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Die Würde ist antastbar

Essays

(7)
»Die Würde des Menschen ist unantastbar, sagt das Grundgesetz. Aber das ist falsch. Denn sie wird jeden Tag angetastet.«

Ferdinand von Schirach beschäftigt sich in seinen Essays mit den großen Themen unserer Zeit – warum der Terrorismus letztlich über die Demokratie entscheidet – und geht zugleich sehr persönlichen Gedanken nach, über das Schreiben, das Lesen mit dem iPad und das Rauchen.

Oft ist es nur der Zufall, der den Einzelnen zum Täter oder Opfer macht. Schuld ist das, was einem Menschen persönlich vorgeworfen werden kann. Nicht zuletzt seine so überzeugend formulierten Gedanken über Gut und Böse, über die moralischen und ethischen Fragestellungen in unserer Gesellschaft, haben seine Stories und Romane zu Welterfolgen gemacht. In seinen Essays widmet sich Ferdinand von Schirach brisanten Themen wie den Herausforderungen an unsere Demokratie im Zeichen des Terrorismus, den Schauprozessen gegen Prominente, der Sicherheitsverwahrung oder der Folterandrohung gegen Kindermörder. Daneben geht er aber auch der Frage nach, wie es in Zeiten des iPads um unser Lesen bestellt ist oder was der Zwang zu schreiben für einen Schriftsteller wirklich bedeutet.

Portrait
Der Spiegel nannte Ferdinand von Schirach einen »großartigen Erzähler«, die New York Times einen »außergewöhnlichen Stilisten«, der Independent verglich ihn mit Kafka und Kleist, der Daily Telegraph schrieb, er sei »eine der markantesten Stimmen der europäischen Literatur«. Die Erzählungsbände »Verbrechen« und »Schuld« und die Romane »Der Fall Collini« und »Tabu« wurden zu millionenfach verkauften internationalen Bestsellern. Sie erschienen bisher in vierzig Ländern. »Terror«, sein jüngstes Werk, zählt zu den erfolgreichsten Theaterstücken unserer Zeit. Ferdinand von Schirach wurde vielfach mit Literaturpreisen ausgezeichnet. Er lebt in Berlin.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Klappenbroschur
Seitenzahl 144
Erscheinungsdatum 13.02.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-71500-8
Verlag btb
Maße (L/B/H) 19/12,6/1,7 cm
Gewicht 170 g
Abbildungen schwarz-weiss Illustrationen
Verkaufsrang 6.736
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 24.03.2018
Bewertet: anderes Format

Tiefgründige Essays die zum Nachdenken anregen. Klare Empfehlung!

Nachdenkpotenzial
von einer Kundin/einem Kunden am 28.02.2018

Die Frage nach der Schuld und wie schwer eine Schuld zu bestrafen ist, ist je nach schwere eines Verbrechens keine einfache Frage. Denn allein durch unser Dasein als Mensch werden urteile zu emotional getroffen und die Folgen für die eigentliche Verletzung unserer Gesetzte bleiben oft gering. Es ist erstaunlich... Die Frage nach der Schuld und wie schwer eine Schuld zu bestrafen ist, ist je nach schwere eines Verbrechens keine einfache Frage. Denn allein durch unser Dasein als Mensch werden urteile zu emotional getroffen und die Folgen für die eigentliche Verletzung unserer Gesetzte bleiben oft gering. Es ist erstaunlich wie sehr man beim Lesen mit seinen eigenen Gedanken und Moralvorstellungen ins Wanken kommt. Denn ich wage zu behaupten, dass niemand in einem Staat leben will, in dem die Schuldfrage einer subjektiven statt objektiven Entität obligt.

Immer noch aktuell
von einer Kundin/einem Kunden am 08.01.2018

Schirachs Essays entwickeln eine unglaubliche Sogkraft. Obwohl sie auf gänzlich unterschiedliche Themen Bezug nehmen, zeichnen sie sich alle durch dieselbe strukturelle Klarheit und moralische Deutlichkeit aus. Ich kann nicht sagen, dass ich Schirachs Meinung immer teile, beeindruckt bin ich aber von der scheinbaren Leichtigkeit mit der er komplexe Sachverhalte... Schirachs Essays entwickeln eine unglaubliche Sogkraft. Obwohl sie auf gänzlich unterschiedliche Themen Bezug nehmen, zeichnen sie sich alle durch dieselbe strukturelle Klarheit und moralische Deutlichkeit aus. Ich kann nicht sagen, dass ich Schirachs Meinung immer teile, beeindruckt bin ich aber von der scheinbaren Leichtigkeit mit der er komplexe Sachverhalte verständlich macht und sich moralisch positioniert ohne im eigentlichen Sinne moralisierend zu sein. Im März 2018 erscheint sein neues Buch "Strafe".