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Die Tochter des Emirs

Eine iranische Frau kämpft um ihre Zukunft

(9)
Soheila, Tochter der ehemaligen kurdischen Königsfamilie im Iran, wehrt sich gegen die arrangierte Heirat mit einem Cousin. Aber auch mit dem selbst gewählten Mann rennt sie ins Unglück, denn er ist gewalttätig. Obwohl verzweifelt, hält sie ihm die Treue. Da begegnet ihr Jesus in einer Vision und schenkt ihr eine neue Hoffnung …
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 04.01.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7655-4309-8
Verlag Brunnen
Maße (L/B/H) 185/118/20 mm
Gewicht 196
Originaltitel Kärleken blev mitt vapen
Abbildungen mit Fotos von Rickard Eriksson Liljero
Übersetzer Friedemann Lux
Buch (Taschenbuch)
13,40
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Kundenbewertungen

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eine unglaublich bewegende Lebensgeschichte
von einer Kundin/einem Kunden am 16.12.2017

Inhalt: Soheila Fors wird im Iran noch zu Zeiten des Schahs geboren. Ihre legendäre kurdische Familie - die ehemalige Königsfamilie - ist politisch einflussreich, steht aber unter Verdacht. Wie in ihrer Kultur üblich, soll Soheila mit einem Cousin verheiratet werden. Doch sie wehrt sich und wählt ihren Ehemann selbst. Dass... Inhalt: Soheila Fors wird im Iran noch zu Zeiten des Schahs geboren. Ihre legendäre kurdische Familie - die ehemalige Königsfamilie - ist politisch einflussreich, steht aber unter Verdacht. Wie in ihrer Kultur üblich, soll Soheila mit einem Cousin verheiratet werden. Doch sie wehrt sich und wählt ihren Ehemann selbst. Dass sie auch mit ihm ins Unglück rennt, merkt sie zu spät. Denn nach der Hochzeit stellt sich heraus, dass er gewalttätig ist. Dennoch hält sie ihm die Treue. An einem Tiefpunkt erscheint ihr Jesus in einer Vision. Er gibt ihr neue Kraft und Hoffnung. Das ist der Anfang einer neuen, wunderbaren Geschichte... (Quelle: Brunnen Verlag) Meine Meinung: Soheila Fors beschreibt in ihrem Buch „Die Tochter des Emirs“ auf einfühlsame Art ihre eigene Lebensgeschichte von der Kindheit bis in die aktuelle Zeit. Ihre frühe Kindheit klingt wie in einem Märchen. Sie lebt mit Ihrer Familie im Iran in einem großen Palast. Dort haben sie eigentlich alles, was das Herz begehrt und werden rund um die Uhr von Bediensteten umsorgt. Ihr Vater ist ein geschätzter Mann und Soheila liebt und verehrt ihn sehr, er ist ihr ein und alles. Sie hat viele Freiheiten, die andere Kinder nicht haben, zieht lange Hosen an und schneidet sich die Haare wie sie sie mag. Sie macht was sie will. Mitreißend beschreibt sie die kurdisch – islamische Kultur und man ist immer wieder erschrocken und kann es kaum glauben, was sie an grausamen und schrecklichen Erlebnissen beschreibt. Sie zeigt Beispiele, die verdeutlichen, dass eine Frau nichts wert ist. Die Eltern und später auch der Ehemann dürfen mit einer Frau machen, was sie wollen. Letztendlich ist eine Frau dort hilflos den Launen anderer, die sie hin und her schubsen, wie sie es brauchen, ausgeliefert. Sie erleben endlose psychische und physische Gewalt, werden misshandelt, missbraucht und geschlagen. Als Leser fand ich einige Passagen sehr hart zu lesen, weil man sich denkt, sowas kann doch nicht wahr sein – und doch ist das leider und immer noch an der Tagesordnung in diesen Ländern. Ihr Vater, der Emir, achtet, schätzt und liebt sie sehr. Zu ihm hat sie die einzige innige Beziehung. Ihre Mutter dagegen hat nicht viel für sie übrig. Das Verhältnis ist über Jahre schwierig und wird auch erstmal nicht besser. Als Leser bekommt man eher die Wut und denkt, wie kann eine Mutter so verachtend ihr Kind behandeln. Als der Krieg ausbricht flüchten sie in die Berge und suchen in einer Höhle Schutz. Soheila ist immer bemüht für Versorgung zu sorgen, aber ihre Mutter hat da wenig Verständnis und so fallen Äußerungen wie: ich wünschte Du wärst Tod dann hätte ich mir nicht solche Sorgen machen müssen, sondern hätte genau gewusst wo Du bist. Ich finde diese Sätze als Mutter nur ganz schwer zu ertragen und man kann hier einfach nur mit dem Kopf schütteln. Als Soheila älter wird, kommen die Versuche ihrer Familie, sie zu verheiraten. Zuerst mit einem jungen Kandidaten, an den sie seit Geburt versprochen war. Es folgen noch weitere Versuche jedoch schafft sie es, alle Versuche der Familie sie zu verheiraten abzuwehren und lernt letztendlich einen fremden Mann kennen. Sie verliebt sich und heiratet ihn entgegen den Willen ihrer Eltern. Jedoch entpuppt sich der Traum direkt nach der Heirat als ein Alptraum und sie wird als Haussklavin in der Familie ihres Mannes gehalten, wo sie sämtliche Arbeiten im Haushalt verrichten muss. Hinzu kommt, dass sie gedemütigt und betrogen wird. In Ihrem Leben wird letztendlich alles immer schlimmer anstatt besser und irgendwann gelingt ihr mit Hilfe eines Verwandten die Flucht nach Schweden. Dort angekommen erlebt sie erstmal einen Kulturschock und es treffen Welten auf sie. Kurze Zeit später ereilt sie das Heimweh und sie reist in den Iran. Dort erlebt sie Jesus in einer Vision und dies verändert alles in ihrem Leben. Die innere Leere und Verzweiflung fängt an sich zu füllen. Wieder zurück in Schweden findet sie endlich ihr Glück und eröffnet einen wundervollen Weg, Menschen zu helfen. Sie ist eine wunderbar starke Frau, die ihren Weg geht. Der einfache und packende Schreibstil schafft es, das man das Buch schnell verschlingt und nicht aus der Hand legen mag. Besonders wundervoll fand ich folgende Aussage: „Wir sind etwas Besonderes. Jeder von uns ist ein Original, ein Mensch, der Gaben hat, mit denen er anderen Menschen dienen kann. Und gemeinsam sind wir stark.“ Fazit: Das Schicksal Soheilas bewegt einen sehr und hat mich beim Lesen immer wieder sehr traurig gestimmt. Aber es zeigt auch, dass es Sinn macht, niemals aufzugeben. Mut haben, an Träume zu glauben und zu wissen, dass Gott dem Leben eine unerwartete Wendung geben kann. Als Leser bekommt man auch mehr Einblick in die Gründe, warum so viele Menschen auf der Flucht sind in der Hoffnung ein besseres Leben zu finden. Soheilas Lebensgeschichte ist unglaublich packend geschrieben und bekommt von mir eine absolute Leseempfehlung.

