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Drachenläufer

Graphic Novel

(96)
Drachenläufer erzählt vom Schicksal der beiden Jungen Amir und Hassan und ihrer ungücklichen Freundschaft. Eine dramatische Geschichte von Liebe und Verrat, Trennung und Wiedergutmachung vor dem Hintergrund der jüngsten Vergangenheit Afghanistans.
Portrait
Khaled Hosseini wurde 1965 in Kabul, Afghanistan, als Sohn eines Diplomaten geboren. Seine Mutter unterrichtete Persisch und Geschichte. Die Familie verließ Afghanistan 1976, als Khaleds Vater eine Stelle an der Afghanischen Botschaft in Paris bekam. 1980 emigrierte die Familie in die Vereinigten Staaten. Hosseini studierte Medizin in San Diego und arbeitete anschließend als Internist. Heute lebt er mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in Kalifornien. »Drachenläufer« ist sein erster Roman, er ist inzwischen in über 40 Ländern erschienen, war in den USA monatelang Bestseller Nr. 1 und hat sich weltweit bereits über 9 Millionen Mal verkauft. 2007 erschien sein zweiter Roman »Tausend strahlende Sonnen«.

Fabio Celoni wurde am 23. September 1971 in Sesto San Giovanni geboren. Er ist ein bekannter Cartoonist, Zeichner und Schriftsteller.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 131
Erscheinungsdatum 10.09.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8270-1004-9
Verlag Berlin Verlag
Maße (L/B/H) 24,1/17,2/1,5 cm
Gewicht 410 g
Originaltitel The Kite Runner. Graphic Novel
Illustrator Mirka Andolfo, Fabio Celoni
Übersetzer Pieke Biermann
Buch (gebundene Ausgabe)
16,50
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Buchhändler-Empfehlungen

„Freunde?“

Ursula Schrott, Thalia-Buchhandlung Vöcklabruck

Amir und Hassan, Hassan und Amir. Zwei innige Freunde, die alles miteinander erleben, und im Kabul der 60er und 70er Jahre gemeinsam aufwachsen. Trotz der gesellschaftlichen Unterschiede kann nichts diese Freundschaft trüben. Amir möchte bei dem alljährlichen Wettbewerb im Drachensteigen durch einen Sieg seinem Vater gefallen, und begeht dafür an Hassan einen unfassbaren Verrat..... Er verliert seinen Freund aus den Augen und muss, durch die schrecklichen Geschehnisse in seinem Land gezwungen, gemeinsam mit seinem Vater nach Amerika fliehen. Erst nach vielen Jahren wird er die Gelegenheit erhalten, seinen Verrat wieder gut zu machen....
Eine wunderbare Geschichte über Liebe, Treue und Freundschaft vor dem Hintergrund der furchtbaren jüngeren Geschichte Afghanistans.

Amir und Hassan, Hassan und Amir. Zwei innige Freunde, die alles miteinander erleben, und im Kabul der 60er und 70er Jahre gemeinsam aufwachsen. Trotz der gesellschaftlichen Unterschiede kann nichts diese Freundschaft trüben. Amir möchte bei dem alljährlichen Wettbewerb im Drachensteigen durch einen Sieg seinem Vater gefallen, und begeht dafür an Hassan einen unfassbaren Verrat..... Er verliert seinen Freund aus den Augen und muss, durch die schrecklichen Geschehnisse in seinem Land gezwungen, gemeinsam mit seinem Vater nach Amerika fliehen. Erst nach vielen Jahren wird er die Gelegenheit erhalten, seinen Verrat wieder gut zu machen....
Eine wunderbare Geschichte über Liebe, Treue und Freundschaft vor dem Hintergrund der furchtbaren jüngeren Geschichte Afghanistans.

„Tief berührend“

Nina Oberngruber, Thalia-Buchhandlung Linz

Diese einfühlsam erzählte Geschichte über Freundschaft, Verrat und Schuld hat mich tief berührt. Gleichzeitig lässt Khaled Hosseini vor den Augen des Lesers ein Land aufleben, das heutzutage nur aus Kriegsberichten bekannt ist. Eine wunderschöne, traurige, packende und spannende Lektüre. Unbedingt lesen! Diese einfühlsam erzählte Geschichte über Freundschaft, Verrat und Schuld hat mich tief berührt. Gleichzeitig lässt Khaled Hosseini vor den Augen des Lesers ein Land aufleben, das heutzutage nur aus Kriegsberichten bekannt ist. Eine wunderschöne, traurige, packende und spannende Lektüre. Unbedingt lesen!

