise sogar Tränen in den Augen. So wünsche ich mir ein Buch. Eine Geschichte, die mich sehr fasziniert hat. Vielen Dank für dieses Buch!

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Ein feiner dunkler Riss
von anyways am 24.10.2015

Ausgerechnet Dewmont! In diesem verschlafenen Kaff in East Texas, im Sommer 1958, übernimmt der Vater der 16 jährigen Callie und des 13 jährigen Stan ein Autokino. Umkreisen Callie schon nach kurzer Zeit die Jungs, wie Satelliten, findet Stan so gar keinen Anschluss an die Kinder, ihm graut schon richtig... Ausgerechnet Dewmont! In diesem verschlafenen Kaff in East Texas, im Sommer 1958, übernimmt der Vater der 16 jährigen Callie und des 13 jährigen Stan ein Autokino. Umkreisen Callie schon nach kurzer Zeit die Jungs, wie Satelliten, findet Stan so gar keinen Anschluss an die Kinder, ihm graut schon richtig vor dem Schulanfang. Außer in Richard, ein Junge der mehr oder weniger vor seinem gewalttätigen Vater flüchtet, hat er einen Freund und natürlich steht ihm sein treuer Hund Nub zur Seite. Es ist ein sehr heißer, schwüler Sommer und mit ihm kommt das Ende der Kindheit, Stück für Stück. Erst muss Stan verkraften, das weder Weihnachtsmann noch Osterhasen je existiert haben, dann wird er auch noch, für seine Begriffe recht rüde, „aufgeklärt“, aber das ist erst der Anfang von diesen schicksalhaften Sommerferien. Zum Glück hat er etwas Ablenkung, durch die Entdeckung einer Schatulle, in einem verfallenem Haus, das auf dem Grundstück des Autokinos steht. Die daraus folgernde Geister- und Gruselgeschichte, über zwei junge Mädchen die in Newmont vor einigen Jahren , recht grausig, den Tod fanden, versprechen eine gehörige Portion Nervenkitzel. Seine Neugier teilt er mit dem Schwarzen Buster, früher Sheriff in einem Indianerreservat, heute Filmvorführer bei Stans Vater. Beide spielen Sherlock Holmes, und kommen dem Mörder dabei sehr nahe. Joe R. Landsdale beschreibt eindrücklich die Szenerie einer texanischen Kleinstadt, geprägt von Rassendiskriminierung den Schwarzen gegenüber, von gewaltbereiten Männern, egal welcher Ethnie sie angehören, und von einem Hauch Aufbruchsstimmung, einer kleinen Ahnung vom Umdenken der weißen Bevölkerung und von der Bürgerrechtsbewegung, die erst ein paar Jahre später Verbote von Rassendiskriminierungen durchsetzen wird. Er erzählt seine Geschichte mitreißend, ohne erhobenen Zeigefinger aber auch ohne zu beschönigen. Es ist erfrischend wie er den Jungen Stan „erwachsen“ werden lässt, seine Empörung ob der Ungeheuerlichkeiten, die das Erwachsenenleben so mit sich bringt, alles Veränderungen, gegen die er sich sträubt, die er am besten nicht näher hinterfragt. Bei einer älteren Schwester, die zudem auch noch viel reifer als er selber ist, gar nicht so einfach. Ein Portrait, über das man schmunzelt und sich an die eigene Kindheit erinnert, und den damit verbundenen Schwierigkeiten in der Welt der Erwachsenen. Joe R. Landsdale zählt für mich zu den interessantesten Autoren. Seine Geschichten sind nie laut, oder übertrieben, sie sind eher leise und nachhaltig, dabei aber unverkennbar. Sollte man sich aber jetzt dem Glauben befinden, gar keinen Krimi in den Händen zu halten, so täuscht man sich gewaltig.

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Ein Riss durch die Gesellschaft
von einer Kundin/einem Kunden am 29.09.2015

Als Krimi ausgewiesen ist dieses Buch doch eher eine Gesellschaftsstudie der 50er Jahre in Amerika. Für Stan ist Ende der 50er Jahre die Welt in Ordnung. Er ist in jeder Hinsicht unschuldig und will nur Abenteuer erleben. Er weiß aber, wie das wahre Leben ist - Kinder werden noch... Als Krimi ausgewiesen ist dieses Buch doch eher eine Gesellschaftsstudie der 50er Jahre in Amerika. Für Stan ist Ende der 50er Jahre die Welt in Ordnung. Er ist in jeder Hinsicht unschuldig und will nur Abenteuer erleben. Er weiß aber, wie das wahre Leben ist - Kinder werden noch geschlagen, man soll sie sehen aber nicht hören. Frauen werden unterdrückt und Farbige kennen noch keine Gleichberechtigung. Eines Tages gerät Stans Welt in Aufregung. Er findet im Wald eine geheimnisvolle Kiste und im Zimmer der großen Schwester wird ein Kondom gefunden! Beides bedarf der unbedingten Aufklärung. Mit seinem besten Freund Richard macht sich Stan an die Klärung der Geheimnisse. Aber erst einmal wird er von seiner Schwester aufgeklärt. Die Eltern sind auch anders als andere Eltern. Sie gehen freundlich miteinander um, schlagen die Kinder nicht und geben der schwarzen Rosy ein Zuhause. Sie und der alte Filmvorführer Buster werden für Stan zu Vertrauten. Die beiden bewegen sich in der Welt der Weißen und Schwarzen, wodurch auch Stans Sichtweise erweitert wird. In diesem Sommer lernt Stan wahre Freundschaft kennen, aber auch Mord und Tod. Am Ende hat er seine kindliche Unschuld verloren und wird den Rest seines Lebens davon beeinflusst sein. Um die Aufklärung zweier Morde hat Lansdale einen Roman geschrieben. Aus der Sicht von Stan wird die Gesellschaft beschrieben. Wir lernen alle Gesellschaftsschichten kennen und bekommen ein paar Weisheiten mit auf den Weg. Vorurteile und Meinungen können schon mal die Wahrheit verbiegen und am Ende ist nichts so wie es den Anschein hatte. Nicht wirklich ein Krimi, aber spannend bis zum Ende, wo doch ein Anderer der Täter ist als gedacht.

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