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Die Würde ist antastbar

Essays

(4)
»Die Würde des Menschen ist unantastbar, sagt das Grundgesetz. Aber das ist falsch. Denn sie wird jeden Tag angetastet.«



Ferdinand von Schirach beschäftigt sich in seinen Essays mit den großen Themen unserer Zeit – warum der Terrorismus letztlich über die Demokratie entscheidet – und geht zugleich sehr persönlichen Gedanken nach, über das Schreiben, das Lesen mit dem iPad und das Rauchen.



Oft ist es nur der Zufall, der den Einzelnen zum Täter oder Opfer macht. Schuld ist das, was einem Menschen persönlich vorgeworfen werden kann. Nicht zuletzt seine so überzeugend formulierten Gedanken über Gut und Böse, über die moralischen und ethischen Fragestellungen in unserer Gesellschaft, haben seine Stories und Romane zu Welterfolgen gemacht. In seinen Essays widmet sich Ferdinand von Schirach brisanten Themen wie den Herausforderungen an unsere Demokratie im Zeichen des Terrorismus, den Schauprozessen gegen Prominente, der Sicherheitsverwahrung oder der Folterandrohung gegen Kindermörder. Daneben geht er aber auch der Frage nach, wie es in Zeiten des iPads um unser Lesen bestellt ist oder was der Zwang zu schreiben für einen Schriftsteller wirklich bedeutet.




Portrait
Der Spiegel nannte Ferdinand von Schirach einen »großartigen Erzähler«, die New York Times einen »außergewöhnlichen Stilisten«, der Independent verglich ihn mit Kafka und Kleist, der Daily Telegraph schrieb, er sei »eine der markantesten Stimmen der europäischen Literatur«. Die Erzählungsbände »Verbrechen« und »Schuld« und die Romane »Der Fall Collini« und »Tabu« wurden zu millionenfach verkauften internationalen Bestsellern. Sie erschienen bisher in vierzig Ländern. »Terror«, sein jüngstes Werk, zählt zu den erfolgreichsten Theaterstücken unserer Zeit. Ferdinand von Schirach wurde vielfach mit Literaturpreisen ausgezeichnet. Er lebt in Berlin.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Klappenbroschur
Seitenzahl 144
Erscheinungsdatum 13.02.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-71500-8
Verlag btb
Maße (L/B/H) 190/126/17 mm
Gewicht 170
Abbildungen schwarz-weiss Illustrationen
Verkaufsrang 19.206
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Kundenbewertungen


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Immer noch aktuell
von einer Kundin/einem Kunden am 08.01.2018

Schirachs Essays entwickeln eine unglaubliche Sogkraft. Obwohl sie auf gänzlich unterschiedliche Themen Bezug nehmen, zeichnen sie sich alle durch dieselbe strukturelle Klarheit und moralische Deutlichkeit aus. Ich kann nicht sagen, dass ich Schirachs Meinung immer teile, beeindruckt bin ich aber von der scheinbaren Leichtigkeit mit der er komplexe Sachverhalte... Schirachs Essays entwickeln eine unglaubliche Sogkraft. Obwohl sie auf gänzlich unterschiedliche Themen Bezug nehmen, zeichnen sie sich alle durch dieselbe strukturelle Klarheit und moralische Deutlichkeit aus. Ich kann nicht sagen, dass ich Schirachs Meinung immer teile, beeindruckt bin ich aber von der scheinbaren Leichtigkeit mit der er komplexe Sachverhalte verständlich macht und sich moralisch positioniert ohne im eigentlichen Sinne moralisierend zu sein. Im März 2018 erscheint sein neues Buch "Strafe".

Großartig
von einer Kundin/einem Kunden am 31.10.2017

Das wohl bisher persönlichste Buch von Ferdinand von Schirach vereint erstmals alle von ihm im Spiegel veröffentlichen Essays und bringt einen interssanten Querschnitt verschiedenster Themen aufs Tapet. Ich schätze, wie auch bei seinen anderen Büchern, die pointierte, klare Sprache, seine genaue Beobachtungsgabe und den Blick fürs Wesentliche. Er erhellt, stellt... Das wohl bisher persönlichste Buch von Ferdinand von Schirach vereint erstmals alle von ihm im Spiegel veröffentlichen Essays und bringt einen interssanten Querschnitt verschiedenster Themen aufs Tapet. Ich schätze, wie auch bei seinen anderen Büchern, die pointierte, klare Sprache, seine genaue Beobachtungsgabe und den Blick fürs Wesentliche. Er erhellt, stellt Dinge in Frage und regt, ohne erhobenen Zeigefinger, allerdings doch mit einer gewissen Dringlichkeit zu Diskussionen über aktuelle politische Probleme und unser Selbstverständnis an.

Unser Grundgesetz...
von Ute Bunde aus Hürth am 03.04.2015
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

... sagt, die Würde des Menschen ist unantastbar. Schön wäre es. Ferdinand von Schirach beweist in diesem Büchlein das es leider nicht so ist. Am deutlichsten macht er dies in seinem ersten Essay mit dem Untertitel: Warum der Terrorismus über die Demokratie entscheidet. Aber mein Favorit ist der Essay "... ... sagt, die Würde des Menschen ist unantastbar. Schön wäre es. Ferdinand von Schirach beweist in diesem Büchlein das es leider nicht so ist. Am deutlichsten macht er dies in seinem ersten Essay mit dem Untertitel: Warum der Terrorismus über die Demokratie entscheidet. Aber mein Favorit ist der Essay " Weil wir nicht anders können". Es geht ums töten, ums denken und ums schreiben. Wo bleibt die Würde des Mörders, des Opfers, des Musikers oder des Schriftstellers ? Der Essay endet mit einem Zitat von Tucholski aus dem Jahr 1920: "Die Lage des deutschen Schriftstellers ist haltlos. Wenn er nicht Glück oder sehr viel Marktgeschick hat oder einen guten Nebenberuf, kann er verhungern." Zitat von Schirach:"Daran hat sich in den letzten 90 Jahren nicht viel geändert. Denken Sie bitte daran, wenn Sie auf einer Tauschbörse ein Buch herunterladen wollen." Dem möchte ich mich als Buchhändlerin voll und ganz anschliessen. Ferdinand von Schirach ist ein großer Erzähler mit einem ganz eigenen Stil. Manchmal lakonisch oder sogar nüchtern und dann voller Leidenschaft die auch oft unterschwellig, zwischen den Zeilen zu lesen ist. Ein Strafverteidiger in dessen Seele der Schriftsteller zu Hause ist. Chapeau Herr von Schirach !


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