„Einzigartig“

Birgit Matthews, Thalia-Buchhandlung St. Pölten

Meisterhaft erzählt der Autor die Geschichte einer Freundschaft zwischen
dem reichen Jungen Amir und seinem Spielgefährten und treuen Diener Hassan
vor dem Hintergrund Afghanistans kurz vor der Machtergreifung der Taliban.
Amir, der stets nach Anerkennung seines Vaters strebt, muss schmerzhaft erfahren,
dass dieser Hassan oft bevorzugt behandelt. Eifersüchtig quält Amir seinen besten
Freund, und als er eines Tages beobachtet wie Hassan Schlimmes wiederfährt,
schweigt er. Doch die Schuld nagt an ihm. Erst als Erwachsener, viele Jahre später
erhält er die Chance auf Wiedergutmachung.
Eine einzigartige Geschichte – schmerzhaft traurig und trotzdem voller Hoffnung.
Eines meiner absoluten Lieblingsbücher.
Meisterhaft erzählt der Autor die Geschichte einer Freundschaft zwischen
dem reichen Jungen Amir und seinem Spielgefährten und treuen Diener Hassan
vor dem Hintergrund Afghanistans kurz vor der Machtergreifung der Taliban.
Amir, der stets nach Anerkennung seines Vaters strebt, muss schmerzhaft erfahren,
dass dieser Hassan oft bevorzugt behandelt. Eifersüchtig quält Amir seinen besten
Freund, und als er eines Tages beobachtet wie Hassan Schlimmes wiederfährt,
schweigt er. Doch die Schuld nagt an ihm. Erst als Erwachsener, viele Jahre später
erhält er die Chance auf Wiedergutmachung.
Eine einzigartige Geschichte – schmerzhaft traurig und trotzdem voller Hoffnung.
Eines meiner absoluten Lieblingsbücher.

„Ein schönes aber trauriges Buch“

Martina Peturnig, Thalia-Buchhandlung Vöcklabruck

Ein Roman über eine Freundschaft von Kindheit an, aber auch über Schuld und Sühne. Zwei befreundete Jungen Amir und Hassan sind unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen und wachsen beide in Kabul auf. Amir ist der Sohn des Hauses und Hassan der Sohn des Dieners. Die Zeit vertreiben sich die beiden mit Papierdrachen steigen wo beide auch an Wettkämpfen teilnehmen. Eines Tages wird Hassan von einem Jungen vergewaltigt und Amir beobachtet dieses heimlich, ist aber zu feige ihm zu helfen. Aus Scham darüber schiebt er Hassan einen Diebstahl zu den er gar nicht begangen hat. Darauf verläßt Hassan für immer das Haus. Amir kehrt als Erwachsener zurück nach Afgahnistan um den Sohn von Hassan, der ermordet wurde aus den Händen der Taliban zu befreien....... Ein Roman über eine Freundschaft von Kindheit an, aber auch über Schuld und Sühne. Zwei befreundete Jungen Amir und Hassan sind unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen und wachsen beide in Kabul auf. Amir ist der Sohn des Hauses und Hassan der Sohn des Dieners. Die Zeit vertreiben sich die beiden mit Papierdrachen steigen wo beide auch an Wettkämpfen teilnehmen. Eines Tages wird Hassan von einem Jungen vergewaltigt und Amir beobachtet dieses heimlich, ist aber zu feige ihm zu helfen. Aus Scham darüber schiebt er Hassan einen Diebstahl zu den er gar nicht begangen hat. Darauf verläßt Hassan für immer das Haus. Amir kehrt als Erwachsener zurück nach Afgahnistan um den Sohn von Hassan, der ermordet wurde aus den Händen der Taliban zu befreien.......

