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Dr. Tod

Die lange Jagd nach dem meistgesuchten NS-Verbrecher

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Man nannte ihn "Doktor Tod" und "Schlächter von Mauthausen". Der SS-Arzt Dr. Aribert Heim war über Jahrzehnte der meistgesuchte NS-Verbrecher. 2009 gelang es den Journalisten Nicholas Kulish und Souad Mekhennet, seine Hinterlassenschaft in Kairo aufzuspüren. In ihrem spannend geschriebenen Buch verweben sie die Geschichte von Leben und Flucht Heims mit dem Bericht über die lange, fieberhafte Jagd nach ihm zu einem zeithistorischen Krimi.

Aribert Heim war nur wenige Monate in einem Konzentrationslager stationiert, aber in dieser Zeit wurde er für seine unvorstellbar grausamen "Behandlungen" von Gefangenen berüchtigt. Nach dem Krieg führte er ? trotz Fahndung ? zunächst ein bürgerliches Leben als Gynäkologe und Familienvater. Kurz vor seiner Verhaftung tauchte er 1962 in Kairo unter, baute sich unter arabischem Namen, als Muslim und geliebter ?Onkel? einer Kairoer Familie, eine neue Existenz auf und verstarb dort 1992. Unterdessen lief die weltweite Suche nach der Nummer eins auf der Liste des Simon-Wiesenthal-Centers auf Hochtouren. Die Entdeckung Heims in Kairo und die Rekonstruktion seines Lebens und seiner Flucht sind ein detektivisches und journalistisches Meisterstück, das über den Einzelfall hinaus erhellt, wie die Fluchtwege der NS-Verbrecher funktionierten und warum die intensive Fahndung so spät in Gang kam.
Portrait
Nicholas Kulish, Journalist und Schriftsteller, ist Korrespondent der "Times" in New York, berichtete 2013 und 2014 aus Ostafrika und leitete von 2007 bis 2013 das Berliner Büro der "New York Times".

Souad Mekhennet, Journalistin und Politikwissenschaftlerin, arbeitet für die "Washington Post" und das "ZDF" und ist Fellow an der School of Advanced International Studies (SAIS) in Washington DC. 2012 wurde sie gemeinsam mit Elmar Theveßen für die Dokumentation 9/11 mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet und vom World Economic Forum zum "Young Global Leader 2014" ernannt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 01.06.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-406-67261-3
Verlag C. H. Beck
Maße (L/B/H) 22,2/14,9/3,2 cm
Gewicht 574 g
Originaltitel The Eternal Nazi: From Mauthausen to Cairo, the Relentless Pursuit of SS Doctor Aribert Heim
Abbildungen mit 31 Abbildungen auf Tafeln.
Auflage 3. Auflage
Übersetzer Rita Seuss
Buch (gebundene Ausgabe)
25,70
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Kundenbewertungen

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Die lange Suche nach den Kriegsverbrechern ist niemals zu Ende. Ein erschütterndes, doch großartiges Buch.

von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Ein weiteres, tiefgehendes, sehr gut recherchiertes Sachbuch über das dritte Reich in Form von Dr. Aribert Heim. Teils wird einem schlecht wenn man es liest.

Gerechtigkeit hat viele Gesichter
von einer Kundin/einem Kunden am 12.02.2015

Drei Generationen nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs nimmt die Zahl der Zeitzeugen naturgemäß immer stärker ab. Das Interesse an der Erforschung und das Wissen gerade über die für uns Deutschen besonders negativen Aspekte unserer jüngeren Geschichte klaffen auch immer weiter auseinander. "Mord verjährt nicht" leuchtet uns im Alltag... Drei Generationen nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs nimmt die Zahl der Zeitzeugen naturgemäß immer stärker ab. Das Interesse an der Erforschung und das Wissen gerade über die für uns Deutschen besonders negativen Aspekte unserer jüngeren Geschichte klaffen auch immer weiter auseinander. "Mord verjährt nicht" leuchtet uns im Alltag ein, aber wie steht es mit dem Verständnis für Völkermord ? Was noch an Tätern der damaligen Zeit lebt ist hochbetagt und erregt in den wenigen Fällen die noch vor Gericht kommen vielfach Mitleid, obwohl es sich um den Vorwurf des Massenmordes handelt. Dieses Buch beschäftigt sich mit der zu spät erfolgten Aufdeckung des Nachkriegslebens eines dieser Täter. Da schon verstorben kann es für seine Taten nicht mehr zur Verantwortung gezogen werden. Was er getan hat und wie er sein Leben ohne dafür büßen zu müssen nach 1945 weiterführen konnten werden aber aufgedeckt. Wir sind es doch nicht nur den Millionen Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft des Zweiten Weltkriegs sondern auch ihren Leidensgenossen danach bis in diese Tage schuldig, den Tätern auf den Fersen zu bleiben ! Wenn wir keine Internationalen Strafgerichtshöfe zu Völkermord mehr brauchen würden und kein Staat unter Bruch von Völkerrecht in einem Nachbarland seine Machtinteressen durchsetzt, dann erst könnte man vielleicht die mildere Brille aufsetzen. Recht wie wohl erst Unrecht muß beim Namen genannt werden und Täter gehören mit ihrem Lebensgeschichten in die Öffentlichkeit !