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Digitale Demenz

Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen

(21)

Manfred Spitzer, Deutschlands bekanntester Gehirnforscher, warnt vor den Gefahren des digitalen Zeitvertreibs unserer Kinder. Wissenschaftliche Studien belegen, dass bei intensiver Nutzung von Computerspielen und Online-Chats unser Gehirn abbaut. Kinder und Jugendliche sind oft kaum noch lernfähig. Die Symptome: Aufmerksamkeitsstörungen und Realitätsverlust, Stress, Depressionen und zunehmende Gewaltbereitschaft. Manfred Spitzers Buch ist ein absolutes Muss für alle Eltern, Lehrer und Erzieher.

Rezension
"Auf jeden Falll kann die Lektüre dieses Buches dazu beitragen, in dieser Gesellschaft 'kritikfähig und selbstbestimmt zu bleiben' und dennoch nicht völlig frei von digitalen Informationen zu leben." Westfälische Nachrichten, 30.11.2017
Portrait
Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, geboren 1958, leitet die Psychiatrische Universitätsklinik in Ulm und das Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen. Zahlreiche Buchveröffentlichungen, darunter die Bestseller "Lernen" und "Vorsicht Bildschirm!" und "Digitale Demenz". 2004 – 2013 moderierte er die wöchentliche Sendereihe "Geist & Gehirn" auf Bayern Alpha. Manfred Spitzer ist einer der bedeutendsten deutschen Gehirnforscher. Kaum jemand kann wissenschaftliche Erkenntnisse derart pointiert und anschaulich präsentieren.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 368
Erscheinungsdatum 01.10.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-30056-5
Verlag Droemer Knaur Verlag
Maße (L/B/H) 18,9/12,6/2,8 cm
Gewicht 361 g
Verkaufsrang 2.164
Buch (Taschenbuch)
13,40
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Buchhändler-Empfehlungen

„Erschreckend“

Thomas Horvath, Thalia-Buchhandlung Linz, Lentia City

Von der ersten Seite an war ich schockiert. Wissenschaftlich auf Basis von diversen Forschungsergebnis zeigt Spitzer die fatalen Auswirkungen der Digitalen Medien auf unser
Gehirn. Wir die Erwachsenen haben noch eine Chance sich dem entgegen zu stellen, doch unsere Kinder sind ungeschützt den unendlichen Weiten des WorldWideWeb ausgeliefert. Selbst erwischt man sich auch immer beim spielen/facebooken usw. Wir tragen die Verantwortung und sollen ihr gerecht werden ist die unterschwellige Botschaft von Spitzer. Und ich bin seiner Meinung, deshalb unbedingt lesen.
Von der ersten Seite an war ich schockiert. Wissenschaftlich auf Basis von diversen Forschungsergebnis zeigt Spitzer die fatalen Auswirkungen der Digitalen Medien auf unser
Gehirn. Wir die Erwachsenen haben noch eine Chance sich dem entgegen zu stellen, doch unsere Kinder sind ungeschützt den unendlichen Weiten des WorldWideWeb ausgeliefert. Selbst erwischt man sich auch immer beim spielen/facebooken usw. Wir tragen die Verantwortung und sollen ihr gerecht werden ist die unterschwellige Botschaft von Spitzer. Und ich bin seiner Meinung, deshalb unbedingt lesen.

„Must Read“

Pia Lemberger, Thalia-Buchhandlung Wien

Ist unser Umgang mit den Neuen Medien noch gesund?

Dieser Frage geht Gehirnforscher und Psychiater Manfred Spitzer nach und sein Fazit lautet eindeutig "NEIN".

Zuerst einmal sei folgendes gesagt: egal, wie man zu den Neuen Medien steht, eines sollte man sich in Erinnerung rufen. Zuviel von einer Sache ist nie gut. Zucker und Alkohol sind in Maßen genossen nicht schädlich, aber jeder weiß, was passiert, wenn man zu viel davon zu sich nimmt. So ist es auch mit den Neuen Medien. Stundenlanges Spielen auf PC oder Konsole oder Fernsehen können nicht gesund sein. Spitzer wettert nicht gegen Gelegenheitsspieler und -seher, sondern er ist viel mehr dagegen, dass man Kinder zu früh in die Neuen Medien einführt und sie zuviel Zeit mit TV & Co verbringen lässt.