„eine unglaublich berührende Freundschaft!!!“

Nicole Thannesberger, Thalia-Buchhandlung Wels, max.center

Eine afghanische Geschichte über eine sehr innige Freundschaft zwischen Amir und Hassan der Sohn des Dieners. Doch ihre Freundschaft wird durch eine unglaubliche Tat verraten und ihre Wege trennen sich. Eine unglaublich schöne und berührende Geschichte!! Auch das zweite Buch von Khaled Hosseini ist sehr berührend!! Eine afghanische Geschichte über eine sehr innige Freundschaft zwischen Amir und Hassan der Sohn des Dieners. Doch ihre Freundschaft wird durch eine unglaubliche Tat verraten und ihre Wege trennen sich. Eine unglaublich schöne und berührende Geschichte!! Auch das zweite Buch von Khaled Hosseini ist sehr berührend!!

„Schuld, Sühne und Vergebung...“

Mag. Silke Springer, Thalia-Buchhandlung Linz Zentrale

Eine alte Schriftstellerweisheit besagt, dass man über das schreiben soll, was man kennt. Diesem Spruch ist Khaled Hosseini gefolgt und siedelt seinen 1.Roman in Afghanistan an. Ihm war wichtig, den Lesern ein weithin unbekanntes Afghanistan zu zeigen, in dem es vor der sowjetischen Invasion und den Taliban jahrzehntelang Frieden gab. Hosseini erzählt in diesem Umfeld von Amir, der zu Beginn der Geschichte seinen Mut unter Beweis stellt: er kehrt in das von den Taliban beherrschte Afghanistan zurück, um sich nach 20 Jahren von einer alten Schuld zu befreien, die mit seinem Freund aus Kindertagen - Hassan – zu tun hat - damals Amirs Diener und vor allem ein hervorragender Drachenläufer. Die Geschichte der beiden Freunde wird wunderbar episch aufgerollt - Hosseini zeigt, wie ihre Freundschaft durch den schwelenden Konflikt zwischen den beiden Religionsgruppen Schiiten und Sunniten auf eine harte Probe gestellt wird. Denn Hassan gehört den Hazara an, einer ethnischen Minderheit, die überwiegend dem schiitischen Islam angehört.
Zudem quält Amir im Laufe der Geschichte seine schwierige Beziehung zu Vater Baba, der Hassan scheinbar mehr Aufmerksamkeit und Wertschätzung entgegenbringt als seinem eigenen Sohn. Mühsam kämpft Amir um die Liebe und Anerkennung seines Vaters. Als ein besonders wichtiger Drachenwettkampf ansteht, der dem Gewinner große Ehre bringt, lastet der Erwartungsdruck noch schwerer auf Amirs Schultern. Eben dieser Wettkampf leitet jedoch eine große Wende in seinem Leben ein...großartig erzählt und sehr bewegend!
Eine alte Schriftstellerweisheit besagt, dass man über das schreiben soll, was man kennt. Diesem Spruch ist Khaled Hosseini gefolgt und siedelt seinen 1.Roman in Afghanistan an. Ihm war wichtig, den Lesern ein weithin unbekanntes Afghanistan zu zeigen, in dem es vor der sowjetischen Invasion und den Taliban jahrzehntelang Frieden gab. Hosseini erzählt in diesem Umfeld von Amir, der zu Beginn der Geschichte seinen Mut unter Beweis stellt: er kehrt in das von den Taliban beherrschte Afghanistan zurück, um sich nach 20 Jahren von einer alten Schuld zu befreien, die mit seinem Freund aus Kindertagen - Hassan – zu tun hat - damals Amirs Diener und vor allem ein hervorragender Drachenläufer. Die Geschichte der beiden Freunde wird wunderbar episch aufgerollt - Hosseini zeigt, wie ihre Freundschaft durch den schwelenden Konflikt zwischen den beiden Religionsgruppen Schiiten und Sunniten auf eine harte Probe gestellt wird. Denn Hassan gehört den Hazara an, einer ethnischen Minderheit, die überwiegend dem schiitischen Islam angehört.
Zudem quält Amir im Laufe der Geschichte seine schwierige Beziehung zu Vater Baba, der Hassan scheinbar mehr Aufmerksamkeit und Wertschätzung entgegenbringt als seinem eigenen Sohn. Mühsam kämpft Amir um die Liebe und Anerkennung seines Vaters. Als ein besonders wichtiger Drachenwettkampf ansteht, der dem Gewinner große Ehre bringt, lastet der Erwartungsdruck noch schwerer auf Amirs Schultern. Eben dieser Wettkampf leitet jedoch eine große Wende in seinem Leben ein...großartig erzählt und sehr bewegend!

