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Die Unglückseligen

Roman

(10)
Der große Roman über die Sehnsucht nach Unsterblichkeit
Johanna Mawet ist Molekularbiologin und forscht an Zebrafischen zur Unsterblichkeit von Zellen. Während eines Forschungsaufenthalts in den USA gabelt sie einen merkwürdigen, alterslosen Herrn auf. Je näher sie ihn kennenlernt, desto abstrusere Erfahrungen macht sie mit ihm. Schließlich gibt er sein Geheimnis preis. Er sei der Physiker Johann Wilhelm Ritter, geboren 1776. Starker Tobak für eine Naturwissenschaftlerin von heute. Um seiner vermeintlichen Unsterblichkeit auf die Spur zu kommen, lässt sie seine DNA sequenzieren. Als Johannas Kollegen misstrauisch werden, bleibt dem sonderbaren Paar nur eines: die Flucht, dorthin, wo das Streben nach wissenschaftlicher Erkenntnis und schwarze Romantik sich schon immer gerne ein Stelldichein geben - nach Deutschland.
In ihrem ersten Roman seit "Die deutsche Seele" nimmt Thea Dorn uns mit in die Extreme moderner Biomedizin und zieht uns zugleich in die Untiefen einer romantischen Seele. „Die Unglückseligen“ ist ein großes Lese- und Erkenntnisvergnügen, in dem sich die lange Tradition des Fauststoffes zeitgemäß spiegelt.
Rezension
"Ein Paukenschlag in der deutschen Gegenwartsliteratur."
Portrait
Thea Dorn, geboren 1970, studierte Philosophie und Theaterwissenschaften in Frankfurt, Wien und Berlin und arbeitete als Dozentin und Dramaturgin. Sie schrieb eine Reihe preisgekrönter Romane und Bestseller (u.a. "Die Hirnkönigin"), Theaterstücke, Drehbücher und Essays (u.a. "Die neue F-Klasse – Wie die Zukunft von Frauen gemacht wird") und zuletzt mit Richard Wagner den Sachbuch-Bestseller „Die deutsche Seele“. Sie moderierte die Sendung "Literatur im Foyer" im SWR-Fernsehen und kuratierte unter dem Motto "Hinaus ins Ungewisse!" das "forum:autoren" beim Literaturfest München 2012. Der Film "Männertreu", zu dem sie das Drehbuch geschrieben hat, wurde 2014 mit dem "Deutschen Fernsehpreis" als bester Fernsehfilm des Jahres und 2015 mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Seit März 2017 ist sie festes Mitglied beim "Literarischen Quartett". Thea Dorn lebt in Berlin.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 560 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 26.02.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783641165857
Verlag Albrecht Knaus Verlag
eBook
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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„Interessanter Ansatz“

Anna Brandstätter, Thalia-Buchhandlung Linz

Johanna ist Mikrobiologin und Ihre ganze Welt dreht sich nur um die Unsterblichkeit. Sie verachtet jeden der sich mit dem Tod abgefunden hat und glaubt der Lösung schon dicht auf den Fersen zu sein. Doch dann trifft Sie Ritter, einen alterlosen etwas verwirrten Mann der durch galvanische Experimente unsterblich geworden zu sein scheint.

Ich fand das Buch sehr anstrengend zu lesen. Zwar faszinierte mich das Thema rund um unsere Gene und auch Johanna war mir als Charakter und Erzählerin sehr sympathisch, doch Ritter nervte mich von den ersten Seiten an. Stänig jammert er, drückt sich extrem umständlich aus und ich konnte mich in keiner Hinsicht mit im identifiziern.
Der Einzige der mich immer wieder zum schmunzeln brachte war der Teufel der auch eine kleine Erzählrolle hat.

Fazit: Hochspannendes Thema doch leider fehlt der Anreiz es immer wieder weiter zu lesen.
Johanna ist Mikrobiologin und Ihre ganze Welt dreht sich nur um die Unsterblichkeit. Sie verachtet jeden der sich mit dem Tod abgefunden hat und glaubt der Lösung schon dicht auf den Fersen zu sein. Doch dann trifft Sie Ritter, einen alterlosen etwas verwirrten Mann der durch galvanische Experimente unsterblich geworden zu sein scheint.

