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Die Spur der Füchse

Roman

(6)
Binnen weniger Stunden in London: Ein tolldreister Millionenraub wird verübt, ein hoher Politiker begeht einen rätselhaften Selbstmordversuch, ein Großkonzern wird in letzter Minute vor dem Konkurs gerettet, und ein Unterweltboß erlebt ein blutiges Fiasko.

Als ein junger Reporter dieses Netzwerk aus Korruption und Gewalt entwirrt, wird er zum Schweigen gebracht. Denn selbst die Presse ist nur eine Figur im teuflisch-genialen Plan eines Finanzhais – der Operation Obadja.
Portrait
Ken Follett wurde 1949 in Cardiff geboren und studierte Philosophie am University College London. Zum Schriftsteller wurde er gewissermaßen erzogen, da seine streng religiösen Eltern ihm in seiner Kindheit kein Spielzeug oder moderne Medien zur Verfügung stellten. Deshalb beschäftigte Ken Follet sich mit Büchern und Geschichten. Im Alter von 14 Jahren brachte er sich selbst das Gitarre spielen bei und spielt auch heute noch in einer Blues-Band. Mit seinem Studium stellte er, wie Ken Follet selbst sagt, die Weichen für seine Zukunft als Schriftsteller, da Schriftsteller und Philosophen viel gemeinsam haben. Beide entwerfen Gedankenwelten. Zugleich begann er, sich politisch zu engagieren. Nach seinem Studium versuchte Ken Follet sich erst als Enthüllungsjournalist, war dort aber wenig erfolgreich. So fing er abends und am Wochenende an, Romane zu schreiben. Seine ersten Romane waren ebenfalls nicht sehr erfolgreich, erst mit "Die Nadel" (1978) gelang Ken Follet der Aufstieg zum internationalen Bestsellerautor. Seine vielen Werke sind im Stil der klassischen Thriller-Dramaturgie verfasst und in 30 Sprachen übersetzt und verfilmt worden. Sein politisches Engagement ist nach wie vor stark, konzentriert sich mittlerweile aber mehr auf die Unterstützung der Labour- Partei. Dort ist auch seine zweite Frau, Barbara Follett, als Abgeordnete im britischen Unterhaus aktiv. Die großen Freuden in Kens Leben, abgesehen von den ihm nahestehenden Menschen, sind gutes Essen und Wein, Dramen aus der Zeit Shakespeares und, noch wichtiger, Musik. Außerdem setzt Ken Follet sich als Präsident des "Dyslexia Institute" für Lese- und Sprachförderung ein.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 284
Erscheinungsdatum 29.10.1996
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-404-12585-2
Verlag Lübbe
Maße (L/B/H) 18,5/12,5/2,7 cm
Gewicht 282 g
Originaltitel Paper Money
Auflage 21. Auflage 2015
Übersetzer Wolfgang Neuhaus
Verkaufsrang 9.505
Buch (Taschenbuch)
11,40
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Buchhändler-Empfehlungen

„Im London der Finanzen“

Philipp Brandstötter, Thalia-Buchhandlung Linz

In einem seiner ersten Werke beweist Ken Follett sein schriftstellerisches Können. Einzig und Allein diese Tatsache hat dabei geholfen, Ihn zu einem dermaßen guten Autor werden zu lassen.

Zum Inhalt:
Die Geschichte selbst hat keine eigentliche Hauptfigur. Vielmehr wird aus der Sicht von mehreren verschiedenen Karraktären beschrieben, wie sich ein einziger Tag für alle unterschiedlich entwickelt. Einer der Hauptpersonen ist Felix Laski, ein Verterter der Londoner Börse. Er ist außerdem Inhaber einer kleinen Bank und somit Kenner der Finanzbranche.

Weiters ist da noch Tony Cox. Er verkörpert im Roman den Kriminellen, welcher mit allen Wassern gewaschen scheint. Durch einen Putschversuch hat er sich fast an die Spitze der Londoner Mafia hochgearbeitet. Sollte es Ihm gelingen noch einen großen Coup zu vollführen, so wird er endgültig der Beste seines Faches.

Der letzte noch, für die unmittelbare Handlung, wichtige Charakter ist Arthur Cole. Er ist Redakteur bei einer lokalen Londoner Tageszeitung namens „Evening Post“. Es handelt sich hierbei um ein Fachblatt, allerdings ist der Aufmacher der Zeitung fast immer sehr reißerisch.

Laski und Cox haben sich zufällig in einem Nachtclub bei einem Essen kennengelernt und seit dem ihre Beziehung lange genug aufrecht erhalten um für Beide berufliche Vorteile zu verschaffen. Um sich gegenseitig von ihrem jeweiligen Einfluss zu überzeugen, gehen sie einen Deal ein. Cox verspricht Laski die Information, wer die Bohrrechte für das letzte Erdölfeld der Nordsee zugesprochen bekommt, zukommen zu lassen, bevor dies der Öffentlichkeit präsentiert wird. Im Gegenzug dazu soll Laski Cox über die Fahrtroute eines Geldtransportes unterrichten.