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
96 Bewertungen
Übersicht
83
10
2
1
0

sprachlos!
von einer Kundin/einem Kunden aus Ahlen am 11.02.2018
Bewertet: Taschenbuch

Khaled Hosseini ist einfach ein unglaublicher Autor. Jedes seiner Romane war ein 5 Sterne Buch und dieses nun auch. Ich weiß echt nicht, wie man soooo unfassbare Geschichten schreiben kann. In diesem Roman stecken so viele Gedanken und Emotionen. Trotz der schweren Thematik war es großartig! Es geht um Liebe, Freundschaft... Khaled Hosseini ist einfach ein unglaublicher Autor. Jedes seiner Romane war ein 5 Sterne Buch und dieses nun auch. Ich weiß echt nicht, wie man soooo unfassbare Geschichten schreiben kann. In diesem Roman stecken so viele Gedanken und Emotionen. Trotz der schweren Thematik war es großartig! Es geht um Liebe, Freundschaft und Verrat. Khaled Hosseini beschreibt das frühere Afghanistan, welches friedlich und modern war. Dann spürt man sehr gut, wie dieses Land immer weiter zerbrochen ist, durch die Taliban. Es ist einfach nur erschreckend und ekelhaft, wie ,,Menschen´´ sich das Recht nehmen solche menschenunwürdigen Taten zu vollbringen. Ich weiß nicht, wie man einer solchen Ideologie folgen und im Namen ,,Allahs´´ Menschen auf grauenhafte Weise ermorden kann. Verspüren diese ,,Leute´´ nicht das geringste Gefühl von Reue, angst oder Scham?! Amir hat mich während der Geschichte echt enttäuscht, obwohl ich zunächst dachte, dass er ein toller Freund ist. Dennoch war er nur ein Kind und wollte seinem Vater gefallen und seine Zuneigung spüren, was aber nicht der Fall war. Amir war ein Paschtune und Hassan ein Hazara. Ist ja eigentlich egal, oder? Mensch ist Mensch. Religion hat nichts mit Charakter etc. zu tun. Für Amir war das aber nicht so. Er hat sich als was besseres gesehen und Hassan nie als Freund betrachtet, eher als Diener. Hassan hingegen hätte alles für ihn getan, denn er hat Amir wirklich als einen Freund betrachtet und auf solche unnötigen Aspekte keinen Wert gelegt. Hassan wollte immer nur das beste für Amir und hat ihn auch immer beschützt, egal ob er sich selbst in Gefahr gebracht hat oder nicht. Sogar vor Assef.... Assef hatte schon als Jugendlicher rassistische und fremdenfeindliche Gedanken. Er war der Meinung, dass ein Paschtune ,,besser´´ wäre als ein Hazara. Eines der schlimmsten Stellen im Buch war für mich persönlich, die Situation, als Hassan dem Drachen nachgelaufen ist und Assef und seine Freunde ihn dann in der Gasse abgefangen haben... Was im Laufe der Geschichte mit ihm passiert ist, hat mich zwar nicht überrascht, aber ich hatte dennoch nicht damit gerechnet. Zudem wird auch noch deutlich, wie schwer es Menschen in den USA haben nur, weil sie Migrationswurzel haben. Wie Amir sich gegenüber Hassan verhalten hat, fand ich auch sehr sehr traurig, aber dennoch hat Hassan immer zu ihm gehalten- auch Jahre später. ,,Es gibt viele Kinder in Afhanistan, aber wenig Kindheit.´´ Eines der vielen Zitate die mich zum Nachdenken gebracht hat. Was die Taliban in diesem Land angerichtet hat, ein so unvorstellbares Ausmaß... und wir in Europa zerbrechen uns den Kopf darüber, was wir uns am nächsten Tag zu essen machen sollen etc. Parteien beschweren sich, wie viele Flüchtlinge hierher kommen, um Schutz zu suchen.. SCHUTZ vor VERFOLGUNG, KRIEG und ARMUT!!! Öffnen wir mal unsere Augen und machen uns klar, in was für einer Welt wir leben. In diesem Roman spielt also auch Religion eine zentrale Rolle... Das Ende hat mich wirklich sehr überrascht! Was die Taliban mit Hassan und seiner Frau angerichtet haben, hat mich zutiefst verletzt und einfach wütend gemacht. Auch die Steinigung im Stadion vor so vielen Menschen. Warum? Weil das Ehepaar sich scheiden lassen wollte?!?!!??! Khaled Hosseini ist einer meiner liebsten Autoren und wieder hat er ein so großartiges Buch geschrieben, was jeder lesen sollte. Die Thematik lässt sich mit heutigen Situationen extrem gut verbinden... DANKE für diesen unglaublichen Roman, Herr Hosseini! :)