Die Tochter des Emirs
von tigerbaer/heinz60 aus Karlsruhe am 14.12.2017

Im Rahmen einer Leserunde durfte ich „Die Tochter des Emirs“ von Soheila Fors lesen. Das erste Mal bin ich auf „Die Tochter des Emirs“ beim Stöbern in der Verlagsvorschau aufmerksam geworden und schon der erste Blick auf das Cover, dass Soheila Fors zeigt hat mich fasziniert und nicht mehr los... Im Rahmen einer Leserunde durfte ich „Die Tochter des Emirs“ von Soheila Fors lesen. Das erste Mal bin ich auf „Die Tochter des Emirs“ beim Stöbern in der Verlagsvorschau aufmerksam geworden und schon der erste Blick auf das Cover, dass Soheila Fors zeigt hat mich fasziniert und nicht mehr los gelassen. Nicht nur deshalb habe ich mich riesig gefreut, als ich das Buch im Rahmen einer Leserunde lesen durfte. Soheila Fors wächst vor der islamischen Revolution im Iran auf und genießt in ihrer kurdischen Familie ein privilegiertes Leben. Mit dem Vater verbindet sie eine tiefe und innige Beziehung und dieser gesteht ihr mehr Freiheiten zu als das kurdische Mädchen gemeinhin haben. Selbst ihren Ehemann darf sie selbst wählen, doch diese Entscheidung bereut Soheila bald. Sie erlebt den gesellschaftlichen Umsturz im Iran hautnah mit, hat in ihrer Ehe großer Herausforderungen zu bestehen und irgendwann führt sie ihr Weg sogar nach Schweden. Neben der Lebensgeschichte einer starken Frau, erzählt das Buch vom Leben in einem anderen Kulturkreis, man erfährt einiges über das kurdische Volk und seine Traditionen, erlebt den Umbruch den ein Neuanfang in einem europäischen Land bedeutet und ist an der Seite von Soheila als sie in Schweden eine neue große Aufgabe findet. Das Buch hat mich schon mit seinen ersten Zeilen in seinen Bann gezogen und ich habe Soheilas Weg fasziniert verfolgt. Das Engagement dieser Frau flößt mir Respekt ein und beeindruckt mich. Es sind Menschen wie Soheila, die Licht in die Dunkelheit ihrer Mitmenschen bringen. Von mir gibt es 5 Bewertungssterne!