Ein sehr durchdachter Roman. In einem Vorwort vom Autor selber, bezeichnet Follett dieses Werk als das beste Buch seiner frühen Jahre. Ein Roman um die Londoner Finanzbranche, auch wenn viele Ausdrücke und Gerätschaften veraltet sind, etwa wenn man die aktuellen Nachrichten über einen Fernschreiber erhält. Das liest sich dann doch etwas Antik.

Nichts desto trotz ein sehr solider Roman.
In einem seiner ersten Werke beweist Ken Follett sein schriftstellerisches Können. Einzig und Allein diese Tatsache hat dabei geholfen, Ihn zu einem dermaßen guten Autor werden zu lassen.

Zum Inhalt:
Die Geschichte selbst hat keine eigentliche Hauptfigur. Vielmehr wird aus der Sicht von mehreren verschiedenen Karraktären beschrieben, wie sich ein einziger Tag für alle unterschiedlich entwickelt. Einer der Hauptpersonen ist Felix Laski, ein Verterter der Londoner Börse. Er ist außerdem Inhaber einer kleinen Bank und somit Kenner der Finanzbranche.

Weiters ist da noch Tony Cox. Er verkörpert im Roman den Kriminellen, welcher mit allen Wassern gewaschen scheint. Durch einen Putschversuch hat er sich fast an die Spitze der Londoner Mafia hochgearbeitet. Sollte es Ihm gelingen noch einen großen Coup zu vollführen, so wird er endgültig der Beste seines Faches.

Der letzte noch, für die unmittelbare Handlung, wichtige Charakter ist Arthur Cole. Er ist Redakteur bei einer lokalen Londoner Tageszeitung namens „Evening Post“. Es handelt sich hierbei um ein Fachblatt, allerdings ist der Aufmacher der Zeitung fast immer sehr reißerisch.

Laski und Cox haben sich zufällig in einem Nachtclub bei einem Essen kennengelernt und seit dem ihre Beziehung lange genug aufrecht erhalten um für Beide berufliche Vorteile zu verschaffen. Um sich gegenseitig von ihrem jeweiligen Einfluss zu überzeugen, gehen sie einen Deal ein. Cox verspricht Laski die Information, wer die Bohrrechte für das letzte Erdölfeld der Nordsee zugesprochen bekommt, zukommen zu lassen, bevor dies der Öffentlichkeit präsentiert wird. Im Gegenzug dazu soll Laski Cox über die Fahrtroute eines Geldtransportes unterrichten.

Ein sehr durchdachter Roman. In einem Vorwort vom Autor selber, bezeichnet Follett dieses Werk als das beste Buch seiner frühen Jahre. Ein Roman um die Londoner Finanzbranche, auch wenn viele Ausdrücke und Gerätschaften veraltet sind, etwa wenn man die aktuellen Nachrichten über einen Fernschreiber erhält. Das liest sich dann doch etwas Antik.

Nichts desto trotz ein sehr solider Roman.

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
1
2
3
0
0

von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Für mich eines der besten Bücher überhaupt von Ken Follett! Unglaublich spannend geschrieben, man muss aber am Ball bleiben. Absolut empfehlenswert!

interressant
von Blacky am 03.01.2010
Bewertet: Hörbuch (CD)

Beschreibung: Binnen weniger Stunden in London: Ein dreister Millionenraub wird verübt, ein hoher Politiker begeht einen Selbstmordversuch, ein Großkonzern wird in letzter Minute vor dem Konkurs gerettet und ein Unterweltboss erlebt ein blutiges Fiasko. Als ein junger Reporter dieses Netzwerk entwirrt, wird er zum schweigen gebracht. Denn selbst die Presse... Beschreibung: Binnen weniger Stunden in London: Ein dreister Millionenraub wird verübt, ein hoher Politiker begeht einen Selbstmordversuch, ein Großkonzern wird in letzter Minute vor dem Konkurs gerettet und ein Unterweltboss erlebt ein blutiges Fiasko. Als ein junger Reporter dieses Netzwerk entwirrt, wird er zum schweigen gebracht. Denn selbst die Presse ist nur eine Figur im teufl ischen Plan eines Finanzhais der Operation Obadja Es ist interressant mitzuerleben, wie sich verschiedene Gauner zusammentun, sich gegenseitig Tipps geben und aufgrund dieser Tipps agieren. Die Story ist nicht schlecht, doch wirkliche Spannung kommt nicht auf. Es ist bestimmt nicht langweilig, sondern schon interressant, aber mehr auch nicht. Ich bin froh das Buch zu kennen, würde es allerdings weder verschenken, noch ein zweites mal hören oder lesen. Es ist fast so, als finge eine Geschichte nach ca einem viertel des Buches an und hört nach dreiviertel des Buches auf. Das heißt, es gibt keinen wirklichen Anfang und ein mehr als offenes Ende. Fazit: Nicht wirklich etwas für mich