Wie weit kann Freundschaft gehen?
von einer Kundin/einem Kunden aus Heidelberg am 26.01.2016
Bewertet: Taschenbuch

Amir und Hassan wachsen gemeinsam in Afghanistan auf. Das besondere an dieser engen Freundschaft ist die Tatsache, dass Amir Sohn eines relativ wohlhabenden und anerkannten Mannes ist. Hassan hingegen ist der Sohn des Hausdieners und steht damit auf einer völlig anderen Stufe der Hierarchie. Dennoch wachsen sie zusammen auf... Amir und Hassan wachsen gemeinsam in Afghanistan auf. Das besondere an dieser engen Freundschaft ist die Tatsache, dass Amir Sohn eines relativ wohlhabenden und anerkannten Mannes ist. Hassan hingegen ist der Sohn des Hausdieners und steht damit auf einer völlig anderen Stufe der Hierarchie. Dennoch wachsen sie zusammen auf und verbringen viel Zeit miteinander. Immer wieder stärkt Hassan seinem Freund den Rücken. In brenzligen Situationen springt er für ihn ein und steht ihm zur Seite. Eines Tages wendet sich dieses Blatt. Hassan befindet sich in einer schier ausweglosen und vor allem grausamen Situation. Amir muss mit ansehen, wie seinem besten Freund schwere Schmerzen zugefügt werden, körperliche und vor allem seelische Schmerzen. Statt Mut zu beweisen und Hassan zu retten, kehrt er ihm den Rücken zu und läuft davon. Khaled Hosseini erzählt von einer tiefen Freundschaft, die von heute auf morgen auseinander bricht. Er beschäftigt sich mit der Frage nach Schuld und nimmt den Leser mit auf eine Reise. Auf diese Weise erlebt man hautnah was es heißt in einem Land wie Afghanistan aufzuwachsen. Ein Leben, das plötzlich von Taliban beherrscht und unterdrückt wird. Wie entwickelt sich das Leben von Amir und Hassan weiter? Und ist ihre Freundschaft für immer zerstört? Diese zentralen Fragen haben mich während des Lesens stets begleitet und stark bewegt. „Drachenläufer“ ist ein Buch, das wie kein anderes unter die Haut geht. An manchen Stellen muss man tief durchatmen, bevor man überhaupt weiterlesen kann und möchte. Es wird nichts versteckt oder beschönigt. Khaled Hosseini zieht in dieser Geschichte einen perfekten Bogen vom Anfang zum Ende. Wie ein Kreislauf, der sich am Ende schließt.

"Für dich - tausendmal."
von Mikka Liest aus Hilter am Teutoburger Wald am 13.05.2017
Bewertet: Taschenbuch