Thema Neue Medien und Schule: ist es wirklich sinnvoll, allen Kindern in der Schule PCs oder Tablets zur Verfügung zu stellen? Klar, PCs sind schon mal hilfreich, wenn man das eine oder andere lernen möchte, aber welches Kind will abends nicht ins Bett gehen weil es am PC noch etwas lernen will? Neue Medien werden selten für das Lernen herangezogen und wenn doch, ist das Lernen mit ihnen offenbar doch nicht so einfach, wie man uns suggerieren möchte. Kaum verwunderlich, wenn man hört, dass eine Vielzahl der Studenten trotzdem immer noch lieber aus dem guten alten Buch lernt als mit Hilfe eines PCs.

Aber einmal ganz abgesehen davon, wie man zu den Neuen Medien steht: Spitzers Buch bietet weit mehr als seine persönliche Ansicht. Es lehrt uns eine Menge über das Gehirn und die Vorgänge darin. Es macht Lust aufs Lernen. Stark vereinfacht zusammengefasst: Je mehr man gelernt hat im Leben, desto länger dauert es, bis man alles wieder vergessen hat. Tatsächlich hat Bildung Einfluss auf Krankheiten wie Demenz oder Alzheimer.

Spitzer bezieht sich auf mehr als 400 Quellen (Studien etc.). Man muss nicht alle seine Ansichten teilen, aber man sollte sein Buch lesen und es weiterreichen. Denn Bücher wie diese sollte man weitergeben und nicht ins Regal stellen. Und das sage ich als jemand, der die Neuen Medien gut und gerne nutzt
Ist unser Umgang mit den Neuen Medien noch gesund?

Dieser Frage geht Gehirnforscher und Psychiater Manfred Spitzer nach und sein Fazit lautet eindeutig "NEIN".

Zuerst einmal sei folgendes gesagt: egal, wie man zu den Neuen Medien steht, eines sollte man sich in Erinnerung rufen. Zuviel von einer Sache ist nie gut. Zucker und Alkohol sind in Maßen genossen nicht schädlich, aber jeder weiß, was passiert, wenn man zu viel davon zu sich nimmt. So ist es auch mit den Neuen Medien. Stundenlanges Spielen auf PC oder Konsole oder Fernsehen können nicht gesund sein. Spitzer wettert nicht gegen Gelegenheitsspieler und -seher, sondern er ist viel mehr dagegen, dass man Kinder zu früh in die Neuen Medien einführt und sie zuviel Zeit mit TV & Co verbringen lässt.

Thema Neue Medien und Schule: ist es wirklich sinnvoll, allen Kindern in der Schule PCs oder Tablets zur Verfügung zu stellen? Klar, PCs sind schon mal hilfreich, wenn man das eine oder andere lernen möchte, aber welches Kind will abends nicht ins Bett gehen weil es am PC noch etwas lernen will? Neue Medien werden selten für das Lernen herangezogen und wenn doch, ist das Lernen mit ihnen offenbar doch nicht so einfach, wie man uns suggerieren möchte. Kaum verwunderlich, wenn man hört, dass eine Vielzahl der Studenten trotzdem immer noch lieber aus dem guten alten Buch lernt als mit Hilfe eines PCs.

Aber einmal ganz abgesehen davon, wie man zu den Neuen Medien steht: Spitzers Buch bietet weit mehr als seine persönliche Ansicht. Es lehrt uns eine Menge über das Gehirn und die Vorgänge darin. Es macht Lust aufs Lernen. Stark vereinfacht zusammengefasst: Je mehr man gelernt hat im Leben, desto länger dauert es, bis man alles wieder vergessen hat. Tatsächlich hat Bildung Einfluss auf Krankheiten wie Demenz oder Alzheimer.

