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Duft nach Weiß

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„Am Abend der Ankunft des ersten Briefes fiel ich sofort in einen tiefen Schlaf. Ich träumte von tanzenden, bunten Häusern, die um mich herum einen Reigen, den Ratschenitza, zu lauter, wilder Musik vorführten. Vor jedem Haus war ein grasgrüner Rasen, den die Häuser wie einen Rock vor sich her schwangen … Deutschland. Hatte ich von diesem Land schon vorher gehört? Ich weiß es nicht mehr. Deutschland. Das wurde das Wort, das mir in den folgenden Jahren alles verheißen sollte, was ich nicht hatte. Deutschland, weiß wie das Papier.“

Stefanie Gregg wirft einen liebevollen Blick auf Anelijas Familie, auf ihre Kindheit mit Großmutter und Urgroßmutter in Bulgarien.
Der Roman erzählt aber auch die Geschichte des regimekritischen Schriftstellers Georgi Markow, der 1978 Opfer des Regenschirm-Attentats in London wurde.
Packend und berührend schildert Stefanie Gregg die Lebensgeschichte der beiden, die weit mehr verbindet als die Sehnsucht nach Freiheit und einem selbst­be­stimmten Leben.
Portrait

Stefanie Gregg, geboren 1970 in Erlangen, studierte Philo­sophie, Kunstgeschichte, Germanistik und Theaterwissenschaften. Sie schreibt Kriminalromane, Kurzgeschichten und Romane. Die Autorin wohnt mit ihrer Familie in der Nähe von München.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 319
Erscheinungsdatum 06.07.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86532-552-5
Verlag Pendragon Verlag
Maße (L/B/H) 19/11,6/2,7 cm
Gewicht 268 g
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15,50
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Kundenbewertungen

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Die Sehnsucht nach der Freiheit des Denkens
von gaby2707 aus München am 15.10.2016

Bisher kannte ich von der Autorin nur einen Krimi, dessen Handlung hier ganz in meiner Nähe spielt. Daher war ich sehr gespannt auf ihren Roman aus einem ganz anderen Land mit Bezug auf München. Ich muss sagen, ich habe diesen Ausflug nicht bereut – ganz im Gegenteil. Ich habe... Bisher kannte ich von der Autorin nur einen Krimi, dessen Handlung hier ganz in meiner Nähe spielt. Daher war ich sehr gespannt auf ihren Roman aus einem ganz anderen Land mit Bezug auf München. Ich muss sagen, ich habe diesen Ausflug nicht bereut – ganz im Gegenteil. Ich habe ein ganz besonderes Buch gelesen, das mir noch lange in Erinnerung bleiben wird. Anelija Lulewa ist noch sehr jung, als es ihre Mutter von Bulgarien nach Deutschland zieht. Sie wächst bei ihren beiden Babas auf, ist sehr gut in der Schule, lernt deutsch und flieht mit 17 Jahren auf einem Pflaumenlaster ebenfalls in die Bundesrepublik. Immer in Erinnerung die Briefe auf blütemweißen Papier, die ihre Mutter aus der Ferne geschrieben hat. Wenn Anelija ihrem Freund Enno von ihrer Kindheit bis zur Flucht aus ihrem kleinen Heimatort erzählt, bin ich mittendrin in der Geschichte. Manche Dinge, von denen Anelija berichtet, sind für mich, die ich hier doch in einem gewissen Wohlstand aufgewachsen bin, fast nicht nachvollziehbar. Die Wissbegierigkeit, die Freude am Leben, die Kargheit in diesem kleinen Dorf, der enge Familienzusammenhalt, das Leid und die nachvollziehbare Angst der beiden Babas um ihre Anelija, aber auch die Menschlichkeit beschreibt die Autorin so echt und lebensnah, dass ich an manchen Stellen Gänsehaut hatte. Die Geschichte besteht aber nicht nur aus dem Leben von Anelija, sondern betrachtet auch die Geschehnisse in Bulgariens Regierung um den Staatschef Todor Schiwkow und den bulgarischen bzw. russischen Geheimdienst. Das Leben des bulgarischen Schriftsteller Georgi Markow, Staatsfeind und Dissident, der nach London emigriert um dort seine Bücher veröffentlichen zu können, wird in kursiver Schrift dargestellt. An die Berichterstattungen des Regenschirmattentates, dem er 1978 zum Opfer fiel, kann ich mich sogar noch erinnern. Durch die vor den einzelnen Kapiteln angegebenen Jahreszahlen weiß ich immer genau, wo ich mit Anelija oder Georgi gerade bin. Diese beiden Protagonisten sind mir, neben Großmutter und Urgroßmutter, ganz besonders ans Herz gewachsen. Aber auch Enno, der sich rührend um seine Anelija kümmert, mag ich sehr gerne. Ich habe einen sehr einfühlsamen, anrührenden, spannenden und, wie ich finde, sehr gut recherchierten Roman gelesen. Danke Stefanie Gregg für dieses tolle Buch.

Eine Familiensaga
von Tina Bauer aus Essingen am 11.09.2016
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Stefanie Gregg durchzieht mit ihrer Geschichte das Leben und das Leiden so mancher Familie in Bulgarien. Alleinerziehend sieht die junge Frau nur einen Ausweg, sie muss nach Deutschland um dort Geld zu verdienen. Sie lässt ihre kleine Anelija einfach bei ihrer eigenen Mutter und Großmutter zurück. Die Zeiten sind... Stefanie Gregg durchzieht mit ihrer Geschichte das Leben und das Leiden so mancher Familie in Bulgarien. Alleinerziehend sieht die junge Frau nur einen Ausweg, sie muss nach Deutschland um dort Geld zu verdienen. Sie lässt ihre kleine Anelija einfach bei ihrer eigenen Mutter und Großmutter zurück. Die Zeiten sind hart und die Macht der Politik zieht sich quer durch die Geschichte. Es geht um die Kunst des Überlebens, die Kunst der Vergangenheitsbewältigung und um die Liebe. Während Anelija immer mehr den Drang zur Freiheit spürt, scheint es ihr nur mit der Flucht nach vorne möglich zu sein, diese endlich auszuleben. Gespickt mit Geschichten aus dem damaligen Geheimdienst- und politischen Machtapparat ist es für mich eine gelungene Familiensaga.

Wunderschön!
von einer Kundin/einem Kunden aus Ahorn am 20.11.2015
Bewertet: Paperback

Ich liebe dieses Buch!!! "Und der Duft nach Weiß " ist ein Buch, welches man nicht mehr vergißt und am liebsten immer wieder lesen möchte! Eine traurige, ergreifende, aber wunderschöne Geschichte.


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