Handlung: Wenn mich jemand fragen würde: »Worum geht es in diesem Buch?«, dann würde ich sagen: Es ist eine wunderbare Geschichte von der bedingungslosen Freundschaft und Loyalität zwischen Amir und Hassan, zwei kleinen Jungen, die 1975 in Afghanistan leben. Amir ist ein Paschtun aus reichem Hause, Hassan ist Sohn... Handlung: Wenn mich jemand fragen würde: »Worum geht es in diesem Buch?«, dann würde ich sagen: Es ist eine wunderbare Geschichte von der bedingungslosen Freundschaft und Loyalität zwischen Amir und Hassan, zwei kleinen Jungen, die 1975 in Afghanistan leben. Amir ist ein Paschtun aus reichem Hause, Hassan ist Sohn eines Dieners und gehört den Hazara an, einer diskriminierten Minderheit. Es ist aber auch eine Geschichte von großer Tragik, denn Amir verrät diese Freundschaft und verleugnet dann noch seine eigene Schuld, die ihn aber gerade deswegen die nächsten Jahrzehnte verfolgen und bis ins Mark erschüttern wird. Nicht zuletzt ist "Drachenläufer" ein Drama vom Krieg, der sich wie ein Krebsgeschwür ins Land frisst und Lebensfreude und Menschlichkeit seiner Bewohner vergiftet. Meine Meinung: ACHTUNG: Triggerwarnung! Das Buch thematisiert unter anderem körperliche und sexuelle Gewalt, auch gegenüber Kindern. Beim Lesen habe ich mich oft gefragt: Was weißt du eigentlich über Afghanistan, das über die endlosen Schlagzeilen von Krieg, Krieg und wieder Krieg hinausgeht? Was weißt du über die Menschen, die Kultur, das Lebensgefühl? Bestürzt wurde mir klar, dass mir tatsächlich als erstes Wörter wie "Luftangriff", "Terrormiliz" und "Taliban" durch den Kopf gehen. Zwar spielt auch in "Drachenläufer" der Krieg immer wieder eine zentrale Rolle, aber hier sieht man den Krieg nicht als Schlagzeile, sondern als menschliches Schicksal. Man kann nicht einfach geflissentlich-traurig den Kopf schütteln und das Ende der Nachrichten abwarten oder die nächste Seite der Zeitung aufschlagen. Hosseini lädt den Leser ein, mitzufühlen, auch wenn es manchmal wehtut. Obwohl alle Charaktere frei erfunden sind, bleibt einem doch immer im Hinterkopf, dass es Menschen wie sie in der Realität zu Hunderten und Tausenden gibt. Dass das Buch einem auch Einblicke gewährt in die Pracht und den Zauber eines Afghanistans, wie es einst war und vielleicht nie wieder sein kann, macht den Niedergang des Landes umso bitterer und verstörender. Es gibt viel Schmerz und keine einfachen Lösungen. Ich habe mehr als einmal Tränen vergossen, und dennoch bereue ich nicht, "Drachenläufer" gelesen zu haben. Es liest sich mal beinahe wie ein orientalisches Märchen, dann bietet es wieder eine erbarmungslos realistische Sicht auf das wahre Leben von Menschen, die im Krieg leben oder vom Krieg entwurzelt wurden. Originell fand ich die Geschichte so oder so, und sie entfaltete auf mich eine ungeheure Sogwirkung, Ich musste einfach wissen, ob es Amir gelingen wird, seine Schuld wiedergutzumachen, und so klappte ich das Buch dann auch erst in den frühen Morgenstunden zu... Die Charaktere fand ich großartig, aber auch die "Guten" machen es einem nicht immer einfach. Viele davon laden Schuld auf sich, dafür zeigen aber auch einige eine Selbstlosigkeit und einen Mut, der vielleicht nur in Zeiten größter Not erwacht. Die "Bösen" dagegen zeigen eindringlich, dass der Krieg auch das Schlechteste aus einem Menschen hervorholen kann. Amir erscheint zunächst sehr selbstsüchtig. Er wird zwar von Schuld über seinen Verrat zerfressen, kann aber damit nicht umgehen, lässt ausgerechnet Hassan dafür büßen - und begeht damit einen vielleicht noch größeren Verrat. Am Anfang empfand ich daher sogar ein wenig Widerwillen dagegen, eine Geschichte zu lesen, die sich hauptsächlich um Amir dreht! Aber man muss ihm zugestehen, dass er als Kind in eine Situation geriet, mit der er grundlegend überfordert war, und er macht im Laufe des Buches auch noch eine große Entwicklung durch. Der Schreibstil verzichtet auf Pathos und erzählt zwar detailliert und lebendig, dabei aber auch einfach und direkt. Hosseini lässt dem Leser viel Freiraum für eigene Gedanken und Kopfkino! Fazit: "Drachenläufer" hat mich zum Lachen und zum Weinen gebracht, und ganz nebenher hat habe ich auch viel über das Leben der Menschen in Afghanistan gelernt. Gerade jetzt, wo Flüchtlingen so viel Unverständnis oder sogar Hass entgegenschlägt, ist dieses Buch aus dem Jahr 2004 wieder aktuell, denn mehrere der Charaktere werden vom Krieg aus ihrer Heimat vertrieben - und die, die bleiben, sind bei weitem nicht alle einverstanden mit den Methoden der Taliban.