Spitzer bezieht sich auf mehr als 400 Quellen (Studien etc.). Man muss nicht alle seine Ansichten teilen, aber man sollte sein Buch lesen und es weiterreichen. Denn Bücher wie diese sollte man weitergeben und nicht ins Regal stellen. Und das sage ich als jemand, der die Neuen Medien gut und gerne nutzt

„Die digitale Verdummung“

Philipp Brandstötter, Thalia-Buchhandlung Linz

Exzessive Computernutzung kann bei Kindern zu Kontrollverlust, geistigen und körperlichen Verfall und Depressionen führen, so die Kernthese von Manfred Spitzer.

Stellen Sie sich folgende Situation vor: Sie fahren mit dem Taxi durch London. Dabei werden Sie, ohne es zu merken, Zeuge einer bemerkenswerten Hirnsteuerung. Denn Sie werden von jemandem befördert, dessen Hypokampus vergrößert ist. In diesem Hypokampus befinden sich die sogenannten Ortszellen. Über diese Ortszellen verfügen die Londoner Taxifahrer in einem besonders großen Maß, müssen Sie doch ihre Ortskenntnis in dieser Stadt durch ein weltweit außergewöhnliches Prüfungsverfahren unter Beweis stellen. Erst wenn es ihnen gelingt alle, knapp 1200 Straßennamen ohne die Hilfe eines digitalen Routenplaners (Navi) zu finden dürfen sie sich Taxifahrer nennen.

Für alle anderen Taxifahrer in Großstädten, sowie Autofahrer generell, gilt diese Regelung nicht. Das heißt die übrigen Beförderer eines Automobils können sich vollkommen auf das digitale Navigationsgerät verlassen. Sie lernen nichts, wissen nichts und sind daher ohne die Hilfe des digitalen Gerätes vollkommen hilflos und verloren.

Beispiele wie dieses sind das Paradebeispiel für die von ihm heraufbeschworene „Digitale Demenz“. Ohne die Hilfe eines digitalen Gerätes seinen viele unserer Mitbürger völlig mit ihrem Leben überfordert.

Doch nicht nur die Taxifahrer, auch unsere Schüler verblöden durch den übermäßigen Computerkonsum immer mehr. Auch an sie und deren Eltern ist dieses Buch gerichtet. Der Titel zeigt auf, wie weit die Digitalisierung auch die Schulen bereits verändert hat.

Ein wirklich lesenswertes Buch, das einem eine gesellschaftliche Veränderung aufzeigt, welche schleichend vonstatten geht.
Exzessive Computernutzung kann bei Kindern zu Kontrollverlust, geistigen und körperlichen Verfall und Depressionen führen, so die Kernthese von Manfred Spitzer.

Stellen Sie sich folgende Situation vor: Sie fahren mit dem Taxi durch London. Dabei werden Sie, ohne es zu merken, Zeuge einer bemerkenswerten Hirnsteuerung. Denn Sie werden von jemandem befördert, dessen Hypokampus vergrößert ist. In diesem Hypokampus befinden sich die sogenannten Ortszellen. Über diese Ortszellen verfügen die Londoner Taxifahrer in einem besonders großen Maß, müssen Sie doch ihre Ortskenntnis in dieser Stadt durch ein weltweit außergewöhnliches Prüfungsverfahren unter Beweis stellen. Erst wenn es ihnen gelingt alle, knapp 1200 Straßennamen ohne die Hilfe eines digitalen Routenplaners (Navi) zu finden dürfen sie sich Taxifahrer nennen.

Für alle anderen Taxifahrer in Großstädten, sowie Autofahrer generell, gilt diese Regelung nicht. Das heißt die übrigen Beförderer eines Automobils können sich vollkommen auf das digitale Navigationsgerät verlassen. Sie lernen nichts, wissen nichts und sind daher ohne die Hilfe des digitalen Gerätes vollkommen hilflos und verloren.

Beispiele wie dieses sind das Paradebeispiel für die von ihm heraufbeschworene „Digitale Demenz“. Ohne die Hilfe eines digitalen Gerätes seinen viele unserer Mitbürger völlig mit ihrem Leben überfordert.