Nette Lektüre für zwischendurch
von Stefan Heidsiek aus Darmstadt am 09.09.2008

Wie schon „Der Modigliani-Skandal“, so gehört auch Folletts drittes Werk „Die Spur der Füchse“ eher zu den unbekannten Büchern aus der Feder des Walisers. Und beide haben noch weitere Gemeinsamkeiten. Auch diesen veröffentlichte er zuerst unter dem Pseudonym Zachary Stone und wohl die meisten hätten ihn ebenfalls nicht auf... Wie schon „Der Modigliani-Skandal“, so gehört auch Folletts drittes Werk „Die Spur der Füchse“ eher zu den unbekannten Büchern aus der Feder des Walisers. Und beide haben noch weitere Gemeinsamkeiten. Auch diesen veröffentlichte er zuerst unter dem Pseudonym Zachary Stone und wohl die meisten hätten ihn ebenfalls nicht auf Anhieb als einen Roman von Follett erkannt. Der Aufbau ähnelt dem von „Der Modigliani-Skandal“ sehr. Eine einzige, echte Hauptfigur gibt es nicht. Vielmehr bekommt der Leser die Handlung aus der Sicht von verschiedenen Charakteren erzählt. Zudem erstreckt sich der Plot auf nur einen Tag. Jede Stunde beschreibt in kurzen Kapiteln die Geschichte der einzigen Figuren, weshalb sich Kinofreunde unwillkürlich an „Jacky Brown“ oder „Pulp Fiction“ erinnert fühlen, wobei es hier um ein vergleichsweise eher unspektakuläres Thema geht: Ein angesehener Politiker wird vom Londoner Unterweltboss Tony Cox erpresst und dazu gebracht, zu verraten wer das letzte Erdölfeld in der Nordsee zugesprochen bekommt. Noch bevor dies in der Öffentlichkeit verkündet wird, leitet Cox die Nachricht an Felix Laski, Inhaber einer kleineren Bank und Intimkenner der Finanzwelt, weiter. Dieser kauft das begünstigte, bisher marode Unternehmen auf und gibt Cox im Austausch Informationen über die geplante Fahrtroute eines Geldtransporters. Ein beinahe perfekter Coup, denn Kevin Hart und Arthur Cole, Journalisten der Evening Post, sehen die Zusammenhänge und versuchen ihrerseits einen Vorteil aus dem Ganzen zu ziehen. Wie in einer Kettenreaktion passieren dann aber Dinge, die für alle Beteiligten so nicht vorhersehbar waren. Obwohl es sich hier um eines der frühen Werke des Walisers handelt (im selben Jahr geschrieben und veröffentlich wie „Die Nadel“), überrascht die dramaturgische Dichte und Komplexität des Plots auf den wenigen 288 Seiten. Der Erzählstil ist sehr knapp gehalten und unterstreicht damit ihren journalistischen Charakter. Zusätzlich wird dadurch das Tempo hoch gehalten, so dass man sich relativ schnell in den glaubwürdigen und authentischen Figuren verliert. Da stört es gar nicht so sehr, dass Spannung im eigentlichen Sinne Mangelware bleibt, denn „Die Spur der Füchse“ ist nicht wie angepriesen, ein packender Thriller, sondern vielmehr eine gut durchdachte und interessant konstruierte Milieustudie des Londons der mittleren 70er Jahre. Irgendwie bekommt man als Leser das Gefühl, dass Folletts Ideen nicht so weit von der Wahrheit entfernt sind und es eine derartige, hier beschriebene Verbindung zwischen Journalismus, Hochfinanz und Verbrecherwelt durchaus gegeben haben mag. Und wahrscheinlich immer noch gibt. Interessant ist auch Folletts Vorwort, in dem er selbst zu seinem Werk Stellung nimmt und erklärt, warum es für eins der besten seiner frühen, unbekannten Bücher hält. Sein Lob hier in allen Ehren, bleibt „Die Spur der Füchse“ dennoch weitesgehend Mittelmaß. Insgesamt ein kurzweiliges, gut zu lesendes Buch, zu dem der Leser im Gegensatz zum zähen „Modigliani-Skandal“ sofort einen Zugang findet und bis zum Schluss, der etwas vorhersehbar geraten ist, gut unterhalten wird. Nette Lektüre für zwischendurch, die allerhöchstens für Follett-Fans als Muss zu bezeichnen ist.