Irans Pippi Langstrumpf
von einer Kundin/einem Kunden aus Attenhofen am 04.12.2017

Soheila Fors erzählt in diesem Buch aus ihrem spannenden, bewegten Leben. Sie wurde 1967 als Tochter eines kurdischen Emirs geboren, und ist damit eine Prinzessin, was ihr auch urkundlich bescheinigt wurde. Ihr Vater war sehr angesehen und beliebt, und auch für Soheila war er die wichtigste Person ihrer Kindheit.... Soheila Fors erzählt in diesem Buch aus ihrem spannenden, bewegten Leben. Sie wurde 1967 als Tochter eines kurdischen Emirs geboren, und ist damit eine Prinzessin, was ihr auch urkundlich bescheinigt wurde. Ihr Vater war sehr angesehen und beliebt, und auch für Soheila war er die wichtigste Person ihrer Kindheit. Sie beschreibt sehr anschaulich ihre Kindheit und ihre Jugendjahre. Von dem vergnügtem Spielen im großen Obstgarten der Familie, über die strapazierende Flucht ins Gebirge wegen dem Krieg, ihre Aktivitäten als Kommunistin, bis hin zu einer sehr unglücklichen Ehe. Sie ist in allem eine starke Persönlichkeit. Wie ihr Vorbild Pippi Langstrumpf, stellt sie sich mutig allen Herausforderungen. Dabei wird sie oft geächtet, da sie sich gar nicht wie eine verhätschelte Prinzessin verhält. Ihr Bruder ist schon nach Schweden geflüchtet, und er hilft Soheila und ihre Familie auch nach Schweden auszuwandern. Da die Flucht für Frauen und Kinder sehr gefährlich gewesen wäre, reist ihr Mann voraus und holt später die Familie nach. Als aber Soheila vier Jahre später mit den Kindern nach Schweden kommt, ist die Ehe schon gescheitert, und ihr gewalttätiger Mann liebt eine Andere. Für Soheila beginnt eine sehr schwere Zeit. In dieser Zeit begegnet sie Jesus, und durch den Blick seiner Augen fühlt sie sich vollkommen heil. Die äußeren Schwierigkeiten halten zunächst noch an, aber nach einigen großen Schwierigkeiten kommt auch äußerlich Ruhe in ihr Leben, als sie einen schwedischen Christ heiratet. Nun möchte sie ihr Leben dafür einsetzen anderen benachteiligten Frauen zu helfen. Sie richtet ein Teehaus für Frauen ein, in dem aber bald viele unterschiedliche Aktivitäten stattfinden, die nachhaltig Leben verändern. Ein sicheres Haus entsteht, in dem Menschen Zuflucht finden, die von ihrer Familie oder andere bedroht sind. Das sind in erster Linie junge Frauen und Mädchen, aber auch Männer, die nicht auf eine arrangierte Ehe eingehen wollen. Soheila Fors ist eine sehr sympathische Frau. Als Kind zieht sie lieber eine Latzhose an als Prinzessinnenkleider, als Jugendliche trägt sie die Verantwortung für eine Gruppe von Frauen und Kinder und ältere Menschen, und als Erwachsene setzt sie sich tatkräftig für Menschen ein, die unter dem Ehrenkodex des Islams leiden. Neben ihrem Mut und ihrer Tatkraft, beeindrucken auch ihre Phantasie und ihr Humor. Sie findet sie viele Wege ihre unerwünschten Verehrer zu verscheuchen. Ihr Herz schlägt für Freiheit. Ihre Erklärungen zu der Kultur, in der sie aufgewachsen ist, sind sehr aufschlussreich und hilfreich. Gerade in unserer Zeit, in der viele Menschen aus islamisch geprägten Ländern zu uns kommen, ist es wichtig, dass wir ihren Hintergrund verstehen. Fazit: Die abenteuerliche Lebensgeschichte einer mutigen Frau, die dem Leser hilft ihre Heimat Iran bzw. Kurdistan zu verstehen. Beim Lesen kann man miterleben wie ein hoffnungsloses Leben sich durch eine Begegnung mit Jesus grundlegend verändert.


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