Ich fand das Buch sehr anstrengend zu lesen. Zwar faszinierte mich das Thema rund um unsere Gene und auch Johanna war mir als Charakter und Erzählerin sehr sympathisch, doch Ritter nervte mich von den ersten Seiten an. Stänig jammert er, drückt sich extrem umständlich aus und ich konnte mich in keiner Hinsicht mit im identifiziern.
Der Einzige der mich immer wieder zum schmunzeln brachte war der Teufel der auch eine kleine Erzählrolle hat.

Fazit: Hochspannendes Thema doch leider fehlt der Anreiz es immer wieder weiter zu lesen.

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
5
3
0
1
1

Fesseln? Verstrickend? Im Unglück selig? Absolut!
von einer Kundin/einem Kunden am 20.02.2018
Bewertet: Hörbuch-Download

Ein Thema so alt wie die Menschheit selbst: Unsterblichkeit. Durch die Auszeichnung als Hörbuch des Jahres gelockt,sehr verwundert zu Anfang, fing michn die kühne Sprache der in der Klassik oder Romantik angesiedelten Figur des anscheinend unsterblichen also alterslosen Herrn Ritter sehr ein. Gegen unsere Hörgewohnheiten werden Wendungen (z.B.nimmer nicht) zum... Ein Thema so alt wie die Menschheit selbst: Unsterblichkeit. Durch die Auszeichnung als Hörbuch des Jahres gelockt,sehr verwundert zu Anfang, fing michn die kühne Sprache der in der Klassik oder Romantik angesiedelten Figur des anscheinend unsterblichen also alterslosen Herrn Ritter sehr ein. Gegen unsere Hörgewohnheiten werden Wendungen (z.B.nimmer nicht) zum "Hinhorcher" und der Kontrast zur Moderne unüberhörbar. Die Molekularbiologin, die zielgerichtet auf dem Gebiet der Unsterblichkeit forscht ist noch ungläubiger und zweifelnder als der geneigte Hörer selbst, der von einem scheinbar allwissenden Erzähler immer mal wieder ins "Vertrauen"gezogen wird. Mich hat die Geschichte spannend und drängend in der möglichen Auflösung der Verstrickungen ca. 18 Stunden bei der Stange gehalten. Ich empfehle sie für Sprachbegeisterte mit Forscherdrang ;-)und Geduld einer weit ausholenden über Jahrhunderte und Kontinente mäandernden Geschichte ihre Aufmerksamkeit zu schenken.

Die Sache mit der Unsterblichkeit
von einer Kundin/einem Kunden am 26.01.2018
Bewertet: gebundene Ausgabe

Geschickte Herangehensweise an ein Thema, das nach wie vor viele Leute beschäftigt. Wer sich für einen Roman interessiert, der sowohl klug diskutiert als auch unterhaltsam ist, ist hier goldrichtig!

Sehnsucht nach Unsterblichkeit
von einer Kundin/einem Kunden am 01.10.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Die junge Molekularbiologin Johanna forscht nach dem Unsterblichkeitsgen, vorzugsweise an Zebrafischen. Eines Tages begegnet ihr ein merkwürdiger alter Herr, der offensichtlich genetisch viel jünger ist. Da niemand ihnen glaubt , fliehen sie nach Deutschland. Das Streben nach wissenschaftlicher Erkenntnis und schwarze Romantik spielen in diesem faustischen Roman eine große... Die junge Molekularbiologin Johanna forscht nach dem Unsterblichkeitsgen, vorzugsweise an Zebrafischen. Eines Tages begegnet ihr ein merkwürdiger alter Herr, der offensichtlich genetisch viel jünger ist. Da niemand ihnen glaubt , fliehen sie nach Deutschland. Das Streben nach wissenschaftlicher Erkenntnis und schwarze Romantik spielen in diesem faustischen Roman eine große Rolle. Auch der Teufel hat seinen Auftritt in dem Geschehen, er kommentiert und spricht sozusagen aus dem Off mit dem Leser. Anspruchsvoller Stoff, macht aber Spaß!