Doch nicht nur die Taxifahrer, auch unsere Schüler verblöden durch den übermäßigen Computerkonsum immer mehr. Auch an sie und deren Eltern ist dieses Buch gerichtet. Der Titel zeigt auf, wie weit die Digitalisierung auch die Schulen bereits verändert hat.

Ein wirklich lesenswertes Buch, das einem eine gesellschaftliche Veränderung aufzeigt, welche schleichend vonstatten geht.

„Digitale Demenz“

Helmuth Fahrngruber, Thalia-Buchhandlung St. Pölten

Manfred Spitzer, der Popstar unter den Gehirn- und Lernforschern, füllt mit seinen Vorträgen ganze Hallen Tausender begeisterter Fans und Zuhörer. In seinem neuen Buch zieht er gegen den überbordenden Konsum digitaler Medien ins Feld. Was auf den ersten Blick (Untertitel: „Wie wir unsere Kinder um den Verstand bringen“) wie eine populäre Polemik für bildungsbürgerliche Zeitgenossen und Kulturskeptiker aussieht, entpuppt sich als interessantes Werk, in dem Grundlegendes zu den Themen Gehirn, Denken und Lernen verständlich und anschaulich zu erfahren ist. Ausgehend von neuen Erkenntnissen der Gehirnforschung, zeigt der Autor die Schäden auf, die andauernder Konsum digitaler Medien für den einzelnen und die Gesellschaft anrichten kann. Manfred Spitzer, der Popstar unter den Gehirn- und Lernforschern, füllt mit seinen Vorträgen ganze Hallen Tausender begeisterter Fans und Zuhörer. In seinem neuen Buch zieht er gegen den überbordenden Konsum digitaler Medien ins Feld. Was auf den ersten Blick (Untertitel: „Wie wir unsere Kinder um den Verstand bringen“) wie eine populäre Polemik für bildungsbürgerliche Zeitgenossen und Kulturskeptiker aussieht, entpuppt sich als interessantes Werk, in dem Grundlegendes zu den Themen Gehirn, Denken und Lernen verständlich und anschaulich zu erfahren ist. Ausgehend von neuen Erkenntnissen der Gehirnforschung, zeigt der Autor die Schäden auf, die andauernder Konsum digitaler Medien für den einzelnen und die Gesellschaft anrichten kann.

„Digitale Überlastung“

Christa Felser, Thalia-Buchhandlung Wien

Einer Gesellschaft, die verlernt, sich auf Inhalte zu konzentrieren, werden eines Tages die Experten fehlen.
Manfred Spitzer, Autor und Hirnforscher provoziert: Computerspiele machen dick, dumm und stumpfen ab.
Lesenswerte Thesen für Lehrer und Eltern
Einer Gesellschaft, die verlernt, sich auf Inhalte zu konzentrieren, werden eines Tages die Experten fehlen.
Manfred Spitzer, Autor und Hirnforscher provoziert: Computerspiele machen dick, dumm und stumpfen ab.
Lesenswerte Thesen für Lehrer und Eltern

Kundenbewertungen

Durchschnitt
21 Bewertungen
Übersicht
14
4
1
1
1

von einer Kundin/einem Kunden am 20.04.2018
Bewertet: anderes Format

Spitzers Bestseller kann Ihnen die Augen öffnen. Ein Sachbuch, das nicht nur klug macht, sondern auch Spaß.

Unbedingt lesen
von einer Kundin/einem Kunden aus Trier am 19.11.2014
Bewertet: eBook (ePUB)

Sehr gute Zusammenstellung der Gesamtsituation, liest sich flüssig und öffnet einem den Geist/die Augen. Zeigt anschaulich, dass viele Wirkkomponenten zusammenwirken und im Ergebnis ein erschreckendes Szenario entsteht.

Unangenehme Wahrheiten
von einer Kundin/einem Kunden am 01.07.2014
Bewertet: gebundene Ausgabe

Manfred Spitzer spricht unangenehme Wahrheiten aus! Wenn Sie schon eine kritische Meinung über elektronische Geräte haben und eine fundierte Grundlage suchen, dann sind Sie hier richtig.